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"Wenn Journalisten PR machen"

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von stereo, 27. November 2006.

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  1. stereo

    stereo Benutzer

    ... ist das Thema der Sendung "Zeitfragen", heute (Montag) 19:30 im Deutschlandradio Kultur. Mehr zur Sendung hier.
     
  2. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: "Wenn Journalisten PR machen"

    Der Link formuliert am Schluss die Frage:
    Die Antwort ist ganz einfach: Indem die "Vierte Gewalt" gute Leute auch anständig bezahlt.
     
  3. kakaobohne

    kakaobohne Benutzer

    AW: "Wenn Journalisten PR machen"

    Das ist wohl ein bisschen zu einfach gedacht. Gewährleistet die Nachfrage nach den entsprechenden Produkten überhaupt eine hohe/steigende Bezahlung?
    Was ist mit Sponsoren? Fast kein Sender oder Printprodukt kommt ohne aus-auch hierdurch können dilemmatische Situationen entstehen.
     
  4. divy

    divy Benutzer

    AW: "Wenn Journalisten PR machen"

    ...und indem das Radio auch unbequeme Sendeplätzen nicht wegreformmiert, so sehr irgendwelche Radioberater ein paar Jahre lange genau dies fordern.
     
  5. markusmax

    markusmax Benutzer

    AW: "Wenn Journalisten PR machen"

    Das ist ja alles sehr edel, was Ihr da schreibt. Hat denn irgend jemand von Euch schon mal aus seiner eigenen Tasche Gehälter bezahlt und dafür sorgen müssen, dass das auch jeden Monat geschieht, damit die Familien Eurer Mitarbeiter sicher sein können, dass auch nächsten Monat noch Butter und Brot auf dem Tisch steht. Da hatte der alte Berthold Recht "Zuerst kommt das Fressen!"

    Gute edle Ideen sind ja was Feines - wenn man sie denn finanzieren kann! Ansonsten sind sie Fürze, die noch nicht mal stinken!
     
  6. Nomos

    Nomos Benutzer

    AW: "Wenn Journalisten PR machen"

    Trotzdem, solange die Wirtschaft (sprich: Öffentlichkeitsarbeit großer Unternehmen, deren Marketingabteilungen usw.) Journalisten mit angemessenen Gehältern und durchaus erträglichen Arbeitsbedingungen auf die andere Seite des Schreibtisches locken kann, solange werden die Journalisten auf der Seite der Sender und Zeitungen immer eine Gratwanderung in Sachen Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit hinlegen müssen ... und die guten Leute wechseln am Ende doch die Fronten. Inzwischen ist es nicht selten so, dass beispielsweise Pressesprecher von Wirtschaftsunternehmen - nach vielen Jahren in der Journalistikbranche - mehr professionelle Erfahrung und eine bessere Ausbildung haben als ihre aktiven "Kollegen" von Sendern und Zeitungen.

    Und vierte Gewalt hin oder her, Journalisten müssen auch ihre Rechnungen zahlen - wenn das mit dem Geld der Sender oder Zeitungen nicht mehr geht, dann ist es mit der Unabhängigkeit schnell vorbei - siehe Brecht! Idealismus ist an der Tankstelle kein Zahlungsmittel, auch ein Dispo lässt sich damit nicht ausgleichen.

    Nicht umsonst bezahlt der Staat seine Richter (vor allem die höheren) doch ziemlich gut, um ihnen nämlich ein gewisses Mass an Unabhängigkeit, zumindest finanzieller Natur, zu ermöglichen. Sonst wären Bestechungsgelder im dreistelligen Euro Bereich bald an der Tagesordnung.

    Das Problem liegt m.M.n. aber darin, in wie weit eine Zeitung oder ein Sender ein Wirtschaftsunternehmen oder eben ein(e) journalistische Publikation ist. Die Gehälter der redakteure müssen ja irgendwo herkommen ... aber das führt jetzt zuweit.
     
  7. Phiber

    Phiber Benutzer

    AW: "Wenn Journalisten PR machen"

    Hallo,

    hat zufälligerweise jemand einen Mitschnitt gemacht? Im Audio on demand auf dradio.de ist es nicht gelistet, wieso auch immer. :(

    Viele Grüße
     

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