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Vorkommnisse in Köln am 31.12.15: Art und Weise der Berichterstattung

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von Tweety, 05. Januar 2016.

  1. nicolai

    nicolai Benutzer

    Das ist ja alles mordsinteressant, aber kann man das hier nicht mal noch "Auszeit" oder sonstwohin verschieben? Hat ja mit Radio immer noch irre viel zu tun...
     
  2. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Womit die AfD-Wähler in Frankfurt nicht so unbedingt falsch lagen, aus der FAZ v. 20.03.2016

    "Ein abgekartetes Spiel
    Die höheren Wasserpreise gab der Energieversorger Mainova erst kurz nach der Kommunalwahl bekannt, dabei stand der Entschluss schon lange fest. So geht man mit Bürgern nicht um.

    Der Aufsichtsrat der Mainova beschließt noch im alten Jahr, die Wasserpreise zum 1. April 2016 um nahezu zehn Prozent zu erhöhen. Und wann veröffentlicht der Konzern, der zu drei Vierteln der Stadt Frankfurt gehört, diese wichtige Nachricht? Nicht etwa, als der Beschluss gefasst wird. Sondern elf Tage nach der Kommunalwahl. So sieht ein abgekartetes Spiel aus.CDU, der SPD und den Grünen, die die Mainova kontrolliert, musste ein gewaltiges Interesse daran haben, dass eine solch deftige Erhöhung der Tarife nicht in den Wahlkampf gerät. Und auch Mainova-Chef Constantin Alsheimer konnte nicht daran gelegen sein, dass die Preiserhöhung zum Gegenstand kontroverser Debatten wird.

    Doch warum eigentlich nicht? An diese Heimlichtuerei vor den Bürgern wird man sich noch erinnern. So sieht sie im Alltag aus, die von vielen hochgelobte wirtschaftliche Betätigung der Kommunen, die in Sonntagsreden als „Daseinsvorsorge“ geadelt und mit wortreichen Floskeln von Gemeinwohlorientierung umrankt wird."

    Wer solche Steilvorlagen hinlegt, darf sich nicht wundern, wenn dann Gegentore fallen.

    @Kobi
    Die Initiative wird von SPDler, Grünen, Linken, einzelnen Gewerkschaftlern, Persönlichkeiten und den "üblichen Verdächtigen" aus dem links-grünen Spektrum getragen sowie den Organisationen, ergo von den selbst ernannten fortschrittlichen Kräften. Es kommt also nicht von der LINKEN, die sind dabei.

    Was daraus wird, siehe Pressespiegel des Bündnisse vom 09.03.2018. Das stellt man unkommentiert als Meldung ein. Das macht man als Organisation doch wohl nur wenn man dahinter steht, oder?

    "Inzwischen gibt es Gewissheit. Der Bundesprogrammparteitag der AfD wird am 30. April und 1. Mai in Stuttgart stattfinden. Auf dem Programmparteitag stehen richtungsweisende Entscheidungen für die weitere Entwicklung der AfD an.
    Es formiert sich bereits Protest. Das antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region (aabs) ruft dazu auf, nach Stuttgart zu kommen, um den Parteitag zu verhindern."


    Eine demokratisch gewählte Partei soll also gehindert werden einen Parteitag abzuhalten? Was wäre wohl in Deutschland los, wenn die AfD einen ähnlichen Aufruf starten würde? Wohlgemerkt hier ist nicht von einer Gegendemo, sondern vom verhindern des Parteitages die Rede. Das ist okay für Dich?
     
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  3. Skywise

    Skywise Benutzer

    Willkommen in Deutschland 1979.
    Ich habe keine Ahnung, aus welchen Quellen Du Deine Definition eines "Links-Grünen-Mainstream"-Stammtisch-Bildes beziehst. Dieses Bild mag vielleicht zu Zeiten eines Franz Josef Strauß noch Bestand gehabt haben, aber Du darfst mir gerne glauben (wirste nicht, darfste trotzdem), daß seit der Definition der SPD als "neue Mitte" und dem CDU-Gegenentwurf, der zuletzt im Ausräubern der Wahlprogramme anderer Parteien bestand, auch auf konservativer Seite das Bild der Stammtische keinesfalls anders ausfällt. Ich hatte hier vor einigen Monaten mal meinen Spaß, als ich mit einem Vertreter der örtlichen Republikaner-Nachfolger über "Stammtischpolitiker" gelästert habe. Selbst in dieser Richtung sieht das Bild vom "Stammtisch" nicht viel besser aus, wenn auch vielleicht einige Prioritäten etwas anders gesetzt sind.
    Der grundsätzliche Tenor so ziemlich aller "meiner" kommunalen Parteien schaut in etwa so aus, daß "der Stammtisch" vor allem an Lästereien und an einfachen Lösungen interessiert ist. Vorurteile spielen da ebenso eine Rolle wie mangelndes Interesse an Hintergrundinformationen oder dem, was die Sesamstraße dereinst als "Was-passiert-dann-Maschine" den Kindern näherbrachte: dem Abschätzen der Folgen und Kollateralschäden. "Der Stammtisch" mag's gerne so einfach, daß man zeitgleich mit der körperinternen Erwärmung von alkoholhaltigen Flüssigkeiten in der Diskussion Nägel mit Köpfen machen kann. Debatten vom Stöckchen und vom Hölzchen kann man dann gerne wieder "den Anderen" überlassen. Weswegen sich aus den Stammtischen so gut wie nie praktische Lösungen ergeben haben oder werden.
    Das darf man gerne so interpretieren, daß sich zwischen dem (Wirsinddas-)Volk und selbst den lokalen Politikern, die ihnen örtlich und organisatorisch am nächsten stehen, mittlerweile eine traurige Kluft entwickelt hat. Ich glaube allerdings, daß das Thema komplexer ist, das könnte allerdings daran liegen, daß ich vielleicht zu kompliziert denke ... ich habe halt meine Schwierigkeiten mit der Vorstellung, daß der Herbert vom Stammtisch hinterm Bier seine Reden schwingt, von seinen Trinkbrüdern fleißig zugeprostet bekommt, daraufhin beschließt, seine Argumente in Wählerstimmen umzuwandeln, was ihm auch gelingt, und am Tag nach seiner Wahl plötzlich von den Freunden des Alkohols in seiner Stammkneipe nicht mehr gelitten oder verstanden wird, weil er ja jetzt auch so ein unfähiger Politiker ist und kein Anonymer mehr, so wie sie.

    Wer spricht denn von "Agitatoren"? Wenn Menschen mit Argumenten ausgestattet werden - und ich will hoffen, daß da auch stichhaltige Informationen drunter sind und nicht nur Schlagworte, sonst ist man keinen Deut besser als diejenigen, gegen die die "-kämpfer" ins Feld geführt werden -, ist das die "Agitation", gegen die man seine Bedenken anmelden muß?

    Gruß
    Skywise
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2016
  4. Heinzgen

    Heinzgen Benutzer

    Das ist insbesondere insofern eine hochinteressante Analyse, als die AfD noch gar kein Parteiprogramm hat.

    Im übrigen wäre es höchste Zeit, daß endlich mal jemand den AfD-Wählern verrät, wie migrantenfeindlich die Partei ist. Gerade bei den Wählern mit Migrationshintergrund erfreut sie sich nämlich hoher Zustimmung.

    Sind wahrscheinlich auch alles dumpfdeutsche Kartoffelnazis.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2016
  5. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Mein Fehler. Du hast natürlich Recht. Ich meinte den "Grundsatzprogrammentwurf". Aber lies doch einfach eine grobe Zusammenfassung dazu hier.

    Oder um mal nicht das Hausfrauenblatt Focus als "seriöse" Quelle zu nennen, in der SZ findet sich dazu ebenfalls einen Artikel. Der ist zwar schon von 2014, aber er ist, auf Dein Migrantenbeispiel, wunderbar zutreffend, dank Mose und Tuncay Deniz, die laut Henkel gut integrierte - wie Du sie wohl nennen würdest - "Kartoffelnazis" sind.

    Ganz nebenbei: Dir ist klar wo die Kartoffel ihren Ursprung hat?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2016
  6. Heinzgen

    Heinzgen Benutzer

    Klar: Eine Umfrage der Stadt Freiburg wird automatisch unseriös, wenn "Focus" darüber berichtet. Das Leben kann so einfach sein, wenn man sich mit genügend Feindbildern eingräbt...
     
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  7. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Der OB von Freiburg hat ja ein ganz merkwürdigen Hintergrund laut Wiki. Ist ja fast AfD-nah oder? Na Kobi, dann geh mal schön zum Kartoffelschälen in den Heizungskeller von Manni und pass auf die Heizung auf... Ich esse derweil germanische Buchweizengrütze und überlege mir, wann ich mal wieder einen römischen Legionär erschlagen kann, immerhin waren das vor 2.000 Jahren Besatzungstruppen, die das unschuldige Germanien im imperialen Größenwahn überfallen haben. Ich hoffe ich habe jetzt Deinem Weltbild entsprochen. Denn was die AfD mit Kartoffeln zutun hat, erschließt sich mir nicht.

    Dieter Salomon (* 9. August 1960 in Melbourne, Australien) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). Seit dem 1. Juli 2002 ist er Oberbürgermeister der Stad tFreiburg im Breisgau. Zuvor war er ab 1992 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, sowie ab 2000 Fraktionsvorsitzender.

    Im Januar 2016 erklärte Salomon in weiterem Zusammenhang mit den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 in einem Gespräch mit der FAZ trotz noch ungeklärter Hintergründe, bei den Tätern angeblicher Übergriffe in Freiburger Diskotheken handele es sich „höchstwahrscheinlich um junge Männer aus den Maghreb-Staaten“.[17]

    Kleiner Tipp, der Boris Palmer soll sogar noch radikaler sein. Der plädiert für eine striktere Flüchtlingspolitik und reizt damit einmal mehr seine Grüne Partei. Was machen wir denn mit dem? Schauprozeß? Öffentliche Selbstkritik? Oder 50 Rosenkränze? Oder eine Nacht mit Claudia Roth verbringen?
     
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  8. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Bei einer Wahlbeteiligung von rund 70 Prozent und AfD-Wahlergebnissen von großzügig angenommen 20 Prozent kommen nach meiner Rechnung mehr als 85 Prozent der Bevölkerung zusammen, die AfD ebenfalls nicht mögen.
     
  9. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Dann rechne mal die Zahlen für andere Parteien aus. Da kommst Du auf ähnliche bzw. niedrigere Werte und was sagt uns das? Bei Kommunalwahlen gehen oft grad mal die Hälfte der Wähler an die Wahlurnen.
     
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  10. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Das sagt uns, dass keiune Paretei wirklich überzeugt, sondern dass nach dem Motto "das kleinste Übel" gewählt wird. Gleichzeitig sagt es uns, dass man nicht gleich das ganze Land umkrempeln muss, nur weil mal irgendwo eine Partei 15 Prozent der Stimmen geholt hat.
     
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  11. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Was genau soll diese lokale Analyse in Freiburg eigentlich belegen? Sie ist beispielsweise aus verschiedensten Gründen nicht mal im Ansatz auf die AfD-Wahlergebnisse im Osten übertragbar. Der Focus-Artikel ist nichts weiter als eine Nebelkerze.
     
  12. Heinzgen

    Heinzgen Benutzer

    Klar. Paßt ja auch nicht in Dein Weltbild.

    Und nochmal, weil das anscheinend furchtbar schwer zu verstehen ist: Die Umfrage stammt von der Stadt. "Focus" hat lediglich darüber berichtet. Im Unterschied zu den meisten anderen Medien übrigens, die dieses interessante Ergebnis, vermutlich auch, weil es nicht in die dort mehrheitlich vertretene Meinung paßt, seltsamerweise nicht vermeldet haben.
     
  13. Skywise

    Skywise Benutzer

    Als ob "die meisten anderen" Medien über die Wählerzusammenstellung im ganzen Bundesgebiet berichten würden, ...

    Erstens schätze ich, daß regionale Medien dafür vollkommen ausreichend sind, und zweitens würde ich erst mal die weiteren Analysen abwarten, die die Stadt Freiburg in Aussicht gestellt hat. Von Freiburg selbst sind im Augenblick zumindest über meine Kontakte keine weiteren Informationen zu dieser Umfrage zu bekommen, außer der, daß - was immerhin rechnerisch möglich gewesen wäre - in den jeweiligen Wahlkreisen im Schnitt kein überproportional hoher Bevölkerungsanteil von Deutschen mit Migrationshintergrund vorliegt.
    These meinerseits: wenn ich davon ausgehe, daß die meisten deutschen AfD-Wähler ohnehin Protestwähler sind, die sich von der aktuellen Politik nicht vertreten fühlen und denen andere Details aus dem Wahlprogramm ohnehin scheißegal wären, dann darf ich das selbstverständlich und gerade auch auf die Menschen mit Migrationshintergrund übertragen. Dazu passen würde auch der Nachsatz in obigem Artikel, aus dem hervorgeht, daß die ausschlaggebenden Gründe für die Wahl (ich gehe davon aus, daß sich diese Aussage allein auf die AfD-Wähler bezieht) "Flüchtlinge" (Platz 1) und "Soziale Gerechtigkeit" (Platz 2) seien; ich gehe davon aus, daß bei den bewußten 34 % der Wähler, die einen Migrationshintergrund aufweisen, größtenteils der zweite Punkt ausschlaggebend war. Auch wenn ich mich frage, inwiefern die AfD sich im Wahlkampf hierdurch hervorgetan hat, aber Freiburg ist ein bißchen zu weit von mir weg, um das vernünftig beurteilen zu können.

    Gruß
    Skywise
     
  14. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Das ist Unsinn, Andreas. Das ist eine lokale Umfrage, weiter nichts. Welche Relevanz hat die bundesweit? Ist die Zusammensetzung der Einwohner Freiburgs neuerdings ein Abbild der gesamten bundesdeutschen Bevölkerung? Wohl kaum. Im Osten ist der Migrationshintergrund der Einwohner nicht mal halb so hoch wie in den alten Bundesländern. Das solltest du eigentlich wissen. Und auch deshalb ist die Übertragung der Ergebnisse auf andere Gebiete Nonsens. Das hat überhaupt nichts mit Weltbild zu tun.
    Wie skurill dein Weltbild ist, zeigt sich eher in der Behauptung jeder vierte in Sachsen-Anhalt hätte AfD gewählt, was genau genommen natürlich ebensolcher Unsinn ist. Von allen Wahlberechtigten waren gerade mal gut 60% wählen und von denen hat gut jeder 4. AfD gewählt. Das ist ein erheblicher Unterschied. Mit diesem bewußten Verrechnen ähnelt deine Agitation übrigens sehr der von diversen linken Gruppen, die du mitunter völlig zu Recht kritisierst, bis hin zu Gestalten wie beispielsweise Vera Lengsfeld. Der Fu-Man-Chu-Verschnitt lag mit jedem Dritten da jedenfalls sehr viel näher an der Realität als du.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2016
  15. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Dann scheint er noch ein, sagen wir mal, noch ziemlich ausgeglichenes Weltbild, zu haben, denn - Zitat der Stadt Freiburg aus der Wahlbefragung der von Dir aus dem Focus verlinkten Umfrage -:
    Nur zum Vergleich, weil u.a. Du und der alte Chinese so gern auf die Linken schimpfen:
    Das dann also nochmals zu den Dummbroten.
     
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  16. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

    So sei es!
     
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  17. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Grundsätzlich muss man sagen: die AfD ist zur Zeit laut Umfragen die drittstärkste Partei in Deutschland, noch vor Grünen und FDP. Sie ist demokratisch gewählt worden. Sie ist keine verbotene Partei. Und es ist auch verwerflich zu behaupten, die AfD-Wähler seien durch die Bank dumme Menschen, Hartz4-er, Nazis und Rechtsradikale. So einfach ist das nicht. Man kann es sich mit den simplen Thesen so hinbiegen, ok. Aber so wären auch alle Wähler der Linken linksradikal, was am Ende nicht förderlich ist. Gegen den Staat und die Staatsmacht (Politik, Polizei und Justiz) zu kämpfen, teilweise mit radikalen Mitteln, ist auch nicht gut.

    Es gibt 2 Möglichkeiten:

    Die AfD-Leute einfach machen lassen und warten, bis sie sich selbst zerlegen (was sie verbal schon gut drauf haben, siehe von Storch und Co.) oder darauf hoffen, dass die Flüchtlingskrise von der Politik schnell bewältigt wird und sich die Wähler wieder beruhigen. So lange das nicht der Fall ist, wird die AfD sich in weiteren Bundesländern und 2017 auch im Bundestag breit machen.

    Egal wie es ausgeht, aber man sollte so langsam aufhören mit dem AfD-Gejammer! Sie haben depperte Ansichten aber mein Gott, sie tun auch keinem etwas! Sie werden keinen neuen Holocaust ausrufen, noch wird ein 3. Weltkrieg durch die Partei entfacht. Und wenn diese Partei sich doch noch fängt und eine echte Partei des Volkes und der Mitte wird, werden irgendwann die kleinen Parteien (darunter auch die sinkende SPD) mit der AfD koalieren. Das hört sich heute unvorstellbar an, aber wer hätte in den 1980er Jahren einen Cent darauf verwettet, dass die "große" CDU sich irgendwann in einer Koalition in BaWü(!) mit den (damals auch verhassten) Grünen als kleinere Partei unterordnen muss? Niemand!

    Man sollte den AfD-Erfolg locker sehen. Hunde, die bellen, beißen nicht...
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2016
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  18. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    So ist es seinerzeit auch mit der NSDAP losgegangen.
     
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  19. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Aha. Und jetzt zettelt die AfD den 3. Weltkrieg gegen die USA und Russland an? Ach komm...
     
  20. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Demokratisch gewählt!
    Nicht verboten!
    Zwei mächtige Argumente. Und ich erkenne dazu eine Analogie: Diese Argumente sprachen seinerzeit auch für die NSDAP.

    Alles andere ist Deine Interpretation.
     
  21. 2Stain

    2Stain Benutzer

    Nö, dafür ist Donald Trump zuständig, das lässt der Narrische sich nicht nehmen.

    2Stain
     
  22. hilde

    hilde Benutzer

    Mathematisch womöglich richtig, trotzdem eine Milchmädchenrechnung. Erstens unterstellt die Rechnung, daß die 30% Nichtwähler genauso gewählt hätten, zweitens könnte man Deiner Schlußfolgerung nach argumentieren, daß drei Viertel der Bevölkerung die SPD nicht mögen, und drittens haben die Nichtwähler, die ihre Stimmabgabe verweigert haben, ihr Recht verwirkt, bei der Beurteilung von Präferenzen in irgendeiner Weise berücksichtigt zu werden.
     
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  23. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    Ich möchte Eure Unterhaltung nicht weiter stören...

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß man sich seine Meinung selbst bilden sollte.
    Nehmen wir einfach Katja Kipping in "SWR1-Leute"...

    http://www.swr.de/swr1/bw/programm/...2/did=16950154/nid=1895042/1aivklh/index.html

    Der SWR bemüht sich also durchaus um Meinungsvielfalt, wenn auch erst nach der Wahl....

    Andererseits - und das ist mir gerade vor ein paar Minuten im SWR1-BW-Programm wieder aufgefallen - wird in einem (vorbereiteten) Beitrag (unten) - indirekt - die Liebesbeziehung zwischen einem "Vorzeige-Ausländer" (Chemie-Ing) und einer Frau aus DE in den 70er Jahren als bemerkenswert positiv herausgestellt. Alles ganz nett, aber weltfremd. Will man (Wer? Der SWR?) uns damit langsam aber sicher auf die Zukunft "vorbereiten"?

    Ich sags knallhart: Mädels, habt euch doch bitte nicht so zickig!
     

    Anhänge:

    regie 510 und Heinzgen gefällt das.
  24. Heinzgen

    Heinzgen Benutzer

    Die sprechen übrigens auch für CDU, CSU, SPD, Grüne und LINKE. Es gab in der deutschen Parteiengeschichte, so überraschend es für Dich sein mag, nicht nur die NSDAP.
     
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  25. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Über die Parteien CDU, CSU, SPD, Grüne und LINKE gibt es meines Wissens keine Diskussion, die sich mit dem Grad ihrer Rechtsradikalität bzw. ihrer Vergleichbarkeit mit der NSDAP beschäftigt. Deshalb wundert mich Dein Einwurf. Habe ich Dich vielleicht voreilig für intelligent gehalten?
     

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