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Wie definiert Ihr "Mainstream"?

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Basti1406, 24. Januar 2012.

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  1. Basti1406

    Basti1406 Benutzer

    Oft wird sich über Sender beklagt, die nur "Mainstreamzeugs und so" spielen. Aber wie definiert Ihr das eigentlich? Wird ein Song, der in viele Ländern hoch chartet Mainstream und somit schlecht? Oder liegt es daran, dass auf vielen Sendern die gleichen Lieder laufen? Wie schafft man den Spagat, den Musikgeschmack der "Mainstream Gemeinde" zu treffen und gleichzeitig aber auch "alternativere" Titel zu spielen. Fragen über Fragen, Anführungszeichen über Anführungszeichen.
     
  2. Man könnte zynisch antworten: Das, was im Dudelradio als "Kult" verkauft wird, ist in Wirklichkeit "Mainstream" :)
    Mainstream ist grundsätzlich das, was alle hören, alle spielen, alle kennen. Das muß natürlich nicht zwingend schlecht sein. "Down under" von Men at Work ist ein ausgezeichneter Song, aber leider vorsätzlich qualvoll hingerichtet durch jahrzehntelanges Totdudeln.
    Ja eben genau dadurch: Mainstreamsongs auch spielen, aber gleichzeitig auch "alternativere" Titel.
    Ein allererster Schritt heraus aus der Dudel-Hölle könnte darin bestehen, auch mal andere Hits von Bands wie z.B. Men at Work zu spielen als nur immer den einen. Ein zweiter Schritt wäre, auch mal andere Bands zu bringen. Das wäre dann schon der sog. Griff nach den Sternen... ;)
     
  3. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Mainstream=was die Mehrheit hört. Oder, um es etwas provokanter zu forumlieren: Das, was niemandem wehtut.
     
  4. doglife

    doglife Benutzer

    Musik: Bon Jovi
    Sport: Fußball
    Fernsehen: Wetten, daß...
    Ernährung: Fett & billig
    Gesellschaft: Ausländerfeindlichkeit
     
  5. Johnny

    Johnny Benutzer

  6. ricochet

    ricochet Benutzer

    Ich möchte es mal so ausdrücken: Solange es nur einen Mainstream gibt, der gemeinhin mit dem Kürzel "Pop" umschrieben wird und auf zig Sendern gleich klingt, ist der Mainstream für vier Fünftel der Hörerschaft eine Qual. Das gilt umso mehr, seit 3/4 der Neuerscheinungen im deutschen Radio die Unter-20-Jährigen im Visier haben. Wenn es mehrere konkurrierende, von einander weitgehend unabhängige Musiksparten mit aktueller Musik gibt, kann man die Leute sogar noch in begrenztem Maße fürs Radio begeistern. Oldies sind kein zukunftsweisendes Musikinventar, sie sind eher Ausdruck der absoluten Hilflosigkeit der handelnden Personen. Was nicht heißt, dass Oldies als Alternativformat zu beanstanden sind.
     
  7. Badener

    Badener Benutzer

    Mainstream wird oft als größter gemeinsamer Nenner bezeichnet. Den Spagat kann man gar nicht schaffen, da alternative Titel dann in dem Sinne kein Mainstream mehr wären.
     
  8. ricochet

    ricochet Benutzer

    Das, was vielen ganz schrecklich wehtut. :thumpsdown:

    Im "Mainstream Radio" wird gespielt, was sich verkaufen soll, und nicht, was die Mehrheit hören will. Und selbst dieses neuzeitliche Radiogesetz kann man sich geschickt zunutze machen, in dem man mehrere Zielgruppen unabhängig voneinander bespielt.

    Ein Mainstream-Sender braucht in musikalischer Hinsicht keine Bevormundung durch Consulter sondern gute Beziehungen zur Musikwirtschaft. Berater sind für abgehangene Ware verantwortlich, einschl. diverser Recurrent-Researches, die einen Mainstream-Sender aber nicht interessieren. Deshalb sind die meisten deutschen Sender ja auch Zwitter aus modernen und älteren Musikbestandteilen..
     
  9. 2Stain

    2Stain Benutzer

    Mainstream lässt sich nicht einfach so definieren. Bei wikipedia wurde versucht, Mainstream zu definieren. Ganz glücklich bin ich mit der Definition aber nicht.
    Mainstream ist für mich z.B. alles von Tina Turner, alles von A-ha usw. Über den Daumen gepeilt könnte man sagen, alles was ohne Probleme im "reinen" AC gespielt werden kann. Aber da geht es schon wieder los, denn die Grenzen beim AC zu CHR sind fließend und wir sind blitzschnell beim Dudelfunk und dem Top 40 Format.
    Mainstream muss nicht zwingend negativ bewertet werden, aber es kann negativ bewertet werden, es kommt nur auf den Blickwinkel an.

    2Stain
     

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