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WDR4, NDR1 NDS & MDR Sachsen-Anhalt

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von radiogaga2, 04. September 2016.

  1. radiogaga2

    radiogaga2 Benutzer

    Von Nordrhein-Westfalen über Niedersachsen/Sachsen-Anhalt nach Berlin zu fahren und dabei den öffentlich-rechtlichen Stationen vom WDR, NDR und MDR in den jeweiligen Sendegebieten zu lauschen, macht mittlerweile alles andere als Spaß.

    Überall die gleichen 70er, 80er Schrammel-Oldies gemischt mit Grönemeyer und Co. Aber absolut keinen Schlager mehr - das ist wirklich eine Frechheit. Zum Teil hört man auf der mehrstündigen Fahrt Interpreten doppelt teils sogar dreifach.

    Musiktechnisch könnte man WDR4 und NDR 1 NDS wirklich zusammenlegen! Das ist so eine Dreistigkeit! Andererseits werden Schlagerprogramme von NDR und Co. aus dem Boden gestampft, die eh niemand empfangen kann bzw. Programme, von denen niemand erfährt.

    Das alles wirft wieder mal die Frage auf: Wie lange will man sich so einen Mehrfachbetrieb noch leisten? Das geht nur mit öffentlichen Geldern, und das bekommt die ARD von uns ALLEN und das geht nicht!
     
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  2. radiospezialist

    radiospezialist Benutzer

    Du triffst es auf den Punkt. Alle diese Programme kann ich bei mir in Hildesheim über UKW empfangen und sie waren alle mal das einschalten wert. Doch das ist heute nicht mehr so. NDR 1 NDS ist zu einer langweiligen Oldiewelle mit einzelnen wenigen Schlagern mutiert, MDR Sachsen-Anhalt meint, die "Hits unseres Lebens" zu spielen und dabei kommt immer nur dasselbe bei raus wie bei NDR 1 NDS, nur das man statt Schlager mehr NDW spielt, was sich aber auch in Grenzen hält denn es sind immer nur ca. 2 deutsche Titel pro Stunde, während es bei NDR 1 NDS 3-4 deutsche Titel sind. Aber den Vogel abschießen tut WDR 4. Die haben den Schlager seit Anfang Juli ganz aus dem Tagesprogramm geschmissen und spielen immer öfter aktuellere Sachen, aber auch die abgestandene Oldiegrütze welche auch die anderen beiden im Programm haben und das ganze verkaufen die als "Meine Lieblingshits". Während der NDR und der MDR eine digitale Schlagerwelle bekommen haben, muss der WDR darauf verzichten weil die Politik es nicht genehmigt hat. Also könnte man doch WDR 4 an SWR4 angleichen und WDR 2 mal ein bisschen älter machen WDR 2 gleicht ja bald an 1Live. Von mir aus sollen sie alle mal machen, das beste für alle ist NDR Kultur und MDR Kultur von UKW nehmen und dort die Schlagerwelle für das jeweilige Bundesland aufschalten. Klassik findet nicht gerade großen Anklang bei der Masse und ist doch eher eine Nische. Aber da das nicht passieren wird empfehle ich NDR Plus, die MDR Schlagerwelt und nicht zu vergessen das Schlagerparadies einzuschalten. Kann man ja auch alle über Internet hören für die, die kein DAB+ haben. Aber ärgerlich ist das schon mit NDR 1, MDR S-Anhalt und WDR 4.
     
  3. RadioHead

    RadioHead Benutzer

    Aber Mehrfachbetrieb mit den immer gleichen Schlagern ist cool? Was ist nur aus diesem Forum geworden?
     
  4. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Wer hindert dich daran, dir ein DAB-Empfangsgerät zu kaufen oder die Sender per Webstream über dein Handy zu hören?

    Ein Mehrfachbetrieb wäre es, wenn beide Programme in beiden Bundesländern flächendeckend empfangbar wären. Dem ist aber bekanntlich nicht so.
     
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  5. Tweety

    Tweety Benutzer

    Theoretisch könnte man die ganze Einser-Wellen inkl. WDR 4 zusammenlegen. Könnte man in der Primetime ja lokal pro Bundesland auseinanderschalten. Sagen wir mal in der Zeit von 6-10 und 14-20 Uhr, den Rest könnte wirlich ein gemeinsames Rahmenprogramm diese Aufgabe übernehmen. Tatsächlich sind die Unterschiede im Tagesprogramm wirklich nur noch marginal und es entstehen Kosten, weil jedes Bundesland eine eigene Welle veranstaltet.
     
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  6. Ö-R_fan

    Ö-R_fan Benutzer

    Ähm... Auf den Kulturwellen (vor allem beim MDR) kommt doch alles andere als nur Klassik. Und überhaupt sind die Kulturwellen doch viel hochwertiger als so´n Schlager-Dudel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. September 2016
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  7. westsound

    westsound Benutzer

    Bestreitet auch niemand. Und doch: Es sind Nischenprogramme mit vernachlässigbarem Marktanteil. Wer intensiv Kulturwellen hören möchte, der ist auch sicher bereit, sich ein DAB - Gerät zuzulegen (kommt es nicht gerade bei Klassik auf eine möglichst hohe Empfangsqualität an?). Ich könnte mich jedenfalls mit dem Vorschlag von radiospezialist anfreunden.
     
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  8. s.matze

    s.matze Benutzer

    Gerade im Osten gibt es mit MDR Kultur, NDR Kultur (89,9), D-Land-Funk und D-Land-Radio sowie dann noch den Infowellen etliche hochwertige Programme für eine kleine gebildete Minderheit. Die Breite Masse bekommt nur Dummfunk und Dudelsender von den Landeswellen über Jump, Sputnik und die Privaten.. Dazwischen gibt es nichts. Die hier angesprochenen Sender wie auch B4 und B5 haben sicherlich ihre Berechtigung aber diese verfügen über die stärksten Wellen (z.B. die 87.7 / 87.9 / 105.3 / 96.6 / 97.0 / 94.2 / 97.4 / 97.2) . Da darf man sicherlich die Frage aufwerfen ob für die Hörer zwischen 30 und 70 nicht auch irgendwo ein Platz wäre ohne dass sie sich ständig neue Geräte kaufen oder einen Datenvolumen-Vertrag für ihr Internetradio abschließen müssen. Ein unterhaltsames Musikprogramm mit Informationen vermischt schteint es nichtmehr zu geben. Entweder nur das eine oder das andere sprich Hochkultur und Feuileton mit Opern und Sinfonien oder auf der anderen Seite die selben 120 Lieder von 1985 bis 2016.
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. September 2016
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  9. astranase

    astranase Benutzer

    Das könnte Probleme geben, weil ich weiß nicht ob WDR4, NDR1er u.s.w. mit soviel Kohle wie unser MDR 1 Radio Sachsen herumschmeißen könnten wo wenn man den Titel 08/15XXL in voller länge hört bis zu zweimal am Tag 1000 Euro gewinnen kann *schelmisch grins*;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. September 2016
  10. Richard 1977

    Richard 1977 Benutzer

    Welche Vorteile hätte denn so eine "Gleichschaltung"?
     
  11. Tweety

    Tweety Benutzer

    Kosteneinsparung.
     
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  12. astranase

    astranase Benutzer

    Würde dieser Gedanke nicht eher bei den Popwellen (NDR2, BR3, HR3, MDRJump etc) Sinn machen? da ist der Einheitsbrei noch größer.
     
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  13. Tweety

    Tweety Benutzer

    Da allerdings auch, aber hier ging es ja um die Oldiewellen. Sender wie NDR 2, WDR 2, Bayern 3, HR 3 liessen sich auch ohne Probleme zusammenlegen. Nachts macht man das ja auch schon. Alleine es fehlt der politische Wille.
     
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  14. Berlinerradio

    Berlinerradio Benutzer

    vor 2 Jahren hätte ich das noch unterschrieben. Inzwischen jedoch ist der Einheitsbrei bei den genannten Oldiewellen mindestens genauso groß.
     
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  15. CosmicKaizer

    CosmicKaizer Benutzer

    schon mal das Tagesprogramm vom rbb kulturradio gehört? Da läuft nichts anderes außer Klassik. Eine -wie ich finde- sehr engstirnige Sichtweise von Kultur....
     
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  16. Radiofreak01

    Radiofreak01 Benutzer

    Ich schrieb doch vor längerer Zeit in einem anderen Thread schon einmal:

    - eine bundesweite Schlagerwelle
    - eine bundesweite Klassik-/Kulturwelle
    - eine Servicewelle
    - Popwelle

    und fertig. :rolleyes:

    Ja, ja ich weiß jetzt kommen gleich wieder die mit dem Förderalismus. Aber man könnte ja jede Welle bei einer Landesrundfunkanstalt und wöchentlich wechselnd produzieren. Dann wäre dem ja auch genüge getan.

    Ach ja und die regionale Auseinanderschaltung, die es ja auch fast nicht mehr gibt könnte zu bestimmte Zeiten auf einer der Wellen statt finden.:D
     
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  17. DigiAndi

    DigiAndi Benutzer

    Das ist leider richtig. Aber wie definiere ich "Kultur"? Genau genommen könnte ich auch eine Popwelle Kulturprogramm nennen - es ist halt eine ganz andere Kultur. Auf der anderen Seite muss man bei den Programmen welche gerne als "Kulturprogramme" dargestellt werden, ganz klar differenzieren. Bayern 2 als Kulturprogramm zu bezeichnen ist nicht richtig. BR-KLASSIK aber auch nicht, das ist ganz klar ein Klassikprogramm. Ich finde Namen wie "Kulturradio" oder "MDR KULTUR" einfach falsch, da Kultur mehr ist - aber auch nicht alles Kultur ist, was man auf den sogenannten Kulturwellen hört.
     
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  18. DigiAndi

    DigiAndi Benutzer

    Na viel Spaß, denn den Hörern in München wird es sicherlich gefallen, wenn es den ganzen Tag Themen aus Hamburg, Berlin oder Stuttgart gibt. Die meisten Leute wollen Nähe - und zwar nicht nur in irgendwelchen zweiminütigen Regionalnachrichten.

    Gerade damit würde das Herz und die Seele des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland zerstört werden. Genau in diesen Programmen gibt es nämlich noch wirklich Inhalte, welche sich sehr stark unterscheiden und einmalig sind. Gerade mit einem Blick ins Ausland können wir uns glücklich schätzen, diese Vielfalt nach wie vor zu haben.

    Sehr gerne sogar. Dieser Föderalismus sorgt dafür, dass wir Vielfalt haben. Meinungsvielfalt, mehrere Nachrichtenredaktionen, mehrere Funkhäuser, mehr Möglichkeiten für mich als Bürger, mich zu informieren. Oder wollen wir zurück zum Reichsrundfunk, bei dem es zentrale Nachrichten gibt und sonst nichts?

    Mein Lacher des Tages! Danke dafür! :wow::D
    Kosteneinsparung: 0,- €. Oder worum ging es dir?
     
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  19. RadioHead

    RadioHead Benutzer

    Ich kann den Zusammenlegungswahn in diesem Forum auch nicht nachvollziehen. Alle sind nur darum bedacht, möglichst wenig bis am besten garkeine Rundfunkbeiträge zu zahlen. ''Der ÖR muss sich selbst tragen, die Privaten können es ja auch''.

    Leute, seid froh, dass wir keine Radiolandschaft wie in Österreich haben. Mag ja sein, dass sich in Deutschland tagsüber viel ähnelt und der Nachmittag bei Jump nicht viel anders ist als der Nachmittag bei You FM, aber ich möchte die unterschiedlichen Abendprogramme nicht missen. Und da gibt es immer noch sehr viele Unterschiede. Okay, HipHop ist nicht so meins, aber Sido abends als Studiogast am Montag bei N-Joy, am Mittwoch bei Fritz, am Donnerstag bei DASDING, irgendwann bei Sputnik und vielleicht ja auch noch bei You FM, das hat schon was. Ebenso unterschiedliche Rocksendungen, auch wenn da jetzt einige eingestellt wurden. Aber hätten wir nur noch eine Servicewelle und eine Jugendwelle, gäbe es auch alle Musikspecials von Fritz und radioeins nicht mehr. Nur mal so als Denkanstoß.

    Oder es gibt mehrere Möglichkeiten, am Mittag zu einem aktuellen Thema seine Meinung zu sagen. WDR 5, Bayern 2, Fritz. Gefällt mir das Thema bei WDR 5 nicht, ist das bei Bayern 2 vielleicht gerade umso spannender. Ebenfalls die Gäste der Talksendungen mit Studiogast am Sonntagvormittag von SWR 1 über hr1 bis NDR 2 oder Radio Sachsen, in BW ja sogar die ganze Woche über. Das mit der Nähe wurde ja schon angesprochen. Was interessiert mich in Mainz die Kommunalwahl in Niedersachsen. Mal überspitzt ausgedrückt. Und joah, ''der WDR ist rot und der BR ist schwarz'', auch das kann man als Hörer ja positiv für sich nutzen.

    Und nur weil @radiospezialist in der glücklichen Lage ist, an seinem Wohnort WDR 4, NDR 1 Niedersachsen und MDR 1 Sachsen-Anhalt auf mehreren Frequenzen empfangen zu können, hat nicht jeder Hörer dieses Glück. Frag mal die Leute in Aachen oder Cuxhaven oder Frankfurt an der Oder oder so. Oder in Essen. Die haben nur eins dieser Programme. Und wenn @Radiofreak01 wirklich nur noch vier Programme zur Auswahl hat, ist es mit dem Freak sein wohl bald vorbei. Was will er denn dann noch hören? Warum wollt ihr euch freiwillig selbst beschneiden? Also ich bin froh, dass ich jetzt nicht der Metalsendung von FM4 ausgeliefert bin, aber eigentlich total auf HipHop stehe, es nun aber hören muss, weil es sonst nix anderes gibt. Es gibt bestimmt auch einige Österreicher, die uns für unsere vielen Sender beneiden.

    Und wem es wirklich nur um's Geld geht: Einfach mal 'nen Big Mac weniger essen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2016
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  20. DigiAndi

    DigiAndi Benutzer

    ... und wenn man beim Thema Medien bleiben will, mal darüber nachdenken, dass der Hörfunk im Vergleich zum Fernsehen ein Witz ist. Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk sparen möchte, sollte er dort anfangen. Nicht, dass der Hörfunk nicht auch Sparmöglichkeiten bieten würde (da gibt es mehr als genug), aber für das Geld, was eine einzige Samstagabendshow oder irgendwelche Sportveranstaltungen kosten, kann man ganze Hörfunkprogramme produzieren. Hier durchaus mal etwas sein lassen, dort mal etwas kürzer treten, an einigen Stellen vielleicht nicht immer das ganz große Besteck auffahren, obwohl es gar nicht notwendig ist und Synergien untereinander nutzen. Das gilt für den Hörfunk wie für das Fernsehen, nur dass es beim Fernsehen exponential mehr Geld spart.
     
  21. CosmicKaizer

    CosmicKaizer Benutzer

    die Notwendigkeit von RB und SR erschließt sich mir trotzdem nicht. Das kann der jeweils große Nachbar mit erledigen, ohne das es zu Qualitätsverlusten kommt.
     
  22. Radiofreak01

    Radiofreak01 Benutzer

    [
    @DigiAndi : Deswegen schrieb ich ja: Radiofreak01: Ach ja und die regionale Auseinanderschaltung, die es ja auch fast nicht mehr gibt könnte zu bestimmte Zeiten auf einer der Wellen statt finden
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2016
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  23. Radiofreak01

    Radiofreak01 Benutzer

    Nun ja @DigiAndi ich dachte an das alte Nachtangebot. Dort wurde ja auch Zusammengeschaltet und nur eine Rundfunkanstalt mit ihrem entsprechenden Programm entsprechend Personal vorhalten. Oder Irre ich da etwa?
     
  24. Radiofreak01

    Radiofreak01 Benutzer

    @DigiAndi : Mein Beitrag war etwas ironisch gemeint. Sorry, wenn das in meinem Beitrag nicht herüberkam. Ich bin keineswegs ein Freund der Zentralisierung. Im Gegenteil: Ich vermisse auch die Erkennbarkeit der einzelnen Programme. Das war bis vor wenigen noch anders.
     
  25. iro

    iro Benutzer

    Mir als Nutznießer von Radio Bremen incl. Nordwestradio aber sehr wohl, da ich mit dem großen Nachbarn, der eigentlich für mich zuständig ist, nichts anfangen kann. Radio Bremen dagegen kümmert sich um seine Nachbarn sehr gut, viel besser sogar als der unwillige NDR.
    Der NDR hat übrigens schon häufiger kundgetan, daß er Radio Bremen nicht in seinem Portfolio haben möchte und eine Eigenständigkeit der Anstalt begrüßt.

    So isses. Radio wird immer regionaler. Die Hörer bevorzugen Angebote aus ihrer Nähe. Das ist im Norden inzwischen so, daß die landesweiten Privaten (die auch kurz-Regionalisierungen haben), die neuen Lokalprivaten als ernsthafte Bedrohung sehen, auf die man reagieren muss. Womit? Mit mehr Regionalisierung.
    Niemand im Norden möchte ein (moderiertes) Oldieprogramm, welches irgendwo im Süden produziert wird. NDR1 NDS besteht nicht nur aus Musik - außer vielleicht für den das Bundesland durchfahrenden, dem der Wortanteil wumpe ist. Die Leute schalten ein wegen der Programmanteile zwischen dem Schmiermittel Musik, wobei die Musikfarbe natürlich trotzdem nicht ganz unwichtig ist. Sie darf zumindest nicht stören. Schlager stört aber immer den Programmfluß, gut daß er endlich eine eigene Welle bekommen hat und die Hörer, die Wert auf regionale Infos legen, damit nicht mehr zum Ausschalten gezwungen werden. Früher war es ja sogar so, daß man gezwungen war, NUR mit Blick auf die Uhr überhaupt dort einzuschalten, weil man dem unsäglichen Schlagergesäusel sonst kaum entgehen konnte. Es ist jetzt nicht so, daß ich die heutige Musikauswahl nun sonderlich toll finde, eher langweilig. Aber im Gegensatz zum Schlager zumindest erträglich und keine sofortigen Abschaltimpulse erzeugend.
     
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