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Verbraucher- und Medienanalyse

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Mannis Fan, 22. November 2010.

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  1. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Die neue VuMA ist auf dem Markt:

    http://www.vuma.de/de/downloads/berichtband.html

    Diese Studie wird von ARD, ZDF und RMS (Radio Marketing Service) in Auftrag gegeben.
    Sie soll helfen, Mediaentscheidungen auf eine solide Basis zu stellen. Die Konsuminformationen der VuMA fungieren dabei als Ergänzung der Nutzungsdaten aus der MA-Radio sowie dem AGF/Gfk-Fernsehpanel.
    Beruhigend bei den Ergebnissen:
    Radio (75 Prozent hören mehrmals die Woche) schlägt MP3, CD, etc. noch um Längen.
     
  2. Dude

    Dude Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    und

    Das wundert mich jetzt nicht.
     
  3. Ammerlaender

    Ammerlaender Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    Interessant sind in dieser Analyse folgende Zahlen für die Leute zwischen 14 und 49:

    Deutsche Schlager und Evergreens hören (nicht Pop, der ist extra ausgewiesen)
    • mehrmals in der Woche 22,2 %
    • mehrmals im Monat 32,1 %

    Volksmusik hören
    • mehrmals in der Woche 5,1 %
    • mehrmals im Monat 10,9 %

    Heißt es nicht immer, die beiden Genres würde niemand hören wollen? - Ist jeder Dritte oder jeder Siebente eine so geringe Fallzahl für die Götter der Funkhäuser?
    In der Politik bestimmt doch sogar eine Partei, die derzeit bei 5 % Akzeptanz bei allen herum krebst die Geschicke des Staates maßgeblich mit. Zweierlei Maß?
     
  4. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    @ammerkländer

    OT:
    Die fünf Prozent sind bei der Partei, die Du meinst, von den Demoskopen wohlwollend nach oben aufgerundet.

    Zur Studie: Wer in den Link hineingeht, sollte mal die Fragen zu den Themen Internet, Social Media, Online-Angebote der Medien etc studieren, da lohnt sich vielleicht auch das Überprüfen bereits bestehender Urteile.
     
  5. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    Wie Mannis Fan schon schrieb. Schaut man sich bespielsweise die Fragen zur Nutzung digitaler Radioprogramme und der Absicht an, solche Geräte (auch Radio über Handy) demnächst anschaffen zu wollen, dann können wir DAB einfach mal vergessen. DAB wird sich in DE mittelfristig nicht durchsetzen. Auch "Webradio" schneidet nicht besonders gut ab.

    Ansonsten finde ich diese Studie durchaus objektiv. Ich habe mit der Hand mehrmals die Ergebnisse abgedeckt und dann anhand der Fragestellung und Produktvorgaben den "Topfavoriten" getippt. Bei Pralinen beispielsweise, fällt dem Normalbürger nunmal zuerst "Mon Cheri" ein. Koninuierliche (Fernseh) Werbung zahlt sich nunmal aus. Persil, Nivea oder auch "Rotkäppchen"-Sekt kennt man einfach als Marken in DE.


    vg Zwerg#8
     
  6. chapri

    chapri Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    Nur dumm, dass alle Werte unter dem Sammelbegriff "Internet" zusammengefasst wurden und somit nicht detailliert wiedergegeben werden...
     
  7. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    @chapri
    Ich vermute, Du hast nicht gründlich gelesen, oder nur die Kurzzusammenfassung und nicht die gesamte Basisauswertung.
    Die Fragestellungen rund um PC, Internet, Musikdownloads, Online-Dienste, Webradio etc. umfassen die Seiten 73 bis 80 und sind äußerst differenziert und wie ich finde aussagekräftig.
    Darüber hinaus findest Du auf den Seiten 68-69 nochmals einen Block rund um "Musik, DVD, Blue-rays", auf den Seiten 40-43 die Auswertung des Komplexes "Handynutzung", auf den Seiten 14-16 die Fragen zu "Unterhaltungselektronik" und auf den Seiten 12-13 das Thema "Radioempfang, Fernsehen". Nenne mir mal eine Studie, wo diese Dinge detaillierter wiedergegeben sind.
     
  8. Ammerlaender

    Ammerlaender Benutzer

    AW: Verbraucher- und Medienanalyse

    Es mag sein, dass die Studie viele Dinge detaillierter wiedergibt. - Ich bleibe einmal beim Hörrundfunk:
    Da die Aussage bezüglich der Nutzung dieses Mediums den göttlichen Eingebungen der Entscheider in vielen Dingen entgegen läuft, werden die Verantwortlichen in den Chefetagen und deren Berater garantiert nachweisen, dass die Studie grundlegende Fehler enthält. Es darf und kann doch nicht sein, dass ein Großteil der Nutzer es überhaupt wagt, die "alternativlosen" Entscheidungen der letzten Jahre nicht zu akzeptieren.
     

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