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Videos schneiden

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von t20, 27. August 2012.

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  1. t20

    t20 Benutzer

    Hallo zusammen,

    generell habe ich die Frage: Welches Video-Schnittsysteme sind leicht zu bedienen und kostenlos.
    Über Antworten würde ich mich sehr freuen. t20
     
  2. Bend It

    Bend It Benutzer

    Ich empfehle Magix Video Deluxe. (Testversion bis 30 Tage).

    Du kannst mehrere Bild- und Tonspuren untereinander legen, einzeln bearbeiten und zum fertigen Film verknüpfen.
    Das fertige Video lässt sich dann leicht für die Veröffentlichung bei zbs. Youtube wandeln.

    Eine Einarbeitungszeit ist nötig um dich mit den Funktionen der Software vertraut zu machen.
    Schnelle und gute Ergebnisse wirst du bei der Videonachbearbeitung ohne Einarbeitungszeit nicht bekommen.
     
  3. McCavity

    McCavity Benutzer

    Leicht zu bedienen und kostenlos sind die Systeme, die mit dem Betriebssystem mitgeliefert werden - bei Windows XP gab es so etwas, wenn ich mich recht erinnere, das von Mac OS X (iMovie) nutze ich für einfache Projekte (aufgezeichnete Streams für's Netz aufbereiten (sprich: Pausen rausschneiden)) selbst. Ich vermute, auch die neueren Windows Versionen wie Vista und Windows 7 bringen ein einfaches Videoschnittwerkzeug mit.

    Eins solltest Du allerdings beachten: Allen diesen Werkzeugen ist gemein, daß sie extrem simpel sind. Das ist gut, weil sie einfach und für jedermann zu bedienen sind und man schnell zu (einfachen) Ergebnissen kommt, aber auf der anderen Seite schränkt es natürlich ihren Nutzen auch recht weit ein: viel mehr als Schnitt, Überblendung und eine handvoll "Effekte" können die Dinger meist nicht. Je mehr Dir Qualität am herzen liegt, umso schneller wirst Du weitergehende Funktionen (wie Materialanalyse, Korrekturmöglichkeiten, Ton-Editoren, etc.) vermissen. Natürlich kann man viel davon durch den einsatz zusätzlicher Programme (z.B. externer Audio-Editor) kompensieren - aber komfortabel und "aus einem Guß" ist etwas anderes.

    LG

    McCavity
     
  4. t20

    t20 Benutzer

    Hallo,

    danke Bernd It und McCavity.

    Ich habe mir jetzt mal Magix Video Deluxe runtergeladen. Ich habe halt noch keine Video-Kenntnisse, muss/will aber ein kleines Video machen und das ziemlich schnell. Über Tipps bin ich also froh, umwandeln, was man beim Dreh und schneiden beachten muss, wie man schneidet. LG t20
     
  5. WAZmann

    WAZmann Benutzer

    Das, was du suchst, nennt sich Videopad und ist in der Version 2.1 kostenlos. Nix mit 30 Tage oder so. Chip.de
     
  6. McCavity

    McCavity Benutzer

    @t20:

    Videoschnitt ist ein kreativer Vorgang. Es gibt da wenige "Regeln" oder "Tips", die man geben könnte, bzw. die ganze Chose ist dermaßen komplex, daß man als Tipgeber gar nicht weiß, wo man anfangen und wo aufhören soll ;) Am besten lernst Du, indem Du Werke anderer analysierst. Schau Dir Filme / Clips an, die Dir gefallen. Versuche, herauszufinden, warum sie Dir gefallen. Schau Dir die Clips an, auch Bild für Bild, um herauszufinden, wie der Macher die einzelnen Elemente miteinander verwoben hat.

    ... ist eine recht ungenaue Definition. Auch kleine Videos können extrem aufwendig sein. Beispiel gefällig? Schau Dir den aktuellen Werbespot eines großen blau-gelben Möbelhauses an - der ist nur 30 Sekunden lang, enthält aber eine Unmenge von Schnitten, die auch noch aufeinander abgestimmt sind.

    Fange am besten damit an, Dir folgende Fragen zu beantworten:
    - Was willst Du erreichen?
    - Für wen ist das Video (wer ist die Zielgruppe)?

    Man muß nicht für alles ein Drehbuch haben, aber je komplexer ein Projekt ist, umso sinnvoller ist es, sich zumindest Notizen zu machen. Beim Dreh gilt, wie bei Tonaufnahmen: shit in, shit out, oder auf Deutsch: was Du bei der Aufnahme vermasselst, kannst Du beim Schnitt nur selten und meist unbefriedigend korrigieren. Je besser die Qualität Deiner Ausgangsclips, umso besser kann das Ergebnis werden. Achte beim Dreh auf die Beleuchtung, den Bildausschnitt, die Bildkomposition (hier gilt wieder: such Dir Vorbilder, die Dir gefallen. Ahme nach, ohne stumpf zu kopieren, entwickle Deinen eigenen Stil). Achte auch beim Ton auf möglichst gute Qualität. Alle diese Dinge sind natürlich ein Kompromiß aus Deinen Ansprüchen und den vorhandenen Ressourcen, Man kann aber auch mit wenig Mitteln erstaunlich viel erreichen (das ist eigentlich die wahre Kunst - mit Euros um sich werfen kann jeder (so er die Euros hat), aus nichts viel zu machen ist wesentlich bewundernswerter!). Ein ganz wichtiger Tipp: denke schon beim Dreh (ein bißchen) an die spätere Verarbeitung. Laß die Kamera immer ein bißchen länger laufen, als der eigentliche Clip dauert, dann läufst Du nicht Gefahr, versehentlich zu früh anzuhalten - das ist sehr ärgerlich, glaub's mir: Du hast den perfekten Clip im Kasten - und dann fehlen am Ende ein paar Bilder, weil Du zu früh gedrückt hast. Wegschneiden kannst Du immer, hinzufügen nicht ;) Das gleiche gilt übrigens auch vor dem Anfang Deines Clips: laß die Kameara idealerweise ein bißchen früher loslaufen. Solltest Du mehrere Takes brauchen, laß ausreichend Pause dazwischen (oder stoppe die Kamera und starte vor dem nächsten Versuch neu). Nimmst Du Ton mit einem anderen Gerät auf, nutze eine Klappe (zur Not stell Dich in's Bild und klatsche in die Hände), damit Du das später synchronisieren kannst.

    Wenn Du Deine Aufnahmen im Kasten hast müssen sie in den Rechner (es sei denn, Du zeichnest direkt am Rechner auf, auch dafür gibt's entsprechende Software). Hier ist Organisation wichtig (auch hier wieder proportional zur Komplexität des Projektes), damit Du Deine Clips gut wiederfindest. Im Prinzip mußt Du jetzt nur noch jede Aufnahme beschneiden, so daß sie exakt dann anfängt und endet, wie Du es willst und sie in die richtige Reihenfolge bringen. Bevor Du allerdings schneidest, solltest Du Dir noch Gedanken um den Übergang machen, da dies Auswirkungen darauf hat, wo du schneidest: beim "harten" Schnitt endet der vorherige Clip bei Bild n, Bild n+1 gehört zum nächsten Clip - so mußt Du dann auch schneiden. Schneidest Du Clips, die auch mit Ton daherkommen, achte darauf, daß sich das Ergebnis natürlich anhört (Beispiel: Du nimmst einen Nachrichtensprecher aus zwei Bildwinkeln auf, erste Szene: Halbtotale mit Informationstafel im Hintergrund, Sprecher sagt: "Guten Abend, meine Damen und Herren; die Nachrichten.", dann Schnitt auf Nahaufnahme, Sprecher fährt fort: "Wie unbestätigte Berichte... blabla.". Wichtig ist, daß zwischen "Nachrichten" und "Wie" eine kleine Pause bleibt, sonst klingt das extrem dämlich ;) Wenn Du einen Übergang mit "Effekt" willst (je nachdem, was die Software halt so kann), dann achte darauf, daß die Clips entsprechend Vor- bzw. Nachlauf haben, damit sie ineinander übergehen können. Regel für alle diese Effekte: weniger ist mehr!!! Ja, es gibt Situationen, wo man mal die ganze Palette zum einsatz bringen kann, aber ganz ehrlich? Bei den Videos, die ich schneide (meist Familienvideos oder Mitschnitte von Konferenzen), komme ich ausschließlich mit "hartem Schnitt" und "weicher Überblendung" aus - alle anderen Effekte nutze ich gar nicht. Aber wie gesagt, was Du für Dein Projekt verwendest, ist in erster Linie von den zwei am Anfang genannten Fragen abhhängig.

    Das war jetzt mal "Videoschnitt in 5 Minuten" - das ersetzt natürlich nicht die Tugenden eines guten Adepten: lies viel (es gibt viele Portale und noch mehr Bücher zu allen angeschnittenen Teilaspekten zu dem Thema), schau Dir an, wie's andere machen und schließlich: üben! Üben! Üben! Schau mal, ob es in Deiner Region vielleicht eine mehr oder weniger lose Vereinigung von Videofreunden gibt, bei denen kann man auch viel lernen.

    Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, dir viel Erfolg zu wünschen ;)

    LG

    McCavity
     
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  7. t20

    t20 Benutzer

    Hallo,

    vielen Dank McCavity für den langen Text und danke für die Glückwünsche. Ich machs halt nicht zu aufwändig und so gut ichs kann. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich schneiden kann. LG
     
  8. laser558

    laser558 Benutzer

    Wenn es "nur" darum geht, Sequenzen aus einem Movie herauszuschneiden oder den Film in mehrere Parts aufzuteilen, empfehle ich Virtual Dub.
     
  9. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Mir gefällt das Posting von McCavity, weil er schon sehr viele "vermeintliche Kleinigkeiten" angesprochen hat. Ich könnte sein Posting jetzt noch um einige Tips erweitern, dann würde ich aber noch um 18 Uhr hier rumhängen!

    Es gibt aber wenige Grundsätze - auch für Hobbyfilmer (der berühmte "Urlaubsfilm") geeignet:

    1.) Wenn immer möglich ein Stativ benutzen!

    Verwackelte Bilder sind "out"! Sowas muß sich heute niemand mehr geben - außer bei Reportagen aus irgendeinem Kriegsgebiet. Spätestens wenn die Bildstabilisierung der Kamera nicht mehr ausreicht (sowas sieht man ja schon während der Aufnahme), sollte man aufhören und nachdenken.


    2) Schwenks vermeiden!
    Freihand ein absolutes "no go", es sei denn man "zieht mit", also wenn beispielsweise ein Auto auf der Straße vorbeifährt! Dann aber bitte eine Totale, denn die "wackelt" weniger. Keinesfalls mit "viel Zoom" draufhalten. Das wird nix.

    Mit ungeeigneten (was nicht unbedingt "billig" bedeutet) Stativen sehen Schwenks einfach "Scheiße" aus. Stative vor dem Kauf unbedingt ausprobieren! Vorher (das gilt auch allgemein für Schwenks) bitte die Bildsabilisierung der Kamera abschalten, denn sonst hat man am Beginn und am Ende des Schwenks einen (ganz) kleinen "Trägheitseffekt" im Video. Man sieht ihn kaum - aber er nervt beim Schnitt irgendwann gewaltig! Spätestens dann werdet ihr die Stabi abschalten und auf die "Ruckelfreiheit" des Stativs bauen (vertrauen)...

    3.) "Zoomfahrten" vermeiden!
    Grundregel: Nur mit Stativ machen! Die Kamera muß felsenfest stehen! Idealerweise den Zoom über die Fernbedienung betätigen. Evt. kann man im Setup der Kamera die Zoomgeschwindigkeit einstellen. Für Landschaft: Immer schön langsam!


    4.) Fernsehen gucken
    Zählt in Reportagen einfach mal die Sekunden von Schnitt zu Schnitt mit. Ihr werdet eine Szene ungefähr zwischen 5-7 Sekunden lang sehen.

    Daß heißt bei der Aufnahme

    5.) Kamera laufenlassen!
    Mindestens 10 Sekunden vor und nach einem Schwenk oder Zoom die Kamera auf Aufnahme stellen bzw. danach nicht abschalten. Wenn meinetwegen ein Schwenk mißglückt (das sieht man entgültig ja nur beim Schnitt zuhause), habt ihr immernoch zwei ruhige Szenen im Kasten, die ihr notfalls verwenden könnt.



    Um noch kurz auf eure Postings einzugehen:

    Der "Moviemaker" ist unter Windows XP leider nicht für HD-Material geeignet, ansonsten aber durchaus als "Schnittprogramm" zu gebrauchen. Für Amateurzwecke völlig ausreichend. Das HD-Update funktioniert unter XP jedenfalls nicht. Microsoft möchte das wohl nicht, damit XP "endlich" (oder etwas schneller) vom Markt verschwindet.

    Für kleine und größere Sachen ist VirtualDub ein gutes Werkzeug. Gerade wenn man aus einer aufgezeicheten Fernsehsendung (normalerweise im MPEG-Format von der TV-Karte im Rechner) nur einen kleinen Ausschnitt braucht, ist dieses Programm gut geeignet. Da wir hier im Forum oft nur den Ton brauchen, "strippt" das Progamm auch nur den Ton aus dem (markierten Bereich im) Video.

    Damit der Import des MPEG-Videos klappt, sollte man sich aber gleich "VirtuelDubMPEG" auf den Rechner packen. Das ist ein Mod (von: modding) des Programms. Und da viele Digitalkameras die (HD) Videoclips im MOV-Container aufzeichnen, braucht man noch einen Konverter, der MOV in AVI oder MPEG wandelt, damit VirtualDub zufrieden ist. Ich nehme dafür "Pazera Free MOV to AVI Converter" und lasse in AVI wandeln.

    Ein wichtiges Plugin für VirtualDub ist "Deshaker". Das Ding "entwackelt" die Videobilder und ist echt cool! Man muß sich natürlich etwas einarbeiten, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Da gehen "beim rumspielen" schnell mal einige Stunden ins Land. Also bitte zunächst nur ganz kurze Videosequenzen testweise bearbeiten...
     
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  10. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Wie verhält es sich mit der Musik und deren Rechte, wenn man ein Musikbett/Hintergrundmusik in seinen Film einarbeitet? Ist hier schon GEMA fällig, wenn ich das 100 Leuten zeige?

    Sehr interessant würde ich es finden, alte Musikvideos der 80er/90er für 1 bis 2 Stunden zusammen zu schneiden. Habe auf einer Hochzeitsfeier ein paar Musikvideos via Beamer laufen lassen und die Aktion kam gut an. Bloß war der DVD-Player recht lahm und man muss ja vorher in das DVD-Menü, das ist nix! Habe mir (auch Dank eines netten Users hier) ein gutes Paket alter Musikvideos auf DVD zusammengestellt, Amazon bietet da einiges. Bloß müssen die jetzt per Mac bearbeitet werden und dann wieder auf DVD gebrannt werden. Würde sich da auch iMovie eignen? Habe das Mac Book Pro.
     
  11. McCavity

    McCavity Benutzer

    Ich muß dem Großohr-Zwerg mal wieder unumwunden beipflichten - auch seine Tipps sind Gold wert! Wie gesagt: es gäbe noch soooo viel zu erzählen, aber dann wären wir noch ewig beschäftigt hier ;)

    @HeavyRotation25: "de mortuis nil nisi bene" sagt man ja gern ("über die Toten nichts, wenn nichts Gutes") aber Steve Jobs Philosophie war bisweilen gewöhnungsbedürftig. So kündigte er vor ein paar Jahren die DVD ab, man solle seine Videos doch lieber "in der Cloud" veröffentlichen (und wer wirklich DVDs herstellen will, soll doch bitte die (kostenpflichtigen) FinalCut Programme verwenden). Konsequenterweise kann man mit der aktuellen iMovie-Version *keine* DVDs mehr vorbereiten und iDVD zum Authoring/Brennen gibt's gleich gar nicht mehr. Ich bin mir nicht sicher, entweder war iLife 06 oder 08 die letzte Version, die das noch konnte :-/ Mit der aktuellen Version kannst Du Deine Videos noch zusammenschneiden, das klappt ganz gut - aber die Weiterverarbeitung für die DVD (Kapitelmarken setzen, DVD brennen) muß in anderen Programmen passieren - leider sind alle, die ich da kenne, kostenpflichtig. Zum Auftrennen in Kapitel verwende ich SimpleMovieX und zum DVD erstellen Wondershare DVD Creator.

    Was die GEMA angeht - Achtung, Laienmeinung - würde ich schätzen, wenn Du's privat vorführst geht das noch unter Recht auf Privatkopie durch. Wenn Du das an einem öffentlichen Ort (Hotel, Saal, Disco, etc) vorführst, bin ich mir auch unsicher - geschlossene Gesellschaft könnte noch unter "privat" fallen, aber sobald Öffentlichkeit da ist, wären Gebühren fällig, würde ich meinen... aber wie gesagt: Laienmeinung.

    LG

    McCavity
     
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  12. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    In diesem Punkt täuscht Du Dich m.W..
    Auch in einer Disco bei geschlossener Gesellschaft werden Gema-Gebühren fällig.
    Beispiel: Abi-Party (zugänglich lediglich für einen bestimmten Personenkreis)
    Auch nach einer Weihnachtsfeier, die mein Brötchengeber veranstaltete, machte selbiger sich mächtig Luft nachdem er von der Gema ein Schreiben erhielt, in dem ein vierstelliger Betrag eingefordert wurde weil u.a. Weihnachtslieder (ja, auch Last Christmas) abgespielt wurden. Zutritt hatten zu dieser Feier lediglich Firmenangehörige samt Partner(Innen). Sprich, eine geschlossene Gesellschaft.
     
  13. Hefeteich

    Hefeteich Benutzer

    Auch in einer "geschlossenen Gesellschaft" kann eine öffentliche Wiedergabe stattfinden. Was im Sinne der lizenzpflichtigen Wiedergabe als öffentlich anzusehen ist, ist durch andere Parameter bestimmt. Ein Schild an einer Tür oder ein Türsteher - "nur für Mitglieder" - ist da kein Kriterium.

    Ein Konzert ist auch eine geschlossene Gesellschaft, denn es haben nur Gäste mit besonderen Zugangskarten die Möglichkeit, der Musikwiedergabe beizuwohnen. Trotzdem gilt es als öffentlich.
    Inselkobi hat recht.
     
  14. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Wer ist denn nun bei einer Hochzeit z.B. verantwortlich für die GEMA: der DJ oder der Veranstalter? Habe da bisher noch nicht durchgeblickt...
     
  15. ricochet

    ricochet Benutzer

    Sehr richtig, das Programm funktioniert aber nur bei MPEG-4-Dateien wie Xvid, DivX oder AVC (h264). Wenn du abgespeicherte MPEG-2-Streams (DVB) oder DVD-analoges Videomaterial schneiden musst, kannst du diese Erweiterung ausprobieren Und als Front-End zwecks beserer Bedienungsführung empfehle ich zusätzlich den praktischen Cut Assistant, mit dem man herausschneiden oder trimmen kann.

    Wenn du direkt von der DVD kopierte VOB-Container schneiden oder zusammenfügen willst empfehle ich das kostenlose Programm Vob Edit und zum Wandeln der fertigen aber unbrauchbaren VOBs in mpg-Dateien den Any Video Converter oder gleich den Super Converter. Beim Umwandeln von VOBs in .mpg-Dateien wird nur ein neuer Container angelegt, also bei den Einstellungen "Direct Stream Copy" wählen, das geht ruck zuck.

    Egal welche Formate oder Container man ineinander konvertieren will, Any Vido Converter und Super Converter sind immer erste Wahl. Vor allem letzterer ist eine unübertroffene Allzweckwaffe, man muss bei Super aber schon wissen was man tut und über die zweckmäßigen Einstellungen bescheid wissen. Notfalls hilft Fragen in diversen Foren.
     
  16. Fall Guy

    Fall Guy Benutzer

    Auch wenn es arg OT ist: Bei einer Hochzeit ist z.B. für die GEMA-Gebühren der Veranstalter verantwortlich. Es kann aber sein, dass es ein DJ im Rahmen eines Rundum-Sorglos-Pakets anbietet, sich um die Meldung der Veranstaltung bei der GEMA zu kümmern.
     
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  17. Hefeteich

    Hefeteich Benutzer

    Für die Lizenzierung ist immer der Veranstalter zuständig. Der DJ ist ein vom Veranstalter = Hochzeitspaar beauftragter Dienstleister.
    Allerdings, das sorgt gerne für Konfusion, stellt die GEMA bei der "typischen" Hochzeit keine Rechnung (das sind besagte "andere Parameter" aus meinem Beitrag #13). Das hat aber nichts mit geschlossenen Gesellschaften zu tun.

    DJ's zahlen nur dann, wenn sie selber als Veranstalter auftreten, also in Eigenregie eine Veranstaltung aufziehen.
    Weitergedacht: Wer auf eigene Faust veröffentlicht, darf in aller Regel zahlen.
     
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  18. 4db

    4db Benutzer

    Schön wär's!
    Reportagen im aktuellen TV-Programm strotzen doch nur so von künstlichen Verwacklungen und unsinnigen Reißzooms, um nicht vorhandene Action vorzutäuschen.
     
  19. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Stimmt. Ich meinte damit aber nicht so sehr die "Reportagen" auf DMAX, MTV, Kabel1 oder so, die - wie du schon richtig bemerkt hast - künstlich "voll auf Action & Kravall" gedreht und geschnitten werden (das ist auch nicht einfach!), sondern eher die "gemütliche" Art, so wie bei "arte".

    Ich verfluche eine "fliegende" Kameraführung nicht prinzipiell, denn damit schafft man "Raum" (3D), aber die Kamerafühung muß zum Thema passen. Auch "wilde" Schnitte - bis herunter zu einzelnen Frames (Musikvideos) können "ordentlich" wirken.


    Einem normalen "Urlaubsfilmer" würde ich für seine Videos aber die

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Grzimek

    Variante ans Herz legen wollen: Fünf Sekunden - Schnitt, sechs Sekunden - Schnitt. usw....

    Und bitte - ganz wichtig - im Zweifelsfall (Bilder verwackelt, Schwenk nicht in Ordnung oder so) immer(!) kaltblütig rausschneiden! Das Publikum wird es euch später danken! In der Kürze liegt die Würze!

    Im Klartext heißt das, daß man gut 70% des gedrehten Rohmaterials später einfach wegschneidet. Und das ist auch richtig so!


    Und nun - Klappe - und Action!




    Ein kleiner, aber extrem wichtiger Nachtrag! Heute drehen wir in HD und damit immer im 16:9 Format. Nichts ist schlimmer und für den Kameramann (Du) ärgerlicher, als wenn der Horizont leicht "schief" ist. Das fällt bei 16:9 richtg auf und sieht auf einem "großen Fernseher" einfach "Scheiße" aus. Bitte schaltet die "Hilfslinien" im Menü der Kamera ein und kontrolliert das Kamerabild im Display! Da ihr mit Stativ filmt (das macht ihr doch?), könnt ihr das Stativ vor der Aufnahme auch richtig nivellieren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Libelle_(Messtechnik)

    Ihr ärgert euch sonst irgendwann "schwarz" und werft gar 90% des gedrehten Rohmaterials in den virtuellen Mülleimer! Glaubt mir. ;)

    (Ja, natürlich kann man - beispielsweise mit VirtualDub - eine Aufnahme nachträglich "um ein paar Grad drehen", aber das kostet Rechenzeit. Zu viel Zeit.)

    Grüßle
     
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  20. laser558

    laser558 Benutzer

    Man kann aber auch einfach etwas wegschneiden, wahlweise an allen Bildrändern oder nur oben/unten/rechts/links - ist einstellbar:
    PAZERA flv to avi beispielsweise, es gibt auch anders lautende freeware, die das vornimmt. Ist auch ein tool, das 16:9 auf 4.3 bringt
     
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  21. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer


    Ich kann bei dir auch einfach "etwas wegschneiden". Das geht "ruckzuck". *schnipp-schnapp* ;) Durch "Croppen" wird der Horizont im Video aber auch nicht gerade.

    Es ist also besser, vor der Aufnahme auf die Hilfslinien zu achten und das Stativ entsprechend auszurichten.
     

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