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Verluste für WDR2 – Absehbar?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von gerliman, 17. Juli 2007.

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  1. gerliman

    gerliman Benutzer

    Mehr als sieben Prozent weniger Hörer für WDR2 - war das absehbar? Meine Meinung: zu viel "Kinder"-und Plastikmusik, zuviel Durcheinander bei den Moderatoren und das völlig vermurkste Wochenende treiben die Hörer woanders hin... Nur wohin?
     
  2. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Vielleicht ist ja irgend jemand bei WDR 2 nicht ganz so verbohrt und traut sich, anstelle der veränderten Berechnungsgrundlagen (siehe Pressemitteilung) auch

    als eventuell in Frage kommende Ursachen zu betrachten.

    Gute Musik und richtiges Radio können die ja schon seit längerem nur noch an Karneval/Weiberfastnacht sowie in den Classics und bei Yesterday abliefern.
     
  3. gerliman

    gerliman Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Das allerschlimmste: bei den jungen extrem gewonnen, bei den über 30jährigen durchweg verloren. Dabei richten sich doch einige Angebote wie die Hausparty explizit an die eher "älteren" Semester. Sehr merkwürdig... Aber ich kann den Sender auch nur noch schwer ertragen.
     
  4. ricochet

    ricochet Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Mir will sowieso nicht in den Kopf, wie man ein erwachsenes, informationsorientiertes Programm mit Regionalbezug !!! (an sich eine Domäne der leichten Wellen) mit dieser Art von Musik vermurkst. Dass die Leute da lieber ihr Lokalradio einschalten, ist nicht allzu verwunderlich. Beim WDR klafft ein erhebliches Loch zwischen WDR4 und WDR2. Man müsste WDR2 entrümpeln und inkompatible Musikstücke zu Eins Live auslagern. Die Grundfarbe von WDR2 muss melodiöser werden. Würde man die Regionalprogramme mehrheitlich innerhalb von WDR4 ausstrahlen, würde man auch dort erheblich profitieren.
     
  5. westfale

    westfale Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Man kann das Ganze auch anders herum sehen: Ich als jüngerer Hörer von WDR2, höre mir die Musik im Großen und Ganzen, von Ausnahmen wie Michael Bublé und Amy Winehouse abgesehen, bei WDR2 ganz gerne an und auch das neue Wochenende finde ich durchaus gelungen, auf jeden Fall besser als das alte.
    Was genau meint ihr mit dem Durcheinander mit den Moderatoren?
     
  6. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Bug und Mattuschik sind doch erst seit kurzen auf Sendung, können also für den Quotenrückgang kaum verantwortlich sein, zumal sie auch in der werbearmen bzw. -freien WE- Zeit senden. Wird das WE überhaupt abgefragt?

    Dass die Musikauswahl unausgegoren ist und viele Titel schlecht ausgewählt sind, kann ich nur unterstreichen.
    Von den Schwächen des On- Air- Designs mal ganz abgesehen.
     
  7. gerliman

    gerliman Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    In der Tat - die MA-Welle endete am 22.April, also genau am ersten Bug/Matuschik-Wochenende. Dann will ich das erstmal als Ursache wegnehmen. Aber die Musikauswahl wird immer schlimmer (im Hauptprogramm, die Spezialsendungen oder die "Nacht" mal ausgenommen). Die Moderatoren sprechen immer belangloseres Zeug, inhaltlich wird das Programm immer weiter ausgedünnt. Und wer sich auskennt, der kann die Stundenuhr bei WDR2 inzwischen auswendig. Das "Neu bei WDR2" auf den neuesten Musiktiteln im Programm ist unter aller Kanone.

    Und - ja, das Wochenende wird auch mit abgefragt.

    Und zum On-Air-Design: Ja, da gebe ich Dir auch recht. Man hört, daß es gestückelt entwickelt wird. Absoluter Stopper ist nach den Nachrichten der Stinger vor dem Verkehrsservice. Bindet sich gar nicht, wenn er nicht richtig gefahren wird, und er wird fast nie richtig gefahren. Da entsteht immer ein Loch. Schrecklich.
     
  8. djs

    djs Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Und ich als ebenfalls jüngerer Hörer finde die Musikauswahl nachwievor *äh* gewöhnungsbedürftig, einzelne Titel wiederholen sich zwar kaum, aber irgendwie klingt die Musik dann doch immer gleich langweilig (wenn nicht gerade Rosenmontag oder der 11.11. ist). Und auch die Wortanteile werden nach und nach immer weniger und inhaltsleerer.

    Das neue Wochenende kann ich eigentlich nicht beurteilen. Nachdem ich mir das an zwei Wochenenden angetan habe, läuft in meinem Radio jetzt samstags und sonntags nur noch NDR2 oder Bremen 4.
     
  9. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Leider hat auch WDR 2 mittlerweile eine sehr grosse Hot-Rotation. Bestimmte aktuelle Songs hört man auch mehrmals täglich. Aber das ist ja nichts grundlegend neues.

    Der Hörerverlust kommt wohl dadurch zustande, dass das Programm im Laufe der Zeit immer austauschbarer geworden ist. Dazu kommt eine teilweise schlechte Musikauswahl, Comedy, die den Namen nicht verdient und Moderatoren die rüberkommen wie eine Schlaftablette auf Urlaub. Ich denke mal das die abgewanderten Hörer zu 1live gegangen sind.

    Wenn wir grad schon beim WDR sind, muss man auch mal WDR 4 ansprechen. Die Reform ist wohl völlig in die Hose gegangen. 100tsd (-10,6%) Hörer weniger und in der Zielgruppe 30-59 sogar über 18% weniger. Da ist man ja grandios gescheitert. Das wird sicherlich Konsequenzen haben (müssen).

    Schönen Gruss auch an die, die meinen Bayern 1 wäre ja so schlecht und WDR 4 ja so toll. Die Hörer sehen das wohl anders.;)
     
  10. XXLFunk

    XXLFunk Gesperrter Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Da kann ich Dir nur rechtgeben.
    Hinzu kommt: Neue deutsche Schlager, die qualitativ mit denen aus den 70ern und 80ern mithalten können, gibt es eh kaum. Vielmehr handelt es sich um Seichtschlager und volkstümliche Grützenmusik.
    Zudem stirbt die Schlagergeneration allmählich aus. Gleichzeitig hat der WDR kein Programm für Oldies.
    Da würde ich ein Programm wie Bayern 1, bzw. wenn es rein nach meinen Vorstellungen ginge, Bremen Eins, sehr begrüssen.
    Bremen Eins hat im übrigen bei der MA wieder zugelegt. :)
     
  11. djs

    djs Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Trotzdem werden einzelne Songs und Interpreten höchstens dreimal täglich gespielt, das ist vergleichsweise immernoch wenig.

    Die Comedy finde ich eigentlich immernoch recht gut, aber es wird ja auch immer weniger (so gibt es z.B. keinen U-Punkt am Wochenende mehr) und teilw. auch schlechter. Aber immerhin gibt es die Zugabe noch.
    Zu den Moderatoren: Da gab es in letzter Zeit doch kaum Veränderungen (nur am Wochenende, ansonsten sind eigentlich nur Jan-Malte Andresen und Katrin Brand gekommen (letztere steht hier allerdings schon wieder nicht mehr) und Manfred Erdenberger gegangen), oder moderieren die jetzt anders als früher?
     
  12. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Zum Glück. "Angie late night" und "Ullallla Schmidt" sind auch dermassen schlecht, da zieht einem ja auch die Schuhe aus.

    Ich würde auch lieber wieder Knebel im U-Punkt hören. Gehrburg Jahnke ist kein gleichwertiger Ersatz und auch Nuhr war schon mal spritziger. Gewohnt gut sind eigentlich nur Becker/Jünnemann.

    Dafür aber oft Höpker in der Westzeit und Wieners im Mittagsmagazin und kaum noch Schulz, Quoos oder Karkophsky on air. Auch Rehmsen und Hegermann haben sich rar gemacht. Hängt aber vielleicht auch mit der Urlaubszeit zusammen.
     
  13. ricochet

    ricochet Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Immerhin ist die Musikpalette auf WDR4 um Dimensionen größer als bei Bayern 1. Andererseits muss man sagen, dass WDR4 bei der letzten MA zugelegt hat, insofern fallen die Verluste nicht ganz so gravierend aus. Was die Musik anbetrifft, ist WDR4 alllerdings wenig wählerisch, da laufen auch Sachen die qualitativ nicht überzeugen; ich halte das aber immer noch für besser, als sich auf ein paar hundert ausgelutschte Oldies zu versteifen, wie es Bayern 1 tut. Gemessen am bayerischen Radiomarkt mag das ja nicht allzu unangenehm auffallen, in NRW wäre Bayern1 aber kaum konkurrenzfähig (obwohl natürlich gerade da ein Oldiesender nicht schaden könnte). Woran die Verluste von WDR4 wirklich liegen, ist schwer zu eruieren, zumal sich am wochentäglichen Programmablauf nichts entscheidendes geändert hat. Vielleicht sollte man den Oldie-Anteil auf 20% anheben oder aktuelle Berichte und Rubriken einführen, um dem Informationsbedürfnis der Hörer besser gerecht zu werden. Ich bin immer noch der Meinung, dass WDR4 dringend eine Regionalschiene bräuchte, um näher am Hörer zu sein.

    Das ist doch immer dieselbe tendenzielle Polemik, Belege gibt es dafür keine. Dass viele moderne Schlager nix taugen, ist klar. Aber gerade die volkstümlichen Stücke werden immer wieder gewünscht, zunehmend auch von der Generation 40+. Mehr Oldies und Evergreens könnten in NRW weißgott nicht schaden.
     
  14. westfale

    westfale Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Sollte man bei WDR2 nicht vielleicht auch überlegen, die Änderung am Nachmittag zurückzunehmen, und ZRuW zu Gunsten des Tages um eine Stunde zu verkürzen?
    Ich persönlich finde ZRuW ziemlich uninteressant, wenn da nicht Breuckmann oder Bongard ein wenig Humor reinbringen.
     
  15. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    WDR2 kann noch froh sein, daß sie so gut weggekommen sind. Für "den Sender" ohne programmlich erkennbares Konzept ein Glückszustand, daß er ausser den Lokalsendern, die man oft keine 5km weit empfangen kann, kaum Konkurrenz hat. Was sind die Einschaltimpulse für WDR2? Nach meinen Beobachtungen die Kompetenz bei Nachrichten und Informationen, die Fußballübertragungen sowie gewisse Moderatoren (Manni) oder die Satiresendung. Wegen der Musikgrütze, die da läuft, schaltet wohl fast keiner diese Welle ein. Vor 6 Jahren hatte hier WDR2 noch ein Profil, der Informationsgehalt war hoch, die Musik hatte einen qualitativen Anspruch und hatte eine gewisse erkennbare Richtung, wenngleich sie auch recht vorhersehbar war. Aber "man wusste, was man hat". Heute ist es über weite Strecken des Tages ein seichtes Begleitprogramm mit modernistischen Zugeständnissen (Musikbetten etc.), einer Musikauswahl, die zwischen Charts-Pop, Klassikern und Albumtiteln (die aber grossteils auch nix taugen) dümpelt und nicht harmoniert. Dazu einerseits Moderatoren, die für eine Verjüngung stehen, an anderer Stelle trockener Tagesthemen-Stil wie einst im Mai. Damit lockt man kaum einen hinterm Ofen vor. Meist wird WDR2 als Kompromißwelle genutzt, weil Eins Live zu kindisch ist und der Lokalfunk zu banal und WDR5 zu anstrengend.
     
  16. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Ja, das ist auch meine Erfahrung. Sozusagen das "kleinste Übel" von allen.

    Mag sein, aber anscheinend die falsche. Die Hörer mögen diesen seichten Mix aus Schlagern und volkstümlicher Musik anscheinend nicht mehr. Bei Bayer 1 muss man abwarten, was die nächste MA bringt, da der Relaunch ja erst vor kurzem war und da sicherlich noch nicht mit reinspielte.

    So kann man das nicht sehen. Verluste sind Verluste, die kann ich auch nicht damit schönreden, dass ich mal irgendwann dazugewonnen habe. Als Sender muss ich darum bemüht sein zumindest meine Hörerzahlen zu halten und ein Verlust von fast 100.000 Hörern ist in meinen Augen dramatisch. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole in der Gruppe 30-59 Jahre hat man satte 18% verloren sprich fast jeder fünfte Hörer in dieser Altersklasse wollte sich WDR 4 nicht mehr antun. Die Gründe liegen auf der Hand. s. dazu auch http://www.radioforen.de/showthread.php?t=24819&highlight=WDR+konservativ
     
  17. gerliman

    gerliman Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Volle Zustimmung. Die Welle WDR2 hat sich zum Schlechten entwickelt. Man fragt sich nur, wieso. Es war doch ganz ohne Not.
     
  18. ricochet

    ricochet Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Bei den ARD-Servicewellen gibt es ja viele experimentelle Baukästen, aber WDR2 ist meines Erachtens der schlimmste. Ich bin mir sicher, dass man Hörer dazugewinnen würde, wenn man die Information wieder als zentrale Säule des Programms etablieren würde, aufgelockert mit etwas Lifestyle und angenehmer, gefälliger Popmusik. Comedy und ähnliche Ulkereien können zu Eins Live abwandern. Dann könnte man Eins Live als eine Art "junges SWR3" positionieren und WDR2 wieder etwas in die Mitte der Gesellschaft rücken, wo es eigentlich hingehört. Ein reines Teenie-Programm braucht sowieso niemand, statt dessen könnte man den Abend von 1live stärker auf die Kiddies fokussieren.
     
  19. Keek

    Keek Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    und wer sich auf eine solche Strategie einläßt, wird anschließend mit 72 Jungfrauen belohnt, oder wie???
     
  20. gerliman

    gerliman Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    WDR2 müßte einfach die Musik wieder zurückdrehen. Wenn man "Die Nacht" hört, dann klingt es wie das "alte" WDR2, aufgehübscht mit neuen Sachen. Stattdessen laufen im Tagesprogramm ganz furchtbare Coverversionen statt der "Originale". Da schalt ich immer öfter ab bzw. um.

    Und wenn ich mich informieren will, dann baue ich schon länger nicht mehr auf WDR2. Da nutze ich schnell B5, DLF oder WDR5. Alles keine Begleitprogramme wie WDR2, aber zum gezielten Einschalten für die Information bestens geeignet. Schlimm wird es, wenn am WE was passiert. Dann sind die Lustig-Plauderer am Vormittag völlig überfordert. Bestes Beispiel: Letzten Samstag, als Putin die Kündigung der KSE-Verträge angekündigt hat. Das Gespräch zwischen Bug und dem Korri hat Bände gesprochen. Bug hat hörbar nicht gewußt, worüber er mit dem Korri spricht und die Fragen abgelesen. Dummerweise hat das nicht korrespondiert mit seiner sonst lockeren Art. Da hab ich den Aus-Knopf am Radio gedrückt und die Ruhe genossen.
     
  21. Klotzkopf

    Klotzkopf Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Was ist denn das für eine Argumentation? Du weißt doch genau, dass das mitnichten die Zielgruppe von WDR 4 ist. Ich habe ja Verständnis dafür, dass sich manch einer einen Oldiesender für NRW wünscht, aber lasst den "Alten" doch ihren Sender. 99 000 Hörer weniger sprechen vielleicht dafür, hier und da etwas am Programm zu schrauben, 835 000 Hörer in der Stunde jedoch nicht dafür, etwas am Format zu ändern.
    Im übrigen kann ich nicht verstehen, wieso einige, die sie ansonsten das ganze Jahr über verteufeln, in solchen Fällen mit der MA argumentieren. Letzteres ging jetzt nicht speziell an Tweety, falls dieser Eindruck entstanden sein sollte.
     
  22. Maschi

    Maschi Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Ob das jetzt erst eingeführt wurde oder schon etwas länger "existiert" weiß ich nicht, aber vorhin zum Ende der Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe gehört:
    da musste ich doch gleich an
    u.ä. denken :mad: Der Hinweis auf weitere Regionalnachrichten im Internet war schon auf die Dauer etwas nervig, aber wenn man nun auch mit sowas (ziemlich abgeschautem) kommt-WDR 2-HörerInnen sind doch nicht senil! :wall:
    Zum neuen Wochenende, das auf diese MA noch keine Auswirkungen haben konnte: Das dürfte noch spannend werden, aber gemäß der bewährten MA-Logik dürfte das hier vielfach kritisierte bei der Mehrzahl der Befragten gut ankommen und die Zahlen steigen lassen :rolleyes:
     
  23. Dagobert Duck

    Dagobert Duck Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Quoos und Karkowsky waren bisher während der Ferien sehr häufig zu hören, Karkowsky meist in MiMa und Der Tag, Quoos fast täglich in unterschiedlichen Sendungen von der Westzeit über Rhein und Weser, Der Tag und Servicezeit bis zur Arena.

    Ich persönlich kann mit Anette Wieners im MiMa zwar leben, aber sie klingt irgendwie schon mehr nach WDR 4 oder 5, warum setzt der WDR sie also nicht dort ein? Für WDR 2 ist sie vielleicht eine Spur zu seriös und langweilig. Ebenso ist es allerdings auch mit Gudrun Höppker in der Westzeit, Stefan Quoos hat mir auf dem Sendeplatz deutlich besser gefallen.

    Uwe Schulz und Matthias Bongard hätte ich gerne als zweites Morgenduo neben Olli und Micha bei 1Live. :)

    Zwei Stunden "Der Tag" von 17 - 19 Uhr würde ich auch begrüßen. Damit ZRuW mehr Inhalt bekommt, könnte man vielleicht die Quintessenz als eigenständige Sendung streichen und den Inhalt der Quinte gleichmäßig auf ZRuW verteilen, ZRuW liefe dann also von 14:30 - 17 Uhr.
     
  24. westfale

    westfale Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Über die Musikauswahl kann man siherlich streiten...die Musik in der Nacht gefällt mir beispielsweise nicht unbedingt besser als die im Tagesprogramm.
    Wobei mir auch auffällt, dass die Musik in den Abendmagazinen, also Service- und Weltzeit sowieArena, viel angenehmer ist als tagsüber.

    Auf jeden Fall aber sollte WDR2 größeren Wert auf Informationsvermittlung legen. Wenn es selbst im MiMa teilweise in einer halben Stunde ein Bericht und eine Musikanmoderation kommt, ist das m.E. schon zu wenig.
    Zustimmen kann ich dem Tenor, dass Moderatoren wie Wieners und meiner Meinung nach Brackmann bei WDR2 nicht unbedingt gut aufgehoben sind. Andersrum verstehe ich nicht, warum Moderatoren wie Schulz und Rehmsen, die sicherlich große Anziehungskraft haben, immer weniger moderieren.

    Frage ist, ob WDR2 auf diese Zahlen reagiert oder ob man erst auf die neuen MA-Zahlen, erhoben nach dem neuen Wochenende, wartet.
     
  25. Tweety

    Tweety Benutzer

    AW: Verluste für WDR2 – Absehbar?

    Ich denke schon, dass die Generation 40+ und 50+ ein Teil der Zielgruppe ist oder doch zumindest sein könnte.
     

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