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Vorkommnisse in Köln am 31.12.15: Art und Weise der Berichterstattung

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von Tweety, 05. Januar 2016.

  1. Tweety

    Tweety Benutzer

    Jetzt könnte die Stimmung langsam kippen in Sachen Flüchtlinge, wenn sie es nicht schon vorher war. Was da Silvester in Köln passiert ist, schlägt sehr hohe mediale Wellen und das zu Recht. Ich war immer für eine eher tolerante Haltung gegenüber den Flüchtlingen, aber jetzt ist ein Punkt erreicht, wo man sich selbst als Befürworter fragen muss, ob das wirklich alles so richtg läuft. Einzelfälle? Wohl kaum. Ähnliche Vorfälle sind aus Stuttgart und Hamburg bekannt geworden, wenn auch nicht in dem Ausmass wie in Köln. Das wird den rechten Rattenfängern mächtig Auftrieb geben und wirklich was entgegenhalten kann man da nicht (mehr). Selbst gut gemeinte Aktionen wie von RHH dürften mittlerweile auf eher taubere Ohren stossen. Jetzt ist guter Rat teuer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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  2. Skywise

    Skywise Benutzer

    Och doch, schon.
    Wenn jemand kommt und sagt "Das sind doch alles dieselben Neger", sagt man halt "Und unsere Eltern und Großeltern waren alle Nazis, die Juden ins Gas geschickt haben" und schon is' erst mal wieder gut.
    Im Augenblick bin ich bei Herrn Maas, der sehr entschlossene Aufklärung gefordert hat und ausdrücklich von "organisierter Kriminalität" gesprochen hat. Hier läuft etwas, vermutlich zwischen einigen Gangs, und ich bin ziemlich sicher, daß die Strukturen, um so etwas in mehreren Großstädten parallel abzuziehen, weder mit den Flüchtlingen entstanden noch in solche Dimensionen gewachsen sind. Darüber hinaus muß ich - mittlerweile sehr selten, aber passiert gelegentlich doch noch - Herrn de Maizière zustimmen, der die Taten als "abscheulich und nicht hinnehmbar" bezeichnet und direkt im Anschluß davor gewarnt hat, "Flüchtlinge gleich welcher Herkunft, die bei uns Schutz vor Verfolgung suchen, unter einen Generalverdacht" zu stellen.
    Was ich so aus Köln höre, klang ziemlich schwammig, aber schon so, als ob die Identität einiger beteiligter Personen bereits feststünde, einige davon seien bereits seit Jahren im Land und definitiv nicht erst mit den letzten Flüchtlingswellen ins Land gespült worden. Halten wir mal Augen und Ohren offen.
    Ich halte es durchaus für möglich, daß sich Flüchtlinge ebenfalls auf der Domplatte aufgehalten haben, aber falls das der Fall gewesen sein sollte, hoffe ich im Augenblick eher auf "dummerweise zur falschen Zeit am falschen Ort" oder auf besagte Einzelschicksale. Anderenfalls drohen aus dieser Ecke einige sehr unschöne Nachrichten und ein sehr ekelhafter zusätzlicher Druck auf alle Kommunen.

    Gruß
    Skywise
     
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  3. Tweety

    Tweety Benutzer

    Das ändert aber an dem jetzt entstandenen Eindruck nichts. Ob die jetzt 3 Jahre oder 3 Monate im Land sind interessiert den gemeinen Bildzeitungsleser und RTL 2 Seher nicht. Der Gesamteindruck ist und bleibt verheerend und ob es nun Flüchtlinge und/oder organisierte Gangs waren ist am Ende auch eher zweitrangig. Jedenfalls waren es wohl Leute aus dem "arabischen" Raum und das ist das was hängenbleibt.
     
  4. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
  5. Tweety

    Tweety Benutzer

    Kann ich so nicht nachvolliehen. Natürlich wäre der Fall anders wenn es sich um deutsche Täter gehandelt hätte. Aber so ein Fall ist mir nicht bekannt, dass sich hunderte deutsche Männer an einem Bahnhof verabreden und Frau begrapschen, sogar von versuchten Vergewaltigungen ist die Rede und dabei noch hunderte Passanten bestehlen. Das ganze hängt auch mit dem islamischen Frauenbild zusammen, was nun überhaupt nicht mit unserem Wertesystem zusammenpasst und damit dass diese Leute keinerlei Achtung vor dem deutschen Rechtssystem haben. Diesen Leuten steht die Scharia näher als das StGB.

    Von daher liegt die TAZ hier falsch, wenn sie versucht den Vorfall jetzt herunterzuspielen oder zu verharmlosen.

    Aber warten wir mal ab, was jetzt genau die Ermittlungen ergeben und dann sehen wir mal weiter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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  6. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    In der Aktuell-Sendung im SWR1-BW kommt gegen 17:10 Uhr ein Interview mit dem Innenminiser von BaWü, Gall. Mal hören, was er so zu sagen hat.

    Über die Vorfälle in Köln haben heute jedenfalls auch Ö3 und SRF1 in den Nachrichten berichtet.
     
  7. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Schon ganz interessant mit welcher Verzögerung die Kölner und nicht ganz so heftigen Hamburger Vorkommnisse ihren Weg in die nationalen Nachrichten gefunden haben.
    Witzig: irgendwie handelt es sich wohl um Männer mit nordafrikanischer Herkunft, aber um keine Flüchtlinge. Frage: bewußt eine ganz vage Beschreibung (bloß nicht gegen den PC-Kodex verstoßen) und dann ein ganz bewusster Ausschluß (kein).
    Wenn irgendwelche Vollpfosten an einem Flüchtlingsheim rumzündeln, dann ist es sofort in den nationalen Nachrichten und die Aufregung jedesmal groß wenn kein Täter gefasst wird. Was erklärbar ist, denn es gibt kaum Spuren und Zeugen und Linke fordern mehr Polizei + Schutz. Sonst wird doch gern auf Linken-Demos Bullenschweine gegröhlt. Über die Deutsche Publizistik kann man sich nur noch wundern. Ich finde schon die EMMA stellt die richtigen Fragen. Nur was nicht sein kann das darf eben nicht sein und wird immer schön weichgespült. Ansonsten plappern die Nachrichten das Politikgewäsch von Merkel & Maas kritiklos nach.

    Der Polizeieinsatz in Köln war jedenfalls allerbeste AFD-Werbung, auch wenn das einigen hier nicht passt. Ich möchte nicht wissen wieviel Falschparker in Kölle am Sylvestertag ein Knöllchen bekommen haben. Komisch, da ist der Rechtsstaat immer super organisiert und wirklich konsequent. Nur Schelme denken sich dabei etwas böses.
     
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  8. Spectra Color

    Spectra Color Benutzer

    Welcher Polizeieinsatz?
     
  9. Skywise

    Skywise Benutzer

    Ich habe keine Ahnung, was das eine mit dem anderen zu tun haben sollte, aber wenn es Dich interessiert, kann ich ja mal nachfragen. Zum Ordnungsamt der Stadt Köln, das nicht für Polizeieinsätze, sehr wohl aber für die dortigen Knöllchen zuständig ist, hätte ich Kontakte. Zur Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen, die nicht für die Knöllchen zuständig ist, sehr wohl aber für Polizeieinsätze, dagegen nicht.
    Und ich wußte gar nicht, daß Herr Stallone einen eigenen Feiertag besitzt ...

    Gruß
    Skywise
     
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  10. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Es geht dabei um die 200 Polizeibeamten, die nach den ersten Notrufen an den Kölner Hauptbahnhof geschickt wurden, aber wegen der Menschenansammlung praktisch nicht gesehen haben, wo die Über griffe stattfanden. Die SWR1-Meldung von 1900 unten.

    Ich höre gerade in die SWR1-Nachrichten von gestern rein. Soweit ich das sehen kann, kam die erste Meldung erst am späten Nachmittag/ frühen Abend. (Nach 16:30 Uhr, aber vor 19 Uhr. Die komplette Aufzeichnung hab ich leider nicht.) Interessant ist u.a. auch die Nachrichtengewichtung und Wortwahl in der Nacht. Ich hätte Köln auf die "Eins" gesetzt und auch einen Satz über die vermeintliche Herkunft der Täter verloren. In "Aktuell am Abend" um 22 Uhr (Sendung sollte als Podcast vorliegen) klang das noch etwas anders.

    In D-Radio Wissen lief heute kurz nach 15 Uhr ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Senders, der am Silvesterabend am Bahnhof in Köln war. Er berichtete durchaus interessante Dinge ("polizeibekannte Gesichter" waren vor Ort etc.).
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
  11. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    @Spectra Color

    Hatten wir nicht Sylvester eine erhöhte Sicherheitsstufe? Waren da nicht zwei Bahnhöfe in Muc gesperrt? Sind nicht über 140 Polizeibeamte aufm Haufen ein Einsatz?

    Ich zitiere mal Alice Schwarzer: "Da stellen sich eine Menge Fragen. Erstens: Wieso kriegt die Polizei nicht mit, wenn sich 1000 überwiegend gewaltbereite und kriminelle Männer (darunter polizeibekannte Intensivtäter) am Hauptbahnhof verabreden und dort zusammenrotten? (Über welche Kanäle bzw. Plattformen läuft das eigentlich?) Zweitens: Warum schreitet die Polizei nicht schon ein, wenn diese Männer Feuerwerkskörper auf Menschen ballern, was ja lebensgefährlich sein kann, und verhaftet die Täter? Drittens: Wie ist es erklärbar, dass hunderte von Frauen unter den Augen eines so massiven Polizeiaufgebotes sexuell belästigt werden? Nimmt die Polizei sowas nicht so ernst? Oder hatte die Polizei Angst vor den Tätern: 1000 gegen 143? Hat der deutsche Staat also punktuell sein Gewaltmonopol schon verloren und gibt es längst rechtsfreie Räume, auch mitten in Deutschland?"

    @ Z
    um Aufgabenbereich gehört sehr wohl das Verfolgen von Ordnungswidrigkeiten. Oder willst Du ernsthaft behaupten die Polizei von NRW schreibt keine Falschparker auf???? Aber heisst es nicht so schön: Die Polizei dein Freund und Helfer. Tja, da waren wohl die Sympathien etwas einseitig verteilt, oder?
     
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  12. Skywise

    Skywise Benutzer

    Da fehlt was. Also - klar, die Domplatte ist auch so schon sehr schwer zu durchblicken, aber es kommt noch hinzu, daß parallel im angrenzenden Hauptbahnhof eine Terrormeldung einging. Nach Meldungen des Kölner Stadt-Anzeigers vom gestrigen Tag wurde außerdem am späten Abend/vor Mitternacht noch ein Großteil des Bahnhofvorplatzes/der Domtreppe gesperrt wegen Gefahren, die von Böllern und Raketen ausgingen. Wenn ich mir vorstelle, daß eine Stelle, an der geschätzt 500 Leute Platz haben, plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht, dann will ich nicht wissen, wie unschön sich die Menschen vor dem Dom gedrängt haben. Man nennt das wohl "Atmosphäre". Die Polizisten, die da den Überblick nicht behalten, kann ich sehr gut verstehen ... so was darf trotzdem nicht passieren.

    Gruß
    Skywise
     
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  13. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Ich möchte hier keineswegs falsch verstanden werden. Erstmal gilt grundsätzlich die Unschuldsvermutung, egal bei was und egal bei wem. Für die Klärung des Restes sind dann die Staatsanwaltschaften zuständig. Sollte der Straftatbestand zutreffend sein, gehören die selbstverständlich mit aller Härte des Gesetzes bestraft bzw. abgeschoben, falls es sich um Asylbewerber handeln sollte. Nicht mehr und nicht weniger.
    In der ganzen Geschichte gibt es übrigens noch einige andere Ungereimtheiten. Die Kölner Polizei hatte am Neujahrsmorgen noch verkündet, dass es keine gravierenden Vorkommnisse gab in der Silvesternacht...

    https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.ne...=74567d2d5226fbc5500554506515e422&oe=5748108B

    Der Artikel der taz hat übrigens nichts mit herunterspielen zu tun, sondern etwas mit dem Setzen von Relationen. Wieviele Kinder werden in diesem Land hier verprügelt? Wieviele Männer verprügeln ihre Frauen, Stichwort Gewalt in der Ehe bis hin zur Vergewaltigung? Da redet kein Mensch drüber. Das belassen wir schön in der Tabuthemen-Ecke, siehe Kriminalstatistik + mutmaßliche Dunkelziffer. Wir sind keine heiligen Kühe, das ist der Punkt.
    Das entschuldigt selbstverständlich NICHT die Ereignisse in Köln, aber es läßt sie dann doch in einem etwas anderen, klareren Licht erscheinen, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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  14. Spectra Color

    Spectra Color Benutzer

    • 140 Polizeibeamte sind nicht mal 3 Reisebusse voller Menschen. Ich kenne Discotheken, da würde der Betreiber einer solchen bei einer derart geringen Besucherzahl jeden Abend Rotz & Wasser heulen.
    • München war gesperrt, ist aber eine andere Baustelle.
    • Der Tag wird "Silvester" genannt.
    Die Leute sind ganz gewiss nicht aus irgendwelchen Löchern gekrochen. Sie sind offensichtlich gezielt angereist. Ich habe das eher zufällig mitbekommen (allerdings nicht in Köln).
     
  15. Skywise

    Skywise Benutzer

    Wenn, dann zumindest meiner Erfahrung nach irre selten. Der ruhende Verkehr ist im Regelfall die Angelegenheit der jeweiligen Gemeindebehörde, Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr die der Polizei. Die Polizei ist weit eher für mündliche Verwarnungen gut oder halt eben für's konsequente Abschleppen für den Fall, daß ein parkendes Fahrzeug den Straßenverkehr behindert. Daß sie mit Strafzetteln fürs Falschparken um sich wirft, kommt kaum vor. Kann natürlich sein, daß man sich in Köln mit einer anderen Rechtslage oder einer anderen Praxis konfrontiert sieht, glaube ich aber eigentlich nicht.

    Gruß
    Skywise
     
  16. Hendrik

    Hendrik Benutzer

    Das ist erst der Anfang!
     
  17. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Siehe den Schuß durch ein Fenster einer Flüchtlingsunterkunft in Dreieich. Diese Meldung kam in "Aktuell" gestern Abend gleich nach Köln.

    Oder man lässst Politik gleich weg. Ulrich Kienzle über die Veränderungen in 50 Jahren Abendschau/Landesschau im SWR, gestern im SWR1-BW-Nachmittag...
     
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  18. Tweety

    Tweety Benutzer

    Vorhin war in den Nachrichten zu hören, dass mittlerweile über 90 Strafanzeigen eingegangen sind. Die Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher sein, da wohl nicht alle Geschädigten sich gemeldet haben. Allerdings soll die Aussicht die Täter zu identfizieren eher gering sein. Lt. Aussage eines Polizeisprechers. Hier frage ich mich wozu es Videoüberwachung gibt und vor ALLEM wieseo haben wir eigentlich die Vorratsdatenspeicherung? Damit müsste sich doch rauskriegen lassen, wer an diesen Exzessen teilgenommen hat. Also wer wann an wen welche Nachricht verschickt hat. Ausserdem gibt es doch genügend Zeugen. So ganz kann ich das jetzt nicht nachvollziehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
  19. radiopfleger

    radiopfleger Benutzer

    Aber klar doch, wir schaffen das alles, stellt euch doch nicht so an ! Ist halt ihre Mentalität , wir müssen uns eben ihnen anpassen, kann doch nicht so schwer sein.
    Es ist unfassbar ,was hier in Deutschland passiert und das schlimme ist, die rechten Rattenfänger können sich freuen ,noch eineinhalb Jahre Demokratie in Deutschland ,aber ob man die genießen kann ,keine Ahnung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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  20. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Ah ja, könnte sie? - Ja, könnte sie! Wenn noch mehr Menschen, wie du, Flüchtlinge mit den Geschehnissen in Köln, (Hamburg und Stuttgart) instrumentalisierst.
    Weshalb glaubst du, dass die Geschehnisse aus der Silvesternacht zu Recht so hohe Wellen schlagen?

    Ähh ja.. Ich bin ganz sicher kein Nazi, ABER..!
    (deine Argumentationslinie (mal wieder))

    Sicher ist (jetzt) guter Rat teuer, aber gegen Flüchtlinge zu gehen ist sicher nicht das Mittel der ersten Wahl.
    Anders als du schriebst wären das nämlich - in Relation gesetzt - tatsächlich lediglich Einzelfälle. Oder würdest du auch sagen dass "alle Deutschen" kriminell sind, nur weil in den Gefängnissen der großteil der Insassen Deutsche sind?

    Moooment!
    Dir sind also keine Flashmobs bekannt? Mir schon. Dazu findest selbst du im Internet sicherlich massenhaft Beispiele. Einverstanden, da geht's nicht in erster Linie darum Frauen zu "begrabschen", aber bei einigen (also mehr als in einer Silvesternacht) sind recht ähnliche Ergebnisse zu finden. Bemerkenswert daran ist, dass diese Flashmobs von deutschen Jugendlichen per Facebook ausgingen. Dabei ging es soweit, dass Menschen durch Mobbing in den Suizid "getrieben", ganze Häuser verwüstet oder (auch in Köln) Polizisten ernsthaft angegriffen wurden.

    Angekündigt wurde nämlich, dass auch gegen diejenigen ermittelt werde, die einfach nur dabei standen und zugesehen, das per Smartphone gefilmt oder gar applaudiert hätten. Und das, laut Test diverser deutscher Medien, ist durchaus auch in Deutschland gängige Praxis: Wenn's was "spannendes" zu sehen gibt filmen und dann bei YT oder einer anderen Plattform einstellen.

    Stimmt. Laut Schweizer Medien gegen Personen "unterschiedlicher Nationalitäten". Was das bedeuten mag, lässt sich an zwei Fingern abzählen. Darunter könn(t)en durchaus auch Deutsche sein.

    Ach, das scheint wohl doch nicht des Rätsels Lösung zu sein? - Macht aber nichts, sie soll nun - im Ausblick auf Karneval - deutschlandweit ausgebaut werden, wie De Maiziere in einem Interview erklärt hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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  21. sabbelkasten

    sabbelkasten Benutzer

    Werte Runde.
    Bei all der Brisanz -was hat das mit der Radioszene zu tun ?


    Ich persönlich kann zum Thema soviel beisteuern : ich finde es erschreckend zu sehen, wie unreflektiert quasi alle Sender über dieses Thema berichten.
    Da kann ja momentan nur das "Wetter-Chaos" mit halten.

    Beste Grüße
    Dieter
     
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  22. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Das hier ist lesenswert und darüber sollte man mal nachdenken:

    http://www.spiegel.de/politik/deuts...en-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html

    Analog mal dazu die teilweise aktuellen Wahl-Umfragen. Wenn man jeden Asylzweifler sofort in die Nazi-Ecke stellt, drücken sich diese Menschen mit ihrer Wahl aus. So wird der europäische Trend, dass die Gesellschaft weiter nach rechts rückt, auch in Deutschland fortgesetzt.

    http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/

    Viele Medien wollen es nicht ausdrücken oder lieber totschweigen, aber in Köln waren zum größten Teil Täter nordafrikanischer Abstammung beteiligt. Weniger Asylanten, sondern Migranten. Trotzdem sollte das zum Nachdenken anregen. Wer glaubt, dass Migranten und Asylanten mit unmodernem Frauenbild beim Betreten deutschen Bodens ihre Haltung gegenüber dem anderen Geschlecht schlagartig ändern, dem ist nicht mehr zu helfen. Viele werden ihre Kriege auch hier weiter führen; Volksgruppen, die sich seit Jahrzehnten verhasst gegenüber stehen, werden hier nicht urplötzlich anders denken. Auch wollen sich einige nicht mit den deutschen Gesetzen vereinbaren. Das alles betrifft nur einen kleinen Teil der Migranten hier, aber es sind genau die Einzelnen, welche die Stimmung zum kippen bringen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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  23. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Schon putzig wie hier relativiert wird, dass sich die Balken biegen. Die Meldungen sickerten erst tröpfchenweise ein und wurden sehr verniedlicht dargestellt. Aber irgendwie war da wohl mehr dran und der Druck aus den sozialen Medien wurde zu groß.

    Am Neujahresmorgen um 08.57 Uhr meldete die Polizei:

    " POL-K: 160101-1-K/LEV Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich

    Die Polizei Köln zieht Bilanz

    Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich. Die Polizisten schritten hauptsächlich bei Körperverletzungsdelikten und Ruhestörungen ein.

    Von Donnerstagabend (31. Dezember) 18 Uhr bis heute Morgen (1. Januar) um 6 Uhr sprachen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet Köln 94, in Leverkusen zwei Platzverweise aus. Bislang gingen bei der Polizei 20 Anzeigen zu Sachbeschädigungen ein (Vorjahr: 25). Im Vergleich zum letzten Jahr stieg die Zahl der Körperverletzungsdelikte von 78 in Köln leicht an. 80 Mal wurde die Polizei tätig. In Leverkusen verzeichneten die Beamten 4 Straftaten dieser Art (Vorjahr: 5). Die Zahl der gemeldeten Ruhestörungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (76, davon 8 in Leverkusen) an. Bis 6 Uhr schritten die Polizisten in 80 Fällen, davon 7 in Leverkusen gegen zu lautes Feiern ein.

    Kurz vor Mitternacht musste der Bahnhofsvorplatz im Bereich des Treppenaufgangs zum Dom durch Uniformierte geräumt werden. Um eine Massenpanik durch Zünden von pyrotechnischer Munition bei den circa 1000 Feiernden zu verhindern, begannen die Beamten kurzfristig die Platzfläche zu räumen. Trotz der ungeplanten Feierpause gestaltete sich die Einsatzlage entspannt - auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte." (Hervorhebung von mir)

    Liest sich doch ganz easy - peasy oder??? Mit anderen Worten die PC-korrekte NRW-Polizei hatte zu diesem Zeitpunkt also rund acht Stunden keinerlei Kenntnis oder hat bewusst Kenntnisse unterdrückt??

    32 Stunden später liest sich das schon ganz anders:

    "POL-K: 160102-1-K Übergriffe am Bahnhofsvorplatz - Ermittlungsgruppe gegründet
    02.01.2016 – 16:58

    Köln (ots) - Im Laufe des Neujahrtages (1. Januar) erhielt die Polizei Köln Kenntnis über unterschiedliche Vorfälle bei denen Frauen Opfer von Übergriffen geworden sind. In der Silvesternacht nutzten Tätergruppen das Getümmel rund um den Dom und begangen Straftaten unterschiedlicher Deliktsbereiche. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Fälle eingerichtet.

    Bei der Polizei Köln und der Bundespolizei erstatteten bis zum jetzigen Zeitpunkt knapp 30 Betroffene Anzeige und schilderten in diesen Fällen die gleiche Vorgehensweise der Täter. Die Geschädigten befanden sich während der Neujahrsfeier rund um den Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz, als mehrere Männer sie umzingelten. Die Größe der Tätergruppen variierte von zwei bis drei, nach Zeugenaussagen nordafrikanisch Aussehenden bis zu 20 Personen. Die Verdächtigen versuchten durch gezieltes Anfassen der Frauen von der eigentlichen Tat abzulenken - dem Diebstahl von Wertgegenständen. Insbesondere Geldbörsen und Mobiltelefone wurden entwendet. In einigen Fällen gingen die Männer jedoch weiter und berührten die meist von auswärts kommenden Frauen unsittlich.

    Zur Klärung der Taten und Tatzusammenhänge hat die Polizei Köln eine Ermittlungsgruppe gegründet. Zur Arbeit der Ermittler gehört unter anderem die Auswertung umfangreicher Videoaufnahmen.

    Weitere Geschädigte, die sich in der Silvesternacht am Bahnhofsvorplatz und um den Dom in der Zeit zwischen Mitternacht und vier Uhr aufgehalten haben und noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0221/ 229-0 oder per E-Mail anpoststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (st)"

    Tja und dann liest man heute das:

    "OL-K: 160105-1-K Übergriffe am Bahnhofsvorplatz - Fakten zur Silvesternacht
    05.01.2016 – 18:01

    Köln (ots) - Nachtrag zur Pressemitteilung Ziffer 1 vom 2. Januar 2016

    Nach den massiven Übergriffen in der Silvesternacht auf dem Kölner Hauptbahnhofsvorplatz hat sich die Anzahl der Strafanzeigen mittlerweile auf 90 erhöht. Die Polizei Köln hatte bereits am Samstag (2. Januar) speziell für diese Straftaten eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Deliktsbreite erstreckt sich von Diebstählen bis hin zu Sexualdelikten. In einem Fall ermitteln die zuständigen Kriminalbeamten wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung.

    Derzeit sichten die Beamten das vorhandene Videomaterial und werten die vorliegenden Aufzeichnungen aus. Weiterhin laufen die Vernehmungen von Geschädigten und Zeugen. "Wir werden alles dafür tun, diese schrecklichen Übergriffe aufzuklären. Wir passen unsere Einsatzkonzepte an diese neue Vorgehensweise der Täter an", stellt Polizeipräsident Wolfgang Albers klar.

    Heute Vormittag haben Polizeipräsident Wolfgang Albers gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker und dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Wolfgang Wurm die Vorfälle thematisiert.

    Gemeinsam entschieden die Verantwortlichen unter anderem, dass in Zukunft für gleichgelagerte Großereignisse ein Sicherheitskonzept abgestimmt und die Zusammenarbeit weiter intensiviert wird. Unter anderem sollen neuralgische Orte temporär videoüberwacht und besser ausgeleuchtet werden. Zusätzlich wird die Vorplanung von Einsatzkräften lageangepasst erhöht. Auch die Verfügung von Bereichsvertretungsverboten, Meldeauflagen und das Verbot von Feuerwerkskörpern an neuralgischen Orten wird weitergehend geprüft.

    Fakten zum Einsatzverlauf:

    31.12.2015 - 21 Uhr: Auf dem Bahnhofsvorplatz und der Domtreppe befinden sich bereits 400 - 500 augenscheinlich alkoholisierte Personen, die durch aggressives Verhalten auffallen. Es handelt sich in der Mehrzahl um Männer, die unkontrolliert Böller und Raketen abbrennen und diese zum Teil gegen Unbeteiligte einsetzen.

    31.12.2015 - 23 Uhr: Die genannte Menschenmenge ist auf über tausend Menschen angewachsen. Es handelt sich bei den Anwesenden größtenteils um Männer, die unter anderem durch Alkoholkonsum bereits enthemmt sind. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern nimmt immer mehr zu. Raketen werden häufig absichtlich in die Menge geschossen. Die Stimmung wird zunehmend aggressiver.

    31.12.2015 - 23.30 Uhr: Aus Sicherheitsgründen räumen Beamtinnen und Beamte der Polizei Köln und der Bundespolizei die Domtreppe und den Bahnhofsvorplatz. Durch das konsequente Einschreiten der Polizisten werden Personengruppen aufgebrochen, die Situation beruhigt sich zunehmend.

    1.1.2016 - 0.45 Uhr: Um den Abreiseverkehr zu gewährleisten, gibt die Polizei den Zugang zum Hauptbahnhof wieder frei. Als die Platzfläche sich erneut füllt, verhält sich die Masse der anwesenden Personen ruhig. Erste geschädigte Frauen erstatten Strafanzeige wegen Diebstahlsdelikten und schildern teilweise auch sexuelle Übergriffe. Die Polizei passt das Einsatzkonzept sofort an und konzentriert Einsatzkräfte erneut im Bereich des Hauptbahnhofs. Passantinnen werden gewarnt und von Beamtinnen und Beamten sicher durch die Menschenmenge begleitet. Bei aggressiven und auffälligen Personen werden Gefährderansprachen und Identitätsfeststellungen durchgeführt. Platzverweise werden ausgesprochen.

    4.1.2016 - 4 Uhr: Die Lage hat sich abschließend beruhigt.

    Im Zusammenhang mit den geschilderten Geschehnissen rät die Kriminalpolizei Köln:

    - Bereiten Sie sich gedanklich auf mögliche Situationen in großen Menschenmengen vor. - Stellen sie Öffentlichkeit her und sorgen Sie für Aufmerksamkeit, wenn Sie in Not sind. - Fordern Sie Hilfe aktiv ein und sprechen Sie Passanten gezielt an. - Unterstützen Sie Menschen die in Not sind und wählen Sie zeitnah den Polizeinotruf "110".
    Die Polizei Köln bittet weitere Opfer, zeitnah Strafanzeige zu erstatten. Passanten, die Straftaten beobachtet oder sogar auf Handyvideos aufgezeichnet haben, werden gebeten, sich umgehend zu melden. Hinweise werden erbeten unter Tel.-Nr. 0221/229-0 oder per E-Mail aufpoststelle.koeln@polizei.nrw.de"


    Ich frage mich ernsthaft, wie passt denn diese aktuelle Meldung mit der Putzibären_PM vom Neujahrestag zusammen? In Köln scheinen die Uhren wirklich anders zu ticken, jetzt wurde die Weltidee geboren bei Großereignissen ein Sicherheitkonzept abzustimmen. Die Fakten sind wohl, das Informationen unterdrückt worden sind, das die Einsatzleitung scheinbar keinen Überblick hatte (siehe erste PM) und jetzt bloss keine Diskussion losgetreten werden soll. Komisch richtig gut ist Polizei immer wenn es gilt Hausdurchsuchungen bei mutmaßlichen Steuersündern zu vollziehen. Dann rücken die gern auch mal mit dem SEK an und wunderbarer Weise halten sich TV Teams, Fotografen und Reporter am Ort der Durchsuchung auf.
     
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  24. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Dazu sage ich nur für Februar: Kölle Alaaf...
     
  25. Skywise

    Skywise Benutzer

    Du darfst gerne Informationen anbringen, die Deine Unterstellung stützen, die Polizei hätte bewußt Informationen unterdrückt. Informationen, nicht Spekulationen, bitte sehr.
    Bitte beachte dabei, daß

    der Neujahrstag nicht mit 8:57 Uhr beendet war, sondern erst richtig losging.

    Ich will die Polizisten nicht in irgendeiner Art und Weise in Schutz nehmen oder ihre Vorgehensweise oder ihren mangelhaften Durchblick entschuldigen. Aber ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, wie die Informationen über Übergriffe, die bei Individuen (Polizisten) eingingen, während den Stunden des Feierns so effektiv hätten zusammengetragen werden können, daß sich daraus das Gesamtbild ergibt, das wir jetzt haben. Ich bin sogar der Überzeugung, daß sich erst im Laufe der weiteren Stunden bei einigen die Erkenntnis eingestellt hat, daß da mehr passiert ist als nur ein Versehen und mehr als nur ein einfacher Taschendiebstahl. Und daß da mehr am Werk war als die obligatorische Feierlaune.

    Ich hoffe, das ist ein schlechter Witz. Da wird innerhalb weniger Stunden eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet und dann wird behauptet, man wolle Informationen unterdrücken ...
    Laß mich raten: Du warst zu Feierstunden wie etwa Karneval oder Silvester noch niemals in Köln in der Nähe der Domplatte, richtig?

    Gruß
    Skywise
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. Januar 2016
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