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Wie funktioniert eigentlich das "Auseinanderschalten"?

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Astrofon, 24. September 2002.

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  1. Astrofon

    Astrofon Benutzer

    hi ihr freaks!
    mich interessiert mal wie das s.g. auseinanderschalten funktioniert!
    beispiel: bei ffh wird für die regio-news, veranstaltungstips, teilweise für das wetterradar u.s.w. das programm für eine kurze zeit auseindergeschaltet (für die jeweiligen landesstudios). bemerkenswert dabei die zeitliche absprache, sekundengenau wird wieder für den staupilot ohne warteschleife zusammengeschaltet und nicht einmal bei der hintergrundmusik merkt man irgendwas, diese läuft nämlich beim zusammenlegen wieder gleich mit.
     
  2. breakingnews

    breakingnews Benutzer

    Die Sachen werden auf eine feste Zeitvorgabe vorproduziert. Ein guter Übergang beim Bett lässt auf gute Zusammenarbeit zwischen Produktions- und Technikabteilung schließen. <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" />

    break
     
  3. Also ohne es bei ffn jetzt genau zu wissen vermute ich das so:

    Das Hauptstudio sendet das normale Programm und auch den angesprochenen Unterleger aus. Die Regionalstudios schalten sich "auf" und nehmen das Hauptprogramm als ihren Unterleger und senden ihr Programm oben drauf. Danach wird das Sendematerial gemastered und zu den Sendern geschickt. Die zeitliche Absprache läuft entweder per Zeigersprung oder auf einen ferngesteuerten Countdown.
    Wenn die Zeit rum ist, schalten sich die regionalen wieder ab und das Programm aus dem Hauptstudio wird durchgeschleift.

    So läuft es zumindest bei RPR und WDR 2.

    Das Backtiming solcher lokaler Optionen ist Trainingssache.

    Ich hoffe geholfen zu haben.
     
  4. steff

    steff Benutzer

    Also bei dem Wetterradar von ffh sollte man sich nicht täuschen lassen: das wird vorab aufgezeichnet und unterscheidet sich von Region zu Region nur marginal. Damit der Hörer dann noch den Eindruck bekommt, dass speziell für ihn eine Vorhersage erstellt wird, würzt der Sprecher die wenigen Sekunden noch mit mindestens zwei bis drei regionalen Ortsnamen: Fertig ist Einheitsbrei!
     
  5. r@dio

    r@dio Benutzer

    Die meisten Sender machen es so, wie Wolfgang_Schuettle es beschrieben hat:

    Der Hauptsender strahlt das Musikbett aus. Und für die Regionalinfos gibt es zwei Varianten: die Regionalstudios spielen während einer fest vorgegebenen Zeit Ihre regionalen Infos einfach nur ab (bzw. in wenigen Fällen senden sie auch live). Die Zeit ist natürlich vorher "vereinbart" worden und nach dieser Zeit macht der Mod aus dem Hauptstudio weiter, beispielsweise mit dem Wetter bzw. Verkehr.

    Viele Sender machen es aber auch so, dass sie vor dem Regionalfenster die regionalen Infos per File überspielt bekommen und die regionalen Infos dann vom Hauptsender ausstrahlen (zu den verschiedenen Senderstandorten)...

    Im Prinzip ist das alles ne einfache Sache...
     
  6. c.rothe

    c.rothe Benutzer

    Bei ffn scheint auch der Stundenopener ferngesteuert gestartet zu werden (bzw. mittlerweile ist das nicht mehr so, aber im letzten Jinglepaket).

    Da wurde die Frequenz nämlich auf jedem Sender separat angesagt, z.B. "100.6 Hamburg, Nordheide und altes Land" in Hamburg während in Hannover "1xx.xx Hannover." angesagt wurde...

    Gruss,

    Christoph
     
  7. TheSpirit112

    TheSpirit112 Benutzer

    Damals war es so das Antenne und ffn jeweils Server an den Sendestandorten plaziert hatten (richtige PC's als 19" Einschub, gleich neben dem UKW Sender meistens). Von dort wurde alles regionale abgefahren. Als ich das letzte mal geschaut habe, waren die Server weg. Anscheind kommt jetzt jedes Regionalfenster direkt aus dem Funkhaus. Für jedes Regionalfenster steht übrigens 1 Optimod zur Verfügung, sprich es sind mind. 9-10 Optimod's bei jedem Sender installiert. Das Hauptprogramm kommt wieder aus einem Optimod. Einige Sender (glaube RPR1?) lässt dauernd das Programm durch getrennte Soundprocessoren laufen.
    Schon schlecht, wenn die dann nicht gleich konfiguriert sind.
     
  8. Ganz einfach.

    Die zu trennenden Sendescheinen werden hardwaretschnisch auseinandergeschaltet.
    Habe ich 5 Frequenzen, so habe ich im "Sendeschrank" 5 sog. Schienen - also Steckkarten, auf denen normalerweise das Hauptsignal also Programm an die jeweiligen sender übergeben wird.
    Regionalisiere ich jetzt so schalte ich diese Schienen vom Hauptrechner weg. Ein davorgeschalter Rechner übernimmt und spielt - wie eine Cart - das ab, was ich ihm vorgebe. Sind alle Regionalschienen gleich lang fällt es nicht auf.
    Sobald das "regionale Signal" verstummt wird am Ende ein Signal gestzt - CuePoint - der die Schienen dazu veranlasst wieder zurückzuschalten.
    Kleine "Zeitungleichheiten" gleicht das sys selber aus.
    Als softwaresteuerung dient normalerweise ein Zusatzmodul für die Sendesoftware. Ausgelöst wird das alles meist über ein einmaliges - von Hand oder Remote ausgelöstes Cue Signal.

    Klarheiten beseitigt????

    PotA.
     

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