Zukunft von Energy Rhein-Main

Dieses Thema im Forum 'Radioszene Deutschland' wurde von Der Radiotor gestartet, 16. März 2011.

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  1. Der Radiotor Benutzer

    Die größten Formatchancen in Rhein-Main hätten noch Indie/Alternative, Dance/Techno und Kinderradio. Evtl. tut sich bei letztem gegebenenfalls etwas, Voraussetzung ist aber ein Frequenzwechsel bei Deutschlandradio bzw. die Rückgabe einer Frequenz in Oberursel. In jedem Fall hätte man Radio Teddy auch bei der LPR gern auf UKW im Rhein-Main-Raum (über DAB+ geht es ja bald schon). Okay, mit der Wirtschaftsradio-Lizenz hat das natürlich nix zu tun...
  2. Wie sieht's denn mit den Mitarbeitern aus bei Energy? Weiß jemand, ob da schon groß anderweitig gesucht wird?
  3. Der Radiotor Benutzer

    Ich denke mal da wird sich vor Sommer nichts tun, derzeit läuft ja die wohl letzte Chance den Karren doch noch aus dem Dreck zu heben.
  4. KabelWeb Benutzer

    Schaun wir mal wo sich das hin entwickelt. Bislang hat ENERGY bei anderen Stationen einen langen Atem bewiesen. So hatte beispielsweise München sehr lange mit ständig sinkenden Hörerzahlen zu kämpfen, auch in Stuttgart sah es einige Zeit mau aus. Die Geduld gab den Managern damals Recht. So katastrophal wie bei der jüngsten Energy Station sah es allerdings in beiden Fällen nicht aus. Vielleicht sollte man dort mal das angesprochene "Nostalgie"-Format ausprobieren. Das könnte zumindest die ehemaligen MainFM-Hörer wieder abholen
  5. Backtimer Benutzer

    [Vielleicht sollte man dort mal das angesprochene "Nostalgie"-Format ausprobieren. Das könnte zumindest die ehemaligen MainFM-Hörer wieder abholen[/quote] und da hat Seuss schon Erfahrungen gesammelt, als Antenne Sachsen keine Quote brachte, wurde auf Oldies und Schager umgeschwenkt und die Quote stimmte.
  6. radiopfleger Benutzer

    Also ein Oldie Radio brauchen wir hier mit Sicherheit nicht,denn es gibt ja schon HR1,SWR1,und Harmony FM,außerdem ist die Quote bei Main FM auch ständig gesunken.
  7. Der Radiotor Benutzer

    Eben, der Markt mit Oldie-Wellen ist ebenso übersättigt wie mit Jugendwellen. Ein interessantes Experiment (wenn wir schon bei NRJ-Marken sind) wäre mal ein auf den deutschen Markt angepasstes Cherie FM. Easy Listening verträgt sich ganz gut mit Wirtschaftsnews, ob es freilich so der große Bringer ist wage ich aber zu bezweifeln. Hier in jedem Fall ist die Playlist des franz. Originals: http://www.cheriefm.fr/musique-104/playlist-cherie-fm-evenement-3946/classement/20-cherie-noel.html
  8. musikfreak76 Benutzer

    nee das is auch es net. Gab es schon ma bei Main fm und war de schönsten Songs für rheinmain und das war viel zu lahm. danach wuede der laden an nrj verkauift. Albummusik würd ich klasee finden oder was nur aus einem jahrzehnt 90er das wär geil
  9. radiopfleger Benutzer

    Ja es gibt schon andere Jugendwellen in RM,aber keine Regionale,und eben da versagt Energy meiner Meinung nach total.Es gibt auch Städte in RM außerhlab von Frankfurt,zb hier in Wiesbaden soll es auch junge Menschen geben,die an Themen aus Wiesbaden und RM interessiert sind,aber die können oder wollen es nicht anders.Es fehlt denen eine regionale Kompetenz im Programm bzgl ganz RM.Wenn man es schafft die Regionalität programminhaltlich auszubauen könnten die sich doch vom Rest der Anbieter abgrenzen.
  10. Funkenstein Benutzer

    "Regionalität inhaltlich aufzubauen" kostet Geld, lieber Radiopfleger! Und das will NRJ nicht investieren, deshalb wurden zuletzt die journalistisch qualifizierten Mitarbeiter wie Sven Hugg erst für den Nachmittag aufgezeichnet und dann nach und nach (bzw. zum Ende des Geschäftsjahrs 2011) wegrationalisiert. Praktikanten reichen. Dachte man sich vermutlich. Und nun: nicht ausweisbar.

    Es kommt noch schlimmer: Nach der Nichtausweisbarkeit wird der Sender nicht mehr abgefragt und kann nur hoffen, genannt zu werden. Die Quadratur dieses Kreises läßt sich nur mit viel, viel Geld durchbrechen.
  11. magisches Auge Benutzer

    Abgesehen davon bin ich mir nicht sicher, ob dies zulässig wäre, denn NRJ ist NICHT als kommerzielles Regional- / Lokalradio lizenziert. Dafür gibt letztlich im Moment in Hessen die NKLs (wie man hört in Wiesbaden sogar ein recht aktives)
  12. stereo Benutzer

    Die Diskussion um Musikformate scheint sich hier ein bisschen im Kreis zu drehen. Entweder die möglichen Formate unterscheiden sich zu wenig von den bereits vorhandenen, sind eine zu kleine Nische oder passen (angeblich) nicht zu Wirtschaftsnachrichten. Mit Musik allein ist also nichts zu reißen. Programmformate mit bedeutenden journalistischen Inhalten oder gar ganz ohne Musik kommen wiederum nicht in Frage, da das Budget offensichtlich nur eine winzige Zahl an Mitarbeitern zulässt. Daher: Wenn schon was aus dem sonstigen NRJ- oder Lagardère-Portfolio, dann kommt meiner Meinung nach eher Rire & Chansons in Frage - Mainstream-Musik und dazu Comedy/Witze/Sketche aus der Konserve.

    Eigentlich erstaunlich, in welche Situation die zwei international erfahrenen Radiokonzerne ihre Frankfurter Tochter gesteuert haben. Aber es ist wohl so gewollt.
  13. BSF Benutzer

    :D

    Es geht mir doch im Grunde nicht darum, den Sender zu verteidigen oder sonst irgendwas. Unabhängig davon, dass ich den Sender derzeit recht gut finde, könnte ich auch mit anderen Sendern gut leben. Mir geht es vor allen Dingen um eine sachliche Diskussion (passt das Musikformat, passt die Moderation, passt das Sendegebiet, usw.). Die kann man aber schlecht führen, wenn man nicht auch die Fakten benennt (zum Beispiel, dass das derzeitige Programm, die derzeitige Geschäftsführung, die derzeitigen Moderatoren gar keinen Einfluss haben, weil die MA sich aus zwei Erhebungswellen des letzten Jahres zusammensetzt in denen diese Faktoren ganz andere waren). Am Ende einer solchen Diskussion kann man immer noch zu dem Schluss kommen, dass der Sender im ersten Jahr starke Probleme hatte und auf Grund dessen Kritik und Verbesserungsvorschläge (siehe Diskussion über das Musikformat) äußern. Ansonsten kann man sich jegliche Diskussion in einem Forum auch gleich ganz sparen.

    Im Übrigen ging ja auch dein weiterer Beitrag deutlich in die Richtung einer sachlichen Diskussion (über Details kann man dann immer noch streiten und weiter diskutieren).
  14. BSF Benutzer

    Da dürfte sich in der Tat recht wenig verändern. Die Morningshow und der Nachmittag wurden gerade mit neuen Moderatoren besetzt. Der Mittag verbleibt bei Katrin. Sicherlich, das hatte ich ja schon geschrieben, könnte man darüber nachdenken, am Wochenende noch ein wenig aktiver zu werden oder am Nachmittag eine zweite Person einzusetzen. Dass nun aber die neuen Moderatoren gleich wieder entlassen werden und neue eingestellt werden, ist wohl eher nicht zu erwarten. Allenfalls könnte es wohl noch Conny betreffen, die restlichen Moderatoren wurden gerade quasi ausgetauscht oder verbleiben beim Sender (Nina, weil nun Bestandteil der "neuen Energy Toastshow" und somit bestätigt und Katrin, weil sie einen Ausbildungsvertrag haben dürfte [darüber kam sie ja zum Sender] und somit sicherlich nicht ganz einfach ausgetauscht werden kann).
  15. BSF Benutzer

    Das ist schon richtig. Dennoch beschäftigt sich ja jeder Sender klassischerweise auch mit dem Sendergebiet. Von daher nehme ich nicht an, dass es unzulässig wäre, ein wenig stärker auch andere Städte mit einzubeziehen. In der Tat kommen meines Erachtens Wiesbaden (bis auf die politischen Statements, usw.) und Mainz relativ kurz. Frankfurt und auch Darmstadt sind meines Erachtens ganz gut abgedeckt und auch Gießen geht nicht ganz unter. Allerdings sollte auch bedacht werden, dass natürlich gerade Frankfurt im Rhein-Main-Gebiet eine besondere Stellung einnimmt. Zentral gelegen und als international bekannter Börsenstandort, ist die Stadt natürlich insbesondere für ein Wirtschaftsradio im Rhein-Main-Gebiet eine wichtige Stadt. Die Kunst wäre es nun also in der Berichterstattung über Frankfurt nichts herunterzuschrauben und gleichzeitig Wiesbaden und Mainz etwas aufblühen zu lassen.
  16. BSF Benutzer

    Fraglich, ob das tatsächlich die Lösung sein sollte. Comedy, Witze und Sketche aus der Konserve erhalte ich zusammen mit Mainstream-Musik gefühlt auf jedem zweiten Sender bundesweit und im Rhein-Main-Gebiet sieht das auch nicht anders aus. Meines Erachtens sind die Hörer von solchen Formaten eher gelangweilt (alleine was an Comedy gebracht wird, ist auf einem Großteil der Sender doch noch nicht einmal lustig, sondern wird nur gehört, weil es oftmals an Alternativen fehlt).

    Insgesamt scheint aber aus der Diskussion, das hattest du eingangs schon erwähnt, hervorzugehen, dass das Rhein-Main-Gebiet sicherlich für einen Sender jeglicher programmlichen und musikalischen Ausgestaltung ein schweres Unterfangen ist.

    Hat man sich vielleicht auch einfacher vorgestellt. Zumindest in Deutschland gibt es wohl aber auch keinen Markt auf dem NRJ derzeit ist, der so komplex ist wie das Rhein-Main-Gebiet (große Auswahl an Radiosendern, viele Großstädte und keine Bedienung nur einer zentral gelegenen Stadt möglich, usw.)

    Meines Erachtens sollte man tatsächlich versuchen die Regionalität auszubauen und vor allen Dingen intensiv Werbemaßnahmen einleiten. Bis heute sind Plakate im Rhein-Main-Gebiet von Energy noch immer eine Seltenheit, während andere Sender das Sendegebiet fast zukleistern (das kritisierte ich ja auch schon häufiger in der Vergangenheit). Um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, sollte man dahingehend dringend nachbessern. Die stärkere Einbindung des gesamten Sendegebiets ist sicherlich nicht von heute auf morgen zu schaffen, Werbebuchungen kann man dahingehend relativ kurzfristig umsetzen - man muss nur damit anfangen.
  17. Der Radiotor Benutzer

    Von mir aus können sie gerne aus Mainz berichten, zu empfangen sind sie da nicht, zumindest nicht im Stadtzentrum. Wie ich eingangs schon erwähnte löschen sich die Gleichwellen Wiesbaden und Frankfurt (UKW 95,1) in Mainz gegenseitig aus, Ergebnis ist ein Rauschbrei den sich keiner freiwillig antut. Bei Energy ist das noch gravierender als bei Radio Bob (das ist in Mainz noch ganz gut auf 101,4 hörbar), da die Energy-Antenne am Sender Wiesbaden zudem noch einen Einzug in Richtung Mainz vornehmen muss. Ich hatte ja schon angesprochen, dass es ein günstiger Schachzug wäre einen zusätzlichen Sender in den auf Wiesbadener Seite liegenden Stadtteilen Kastel oder Kostheim zu installieren, da man so mit Mainz auch eine weitere große Stadt versorgen kann. Mit 95,5 MHz und 99,4 MHz habe ich ja auch schon zwei mögliche Frequenzen vorgeschlagen, aber bisher wurde hier noch nichts angemeldet/koordiniert (bekomme von solchen Dingen beruflich eigentlich etwas mit).
  18. BSF Benutzer

    Danke für deine Ausführungen. Sind auf jeden Fall interessant zu lesen und tragen sicherlich zur Diskussion sinnvoll bei. Den schlechten Empfang in Mainz kann ich zum Teil bestätigen. An einigen Orten ist der Sender noch ganz gut zu empfangen, aber sobald man sich bewegt, vergeht einem die Lust. Da du auf diesem Fachgebiet etwas mehr Ahnung zu scheinen hast, noch eine Nachfrage: Wäre es denn problemlos möglich den Raum Mainz zu beschallen oder könnte es da Probleme mit den rheinland-pfälzischen Sendern geben. Trotz des Namens und des Einbezugs der Stadt Mainz ins Rhein-Main-Gebiet, handelt es sich ja schließlich um ein anderes Bundesland, für das eben keine Sendelizenz besteht.
  19. empire1970 Benutzer

    Den "Trick" hat er doch geschildert. Kostheim und Kastel liegen auf hessischem Boden. Und man braucht keine Lizenz dafür, um rein zufällig noch einige Quadratkilometer in einem anderen Bundesland zu beschallen.
    Das einzige Problem ist eben die Frequenz und deren Sendekeule. Die Technikabteilung des SWF, jetzt SWR, ist bekannt für viele Einsprüche und wenig Zugeständnisse.
  20. magisches Auge Benutzer

    Dieses "Problem" der Empfangsstörungen durch gegenseitiges Aufheben der Signale besteht bei beden Gleichfrequenzsendern Frankfurt - Wiesbaden. Bei der 95.1 MHz liegt das Störgebiet bei Wiesbaden-MZ-Kastel (auch deshalb wollte man ja ursprünglich die inzwischen koordinierte 88.0 MHz für den neuen Standort WI-Delkenheim in Betrieb nehmen ), bei der 101.4 MHz im Gebiet von Rüsselsheim. Dort fehlt bisher wohl "noch" eine passende Frequenz zum Ausgelich (sofern man es dort überhaupt "reparieren" möchte).
  21. Der Radiotor Benutzer

    Genau so schaut es aus. Das Problem ist halt das übervolle UKW-Band und ob man dort überhaupt noch einen Kanal "durchbekommt", ohne dass SWR oder hr meckern. generll sind alle noch machbaren Frequenzen nur noch im Nahbereich einsetzbar und sorgen in höheren Lagen für gegenseitige Störungen (im Fachjargon spricht man von Interferenzen). Als beste Frequenz würde ich ja die 89,0 oder alternativ 96,4 MHz vorschlagen. Beide wunderbar frei, aber bei beiden wird man damit rechnen dürfen, dass der hr Einsprüche einlegt aufgrund der "nur" 0,3 MHz Abstand zu seinen Sendern auf dem Großen Feldberg. In der Realität schafft heute jedes Radio diese 0,3 MHz, in anderren Ländern außerhalb Deutschlands sind sie auch längst gang und gebe (selbst an identischen Standorten), nur in Deutschland dürfen die ARD-Anstalten noch an einem Sicherheitsabstand von mindestens 0,5 MHz beharren (der schon längst nicht mehr zeitgemäß ist).

    Daher meine Vorschläge 95,5 MHz und 99,4 MHz. Bei ersterer sitzt der größte Störer einerseits in Bad Marienberg beim SWR (95,4 MHz), das sind aber mehr als 100 km Entfernung, außerdem hat der SWR im Raum Mainz über andere Frequenzen empfangbar. Andererseits ist es die 95,6 MHz vom Pfaffenberg, die angegriffen würde. Aber den Abstand von 0,1 MHz gibt es in der Realität schon bei Bayern 4 (98,0 MHz) gegen RPR Eins Mainz (98,1 MHz), es ist also machbar, wenn auch nicht optimal. Am SWR-Standort Mainz-Kastel betreibt Media Broadcast bereits eine Antenne für Deutschlandradio, die könnte man mitnutzen. Die Antenne nimmt genau in die Richtungen, in denen Störungen zu erwarten sind (Norden und Osten/Südost) schon Einzüge vor. Ein Betriebsversuch könnte hier einiges abklären, ob die Frequenz brauchbar ist.
  22. empire1970 Benutzer

    Nach meinen Informationen beträgt der Sicherheitsabstand seit Jahren nur noch 0,4 MHz?
  23. Radio4U Gesperrter Benutzer

  24. Der Radiotor Benutzer

    Das sieht der hr leider anders. Eine 88,9 MHz hat er zuletzt an einem Standort im östlichen Rhein-Main-Gebiet abgelehnt. Um die Frequenz dann selbst in Bad Nauheim zu koordinieren. Problem ist, dass keine übergeordnete Stelle eingreifen kann sobald es einen Einspruch einer öffentlich-rechtlichen Radiostation gibt. Zumeist gibt es dann politisches Gerangel um die Frequenz nach dem Motto "gibst du mir, geb ich dir". Aus genau diesem Grund liegen derzeit fast 10 UKW-Frequenzen in Hessen auf Eis.
  25. Whippet Benutzer

    Ja?

    Welche?
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