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Zusatzaufgabe Werbespots

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von mietz, 24. März 2011.

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  1. mietz

    mietz Benutzer

    Hallo Moderatoren,

    ich würde gern wissen, ob es Eure Arbeitgeber bei Radiosendern auch normal finden, dass ihr als Moderatoren Werbespots einfach so, ohne Zusatzhonorar, für Sie einsprecht! Ist das üblich? Anderswo gibt es ja nun gutes Geld für solche Jobs...

    Danke für Euer Feedback! ;)
     
  2. Radiotroll

    Radiotroll Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Sorry, aber Dein Problem verstehe ich jetzt nicht. Wenn ich als Aushängeschild für einen Sender arbeite, dann werde ich wohl auch mit meiner Stimme Jingles sprechen müssen, die für den Sender werben, für den ich meine Stimme hergebe.
     
  3. Klaus B.

    Klaus B. Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Meinst du kommerzielle Werbespots oder Eigenwerbung/Trailer für den Sender?
     
  4. damara

    damara Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Also, ich weigere mich auch meinen eigenen Opener zu sprechen, schließlich bin ich doch angestellt und bezahlt dafür , dass ich die Cartwall überwache.
    Für alles andere muss ich erst noch mit meinem Betriebsrat sprechen.

    P.S. : Wie sieht es überhaupt mit der versprochenen Arbeitskleidung aus...?
    (Schutzhelm , Lady Gaga - Abwehrbrille und Take That Schutzhut)
     
  5. NeoWS

    NeoWS Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Was genau ist jetzt an dem Begriff Werbespots nicht zu verstehen? Hätte mietz Trailer gemeint, hätte sie(?) es geschrieben.
    Ich bin zwar kein Experte auf diesem Gebiet, will mich aber dennoch um eine qualifizierte Antwort bemühen: Bei kleinen Privatradios hört man schonmal Mitarbeiter Werbespots für regionale Unternehmen sprechen. Als festangestellter oder fester-freier Mitarbeiter sollte man sich über so eine Aufgabe wohl besser nicht beschweren, will man seinen Job behalten. Das wird dann einfach erwartet. Zudem, so mein Höreindruck, handelt es sich bei solchen Doppelfunktionären nicht unbedingt um Deutschlands Sprecher-Elite.
    Ob und inwieweit man nun an dieser Sprechertätigkeit beteiligt wird, hängt sicherlich vom Verhandlungsgeschick und der Position im Sender ab. Eine ehrliche Selbsteinschätzung über die eigenen Fähigkeiten dürfte auch nicht schaden. Bin ich gut genug, auch Spots für große Unternehmen zu sprechen? Dann sollte auch die Bezahlung stimmen. Meist erübrigt sich das aber, da man durch den unbezahlten Zusatzauftrag eigentlich indirekt den Beweis hat, dass man es nicht ist.
    Über Moral sprechen wir an dieser Stelle ohnehin besser mal nicht.
     
  6. träumer

    träumer Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Allerdings darf man hier den klassischen werbespot nicht mit einem "Livereader" verwechseln. Dieser ist komplett unproduziert und wird den Kunden tatsächlich auch so verkauft, dass er live vom Moderator gesprochen wird. Das sprechen solcher Livereader ist i.d.R. ohnehin mit dem Gehalt abgedeckt.

    Wenn es um produzierte Werbespots geht sieht die sache etwas anders aus. Da kann es durchaus sein, dass die Moderatoren eine extra Rechnung stellen können - zumindest wenn sie frei sind. Einem fest angestellten Mitarbeiter kann es eigentlich egal sein. Da so ein Spot während seiner Arbeitszeit eingesprochen wird, wird es ja schließlich auch für solche Tätigkeiten bezahlt.
     
  7. mietz

    mietz Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Vielen Dank an NeoWS und träumer für Eure Antworten und Einschätzungen! Hat mir weitergeholfen, merci!
     
  8. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    AW: Zusatzaufgabe Werbespots

    Wenn Dein Sender mit Deiner Stimme auf Akquise bei den Werbekunden geht, im Sinne von "Diesen Moderator können Sie für Ihren Werbespot buchen ...", dann solltes Du schon auch davon profitieren. Das hängt von Deinem Arbeitsvertrag ab und von dem, was drinsteht.
    Ansonsten habe ich bei kleinen Sendern immer wieder einmal erlebt, dass nach dem Motto "billig und schnell" jemand aus dem Redaktions/Moderatorenteam einen Spot einsprechen musste, weil sich der Werbekunde und der Sender keine Produktionskosten leisten konnten.
     

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