98,3 MHz in Wien geht an Sunshine Radio


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#1
25 Antragsteller - Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des Programms Sunshine Radio waren ein stärkerer Lokalbezug durch die Einbindung der Wiener Szene für elektronische Musik, ein größerer Anteil an eigengestaltetem Programm sowie ein größerer Beitrag zur Meinungsvielfalt.

Mit heutigem Tag erlässt die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) den Zulassungsbescheid für die Wiener Übertragungskapazität für privaten Hörfunk auf der Frequenz 98,3 MHz. Die Entscheidung fiel zu Gunsten der Sunshine Radio GmbH, einer 100%-Tochter der Sunshine Enterprises Musikproduktions GmbH. Die Sunshine Enterprises Musikproduktions GmbH ist ein Wiener Unternehmen, das sich seit zehn Jahren im Bereich Musikproduktion, Events und Gastronomie positioniert hat - zu Sunshine Enterprise gehören ein Musiklabel für österreichische elektronische Musik (Sunshine Records) und mehrere Clubs und Lokale in Wien (Comida, Red Room, Passage).

Sunshine Radio plant ein Vollprogramm für die Kernzielgruppe der urbanen 25- bis 49-Jährigen mit der grundsätzlichen Musikausrichtung auf die Bereiche Soul und Black Music inklusive der Sub-Genres Funk, Jazz, Hip-Hop, House, Dance und Drum&Bass. Der Anteil der in Österreich produzierten Musik wird in etwa 30 % betragen - insbesondere der Wiener DJ- und Clubszene, aus der sich in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren zahlreiche international erfolgreiche Musikschaffende entwickelt haben, will Sunshine Radio eine breite Plattform im Radio bieten. Zudem beinhaltet das Konzept von Sunshine Radio einen sehr hohen Anteil an eigenproduzierten Programminhalten.

Die KommAustria kam nach Durchführung des Ermittlungsverfahrens zu dem Ergebnis, dass die Sunshine Radio GmbH die Kriterien des § 6 PrR-G (Privatradiogesetz), insbesondere im Hinblick auf die Meinungsvielfalt und die Bedachtnahme von Interessen im Versorgungsgebiet, am Besten gewährleistet.

Die Entscheidung der KommAustria berücksichtigt auch die Empfehlung der Wiener Landesregierung: Vor dem Hintergrund ihres politischen Förderschwerpunkts "Creative Industries" empfahl diese die Zulassungserteilung an die Entspannungsrundfunk-GmbH (Lounge FM). Das Ermittlungsverfahren der KommAustria ergab allerdings, dass der Antrag der Sunshine Radio GmbH eine bessere Berücksichtigung der Ziele des Schwerpunkts "Creative Industries" erwarten lässt, als dies bei den anderen Antragstellern der Fall wäre. Insbesondere die von Sunshine Radio in Aussicht gestellte Einbeziehung der Wiener Musikschaffenden, wie z.B. von diversen DJ-Kollektiven, lässt den Schluss zu, dass die Ziele, die die Wiener Landesregierung mit ihrer Empfehlung verfolgt hat, besser durch das Programm Sunshine Radio erreicht werden als durch die anderen Antragsteller.

Die Zulassung für Sunshine Radio ist noch nicht rechtskräftig. Im Falle der Berufung eines Antragstellers innerhalb von zwei Wochen hat der Bundeskommunikationssenat (BKS) über die Zulassung zu entscheiden, erst dann ist sie rechtskräftig.

Die Eckpunkte zum Verfahren

Mit einer Rekordzahl von 25 Antragstellern begann dieses - bisher umfangreichste Verfahren der KommAustria am 18.10.2005. Die mündliche Verhandlung fand mit bis zu 70 Teilnehmern statt und erstreckte sich über zwei Tage. Kurz vor der Entscheidung stellte ein Antragsteller bei der Oberbehörde, dem Bundeskommunikationssenat (BKS), einen Devolutionsantrag mit der Begründung, die KommAustria hätte nicht in der vorgesehenen Frist entschieden. Am Freitag, den 08.09.2006 wies der BKS diesen Antrag mit dem Hinweis, die Frist ende erst am 18.09.2006, ab. Der Bescheid der KommAustria hat einen Umfang von mehr als 200 Seiten und ist auf der Website der RTR-GmbH in der Rubrik Rundfunk/Regulierung/Entscheidungen abrufbar.

Fakten zur Übertragungskapazität WIEN 4 - Donauturm 98,3 MHz

Der Ausschreibung dieser Übertragungskapazität ging ein langwieriges Koordinierungsverfahren der KommAustria und der Abteilung Rundfunkfrequenzmanagement der RTR-GmbH mit den Frequenzverwaltungen der Nachbarländer voraus. Der koordinierte Sendestandort für diese Frequenz ist die Spitze des Donauturmes. Die genehmigte Senderleistung in Verbindung mit diesem Standort erlaubt eine technische Reichweite von 1,51 Millionen Personen in Wien und Umgebung.
 
#3
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tja, mir tut der Florian Novak schon langsam leid:

In Linz war Lounge-Musik das gleiche wie FM4
In Wien ist Lounge-Musik zu eng;

ein echtes Glück hat Sunshine: Styria war zu breit, Lounge zu eng - na so ein Glück für sunshine.

Der Bescheid hat jedenfalls Kultcharakter.
 
#4
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weil sunshine wien bekommen hat, ist nun auch klar wer linz 91,8 bekommen wird. als gar nicht so kleines trostpflaster für wien darf die styria (mit welchem radioprojekt auch immer) bald in linz senden.
 
#6
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@blu

ich schaetze mal, dass die 98,3 Aehnlichkeiten mit der 94.0 von Orange haben wird. Ich vermute, dass mit herkoemmlichen Radios bei der SCS Schluss ist.

Gutes Empfangsequipment wird vermutlich einen Empfang in Baden oder Gaenserndorf noch moeglich machen.....
 
#7
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@alle

Geht nun hochofiziell die Klagewelle bzw Einspruchswelle an, all derjenigen Antragsteller die nicht zum Zug gekommen sind.

Taktisch klug waere die 107,8 auszuschreiben.....dann koennte man auf diese Frequenz fuer die Zukunft verweisen.....
 
#8
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@Radiofan1: Es ist genau so ein Verbrechen auf die 107,8 MHz am Wiener Kahlenberg (koordiniert mit 100 kW) zu verweisen wie auf die in Salzburg am Gaisberg koordinierte 107,6 MHz (ebenfalls 100 kW). Die Frequenzen gibt es nicht (oder sagen wir besser, darf es nicht geben, wenn du weisst, was ich meine). In Wien gibt's angeblich bei der 107,8 ein Waffenstillstandsabkommen mit Flughafen und der Slowakei, bei Salzburg 107,6 eines mit Deutschland, so dass beide Frequenzen mit dieser Leistung (in Salzburg wird die 107,6 als 107,5 ja mit mageren 500 Watt für die Radiofabrik genutzt) nie zum Einsatz kommen werden, obwohl laut Wellenplan offiziell koordiniert. Aber da dieses Forum, das ja zum Glück von keinem Radiomacher gelesen wird, keine schlafenden Hunde wecken soll, schweigen wir also auch in Zukunft die beiden Frequenzen tot. Es könnte ja sonst doch mal einer weitertratschen, so dass ein Antragsteller sie nutzen will und beantragt. Und dann werden wir wahrscheinlich alle verklagt, weil es diese beiden Frequenzen ja offiziell nicht gibt. Also, liebe Administratoren. bitte die Wortkombinationen Wien-Kahlenberg 107,8 MHz und Salzburg-Gaisberg 107,6 auf den Index setzen :D
 
#9
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@Der Radiotor

Darf es nicht geben......vermutlich sind politische Gruende dagegen. Die Leute sollen schoen brav die ORF Einheitsmusik hoeren, oder irgendeinen Krone/Fellner/WAZ Hit Dudel Derivat.

Man tut sich ja in Oesterreich alle Muehe, diese Frequenzen totzuschweigen, so werden beispielsweise in deren Naehe kleinere Funzeln koordinert um Ausreden parat zu haben...... Im Raum St. Poelten sollte doch bald die 107,7 als 0,irgendwas Funzel zur Ausschreibung kommen.

Ich finde es leider sehr schade, diese Frequenzen totzuschweigen da hier viel ungenutztes Potential brach liegt.
 
#10
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Radiotor: Psst dann auch über Frequenzen wie St. Pölten/Jauerling 103,1 MHz mit satten 100 kW. Auch koordiniert :) Oder Graz/Schöckl 105,1 MHz mit 100 kW.
 
#11
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@Mischpult: Bis vor einem Jahr galt dies auch noch für Patscherkofel 106,5 MHz mit 50 kW. Die ist aber nun in der Tat in Betrieb - mit 20 kW für Kronehit. Kronehit würdesich sicher auch sehr über Schöckl 105,1 und Gaisberg 107,6 mit 100 kW freuen, genau so wie Hit FM auf die 103,1 am Jauerling (die 103,3 in Melk könnte man dann getrost fallen lassen). Na ja, als damals für den Privatfunk geplant wurde, gab es ja noch kein bundesweites Privat-Radio in Österreich. Jetzt sieht die Lage freilich schon ganz anders aus.
 
#12
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@Mischpult und Der Radiotor.

Hierzu faellt mir noch die 107,3 mit starken 10 KW in Linz ein.

Auf der einen Seite finde ich es gut, dass man dem ORF die zusaetzlichen Frequenzen entzogen hat, wenn man aber bedenkt, welche Leistung diese haben, und was man mit der 107,3 mit 10 KW anstellen koennte, - ists ein Trauerspiel.

Der ORF wusste schon, wie er seine Vormachtstellung trotz Privatradio versucht zu halten.

Schade finde ich es wirklich um die 107,8 in Wien. Denkt doch mal daran, dass da jetzt Radio Stephansdom senden koennte, und fuer Oe3 deren Kohorten kaum eine Konkurenz darstellen wird.....
 
#13
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Die 105,1 in Graz ließe sich schon allein wegen 105,3 vom Pohorje (Slowenien) der nur 70 km vom Schöckl entfernt liegt nicht realisieren. Der Frequenzabstand ist da schlichtweg zu gering. Genauso würde sich Ungarn wegen 105,0 vom Kabhegy beschweren, schließlich ist der Schöckl noch als Ortssender bis zum Plattensee empfangbar. Von anderen Funzeln will ich jetzt nicht reden...
 
#14
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@DX-Project Graz: Nein, da kann/darf sich keiner beschweren, denn die Frequenzen sind im Genfer Wellenplan offiziell koordiniert und könnten jederzeit in Betrieb genommen werden. Als damals der UKW-Plan für Privatradio in Österreich veröffentlicht wurde, ist man von nur einem landesweiten Sender (in Wien zwei) und im übrigen nur Lokalsendern ausgegangen. Somit hat man die leistungsstarken Frequenzen nicht eingeplant oder teilweise "geschlachtet". Anstelle der 107,6 Gaisberg mit 100 kW senden jetzt halt Salzburg-Maria Plain 107,5 mit 500 Watt und Sankt Johann 107,5 mit 200 Watt. Außerdem gab es ein Abkommen mit Deutschland: durch den Verzicht der 100 kW-Frequenz 107.6 am Gaisberg und der 10 kW-Frequzenz 107,3 MHz am Lichtenberg konnten in Deutschland die Sendeanlagen Hochries 107.7 (ursprünglich am weiter westlich gelegenen Wendelstein koordiniert) und Taufkirchen 107,4 auf Sendung gehen. Allerdings hat der Genfer Wellenplan von 1984 immer Vorrang. Da in Österreich inzwischen Frequenzen an ein bundesweites Radio vergeben werden können, könnte Österreich auch die Abkommen mit Deutschland aufkündigen und etwa die 107,6 am Gaisberg für Kronehit in Betrieb nehmen. Die Radiofabrik könnte dann im Gegenzug etwa die 94,0 MHz bekommen (wobei es fraglich ist, ob die Deutschen das zuliesen, denn im Zuge der Einigung bekam Österreich die 94,0 von Deutschland geschenkt). Zudem ist für die Radiofabrik ohnehin eine bessere Frequenz für Salzburg-Stadt auf 97,2 MHz eingeplant.

Bei der 107,8 MHz in Wien besteht das Problem, dass sie mit hoher Leistung vom Kahlenberg nur mit massiven Einzügen Richtung Flughafen betrieben werden kann, da ansonsten der Flugfunk gestört würde. Da hat man lieber gleich auf die Frequenz verzichtet. Wobei ich eine Verbreitung etwa mit 200 Watt vom Arsenal für denkbar und realisierbar halte.
 
#15
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@Radiotor

Die Sache mit Gaisberg finde ich interessant. Was haellt uns Oesterreicher bzw. die Regulierungbehoerde davon ab, diesen Vertrag nicht sofort aufzukuendigen? Entweder Antenne Salzburg oder Kronehit koennte dann an die begehrte 107,6 am Gaisberg kommen. Nach Westen hin koennte man ohnehin etwas weniger Leistung fahren.

Das mit der 107,8 und dem Flughafen Wien wurde oftmals angesprochen. Welches Problem gibt es da konkret? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eine Frequenz, die mit 100 KW im Genfer Wellenplan koordiniert wird, die Thematik mit dem Flughafen Wien vollkommen vergessen bleibt. Hier geht ja der Sinn einer Frequenzkoordination vollkommen verloren. Meines Erachtens muessten wir uns nur um die 107,9 in Sopron kuemmern, und die arbeitet meines Erachtens mit 500 Watt und haette beim Genfer Wellenplan vermutlich auch Nachrang.

Sollte es wirklich zu Stoerungen am Flughafen Wien Schwechat kommen, so halte ich selbst den 200 Watt Betrieb vom Arsenal-Turm auch schon etwas fraglich. Sollte ein Anbieter die 107,8 in Betrieb nehmen wollen, wird er damit zumindest ganz Wien auslaeuchten wollen, und vielleicht noch etwas Umland. Die Einflugschneise vom Flughafen geht ja tlw. ueber Wien. Selbst nach dem Start und 1 h vor der Landung kommunizieren die Piloten ja schon mit dem Tower.

Frage: Ware es moeglich die 107,8 mit 100 KW zum Jauerling umzukoordinieren? - wenngleich auch mit weniger Leistung? etwa 50 bis 80 KW?

@DX Projekt Graz

Die Sache mit der 105,1 in Graz ist mir schon lange bekannt, Ich hatte schon mit Hrn. Brazda vor 9 Jahren darueber diskutiert und fand es damals schon sehr schade, wie man in Oesterreich damals verfahren ist.
Frage: Waere es nicht moeglich die 105,1 umzukoordinieren, moeglw. in die Weststeiermark, Schladming, oder so? und vielleicht mir 50KW in Betrieb zu nehmen?
 
#16
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In Schladming ist noch koordiniert 88,5 MHz mit 20 kW. Auch die anderen Schladminger Frequenzen sind mit 20 kW in Talrichtung (also Nordost und Südwest) geplant gewesen und so bei der ITU angemeldet. Anders gesagt: Letztlich ist eine gesamte Kette noch koordiniert. Mit eben unbenutzten oder weit unter den erlaubten Werten betreibenen Frequenzen an Kahlenberg, Lichtenberg, Gaisberg, Schladming, Zugspitze...
 
#17
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Entschuldigung: wer kommt auf die Idee in einem so bergreichen Gebiet wie Österreich 20kw-Frequenzen auszuschreiben?! Mit mehreren kleineren Frequenzen kann man doch viel mehr Sendern die Möglichkeit geben sich zu verbreiten und auch die Überversorgung etwas zu minimieren (gerade was Ö3 und Co angeht).
 
#18
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Entschuldigung: wer kommt auf die Idee in einem so bergreichen Gebiet wie Österreich 20kw-Frequenzen auszuschreiben?! Mit mehreren kleineren Frequenzen kann man doch viel mehr Sendern die Möglichkeit geben sich zu verbreiten und auch die Überversorgung etwas zu minimieren (gerade was Ö3 und Co angeht).

@Radiomann

Verziehung, die Frage, aber wielange lebst Du schon in Oesterreich?

Die Ueberversorgung des ORF ist eigentlich gewollte Sache um den Privaten "den Wind aus den Segeln" zu nehmen. Nicht zuletzt stehen hier politische Interessen dahinter.

Sicher wuerde Oe3 und Co mit weitaus weniger Frequenzen und weniger Leistung ganz Oesterreich gut abdecken koennen, nur darueber moechte man - besonders beim ORF - sicher nicht diskutieren!
 
#19
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jetzt sind es immerhin schon 2 monate seit der lizenzvergabe an sunshine!
weiß jemand, ob schon ein termin für einen sendestart bekannt ist?
 
#21
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@Der Radiotor

2012 wird es vermutlich nicht sein, ich tipe mal "etwas" frueher, aber ich verstehe was Du damit aussagen willst.

Die Art und Weise wie in Oesterreich manchmal - die noch wenigen Funzel-Frequenzen - vergeben werden, und das darauf folgende und unweigerliche Einspruchsverfahren zeigt ganz deutlich, dass Privatradio nach wie vor ein Stiefkind geblieben ist. Fakt ist, dass Privatradio von seiten der Politik nie wirklich gewollt war, was sich auch letztenendlich in den letzten und unvergebenen 100KW Frequenzen ausdrueckt.

Unlustige Erinnerungen habe ich noch an das "halberzig geschaffene" Privatradiogesetz welches 1995 einigen Anbietern ermoeglichen sollte, auf Sendung zu gehen, ebenfalls brach eine Einspruchwelle los, und letztenendlich konnte niemand - ausser Radio Melody in Salzburg und Antenne Steiermark - auf Sendung gehen.

Radio Sunshine wird wohl demnach nicht so schnell auf Sendung gehen. Ich wuerde zumindest von 2 bis 3 Jahren ausgehen. Nachdem wir jetzt 2006 haben, wuerde ich auf 2008 bis 2009 tipen, und liege demnach ganze 3 Jahre vor Deinen Vermutugen. Trotzem der gleiche ironische Humor :)
 
#22
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ich habe einmal von einer gesetzesänderung gehört, die es zulassungsinhalber nun ermöglicht bereits nach einem erstinstanzlichen urteil den sendebetrieb aufzunehmen.
dann stünde sunshine nicht mehr im wege.
ich weiß aber net ob das stimmt, habs halt gehört.
 
#23
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@FM Wien

Wenns so waere, dann wuerde ich Sunshine's anraten moeglichst bald auf Sendung zu gehen, was einmal laeuft, dreht man nicht so schnell ab, nur ware Sunshine vermutlich auch nicht vorbereitet, bzw. 100%ig sicher, den Zuschlag auch zu bekommen.....
 
#24
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Wollte auch schon einmal nachfragen was da jetzt los ist, ich habe sogar deren Newsletter abonniert, aber bisher nichts bekommen. Ist ja auch nicht so unwahrscheinlich dass es davon abhängt, welche Regierung wir in nächster Zeit bekommen.

Von Radio Maria in Baden hört man interessanterweise auch nichts - nicht dass ich es vermissen würde, aber haben die jetzt freiwillig auf einen Sendestart verzichtet ;), oder wie oft kann man eigentlich Einspruch gegen die Vergabe erheben? Bei der RTR findet sich jedenfalls nicht wirklich etwas dazu.
 
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