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Wechsel des Mediums

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Frida, 01. Februar 2008.

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  1. Frida

    Frida Benutzer

    Fragen vom Berufsanfänger: Im Jahr 2008: Wie realistisch ist ein Wechsel vom privaten zu einem öffentlich-rechtlichen Sender. Was sind eurer Erfahrung nach die dafür notwendigen Voraussetzungen - sowohl, was die persönlichen Fähigkeiten angeht als auch vorhandene Kontakte und Netzwerke?
     
  2. frischfleisch

    frischfleisch Benutzer

    AW: Wechsel des Mediums

    keine uninteressante frage, finde ich.... ich für meinen teil hab da schon die erstaunlichsten sachen mitbekommen.
    würde mal behaupten, es kommt darauf an, welche position man bei einem öffi anstrebt, oder? als reporter zum beispiel ist es nicht soo schwer bei den öffis unterzukommen, wenn man von den privaten kommt. da spielt es natürlich eine rolle, eben von welchem privaten...
    der wechsel von den nrw-locals zum wdr beispielsweise scheint nicht die große hürde zu sein. denn bei den locals lernet man als volo und auch als freier in den meisten fällen auch, wie beiträge richtig gebaut werden - nur so als beispiel - und das ist bei den "großen" wie ffn, rsh, rhh etc pp ja eher nicht der fall.

    oder man siehe gerry gstöttner von 1live, der kam direkt von nrj münchen. dasding vom swr hat seine morningshow besetzt mit einer ex nrj-lerin und u.a. einem ex-volo der nrw-locals.
    beispiele gibt es viele. wie es bei den "erwachseneren" wellen der ÖR aussieht, weiß ich weniger...

    rein theoretisch ist es ja für jeden öffentlich-rechtlichen mitunter ein vorteil, redkateure von den privaten zu nehmen. die sind schließlich ewige arbeitszeiten und bescheidene bezahlung gewohnt und funktionieren im besten fall als die reinsten arbeitsmaschinen.

    man kann das aber nicht pauschalisieren, sondern nur personenbezogen sehen, denke ich.
     
  3. Unterstützer

    Unterstützer Benutzer

    AW: Wechsel des Mediums

    Nach meinem Dafürhalten: kein Problem!

    Kenne genügend Ex-Private, die heute bei Öffentlich-Rechtlichen arbeiten. Um ehrlich zu sein: Habe sogar den Eindruck, dass grade in der Altersgruppe um 40 herum die meisten, die heute im ÖR sind, Erfahrungen beim Privatfunk gesammelt haben.

    War ja schließlich in den 80ern ein Riesen-Boom.

    Ich kenne jedenfalls viele Redaktionen im ÖR, in denen über die Hälfte der Belegschaft mal privat gefunkt hat.

    Glaube aber auch, dass der Wechsel vor allem als Reporter/in noch möglich ist. Ob dagegen ein Chefredakteur, eine Redaktionsleiterin, ein Programmchef so leicht vom Privaten auf einen ähnlichen Posten im ÖR wechselt?
    Ich kenne keinen Fall.
     

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