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VW vor dem Abgrund

Dieses Thema im Forum "Auszeit" wurde erstellt von Tweety, 23. September 2015.

  1. Tweety

    Tweety Benutzer

    Die Problematik dürfte ja jetzt jedem bekannt sein. VW hat ein ziemliches Problem und zwar ein ganz GROSSES. Was zum Teufel hat man sich dabei gedacht und hat man überhaupt dabei gedacht? Wenn die Berichte so stimmen, dannn kommen auf den Konzern Bußgelder in Milliardenhöhe (!!!) zu, zusätzlich zu den Kosten der Rückrufaktionen und möglicher Sammelklagen gegen VW. Man kann da überhaupt noch gar nicht abschätzen was da noch alles kommt. Ebenso hat VW dem Wirtschaftsstandort Deutschland einen Bärendienst erwiesen. VW stand doch immer für Qualität "made in Germany". Das ist jetzt alles Makulatur. Ich bin mir sicher, der Skandal wird Auswirkungen auf die gesamte deutsche Automobilwirtschaft haben, im schlimmsten Falle sogar Kreise bis in die gesamte deutsche Wirtschaft ziehen. Möglicherweise hat man mit den "Schummeleien" sogar den Dieselantrieb ingesamt "versehentlich" zu Grabe getragen.

    Das wird noch sehr weite Kreise ziehen, da bin ich mir sicher und möglicherweise waren die USA erst der Anfang (vom Ende?). Muss VW vielleicht irgendwann mit Steuergeldern gerettet werden oder wird der Konzern gar in die Insolvenz müssen? Ich bin gespannt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2015
  2. dramaking

    dramaking Benutzer

    ...ich trinke heute noch kein Frostschutzmittel.

    (Beim Threadtitel hab ich zuerste gedacht: "Was hat Valerie denn jetzt schon wieder angestellt?")
     
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  3. Maschi

    Maschi Benutzer

    Ehe die vorm Abgrund steht, ist der WDR schon drin versunken!
     
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  4. chapri

    chapri Benutzer

    Der war gut!

    Steuergelder wirds nicht geben - da spricht der Vorsatz dieser kriminellen Sache dagegen. Aber die Landes- und Bundesregierung hätten schon vor Jahren gegensteuern müssen, ist doch VW "ihr" Vorzeige-Arbeitgeber. Diverse Tester haben schon vor Jahren Diskrepanzen bei Diesel-Abgastests festgestellt - und die Politik hat nicht reagiert. Kein Wunder, dass"den Deutschen" im französischen Radio (womit wir beim Forumszweck wären) frische Hähme entgegenspritzt. Darauf einen Winterkorn (der ist gerade zurückgetreten)!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2015
  5. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Vielleicht ist das ein echter Wirtschafts-Thriller. Was, wenn es bei VW einen Whistleblower gibt, der die Sache erst ins Rollen gebrahct hat? Und zwar mit dem Ziel, Winterkorn zu stürzen? Wer hat gleich noch mal vor einem halben Jahr einen Alphamännchen-Machtkampf gegen Winterkorn angezettelt und verloren?
    Ich biete Wetten an, dass wir erst die Spitze des Eisberges sehen.
     
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  6. count down

    count down Benutzer

    Du wirst keine Wettgegner finden, @Mannis Fan.

    Und wir werden in naher Zukunft jede Menge Verfilmungen sehen, die diesen Wirtschafts-Thriller aufgreifen.
     
  7. ricochet

    ricochet Benutzer

    Aber was hat der als Haupteigentümer davon wenn er den Börsenwert des Unternehmens mindert und damit sein eigenes Vermögen dezimiert?
     
  8. Tweety

    Tweety Benutzer

    (Beim Threadtitel hab ich zuerste gedacht: "Was hat Valerie denn jetzt schon wieder angestellt?")

    Dann hiesse es ja WDR vor dem Abgrund, aber da ist man schon einen Schritt weiter. :D


    Da wäre ich mir nicht so sicher. Die Frage ist aber, ob VW das alles alleine stemmen kann. Wir sprechen ja hier von zweistelligen Milliardenbeträgen, die düfte auch VW nicht mal eben im Handschuhfach liegen haben. Das geht schon an die Substanz und bisher betrifft das ja nur die USA und Kanada. Was ist wenn in anderen Ländern auch getrickst wurde?
    Der Gedanke von Mannis Fan mit dem Whistleblower ist mir auch schon gekommen. Jedenfalls schon komisch, dass die Sache jetzt an die Öffentlichkeit kommt. Tatsächlich weiss ich aber nicht, ob derjenige sich bewusst war, dass er damit nicht nur Winterkorn schadet, sondern den ganzen Konzern an den Abgrund bringt. Das könnte und wird wohl auch am Ende tausende Arbeitsplätze kosten. Was macht eigentlich Herr Lopez momentan? :thumpsdown:;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2015
  9. NurzumSpassda79

    NurzumSpassda79 Benutzer

    Sorry, aber diese Thread-Überschrift wirkt wie ein Bild-Zeitungs-Artikel.

    So unschön die Geschichte auch ist, das Unternehmen wird daran nicht sterben. Und kein Problem ist so groß, wie es manchmal aufgebauscht wird. Wo ich zustimme, ist, dass es bestimmt nur die Spitze des Eisbergs ist. VW hat heute morgen laut Deutschlandfunk-Nachrichten schon angekündit, dass Winterkorn nicht die einzige Konsequenz bleiben soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2015
  10. chapri

    chapri Benutzer

    Entschuldige, @Tweety, dass ich grinse: VW müsste nur seine Versicherung oder Immobilienfirmen verkaufen und hat außerdem bereits Rückstellungen von geschätzt 20 Milliarden gebildet - denn man weiß ja, wie hoch die Summen bei Schadensersatzklagen innerhalb der USA ausfallen... Schlimmstenfalls müsste VW die US-Niederlassung auflösen und könnte z. B. dann die Brasilianer diesen Geschäftszweig mit beackern lassen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2015
  11. Tweety

    Tweety Benutzer

    Na ja, die 10 Milliarden werden bei WEITEM nicht reichen, soviel ist ja jetzt schon klar. Ausserdem war zu lesen, dass bisher 6,5 Milliarden zurückgestellt wurden. Die Kosten dürften am Ende aber vermutlich im Bereich von 15-20 Milliarden liegen, wenn der Skandal auf die USA begrenzt bleibt. Da sind die Kosten von den Rückrufen und den Sammelklagen aber noch nicht mit eingerechnet. Vom Einbruch der Verkaufzahlen noch gar nicht zu sprechen.

    Da kannst du grinsen, aber den Leuten bei VW ist das Lachen wohl gründlich vergangen.

    Wie soll der Thread-Titel denn heissen Probleme bei VW in USA? Aufgebauscht ist da gar nichts. VW hat ein Riesenproblem dessen Tragweite noch gar nicht abzusehen ist. Da muss man nichts aufbauschen, das ist so schon schlimm genug. Das ist für den Konzern sozusagen das absolute Worst-Case-Szenario.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2015
  12. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Und denen von SEAT und BMW ganz nebenbei vermutlich ebenso.
     
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  13. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    @ricochet: Ist doch klar: Der Aktienkurs fällt, weil Aktien im Streubesitz und bei institutionellen Anlegern verkauft werden. So billig wie jetzt kommen die Hauptaktionäre nie mehr dazu, ihre Anteile weiter auszubauen. Insofern wäre es für einen Anteilseigner durchaus interessant, den Aktienkurs zeitweise zu drücken, um den durchschnittlichen Einkaufspreis der Aktien in seinem Portfolio zu senken. Der Wert des Aktienpaketes ist ja nur fiktiv gesunken, sofern das Paket nicht gegen Geld veräußert wird. Den Mechanismus hat man uns schon in der Schule bei einem Börsenspiel (ach ist das lange her...) beigebracht.
    Dezimiert ist übrigens was anderes - der Aktienkurs ist nicht auf ein Zehntel, sondern um ca. 15 % gesunken.

    Mal Hand auf's Herz - rein technisch betrachtet finde ich das eine wahre Ingenieursleistung!
    Die maximal zulässigen Werte in den USA scheinen wirklich rein technisch echt herausfordernd zu sein - gibt es US-Autohersteller, die Diesel mit den Grenzwerten gebaut haben? Und die Autos haben die EINGEHALTEN. Das zeugt nach meiner Meinung erst mal von einer unglaublich guten Beherrschung der thermodynamischen und chemischen Prozesse im Motor. Wahrlich verwerflich ist, dass dieser "Öko-Modus" nicht dem Fahrer wissentlich zur Verfügung gestellt wird.

    Dazu kommt noch: Anhand des Fahrprofils erkennt die Motorsteuerung, dass es sich wohl um einen Test handelt. Da steckt schon ziemlich Hirnschmalz dahinter, so was zu erkennen.
    Zugegeben, eine Technik, die schon in sich moralisch kontrovers ist. Hätte man die verschiedenen Modus transparent im Menue umstellen können, wäre die "Sauerei" (die hinten raus kommt) die gleiche, aber die USA hätten keinen Betrugsfall daraus machen können.

    Skandalös ist die Blödheit, aus diesem technischen Vorsprung nicht öffentlich Kapital geschlagen zu haben: Die echten Öko-Autos im Markt anzubieten - die in dem Modus arbeiten, den sie bei Tests fahren.

    Wenn wir schon am Skandalisieren sind:
    Skandal 2:
    Die Drohung von Aktionären, VW zu verklagen. Hab mal gelernt, als Aktionär sei man "Miteigentümer". Also auch mit in der Verantwortung. Jahrelang Gewinne kassieren und dann, wenn es schwierig wird, nicht nur abhauen, nein, auch noch einen weiteren Tritt gegen das Schienbein.
    Die regt übrigens NICHT auf, das sie mit dem Trick in den vergangenen Jahren Gewinn gemacht haben. Die regt nur auf, dass JETZT heraus kommt, das ein veritabler Betrug dahinter steckt. Es hat doch bisher keinen Aktionär interessiert, wie die (scheinbar so strengen) Abgaswerte in den USA eingehalten werden. Da hatte man ungebremstes Vertrauen - die Kohle floss ja.
    Skandal 3:
    Die Unkenrufe über den Standort Deutschland. Das ist doch vorsätzliches Herumzünseln. Wie gesagt - ich halte es für eine hervorragende Leistung, die Betriebsdaten eines Verbrennungsprozesses so steuern zu können, wie das ja scheinbar geschehen ist. Darum ko.... mich auch das wohlfeile um sich Schlagen mancher (Oppositions-)Politiker so an. "Ich hab ja immer schon gesagt...".

    Was mir bei aller "rückhaltlosen Aufklärung" fehlt: Aufklärung (im Sinne von "eigenen Verstand einsetzen..."):
    Was sind denn das für Abgaswerte, die in den USA gelten? Welche gelten in der EU bzw. in Deutschland?
    Warum sind die in den USA scheinbar so viel strenger?
    Was sind die Einschränkungen im "Testmodus" für den Fahrer? Weniger kW? Drehmoment?

    Eine "verschwörungstheoretische" Denkschleife sei mir noch gestattet:
    1. Dieselmotoren scheinen eine Stärke europäischer Autobauer zu sein, bzw. eine Schwäche der Amis.
    2. Die Grenzwerte sind ausgerechnet für diese Dieselfahrzeuge schwierig einzuhalten. Vielleicht nach Annahmen der entsprechenden Fachleute in USA "gar nicht" einzuhalten? Oder umgekehrt: "wenn wir die Grenzwerte so setzen, wird kein Diesel in den USA bestehen können".
    3. Wunder - oh Wunder, die Europäer schaffen es doch! Also muss da was mit unlauteren Mitteln gegangen sein, denn die Werte können ja nach Meinung der eigenen Spezialisten (die garantiert GAAAANZ unabhängig von der lokalen Automobilindustrie sind...) gar nicht realisiert werden.
    4. Und endlich gelingt es, den Pferdefuß zu finden: Die Werte werden eingehalten (sonst würde man ja die eigenen Akkreditierungsinstitute anpissen, die gemessen haben), aber nicht in der Betriebsart, die der normale Fahrer nutzt. Also ein Betrugsverfahren initiiert. Und die Welt für die US-Autobauer ist wieder in Ordnung.
    Mal so als Beitrag zur Vielfalt...
    Ich möchte den nicht Betrug gut heißen, aber dessen Aufdeckung spielt doch sehr den Autobauern in Amiland in die Karten. Und mit ihrem unnachahmlichen Gespür für Timing lassen sie die Bombe genau zum Beginn der IAA platzen - schöner kann man seinem Hauptkonkurrenten nicht in den Champagner spucken. Applaus für die gelungene Inszenierung.

    Ach ja, eigentlich müsste man sich in Deutschland nur zurücklehnen und auf TTIP warten - denn genau solche Handelshemmnisse sollen dadurch ja abgebaut werden. Und VW kann seine "Dreckschleudern" wieder verkaufen. Oder hält sich da am Ende die USA ein Hintertürchen offen?

    So - jetzt Feuer frei, für alle, die mich für einen von der KFZ-Industrie bezahlten Agitatoren halten (bin ich nicht, aber diese Versicherung wird mir hier vermutlich nicht geglaubt)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2015
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  14. StageManager75

    StageManager75 Benutzer

    Manomann
    Mit "Ich möchte den nicht Betrug gut heißen" meine ich natürlich "Ich möchte den Betrug nicht gut heißen"
     
  15. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

    Cool, und ich hab mir gerade vor drei Wochen einen neuen Euro-6-Benziner gekauft, nach fast elf Jahren VW-Diesel... :D
     
  16. ricochet

    ricochet Benutzer

    Duden:
    1. [durch einen gewaltsamen Eingriff, zerstörerische Einwirkung o. Ä.] in der Anzahl, im Bestand stark vermindern, verringern
    2. sich stark verringern, abnehmen
    Ich habe das Wort ja nicht in der ethymologischen Grundbedeutung verwendet, wir sind doch nicht in der Lateinstunde.

    Das nennt man um die Ecke gedacht. Es weiß allerdings niemand wann die Rechnung aufgeht, vorerst dürfte die Talfahrt nämlich anhalten. Außerdem ist der Piëch ein Patriarch alter Schule, der zündet nicht den eigenen Laden an...
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2015
  17. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    Die Abkürzung VW steht nicht unbedingt für Qualität und Anstand.
     
  18. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Sein eigenes Vermögen ist irgendwo in einem sicheren Hafen.
    Im Übrigen würde ich die Antworten in der Psychoanalyse suchen. Megaalphatierchen wie die in Frage stehenden Personen folgen keinen rationalen Gesetzen, sondern lediglich der Logik: Er oder ich!
     
  19. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Habe heute einen Leistungtest gemacht. Unser Passat hat 195 statt 170PS, die im Schein angegeben sind. Skandal! :p

    Seid euch sicher, die anderen Automobilhersteller machen es nicht anders mit den Abgaswerten! Oder hat jemand schon mal die niedrigen Verbrauchswerte mit seiner Karre erreicht, die im Prospekt angegeben sind?
     
    rockon gefällt das.
  20. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

    Ich habe den VW-Diesel (1,9 TDi PD) sogar unter der Werksangabe gefahren! :cool:
     
  21. Tweety

    Tweety Benutzer

    @guess

    Bist du mit Bus und Bahn gefahren? :D

    Normalerweise sind die in den Prospekten angegebenene Werte immer unrealistisch und nur unter optimalsten Bedingungen zu erreichen. Die herrschen aber in der Realität eigentlich NIE. Im Sommer habe ich die Klimaanlage an, was den Verbrauch anhebt, im Winter braucht ein kalter Motor sowieso immer deutlich mehr und in den anderen Monaten wirds auch schwer, wenn man sich dann den Spass am fahren nicht komplett vermiesen möchte. Klar, wenn ich auf der Autobahn nicht schneller als 110 fahre und immer sehr frühzeitg hochschalte oder vor einer Ampel früheitig den Gang rausnehme unnd natürlich immer schön vorausschauend fahre, das Auto nie voll beladen fahren, an der Ampel immer den Motor ausstelle dann kann man eventl. in die Nähe der Werte kommen, aber macht sowas noch Spass?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2015
  22. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

    Bei meinem 2005er Modell galt noch der sog. Euromix, der mit 5,8 - 6,1 l/100 km angegeben war. Ich habe durchweg maximal 5,5 verbraucht, über fast elf Jahre hinweg. Bevor es jemand einwirft: Nein, nicht nach Anzeige, sondern gemäß Ausrechnung... ;) Ich fahre durchaus zügig und schalte auch den Motor an normalen Ampeln nicht ab. Mein Neuer hat dankenswerterweise auch noch kein Start-Stop-System.
     
  23. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    Mal ein anderer Aspekt:

    In den Staaten wird gerade vorrangig im Bezug auf VW, SEAT und BMW (wenn auch wohl eher aus Anstand und Scheinheiligkeit) von den Massen an Umweltschäden gesprochen, die durch den Dreh entstanden sind. Das gilt selbst für die Medien. Hierzulande wird dieses Thema völlig ausgeblendet, oder auf die Digitalkanäle verlegt, auf denen ständig wie von einer Art Altar herab gepredigt wird, wie umweltunfreundlich doch Verbrennungsmotoren und insbesondere Dieselmotoren seien und es doch zwingend notwendig wäre, eine neue Antriebsart umzusetzen.

    Auch der Threadtitel lässt eigentlich nichts - außer der finanziellen Sichtweise - zu. Oder vielleicht gerade deshalb auch die Umweltproblematischen? Und wie sieht es jetzt seitens Gesetzgeber aus, denn schließlich gab es jährliche ASUs bei denen doch - eigentlich - erhöhte Werte hätten auffallen müssen und welche Konsequenzen könnten/sollten sich insgesamt daraus ergeben?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2015
  24. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

    Sehr gute Frage... Im Juli geisterte bereits eine Meldung durch die Medien, die EU-Kommission habe Deutschland ermahnt, weil die Feinstaubgrenzwerte nicht eingehalten würden; es seien Fahrverbote für Diesel-Kfz vonnöten. Ironischerweise hatte ich just zu dem Zeitpunkt begonnen, mich für ein neues Auto zu interessieren und bekam direkt eine ungutes Gefühl, das mich immer weiter vom Diesel abrücken ließ. Ich gönne anderen Autofahrern nichts Schlechtes, aber was die Zukunft der Dieselmotoren betrifft, so sehe ich da größte Probleme kommen. Ähnlich verhält es sich mit turboaufgeladenen, hubraumarmen Benzindirekteinspritzern; auch bei denen wurden wahnsinnig hohe Schadstoffausstöße gemessen, aber nach einem kurzen Aufschrei hört man davon derzeit nichts Neues.
     
  25. dramaking

    dramaking Benutzer

    Dir ist aber schon klar, dass sich der Skandal gerade darum dreht, dass bei genau diesen Untersuchungen geschummelt wurde?

    Und auf den (die) Gesetzgeber (vieler Länder) kommen ja noch ganz andere Fragen zu. Können Regierungen, die aufgrund der falschen Abgaswerte Steuerermäßigungen gewährt haben, von VW Schadenersatz fordern? Da ist ein ganzer Rattenschwanz an Problemen entstanden, die vor allem teuer werden.

    Und das die Mitbewerber, die die Fahrzeuge der Konkurrenz doch wohl genau untersuchen, so lange still gehalten haben, ist schon sehr verwunderlich. Oder haben die mit den gleichen Tricks gearbeitet, weil VW damit durchgekommen ist?
     

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