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Welle Niederrhein auf 102,5

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von SAZ, 25. Februar 2002.

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  1. SAZ

    SAZ Benutzer

    Welle Niederrhein braucht -- immer noch -- eine bessere Frequenz für den Kreis Viersen!

    Seit Sendestart gibt es Empfangsprobleme -- früher auf der 105,4, jetzt auf der 102,4 MHz. Aktuell ist es so, dass Eins Live von Bonn aus auf der 102,4 MHz mit 50 kW ausgestrahlt wird, was hier aber noch zu einem bombastischen Signal reicht.

    Auch nach der letzten Leistungserhöhung auf 500 Watt ist die 102,5 immer noch nicht in Viersen-Zentrum vernünftig zu hören. Selbst mit hochwertigen Autoradios sind die Störungen im Stadtgebiet, aber auch in den Hochlagen des Grenzlands und im Bereich Willich, teilweise unerträglich. Das Ergebnis: Niemand hört Welle Niederrhein, sondern Radio 90,1 oder NE-WS 89,4.

    Dabei stellt sich vor allem die Frage, wieso die 102,5 überhaupt koordiniert werden konnte, obwohl der WDR sonst so darauf erpicht ist, »seine« Frequenzen zu schützen. Obwohl es in diesem Fall kaum zu Störungen im Zielgebiet der 102,4 durch Welle NR kommen kann.

    Die alte 105,4 war ja sowieso ein Griff ins Klo.

    Was ist überhaupt mit der mysteriösen 100,6, die in verschiedenen Publikationen geistert, unter anderem in www.sender-tabelle.de? Die taucht auch noch in »Rundfunk auf UKW« (Siebel-Verlag) von 1991 auf. Inzwischen dürfte, mit 100,5 das hitradio, wohl auch diese Option erloschen sein, auch wenn diese Frequenz tatsächlich noch für den Standort Viersen koordiniert sein sollte.

    Ein Vorschlag: Vielleicht sollte man sich die 91,3 mal genauer ansehen, hier scheint vielleicht was zu gehen. Ist aber bisher noch nicht koordinert, da müssten erst einmal ein paar Bürokraten in die Gänge kommen. Wer weiß, vielleicht ist eines schönen Tages Welle Niederrhein in seinem ganzen Sendegebiet zu hören.
     
  2. Kroes

    Kroes Benutzer

    Dafür ist Welle Niederrhein ja wenigstens Ortssender im südlichen Kreis Kleve. Hier geht die 102.5 auch im Auto ziemlich störungsfrei. Vielleicht sollten also Welle Niederrhein (102.5) und Antenne Niederrhein (105.7) die Frequenzen tauschen *g*
    Allerdings muss ich auch zugeben, dass der Empfang von Welle Niederrhein fast im gesamten Sendegebiet katastrophal ist. Gestern war ich mit dem Auto in Krefeld. Die 87.7 funktioniert im Stadtgebiet, genau am Ortsschild (B9 Richtung Kleve) ist aber Schluss mit lustig und die 102.5 auch noch nicht möglich. Erst mit Eintritt in den Kreis Kleve (Höhe Stenden) wird die 102.5 plötzlich klar - im Gebiet dazwischen (gehört zu Kempen) ist allerdings nicht viel möglich.
    Zur 91.3: Wie soll das funktionieren ? Zumindest bei mir kommt auf 91.4 sehr stark NOS Radio 2 aus Markelo an.
     
  3. SAZ

    SAZ Benutzer

    Sicher, aber etwas besseres fällt mir absolut nicht ein. Außerdem ist evt auch die 91,2 ins Auge zu fasen, trotz 91,1 / SWR 1 RP / Eifel / 8 kW.

    Ein "Tausch" zwischen Antenne und Welle ist schwierig, weil auf 105,8 Radio Erft noch ziemlich gut 'reinknallt.

    Wie auch immer, realistisch ist das alles nicht, weil das Band einfach zu voll ist. So ist auch auf der 87,7 nicht mehr zu machen, weil Radio Brabant sonst auf der 87,6 gestört würde.

    Eine andere Möglichkeit: Die zur Zeit in Grevenbroich für NE-WS 89,4 arbeitende 102,1 nach Viersen verlegen, dafür u. U. mehr Power auf der 89,4 nach Südwesten. Sollte es Probleme im Westkreis geben, dann ist 102,2 evt. auch noch möglich (was wegen Radio Donna in Genk auf 102,0 / 40 kW sowieso zu empfehlen wäre.)

    Was mich aber wundert, ist dass sich bei WNR keiner dagür einsetzt, endlich eine bessere Frequenz zu bekommen. Die Technikbürokratie arbeitet halt langsam, aber wenn man keinen Druck ausübt... wozu gibt es dann überhaupt abgegrezte Sendegebiete, wenn diese dann nicht bernünftig versorgt werden?

    Ist aber offensichtlich in vielen anderen Gebieten in NRW genauso...
     
  4. Kroes

    Kroes Benutzer

    Auf 102.2 sendet aber auch noch Noordzee FM, die dürften doch in Viersen auch noch stark reinkommen. Ich hab' auch mal ein bisschen die in der Nähe benutzten Frequenzen angesehen und das einzige, was evtl. noch möglich wäre, ist die 89.1. Wenn 100 kHz zum Sender Bonn gehen sind 300 kHz zum Sender Langenberg ja wohl auch drin. Ebenfalls 300 kHz zur 89.4 vom Rheinturm dürften auch genug sein und die Sender auf 89.1 (NOS Gelderland, DLF aus Bonn, aber eben nicht vom Venusberg) und 89.2 (AFN aus Brunssum) sollten wohl auch nicht stören bzw. gestört werden. Zumindest zu den Soldatensendern sind Schutzabstände in NRW anscheinend sowieso nicht nötig (104.2 Düsseldorf und 104.3 BFBS aus Mönchengladbach z.B.) und die anderen beiden genannten Sender sollten in Viersen wohl auch nicht besonders gut zu empfangen sein, oder ?
     
  5. SAZ

    SAZ Benutzer

    Stimmt, Nordzee hatte ich vergessen. Sind aber in Viersen-Zentrum -- und da teilen sie das Schicksal aller holl. Sender, nicht oder nur sehr schlecht zu hören (fast völlige Abschattung nach West und NW).

    89,1 geht aus zwei Gründen nicht:

    1.) Der WDR will mindestenst 400 kHz, und da ist WDR 5 auf 88,8 wohl geschützt.

    2.) Der DLF hat in Bonn auf dieser QRG 5 kW, und da stellt sich die Frage, ob hier nicht mehr koordiniert sind. Wahrscheinlich nicht, aber wer weiß...

    Generell ist die Frequenzpolitik zu intransparent. So ist z. B. nach der heutigen Technik ein Abstand von 300 kHz ausreichend.

    Einersits heißt es aber: Der WDR will 400 kHz, auf der anderen Seite wird immer häufiger mit 200 kHz oder weniger koordiniert.

    So ist der Empfang von WDR 4 auf 101,3 zumindest im Auto ebenfalls gestört wg. 101,4 VRT / Genk, ohne dass man hier auf 93,9 ausweichen könnte. Auch die Paarung 101,9 / WDR 5 / Aachen und 102,0 / Radio Donna / Genk ist eigentlich ein Witz. Ebenso die Ursprüngliche Planung mit Einslive in Nordhelle auf 102,7, die den DLF auf 102,8 gößtenteils vernichtete (wahrscheinlich sogar bis nach Süd-KLE hinein...).

    Man müsste mehr Druck ausüben, um Transparenz zu schaffen, denn letztentlich geht es bei der Koordinierung und Zuteilung um Frequenzen um das grungesetzlich verbriefte recht der Informationsfreiheit (Art. 5).
     

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