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Wohin führt der NRW Lokalfunk??

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Der Radiomann, 25. August 2001.

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  1. Der Radiomann

    Der Radiomann Benutzer

    Was geschieht auf Dauer mit dem NRW Lokalfunk. Denkt ihr dass alle Sender bestehen bleiben, zusammengelegt werden oder aussterben?? Was ist mit der Musik. Bleibt das NRW Format so oder wird sich noch was ändern. Wird es einen zweiten Rahmenprogrammanbieter (mit anderer Musik und anderen Schwerpunkten) geben? Oder wird es vielleicht ein Konzept geben wie Bayern oder Mc POM haben mit mehreren großen Privatstationen fürs ganze Land????????? Was meint IHR?
     
  2. Radiocat

    Radiocat Benutzer

    Frag das doch die LfR (zumindest den zweiten Teil der Fragen)
    Ich denke schon, daß sich über kurz oder lange noch mehr vom Rahmenprogramm lösen werden.
    Aber alles ganz langsam und allmählich.
    Wir haben hier bis heute noch keine regionalen privaten TV-Sender wie z.B. in Bayern/BaWü oder im Osten
     
  3. Kakadu

    Kakadu Benutzer

    Wenn es nach mir ginge, müsste es in NRW eine zweite Lokalradio-Kette geben die folgenermassen aufgebaut sein sollte: EIn grosser Sender mit EINEM Namen und EINER ID hat mehrere verschiedene "Lokalableger" in NRW. Um mal ein blödes Beispiel als Namen zu nennen: RADIO AKUT. Die Morningshow wird jeweils Lokal gemacht - genauso wie die News. Die lokalen Sendegebiete von RADIO AKUT sollten nicht unbedingt nach den politischen Kreis- oder Stadtgrenzen gegliedert sein, sondern Sendegebiet für Sendegebiet einzeln auf die Lebensart der Hörer abgestimmt sein. Beispielsweise: KÖLN. Dieser Sender würde auch die Orte im Erftkreis, Kreis Neuss etc. besenden -weil: Die Menschen dort einfach nach Köln fahren um einzukaufen oder für kulturelle Geschichten und sich in ihrer "Mentalität" viel ähnlicher sind. Kein Mensch richtet sein Leben nach der jeweiligen Kreis-Hauptstadt des Kreises ( in dem Fall: Neuss oder Bergheim) in dem er lebt. Das war von vorneherein der Denkfehler bei den Lokalradios. Aufpassen sollte man bei dem Modell nicht zu einem "Ballungsraum-Radio" zu verkommen in dem dann NUR über Köln gesprochen wird.
     
  4. AVB

    AVB Benutzer

    @Der Radiomann:

    Kleine Korrektur:
    im Freistaat Bayern gibt es nur EINEN grossen Privatsender, naemlich Antenne Bayern. Darueber hinaus gibt es ueber 50 lokale Programme und in Nuernberg das eigenartige Funkhaus mit mehreren Sendern unter einem Dach.
     
  5. HelloWakeUpMan

    HelloWakeUpMan Benutzer

    Die kurz- und mittelfristige Prognose:
    Das Lokalfunk-Modell wird in NRW bleiben - zumindest unter der jetzigen Regierung. Keine größeren Änderungen in Sicht.
     
  6. MAA

    MAA Benutzer

    Ich denke es bleibt bei einem Rahmenprogrammanbieter. Allerdings gehe ich davon aus, daß "unterhalb" dieser Ebene regionale Kooperationen geschlossen werden.
    Ich halte es für möglich , daß sich mehrere Sender einer Region für gemeinsame Sendestrecken zusammenschließen. z.B. Ein gemeinsames Magazin am frühen Abend.
    Oder regionale Specials am Abend/Wochenende.

    Den "Wegfall" kleiner Stationen sehe ich nicht. Man darf nicht vergessen, daß viele "Kleine" sehr efolgreich sind.
    Lippe-Welle-Hamm, Leverkusen, Herford etc.
    Die "Großen" dagegen schwächeln:
    Köln, Bonn-Rhein-Sieg, Essen.
    Fazit: Ein Anschluß der "Kleinen" an die "Großen" wäre ein Fehler.

    Ein weiteres landesweites Programm wird es im UKW-Bereich sicher nicht geben. Denkbar sind aber kleiner regionale Einheiten, die mit den Lokalstationen kooperieren.



    [Dieser Beitrag wurde von MAA am 28.08.2001 editiert.]
     
  7. Pino

    Pino Benutzer

    @ MAA

    Ich stimme Dir zu. Ich glaube nicht, dass sich
    a) im Lokalfunk große Änderungen ergeben werden und
    b) noch ein neuer, großer Anbieter kommen wird, solange es UKW-Rundfunk gibt.

    Allerdings bin ich gespannt auf die mittelfristige Zukunft. In ein paar Jahren soll UKW vom Digitalradio abgelöst werden. Grund für die Digital-Einführung ist unter anderem die Frequenzknappheit. Dann soll man an jedem Ort zig Sender empfangen können. Und dann könnte der WDR 20 Programme senden - es würde angeblich immer noch genügend Kapazitäten für alle privaten Programme geben. Politiker und Industrie forcieren eine gute Marktabdeckung für das Jahr 2010 - dann soll es mehr Digitalempfänger als UKW-Radios geben (ich bin gespannt). Mit Blick auf Clements Rede zum neuen Rundfunkgesetz (dann Mediengesetz) NRW kann man Hoffnung schöpfen. Clement ließ durchblicken, dass er die Regulierung verringern will. Vielleicht schauen wir ja wirklich in eine - wenn nicht rosige, dann zumindest in eine vielfältige Radiozukunft in NRW. Eins steht für mich jedenfalls fest : Es ist wirklich die letzte Chance für das "Medienland" NRW, sich auch im Radiobereich nationalem und internationalem Standard anzugleichen.
     

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