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Welches Mikrofon ist optimal?

Dieses Thema im Forum "Internetradio- und Heimstudio-Hardware" wurde erstellt von michy2010, 02. Juni 2013.

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  1. michy2010

    michy2010 Benutzer

    Hallo leute,
    ich bin der michy und brauche mal von euch einen rat,da ich recht neu bin und nicht wirklich durchblicke bei dem thema mikrofone!

    also ich mach es kurz: haben jetzt 4 sendungen in einem freien radiosender gemacht, die arbeiten da mit MIC,Verstärker,PC software weis ich leider nicht mehr genau BSC oder BCS oder so !

    da wir um die sendung zu machen immer ne stunde fahren müssen und auch zeitlich es nicht grade super ist wollten wir die sendung zuhause machen. hier steht mir nen notebook zu verfügung ^^ hehe nicht viel aber dafür ja euch :D

    also was für ein mic bräuchte ich da ? zimmer ist ca 15m³ hat nen ofen schrankwand schreibtisch ect. drin.

    was wird noch benötigt ? verstärker ?

    es gibt ja leider so viele mics. kondensator,synamisch,kleinmembrane,großmembrane usw. echt schwierig.

    danke euch schon mal für die hilfe
    LG michy
     
    codo gefällt das.
  2. codo

    codo Benutzer

    Du brauchst z.B. eine externe USB-Soundkarte mit XLR-Eingängen und 48 Volt Phantomspeisung.
    Ein Mikrofonstativ mit Ploppschutz und ein RØDE NT 1 mit XLR-Anschlusskabel.
    Aufzeichnen kannst Du kostenfrei mit Audacity in PCM Wave bei 44.1 Khz / 16 Bit (mono).
    Deinen Raum musst Du Hall dämpfen, z.B. mit Umzugsdecken an den Wänden.


    Gruß Codo
     
  3. WL-Radio

    WL-Radio Benutzer

    Gut, dann haben wir's ja ... ;)
     
  4. Kellybang

    Kellybang Benutzer

    ich würde einen Studio Mikro Schirm empfehlen für die Dämpfung. Sieht cool aus, erfüllt bei deinen Bedingungen am besten seinen Zqweck und man könnte ihn auch selbst bauen... Hier ein Bild http://thumbs1.ebaystatic.com/d/l225/m/m5Q0fo9QYA7F65fb3F1r5bg.jpg Ansonsten musst du dir ein KONDENSATOR Mikrofon zulegen.. Hier gibt es tausende Verschiedene.. Ich selbst benutze vor allem Röde NT1a und NTK, aber es gibt auch AKG, Neumann, Technics etc... Dies sind aber eher teurere marken. Wenn du was billiges willst geht das auch... Ab 60 Euro bist du dabei ;) Um dein Mic am PC anschli3eßen zu können brauchst du noch ne Soundkarte mit 48V Phantomspeisung, denn ein kondensator mikrofon muss immer mit 48V übers kabel gefüttert werden...
    Bin gespannt wie es bei dir läuft!

    Gr
     
  5. Ralle_Köln

    Ralle_Köln Benutzer

    Ein paar Gedanken dazu:

    Das Rode NT1 ist keine schlechte Empfehlung, günstiger gibt's eigentlich nichts, was einigermaßen normalen Ansprüchen genügt. Was Du brauchst ist ein Mikrofon mit Nierencharakteristik, falls es doch ein anderer Hersteller werden soll. Den Mikrofonschirm kann man sich getrost sparen, der dämpft nämlich den Schall eh nur aus der Richtung, aus der das Mikrofon nicht (viel) aufnimmt, erzeugt in unmittelbarer Umgebung aber allerhand andere schöne Nebenprodukte, Eberhard Sengpiel hat dazu schon mal was geschrieben.

    Soundkarte ist ja schon erwähnt worden, muss mindestens einen symmetrischen Mikrofonanschluss haben und 48V Phantomspeisung liefern können. Das trifft auf die meisten zu, z. B. "Lexicon Alpha Studio" oder auch tausend andere, preislich ab etwa 65,- €.

    Audacity wurde ja auch schon erwähnt, kann man für so etwas gut verwenden. Klären müsstest Du allerdings in welchem Format die Sendung abgeliefert werden soll (CD, wav etc.).

    Du brauchst auch noch einen Kopfhörer - am Besten geschlossen, damit es beim Abhören nicht ins Mikrofon rückkoppelt. Audio Technika ATH-M30 wäre das billigste, was ich mir dafür auf die Ohren setzen würde. Der Kopfhörer wird - wie das Mikrofon auch - an der USB-Soundkarte angeschlossen.

    Wichtig ist, dass der Lüfter des Notebooks leise läuft, den hast Du sonst nämlich auf der Aufnahme. Eine nicht ganz bescheidene Raumakustik wäre auch schön, klatsch an der Sprechposition mal in die Hände, wie hört sich der Nachhall an? "Flattert" der unnatürlich und unschön, können Moltonvorhänge an den Wänden ein bisschen helfen - lassen sich auch schön zur Seite schieben, wenn gerade nicht aufgenommen wird.

    Das war jetzt alles ganz unglaublich "basic", sollte aber zu einem brauchbaren Ergebnis führen.
     
    Bend It und Hefeteich gefällt das.
  6. y2k

    y2k Benutzer

    Die Empfehlungen hier teile ich, ein Mic-Screen, wie von Kellybang erwähnt, ist für Aufnahmen zu Hause oder in anderer, akustisch nicht optimaler Umgebung unbedingt zu empfehlen! Ansonsten hilft auch teures technisches Equipment nicht viel und man sollte auch bedenken, dass je besser das die Komponenten der Signalkette (Mikro und Co.) meist auch um so mehr auch Mängel an der Akustik des Raumes hörbar werden!

    Gute Erfahrung habe ich für Aufnahmen zu Hause noch mit dem t.bone SC 450 gemacht, welches es auch als USB-Variante gibt, zum direkten Anschluss an den Rechner. Wenn Du noch weiteres Equipment dazwischen schalten willst (jetzt oder später) solltest Du aber die Variante ohne USB nehmen. Manchmal lassen sich auch mit dynamischen Mikros (z. B.
    Sennheiser E835 S) oder kleinmembran Kondensatoren z. B. AKG C1000S) zu Hause gute Ergebnisse erzielen. Pauschal kann man solche Mikros für diesen Zweck aber nicht empfehlen, die Eignung hängt stark von der Stimme und der Umgebung und den Ansprüchen ab. Wenn Du sowas aber sowieso, etwa für Außenaufnahmen, schon hast, probiers einfach mal.

    Von den ganz günstigen USB-Interfaces würde ich eher abraten, da die darin verbauten Vorverstärker oft zu sehr rauschen oder zu wenig Gain liefern.

    Um wirklich gut klingende Aufnahmen der Sprache hin zu bekommen, ist dann auch noch etwas Wissen zur Audiobearbeitung notwendig. Im Studio durchläft das Signal ja noch verschiedene Geräte (Gate, Kompressor, De-Esser usw.). Mindestens den Einsatz eines Kompressors würde ich Dir auch empfehlen, dass kannst Du aber auch nach der Aufzeichnung noch machen, was natürlich einen extra Bearbeitungsschritt bedeutet. Je größer der Wortanteil in der Sendung, um so eher lohnt sich der Kauf entsprechender Hardware, die das dann schon bei der Aufnahme erledigt.

    Zur Aufnahme und Software würde ich mir vor der Entscheidung noch mal den Zweck und Arbeitsablauf anschauen. Wenn Du per Audacity eine ganze Sendestunde am Stück aufnimmst, ist die Korrektur (wenn man sich z. B. beim Sprechen über ein Intro / eine Ramp) versprochen hat und das noch mal wiederholen will, aufwändig. Falls Du so arbeiten willst, wäre klassisches Voicetracking zu empfehlen (z. B. mit der Freeware Radiobattler). Und anschließend würdest Du die gesamte Stunde ablaufen lassen und erst dann insgesamt Aufzeichnen.
     

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