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Wurfantenne an günstiger Position über Antennendose im Haus verteilen

Dieses Thema im Forum "Internetradio- und Heimstudio-Hardware" wurde erstellt von Kuli, 11. April 2016.

  1. Kuli

    Kuli Benutzer

    Entschuldigt den Threadtitel, aber mein Anliegen ist schwer zu beschreiben :D

    Ich möchte einen Radiosender im ganzen Haus empfangen, der jedoch nur in der oberen Etage akzeptabel reinkommt.

    Meine Idee ist jetzt: Ich schließe meine Radios an die in jedem Raum vorhandenen Antennendosen an.
    Hinweis: Diese Antennendosen dienen ausschließlich dem Sat-Empfang, es hängt (leider) keine UKW-Antenne dran, außerdem kein Kabelanschluss!
    An eine Antennendose im oberen Stockwerk hänge ich nun eine UKW-Wurfantenne, die meinen Wunschsender empfängt und dann hoffentlich über die vorhandene Verkabelung überträgt.

    Kann meine Idee so klappen? Ist es dann egal, ob ich die Antenne an den TV- oder Radio-Anschluss stöpsel? Im Ursprungszustand dürfte sie ja nur an den TV-Anschluss passen, wenn ich grad keinen Denkfehler habe.
     
  2. hr1-hoerer

    hr1-hoerer Benutzer

    Genau das gleiche Problem hatte ich als ich in jungen Jahren im Hause meiner Eltern in der äußersten Ecke Ostfrieslands unbedingt WDR 1 und BREMEN 4 hören wollte. Ich hatte damals (es gab noch kein Internet!) nach unzähligen Diskussionen mit meinen Eltern eine teure UKW-Hochleistungs-Richtantenne von Hirschmann auf dem Dach, mit der ich bei gutem Radiowetter viele interessante Stationen (teilweise noch aus Dänemark!) reinbekommen hab. Vergiss die Wurfantenne, mit der bekomme ich heute nicht mal die vor Ort empfangbaren Programme vernünftig in meinen Radiowecker. In Deinem Fall würde das Signal sehr wahrscheinlich auch auf dem langen Leitungsweg verloren gehen. Hast Du Internet? Ich denke mal: Ja. Dann besorge Dir W-LAN und ein entsprechendes Gerät, welches Streams über W-LAN wiedergeben kann. Damit wirst du jeden verdammten Radiosender auf dieser Welt in jeder Ecke deines Hauses glasklar empfangen können.
     
  3. dea

    dea Benutzer

    Solange die im Haus vorhandene Antennenanlage persönliches Eigentum ist und keine dritten Parteien mitversorgt, kann man sich manchen technisch nicht zulässigen Spaß erlauben, ohne dass das Folgen hat. Ansonsten ist der Anschluss einer Wurfantenne an so einen Antennenanschluss schlicht nicht zulässig und kann zu Effekten führen, die einem die netten Kollegen von der BNetzA ins Haus holt.

    Der Grund: Der Draht wird an so einem Anschluss zu einer Sendeantenne, die abstrahlt, was eigentlich per Kabel verteilt werden soll. Damit stört man nicht nur den eigenen Empfang, sondern auch die Umgebung. Stört das ggf. benachbarte Funkdienste, kann man schwer auf die Finger bekommen.

    Technisch richtig geht es also nur so, dass man eine richtige Antenne am Einspeisepunkt anschließt, wo sie das lokale Verteilernetz entkoppelt, zum Beispiel über einen Verstärker, versorgt. So kann sichergestellt werden, dass das zu empfangene Frequenzband selektiv nur einen Weg nimmt: Vom Äther zum Radio.
     
  4. Kuli

    Kuli Benutzer

    Außer dem Sat-Signal liegt an der Dose nichts an, was über meine Antenne verbreitet werden könnte.
    Die Parteien, die im gleichen Haus wohnen, dürften wohl von meiner Antenne "profitieren" - wobei ich nicht denke, dass sie etwas anderes als einen Sat-Receiver dort angeschlossen haben ;)
    Da Mietshaus, ist die gängige Lösung einer richtigen UKW-Antenne leider ausgeschlossen. Vielleicht krieg ich ja irgendwo was kleineres, was ich zumindest ausrichten und ggfls. sogar verstärken lassen kann.


    Internetradio ist keine Lösung für mich.
    Erstens mal will ich meine bestehenden Radios benutzen, zweitens bin ich großer Freund des terrestrischen Empfangsweges. Es fühlt sich einfach ganz anders an, ein Rundfunksignal zu empfangen, als einen Stream aus dem Netz abzurufen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2016
  5. Guess who I am

    Guess who I am Moderator Mitarbeiter

  6. dea

    dea Benutzer

    ... von der Antennensignalversorgungsinstallation bitte unbedingt die Finger zu lassen. Zu schnell droht Ärger, der teuer werden kann.
     

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