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Studiotechnik in den 70ern

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Flyingdoctor, 23. Mai 2006.

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  1. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    Ich habe einige pms zum obigen Thema bekommen, so dass hier ein neues Topic entsteht.

    Ich hoffe Onkel Otto, ein Insider, wird hier aufkreuzen, lol.

    Wie a.a.O. schon erwähnt, war ich vor meinem Medizinstudium Sprecher beim Hessischen Rundfunk.

    Im Zuge einer Umstrukturierung 1973/1974 von hr 3 als reiner Servicewelle hin zu einem neuen Format, heute würde man sagen Hitradio, wurden junge Sprecher gesucht. Man rekrutierte uns aus Discos, Clubs etc.
    Ich hatte DJ-Erfahrung aus Discothek und einem Striptease-Schuppen (wirklich wahr !) sowie als Tonmixer jeden Abend beim Musical "Hair", das damals 72/73 sehr erfolgreich in Frankfurt rund ein Jahr lang gastierte.
    Wir wurden dann getestet und bei Eignung auf die Studios gebrieft.
    Ein, zwei vorproduzierte Sendungen noch für "Rumms" (die abendliche "Jugendsendung") und dann ab ins kalte Wasser, Livesendung.

    Als DJs ja an live und Mischpulte gewohnt, wollten wir natürlich alle vom Selbstfahrerstudio (Diskplatz) moderieren. Aber das war gar nicht so einfach.
    Nachdem ich gleich in der ersten Live-Sendung direkt zu Sendebeginn die Regler von Tape und Platte verwechselte, das 1. Jingle war damit schon mal gegessen, zog ich es doch vor, zunächst aus den Studios mit Unterstützung von Tontechnik zu senden, lol.
    Unter der Woche konnte man dann, wenn verfügbar, am Diskplatz üben.

    Die Studios im Funkhaus Am Dornbusch des HR waren spartanisch eingerichtet :
    1 großer Tisch mit Stühlen,
    das damals übliche Stereo-Micro von Neumann,
    Sennheiser Kopfhörer,
    aktive Studio-Monitore von Klein und Hummel,
    drei, vier Tasten zur Verständigung mit den Kollegen der Tontechnik und zum Nachbarstudio,
    eine kleine Status-Anzeige Rot-Gelb-Grün,
    ein Telefon,
    zwei Scheiben zur Tontechnik und zum Nachbarstudio

    ... that's it.

    Der Diskplatz zeigte folgende Bestückung:
    Mixertisch mit Mixer und VU-Meter
    Microphon Sennheiser MD 421
    Kopfhörer Sennheiser HD 414/424
    2 Plattenspieler von EMT, starker Motor und damit sehr schneller Hochlauf auf die Upm, kombiniert mit dem eingebauten Schalter im "Flachbahnregler" des Mixers. Diese Plattenspieler hatten auf dem Gehäuse Markierungen auf die man über 'ne Rutschkupplung den Plattenteller zurückdrehen konnte, so dass beim Hochziehen des Reglers der Motor anlief und die Platte am gewünschten Ort, natürlich Plattenanfang, startete.
    2 Bandmaschinen Telefunken M 1, Vollspur Mono, Halbspur Stereo, 38/76, ebenfalls gekoppelt mit dem Mixer. Die Telefunkens waren bei 76 cm/sec. einfach Spitze fürs Produzieren von Jingles. Man konnte bequem mm-genau schneiden, und zwar wirklich schneiden ! Sehr starke Teile. Heute kaum noch zu bekommen.

    Es war aber m.E. ein kalter Raum in dem man selbst Stimmung machen musste. Ich fühlte mich damals immer sehr, sehr einsam darin.
    Werner Reinke, damals schon Vollprofi, hat da immer 'ne Stimmung gemacht wie auf'm Jahrmarkt, lol.

    So, das mal zur Einstimmung in das Topic.
    Freue mich auf alte Hasen !
     
  2. MichaNRW

    MichaNRW Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70'ern

    Mitte bzw. Ende der 80er Jahre sah es noch nicht großartig anders aus. Hier mal das berühmt-berüchtigte USM69 von Neumann als Bildchen.
     

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  3. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70'ern

    Nanu, heißt das Studio gar PR 5?

    :D

    @ flyingdoctor:
    M1? Könnte das ein Schreibfehler sein? Telefunken-Standardmaschinen waren eher M5 ("schmale" Version, Teller ragen über die Gerätefront hinaus) oder M10 bzw. T9 (große Truhenmaschine)?

    [​IMG]

    Eine prachtvolle M5.


    [​IMG]

    Eine monstermäßige M10.


    Gruß TSD
     
  4. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Hallo Tondose,
    das alles ist schon soooo lange her.
    Ich bin mir über die Bezeichnung der Telefunken Bandmaschine nicht sicher, aber M 5 das wars. Danke für den Hinweis

    An MichaNRW : Nee, das damalige Neumann war viel klobiger, nicht so schlank.

    -
     
  5. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Etwa so?

    [​IMG]

    Ein Neumann M49/M50.


    Gruß TSD
     
  6. freakfreak

    freakfreak Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70'ern

    Stimmt - das war ein Schreibfehler (die Bilder sind von meiner Homepage :wow: ).

    Später ab den 80er Jahren gab es dann auch noch die legendären M15 Maschinen von Telefunken die ja heute teilweise noch in den ARD-Studios als Backup Maschinen stehen...
    [​IMG]

    Sehr interessanter Thread übrigens! Schreibt weiter! Ist echt superspannend!!! :)

    Gruß
     
  7. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Ja Tondose, das kommt hin. So in etwa sahen die Micros aus, abgehängt von der Studiodecke.
     
  8. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Inspiriert von freakfreak, hier 2 fast unglaubliche, aber wahre Geschichten :

    1.)
    Ich hatte im HR gehört, dass man irgendwelche Lager mit alter Technik mal ausmisten wolle. Naja nix wie hin.
    Gemeinsam mit meinen Tonbandclub-Freunden ergatterten wir einen alten Mixertisch aus den 60'ern.
    Riesiges, schweres Teil. Das besondere daran ? Es hatte "Flachbahnregler" ! Aber das waren keine echten ! Diese "Flachbahnregler" waren über Seilzug an ein damals übliches Drehpotentiometer gekoppelt.
    Schwer zu glauben, aber wahr !

    2.)
    Als frischgebackener Rundfunksprecher ging ich nassforsch zu unserem Nachbar AFN, präsentierte meinen HR-Ausweis und bat um eine Führung durch den Sender.
    Man war hocherfreut über den "german DJ from the hessische rundfunk" und zeigte mir stolz was man zu bieten hatte.
    AFN sendete damals teils live, und teils in den USA aufgezeichnete Produktionen. Beispiele :
    Casey Casem From coast to coast American Top 40, American Country Countdown, oder die legendäre Wolfman Jack Show.
    Diese Produktionen waren nun nicht auf Band aufgezeichnet, sondern als Schallplatte gepresst. Na da war ich vielleicht platt !
    Es machte aber Sinn, denn auf Platte hat man keinen Qualitätsverlust und die Reproduktion für all die weltweit verstreuten AFN's nahm keine große Zeit in Anspruch.

    Oh Mann, was für Zeiten...


    -
     
  9. DelToro

    DelToro Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Diese und ähnliche Schallplatten kannst du sogar heute noch bekommen. Schau mal bei z. B. ebay, da ist mir letztens gleich eine ganze Serie davon über den Weg gelaufen. Angeblich auch mit Pressdatum in den 80ern.

    Interessantes Thema, würde auch gern mehr davon lesen. :)

    [OT On]
    In den 70ern habe ich zwar als Hörer alle Sendungen verschlungen (übrigens hauptsächlich die der hr-Programme, obwohl für meine Region eigentlich der NDR 'zuständig' war), aber was die Technik angeht, beginnt meine Erfahrung leider erst in den 80ern.
    [OT Off]

    Viele Grüße
    Jingleberger
     
  10. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    Anhänge:

  11. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

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  12. PhonoMax

    PhonoMax Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    1)
    sieht abwegiger aus, als es bei genauem Zusehen ist: Angesichts des gegebenen Kassettennormmaßes musste man in Pegelstellern mit Übersetzungen arbeiten, wenn man die Kohlebahn eines Kohleschichttyps zur Steigerung der Genauigkeit verlängern wollte. Da boten sich die Spielfreiheit des Seilzugs ebenso wie das gute alte 270°-Rundpotentiometer an, das bei kassettentauglichem Durchmesser durchaus die doppelte Kohlebahnlänge gegenüber einer längs gestreckten anbot, von der problemlosen Kapselung und der geringen Verschmutzungneigung des Rundtyps brauchen wir nicht eigens zu sprechen.

    Grundlegend gab es zur Zeit der passiven Pegelsteller drei Typen: Kohleschicht, Kohleschicht rund und geschaltete Kettenregler (H-, T- oder Pi-Typ) . Die letztgenannten sind schon bei der Reichsrundfunkgesellschaft z. B. als W24 im Gebrauch und wurden von Hans Eckmiller nach dem Krieg beispielsweise als W85 den Rundfunkanstalten zu tausenden aufs Auge gedrückt. Die geschalteten Dinger besaßen einen Gleichlauf, der natürlich bespielhaft war, neigten aber zum Knistern. Insbesondere gröber gestufte (W24) brauchen schon die Mittelwelle um auf Dauer 'tolerabel' zu arbeiten.

    2)
    Jene Sendeplatten des amerikanischen Militärradios -das waren durchwegs Platten mit Durchmessern über 30 cm- tauchen noch immer auf amerikanischen Sammelbörsen, Garage-Sales o.ä. und bei Sekundärverwertern (z.B. als Träger verschiedener Art 'nicht-auditiver Kunst') auf. Ich wollte beim letzten Verwandtenbesuch in Portland, OR schon zwei solcher Platten aus den späten 1940ern mitnehmen, schreckte dann aber doch vor dem Transport der Lappen zurück.
    Dabei müssen wir -einmal ganz wertfrei- an die militärisch unterfütterte Wahrung spezifisch amerikanischer Wirtschaftsinteressen denken, deren 'Anlagen' weltweit und über alle Meere und Klimazonen präsent sind. Da gehörte immer die mediale Vermittlung des einschlägig unabdingbaren Kulturgutes dazu: Jeder Flugzeugträger hatte seinen Radio-Fernsehkanal, ohne Satellitenanbindung versteht sich.
    Zur Versorgung der Tonkanläle erweist sich da der mechanische Schallspeicher nur als vorteilhaft. Die Sendequalität des UKW- bzw. FM-Verfahrens auszureizen, war ohnehin nie eine der großen Ambitionen des amerikanischen Radios, das ja bis heute auch noch immer eine gesunde Affinität zur Mittelwelle kennt. Vom leidenschaftlichen Einsatz der Limiter in UKW-Strecken (sowas war hierzulande einmal verpönt!) sehe ich dabei schon ab. Also, warum keine Platten?

    Die technischen Dimensionen in denen ein Public Radio der USA -diese Institute sind vom Programmauftrag, nicht aber von der Dotierung her am ehesten mit den hiesigen öffentlich-rechtlichen Ans-talten vergleichbar- zu arbeiten hatte, sind mir als Halbami und volontierendem Tonmeister weiland ebendort nur zu vertraut:
    Die betriebspraktische, nicht die klangqualitative Eignung eines Verfahrens steht weit vorn; was dann kommt? Das sehen wir dann schon....


    Ein letztes zum eigentlichen Thema "Tontechnik der 1970er":

    Damals galt hierzulande natürlich noch immer und weitreichend unangefochten das Kompatiblitätsgebot stereo/mono für stereofone Aufzeichnungen, was durch die Gebenheiten vor allem der Schallplatte, aber letztlich auch des noch immer teuren Stereorundfunks hoch gehalten werden musste bzw. wurde. Man sehe sich nur an, wie der Bayerische Rundfunk noch Mitte der 1960er der Stereofonie entgegenkreißte...
    Letztlich kippte jenes Gebot und damit die klanglich wenig erfreuliche Koinzidenzsterofonie erst mit der CD.

    Hans-Joachim
     
  13. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    PhonoMax, vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag !

    Ich habe mal ein wenig in meinen Photoalben gekramt und siehe da...
    1968 habe ich einen Sprecher des HR für unsere Schülerzeitung interviewt. Er hat mich und meinen Fotographen ins Studio eingeladen.

    Hier das Bild von nem damals ganz normalen Studio... guess who is it


    http://www.radioforen.de/attachment.php?attachmentid=3984&stc=1&d=1148563699
    1968 HR.jpg
     

    Anhänge:

  14. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Ha, Flyingdoctor, da ist ja das M49! Sehr geil auch die Ernte-23-Kippen samt Streichholzschachtel in Griffweite.


    Hallo PhonoMax,

    mit Deinen Betrachtungen zur amerikanischen Qualitätsphilosophie hast Du sicherlich recht, mit der Wahl der Schallplatte zur Verbreitung ganzer Sendestrecken sieht es jedoch auch hier zunächst abwegiger aus als es tatsächlich der Fall ist:

    1. Die Schallplatte ist klanglich kein minderwertiges Speichermedium. Ihr schlechter Ruf begründet sich hauptsächlich auf die Anfälligkeit gegenüber Verschmutzung bzw. Beschädigung. In diesem speziellen Fall ist gerade das aber unerheblich, da die "AT40" pro Station höchstens ein-, zweimal abgespielt wurden.

    2. Ab einer gewissen Auflagenhöhe ist die Schallplatte sowohl in zeitlicher als auch in Kostenhinsicht der Bandkopie klar überlegen. Ein Band kann ich mit vertretbarem Qualitätsverlust nur bis zu, sagen wir, vierfacher Geschwindigkeit kopieren, und immer nur eines pro Laufwerk. Will ich z.B. hundert Stationen versorgen, ist der Aufwand der Formenherstellung für Schallplattenpressungen sicherlich schon gerechtfertigt.

    3. Nebenbei: Hättest Du die Sendungen archivieren wollen, wärest Du etwa mit einem fünftel des Regalplatzes ausgekommen.


    Gruß TSD
     
  15. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Ich hab hier noch was zum Thema (ist zwar mehr HF aber auch alt)
    Ein UKW Sender Marke Telefunken 3130 aus dem Jahr 1962 mit Stereocoder von Rohde & Schwarz GSC-001 aus den 70ern, einer Schomandl Frequenzdekade und nem RDS Coder wie sie heute noch bei uns im Einsatz sind (nach mehreren Wochen intensiver Restaurationsarbeit) (und klingen um Lichtjahre besser als die modernen Geräte).

    [​IMG]
     
  16. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Ja Tondose... und 6 Jahre später hab ich da am Platz gesessen

    Der Srecher ist Hans-Karl Schmidt, besser bekannt als Atze ! Hat kürzlich seinen 75sten gefeiert.

    Übrigens by the way: wie kann ich Bilder hier einfügen ohne über diese lästige http gehen zu müssen ?

    -[​IMG]
     
  17. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Du klickst beim Schreiben das vierte Icon von rechts in der zweiten Reihe an und gibst im aufpoppenden Kasten die URL zum Bild an (oder schreibst sie manuell zwischen die Tags "{img} ... {/img}", aber mit eckigen Klammern). Sollte das Bild nicht online stehen, helfen Upload-Server wie http://rapidshare.de usw. Alternativ das Bild auf den radioforen.de-Server laden, dazu beim Schreiben auf "Anhänge verwalten" klicken.

    Zu 'Atze' Schmidt hier mehr.


    Gruß TSD
     
  18. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Ja ich machs über die Anhänge.

    Ich hatte dann ja das Glück, Atze persönlich näher kennenzulernen. Wir haben öfter mal in der Kantine zusammengehockt und gequatscht. Ein sehr angenehmer Zeitgenosse und prima Kollege. War mir als jungem Spund immer behilflich mit Tips und Anregungen.

    Ich hab noch'n paar Fotos gefunden aus der guten alten Zeit. Muss sie noch einscannen... dann aber echte Hingucker
     
  19. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    So, bevor ich weiter über Tontechnilk in den 70'ern berichte, wir sprechen dann mal über semi-professionelle Studios oder Tonband-Amateure, hier noch ein paar Highlight-pics aus meiner Sammlung aus den 60'ern


    Hier zunächst mal die Autogrammkarte von Atze. Man beachte das Label: Telefunken

    http://www.radioforen.de/attachment.php?attachmentid=3985&stc=1&d=1148575661
    Atze6.jpg


    Das nächste pic zeigt den Erfinder der "Frankfurter Schlagerbörse", Vorläufer aller Hitparaden des HR, Hanns Verres.
    Zur Jubiläumssendung etwa 1968, 555. Schlagerbörse war ich als Schülerzeitungsredakteur eingeladen. Live-Sendung aus dem großen Sendesaal des HR. Live dabei "The Rattles" und die "Petards".
    Ich durfte Hanns Verres dann als Programmchef in den 70'ern auch persönlich kennenlernen.
    Leider vor 2 Jahren verstorben.

    http://www.radioforen.de/attachment.php?attachmentid=3986&stc=1&d=1148575887
    Verres.jpg

    Und das hier, meine lieben Freunde, hat sicherlich Seltenheitswert. Eine Kurzwellen-QSL von Radio Luxembourg, ca. 1966. Am bekanntesten: Camillo Felgen im Zentrum, 1. stehend re. Frank Elstner, 4. stehend re. Dieter "Thomas" Heck, direkt daneben Atze, Helga Guitton die Blonde li. hinter Camillo

    http://www.radioforen.de/attachment.php?attachmentid=3987&stc=1&d=1148576252
    Radio Luxembourg2.jpg
     

    Anhänge:

  20. Special-A

    Special-A Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Zum Thema AT40. Ich besitze auch diverse Shows auf Vinyl. 4lp's waren es pro 4h Sendung und zwar im 30cm Format. Es gibt da einen bei eBay, der so ziemlich alle hat (und das muss eine Menge sein) Startpreis 50$.
     
  21. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Du Glücklicher! Für alle anderen siehe hier und hier.


    Gruß TSD
     
  22. isiman

    isiman Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Da auch Amateure genannt wurden, hätte ich einen Programmtip, der zwar etwas OT ist, aber dennoch für Freaks 'alter' Analogtechnik interessant sein könnte: Am Donnerstag, den 1. Juni um 10:10 Uhr im DLF - Journal am Vormittag - Marktplatz geht es unter dem Titel Auslaufmodelle? um Plattenspieler, Tonbandgeräte usw. und ihren heutigen Stellenwert als "Nischentechnik".

    ISI
     
  23. Flyingdoctor

    Flyingdoctor Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Hi Tondose.

    Kannst Du das Micro auf dem Radio Luxembourg Foto identifizieren ?



    So, Ich bin jetzt 5 Tage unterwegs. Ich habe den Auftrag einen Patienten nach Herzinfarkt aus San Diego nach Hamburg zu repatriieren.

    Btw, vielen Dank für das Interesse an diesem Topic und für die rege Beteiligung !

    -
     
  24. Tondose

    Tondose Benutzer

    AW: Studiotechnik in den 70ern

    Ja, das ist das klassische Neumann U47, mit dem z.B. auch fast alle Beatles-Titel aufgenommen wurden. Die Mikros vor Atze sind wahrscheinlich M269c (ich gehe mal davon aus, daß das Bild in einer ARD-Anstalt entstand). Auf das Verressche komme ich grade nicht, weiß es jemand schneller?

    Gruß TSD
     
  25. U87

    U87 Benutzer


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