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UKW-Abschaltung in der Schweiz im Jahr 2024

Dieses Thema im Forum "Radioszene Schweiz" wurde erstellt von DAB-Swiss, 27. Mai 2014.

  1. DAB-Swiss

    DAB-Swiss Benutzer

    Erstmals wird die Öffentlichkeit konkret über das bevorstehende UKW-Abschaltungszenario informiert. Demnach haben sich Behörden, SRG und Privatradios darauf einigen können, dass ein für alle Seite akzeptabler Zeitpunkt das Jahr 2024 ist. Bereits 2019 müssen die UKW-Konzessionen neu vergeben werden. Für Programme wie Energy ist dies ein Grund, bereits ab diesem Zeitpunkt bei der terrestrischen Verbreitung nur noch auf DAB+ zu setzen. Knackpunkt ist jedoch noch die Versorgung in allen Tunnels sowie die Aufschaltung von Verkehrsfunk und anderen Durchsagen. Ab sofort will man in der Schweiz jährlich bis zu 40 Tunnels mit dem neuen Digtalradio ausrüsten.
    Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ging bislang sehr vorsichtig mit solch’ bindenden Informationen um, doch nun hat sich die Radiobranche selbst einen Termin gesetzt. Sicherlich nicht zuletzt, weil die Parallelverbreitung über UKW und DAB+ den Sendern immense Kosten verursacht. DAB+ alleine kommt dann mit viel weniger Sendern aus und ist über das Ganze gesehen die preisgünstigere Technologie als UKW. Zudem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für die Übertragung von zusätzlichen Daten und Bildern, welche momentan leider noch nicht ausgeschöpft wird. Gewichtigster Vorteil von DAB+ ist jedoch die viel grössere Vielfalt an Programmen, von welchen den Hörer profitieren kann.
    Aktuell stehen bei der Weiterentwicklung von DAB+ in der Schweiz nun die Aufschaltung der SMC-Ensembles im Graubünden und im Wallis sowie die weiteren Aufschaltungen von Limus-Digris Inseln an.

    Quelle: www.dab-swiss.ch und www.radioszene.de
     
  2. DAB-Swiss

    DAB-Swiss Benutzer

    Ich persönlich finde: Natürlich fliesst bis ins Jahr 2024 noch viel Wasser den Rhein hinunter und in Sachen Technologie kann sich während dieser Zeit sehr viel verändern. Doch die “Mitspieler” haben sich darauf geeinigt, im terrestrischen Rundfunk auf DAB+ zu setzen. Mobile Applikationen bieten, wie bereits erwähnt, nicht die vom Gesetzgeber verlangte Versorgungssicherheit. Interessant wäre es nun jedoch zu wissen, wie die Digitalisierungspläne der kleineren Sender wie Radio Berner Oberland (BeO), Radio Munot, Radio Grischa, Radio Rottu Oberwallis (RRO) oder neo1 aussehen. Von all diesen Radios hat man bislang noch keine positiven DAB+ Signale empfangen. Roger Schawinski hingegen outete sich lautstark als DAB+ Gegner, versucht nun jedoch via Limus-Digris ins Geschäft zu kommen. Das ist natürlich auch ein Weg, besonders für Kostenbewusste. :) Es bleibt also spannend, in Sachen Digitalradio in der Schweiz!
     
  3. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Ich denke, dass über Digris-Limus auch für die kleinen Lokalsender eine attraktive Möglichkeit für den DAB-Umstieg geschaffen wurde. Wenn ein Land innert zehn Jahren den Komplettumstieg schafft, dann ist es die Schweiz!
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2014
  4. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    Daran sollte man sich in Deutschland mal ein Beispiel nehmen.
     
  5. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Die Schweit ist Deutschland in so ziemlich allen Belangen aber auch WEEEEIIIT voraus, wie Du an diesem Beispiel ersehen kannst.
     
  6. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

  7. FrankSch

    FrankSch Benutzer

    Bayern würde ich gerne an die Schweiz abtreten, lieber heute als morgen :p
     
  8. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    @FrankSch:
    Bayern würde da aber eher zu Österreich passen. ;)
     
    br-radio und Inselkobi gefällt das.
  9. br-radio

    br-radio Benutzer

    Ja, und mit Südtirol zusammen hätte man 22 Millionen Einwohner!
     
  10. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Ich würde auch lieber an die Schweiz abtreten...
     
  11. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    Zur Schweiz würde eher das südliche Baden-Württemberg passen. :D
     
  12. br-radio

    br-radio Benutzer

  13. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    @br-radio:
    Ja, diese Länder rennen alle in ihr Unglück. :D
     
  14. freiwild

    freiwild Benutzer

    Tja...
     
    Lord Helmchen gefällt das.
  15. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    @freiwild:
    So eine Art vorsommerliches Loch. :D
     
  16. fotoralf

    fotoralf Gesperrter Benutzer

    ...im Kopf.
     
  17. radiobino

    radiobino Benutzer

    Es würde schon reichen Selbstständig zu werden. Wähle deswegen auch immer die Bayern Partei. :D
     
  18. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    Na, wenn Bayern mit seinen jetzigen Grenzen unabhängig werden würde, bräuchte man auf ein Unabhängigkeitsbestreben aus Franken auch nicht lange warten. :D
     
  19. RDS2

    RDS2 Benutzer

    Technologisch sehe ich keine Probleme. DAB ist in der Schweiz super ausgebaut und man kann sicher noch etliche DAB Ensembles aufschalten. Ich schätze sogar, dass neben den heutigen UKW Sendern auch etliche Internetsender Platz hätten.
    Allerdings würde dann das Werbebudget, das sicher nicht viel größer wird auch unter mehr Sender aufgeteilt. Man weiss, wenn es inflationär große Angebot entsteht gehen die Preise ins Keller. Also wird nicht nur weniger pro Sender drinn sein, sondern insgesamt weniger.
    Das wissen die Privatsender und fragen mit Recht, wie nun das Geschäftsmodell auszusehen hätte?
    Staatsrundfunk interessiert das naturgemäß nicht.
     
  20. Fan Gab Radio

    Fan Gab Radio Benutzer

    Die spinnen wohl!?!?
    DAB klingt übelst. Wäre dann bei mir nur rauschen auf 101.5, 105.6, 95.4, 99.9 und 107.8 dann war's das wohl mit gutem Radio denn, bei mir über dab kann man die garnet empfangen, höre die nähmlich sehr gerne. Viel besser als der deutsche Einheitsbrei. Warum wird da nicht mit 100 kw gesendet wie in UKW, wäre viel besser als diese DAB 1-10 kw Funzeln. Ich kann mir gut vorstellen dass die noch andere Hörer ( auch ohne DAB gerät) in Deutschland haben, so wie der Säntis bei uns reinknallt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2015
  21. ValeR46

    ValeR46 Benutzer

    Die müssen halt was an ihrer Technik tun. Ich habe fünf Jahre lang in einem schönen Dorf im Thurgau gelebt, oben im Schlafraum unterm Dach freier Blick auf den Säntis. Und trotzdem Probleme mit DAB. UKW funkte dagegen einwandfrei.
     
  22. Fan Gab Radio

    Fan Gab Radio Benutzer

    Ist dann ukw doch besser? Um dab+ klang zu hören muss man nur seinen pc hochfahren und auf 'ner Radioseite den Sreamknopf drücken man braucht da kein Radio. Geht sogar mit voll empfang (Internet abhängig) und wenigstens so dass man's Radioprogramm komplett mitkriegt
     
  23. RDS2

    RDS2 Benutzer

    Was besser ist bestimmt die Anwendung.
    Tatsächlich ist es völlig egal. Was unschön ist die Versuche mit Gewalt die "Digitalisation" durchzudrücken.
    DAB-Enthusiasten meinen UKW behindert die Verbreitung von DAB und trotzdem machen "Simulcast" also exakt den gleichen Sendung auf DAB. Wozu soll man dann so ein Gerät kaufen wenn man schon alles hören kann?
    Da wird erzählt Simulcast ist zu teuer, man muss sich unbedingt für eine der beiden entscheiden. Ja warum machen sie dann Simulcast?
    Man erzählt es gibt zu wenig UKW Frequenzen für die Vielfalt der Programme auf UKW deshalb muss UKW abgeschaltet und DAB erzwungen werden. Auch blöde Argumentation, denn mit abschalten von UKW werden die Freqenzen nicht mehr und wenn man über DAB den selben Inhalt sendet, dan ist auch nichts gewonnen.
    Tatsächlich wenn man guten UKW Empfang hat ist UKW überlegen. Hat man bei DAB schlechten Empfang hat man überhaupt kein Ton, insofern ja, es rauscht nicht sondern wird unhörbar ob man das Rauschen für den Inhalt tolerieren würde oder nicht, digital ist eben Nichts oder Alles.
    Die Abschalterei kommt schlicht aus Konkurrenzgründen. Die Politik soll die unwillige Branche auf eine bestimmte Technologie einschwören. Das wurde aber ohne die Bevölkerung vereinbart. Deswegen sind die Abschaltszenarien europaweit gestorben. Zulezt ist Schweden abgesprungen. Die Deutschen (KEF) haben auch zurückgerudert, die ARD muss kein Termin mehr nennen, es wird endlos subventioniert. Damit ist der schweizer Termin auch gestorben, es sei denn die Politiker meinen besser zu wissen als der Restwelt. Die DAB-Clubs,Vereine,Gesellschaften werden natürlich weiter abschalten wollen, das ist ja eine verständliche Beissreflex nach 20 erfolglosen Jahren.
    Das Angebot ist da. Wer will macht DAB. Wieso soll der Rest kein UKW machen dürfen? Wo gibt es ein Zusammenhang?
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2015
    Inselkobi gefällt das.
  24. Tweety

    Tweety Benutzer

    Aha, also wenn man guten UKW-Empfang hat, ist dieser schlechtem DAB-Emfpang überlegen. Tolle Argumention. Schonmal darüber nachgedacht, dass UKW erst dann abgeschaltet wird, wenn eine komplette Versorgung von DAB+ gegeben ist? :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2015
  25. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Ach Vögelchen.. Nimm doch einfach nur den zweiten Satz:
    Damit dürfte der Sinn der Argumentation - auch für den eingefleischtesten DAB(+)-Fanatiker - offensichtlich werden. ODER, @Tweety?

    Dass UKW erst "abgeschaltet" wird,
    halte ich für ein Gerücht! - Zumindest in Deutschland. - Und auch in der Schweiz dürfte das nicht anders verlaufen. Das beste Beispiel hierfür bietet das "Überallfernsehen": DVB-T
     

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