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UKW-Tuner werden immer schlechter und empfangsunempfindlicher

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von new_rom, 14. Februar 2015.

  1. new_rom

    new_rom Benutzer

    Kann es ein daß man bei Tunern für UKW Radios bei Autoradios und bei Tischgeräten immer mehr spart? Ich hatte in letzter Zeit 2 3in1 Radios für DAB+, UKW und Internetradio. Einmal von Lidl, einmal von Soundwave. Bei beiden war der UKW Empfang dermaßen schlecht, daß man es nicht benutzen konnte. (im vergleich dazu daneben ein 30 Jahre alter analogen Ghettoblaster). Auch bei meinem Autoradio (Blaupunkt Travel Pilot Rome Europe NAV 56E) mit Navi ist der UKW Empfang deutlich schlechter als ältere Generationen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2015
  2. fotoralf

    fotoralf Gesperrter Benutzer

    Rechne die Hunderte DM mal um, die ein ordentliches Radio in den 50er und 60 Jahren gekostet hat. Das waren mindestens ein oder zwei Monatsgehälter, nach heutigem Geld also mehrere Tausend Euro.

    Heute darf ein Radio, das neben UKW auch noch DAB und Internet kann, maximal 100 Euro kosten. Da ist nix mehr drin für eine gute Vorstufe und eine vernünftige Selektion. Und deshalb darf das Radio nicht zu empfindlich werden, weil es sonst Trennschärfe- und Großsignalprobleme kriegt.

    Bei Autoradios dürften es eher die Antennen sein, die ja heute nur noch winzig sein dürfen und sich den Platz möglichst noch mit Elementen für GPS und GSM teilen müssen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2015
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  3. new_rom

    new_rom Benutzer

    ich rede ja garnicht mal von den 50ern oder 60ern, sondern von den 80ern...
     
  4. fotoralf

    fotoralf Gesperrter Benutzer

    Auch damals hat ein brauchbares Radio umgerechnet noch deutlich mehr gekostet als heute.
     
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  5. schneeschmelze

    schneeschmelze Benutzer

    Konkret: Ein Sony ICF 7600D kostete 1986 um die 600 DM, ein Grundig Satellit 650 Pro gut 1200 DM. Schlechtere Geräte entsprechend weniger.
     
  6. count down

    count down Benutzer

    Andersrum gerechnet: Was würde und könnte heute ein UKW-Radio kosten, das mit vergleichbaren Antennen- und Empfangsbedingungen stabilen Empfang wie ein etwa 30 Jahre alter Ghetto-Blaster böte? Und ob bei voranschreitender und immer preiswerter werdender Technik nicht Geräte gefertigt werden könnten, die den Standard unter diesen Bedingungen halten könnten? Ich vermute, dass das die Frage des TE ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2015
  7. olliver_55

    olliver_55 Benutzer

    Wobei der Grundig Satellit 650 Pro nicht mehr in die Klasse der Henkel Radios zu zählen ist. Mit eingebauten ZF Überlagerer kann man auf Kurzwelle Einseidenband, SSB, und Telegrafie, CW, Signale empfangen. Seine Stärke ist somit der Kurzwellen Empfang 1,6 bis 30 MHz als Doppelsuper ausgeführt. Wobei auch auf UKW gut geht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2015
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  8. new_rom

    new_rom Benutzer

    also ich hatte zumiondest erwartet radioeins im bad in mono rauschfrei zu bekommen wie von meinem alten Radio mit Skala aus den Neunzigern. Meine Frau wollte ein neues weisses Radio . Aber bis jetzt unmöglich. Vielleicht sollte man wieder ein Transistor Radio mit Skala kaufen..
     
  9. Mähnager

    Mähnager Benutzer

    Ich kann das nur bestätigen, new_rom. Ich habe in 2 neuwertige Mini Hi-Fi Systeme, eines von LG im Wohnzimmerund eines von Philips in der Küche. Bei Beiden funktioniert nicht mal richtig das RDS. Ich habe auch schon alle möglichen Antennen probiert. Aber trotzdem bin ich gegen DAB+
     
  10. radneuerfinder

    radneuerfinder Benutzer

    http://www.auto-motor-und-sport.de/...m-test-teuer-ist-nicht-immer-gut-8841863.html
     

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