Alte Mitschnitte von WDR 1 gesucht


#1
Ich suche Mitschnitte der Musiksendungen von WDR 1 von 1986 bis 1995, egal ob Hit Chips, Flipp Zeit, Pop Session oder die Sendungen am Abend oder am Wochenende wie Scream, Schwingungen, Karawane, In Between, Speak Easy, Graffiti, London Calling usw. Komplette Sendungen bevorzugt und dankbar für alle Hinweise.
 
#5
Hallo Zusammen,

Schwingungen lief ab Januar 1984 zunächst auf WDR2 (62 Sendungen) und wurde dann erst auf WDR1 ausgestrahlt. Damit einher ging die Verlängerung der Sendezeit von 1,5 auf 2 Stunden. Auf WDR1 lief die Sendung wie auch zuvor auf WDR2 zunächst im Wechsel mit Rock-In und dann später nach Absetzung von Rock-In wöchentlich. Sendetag war immer der Donnerstag. Schluß war dann mit dem Start von 1Live im April 1995.

Am 24.12.1981 wurde übrigens eine Pilot Sendung (vermutlich auf WDR2) ausgestrahlt. Warum es dann noch drei Jahre bis zur regulären Austrahlung gedauert hat ist mir nicht bekannt.

Danach wurde Die Sendung als CD Abo weitergeführt und für knapp 80 Ausgaben noch von Winfrid Trenkler moderiert (muss bis 2003 gewesen sein). Dann hat sich Winfrid Trenkler aus gesundheitlichen Gründen aus dem Projekt zurück gezogen. Zwei CDs wurden von Uwe Brameier moderiert. Die CDs erscheinen immer noch, aber heute in Form einer Kompilation. Winfrid Trenkler lebt heute in Schweden und ist gelgentlich zu EM-Events in Deutschland.

Auf http://www.musikzirkus-magazin.de gibt es Playlisten aller WDR Schwingungen Sendungen und auch eine Übersicht der CDs bis Ende 2015.

Ja ! Es gibt Mitschnitte...
 
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#6
Hallo Zusammen,

eine kleine Korrektur: Habe extra dafür in die in die alten Schwingungen Sendungen reingehört. Der Wikipedia Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingungen) stimmt bezüglich des Wechsels von WDR2 zu WDR1 im Juni 1986 nicht. Richtig ist: Der Wechsel fand mit der Sendung 52 am 02.01.1986 statt. Aber mit der Sendung 63 vom 05.06.1986 wurde die Sendezeit auf 2 Stunden verlängert. Die Beweise habe ich beigefügt.
 

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#8
Hast du noch Interesse an Mitschnitten von der Sendung "Schwingungen" mit Winfried Trenkler ? Dann melde dich bitte hier... ich bin gerade dabei, nach mehreren Jahrzehnten meine alten Masterbänder zu digitalisieren... hatte bisher nicht die Zeit dafür... ist immer was dazwischen gekommen... ich habe 68 Kassetten mit über 200 kompletten Sendungen, meine Email: woody-the-woodpecker@gmx.de melde dich wenn noch Interesse besteht. Gruß, Wolfgang
 
#10
@Raumschiff

Ja, weiß ich schon. Ich habe es nur so von mir aus genannt. Natürlich handelt es sich nicht um originale Studio-Masterbänder, z.B. vom WDR. Bei meinen Aufnahmen handelt es sich um VHS-Videokassetten. Diese wurden mit einem Hifi-Stereo-Videorekorder aufgenommen. Diese Geräte hatten die Möglichkeit, nur den Ton aufzunehmen, in Hifi-Stereo-Qualität, und das auch bei "Longplay", also bei halber Bandgeschwindigkeit (eine 4-Stunden VHS-Kassette hat dann 8 Stunden Aufnahmekapazität).
Der Frequenzgang belief sich dabei angeblich auf 20-20.000 Hz. Es wurde dabei der Ton nicht parallel zum Videobild unten am Rand des Bandes in geringer Qualität aufgenommen, sondern der Ton wurde dabei in Schrägspur-Technik zusammen mit dem Bild aufgenommen. Das Bild ist dabei natürlich schwarz, weil ja bei Tonaufnahmen kein Bild dabei ist. Durch die Schrägspur-Technik ergibt sich regelmäßig eine weitaus höhere Bandlaufgeschwindigkeit für die eigentliche Tonspur. Man kann das vergleichen, indem man ein Tonbandgerät von 4,75 cm/sekunde auf 38 cm/sekunde umstellt. Die Qualität ist dann um Längen besser, und entspricht auf jeden Fall der ursprünglichen Qualität der Radiosendung. Diese ist aber bei UKW-Rundfunk sowieso nach oben auf 15 kHz begrenzt.

Die Qualität meiner VHS-Videokassetten habe ich deshalb der Einfachheit halber als "Master-Bänder" bezeichnet, da die Qualität wohl in etwa dem von Studio-Bändern entprechen dürfte. Aber du hast natürlich recht, es sind keine "echten Master-Bänder".

Ich habe inzwischen Kontakt mit anderen "Schwingungen" Liebhabern aufgenommen. Mittlerweile liegen mir fast alle Sendungen vor, in verschiedenen Qualitäten, jedoch durchweg gut anhörbar.

Bei Interesse bin ich gerne bereit, meine Musik mit anderer elektronischer Musik zu tauschen. Bitte beachtet dabei das Urheberrecht, es sind nur öffentlich gesendete Sendungen, z.B. vom Radio, durch die GEZ-Gebühren bereits abgegolten. Das gilt also nicht für privat digitalisierte gekaufte CD's. Wenn Ihr Euch unsicher seid, bitte nachfragen, meine Email Adresse steht ja oben. Hier nochmal: woody-the-woodpecker@gmx.de

LG, Wolfgang
 
#11
Bitte beachtet dabei das Urheberrecht, es sind nur öffentlich gesendete Sendungen, z.B. vom Radio, durch die GEZ-Gebühren bereits abgegolten.
Oha na das wäre mir aber neu dass die die Tatsache, dass komponierte Musiktitel irgendwann einmal in einer Radiosendung gelaufen sind, das Recht gibt, Aufnahmen davon kostenlos zu verteilen oder gegen andere zu tauschen.

Das berührt u.a. Verwertungsrechte (GeMa) und Urheberrechte der Musik bzw. der Künstler! Was das mit der damaligen GEZ Gebühr zu tun haben soll verstehe ich nicht. Sendung / Vorführung ist das eine, dafür haben die Sänger und Produzenten eingewilligt, das berechtigt aber noch lange nicht dazu Aufnahmen davon an Dritte anzubieten.

Mit der gleichen Argumentierweise könntest du ja Spielfilme auf DVD tauschen / anbieten nur weil diese bereits vor langer Zeit einmal im TV gezeigt wurden.
 
#12
Deine Argumentation ist dem Grunde nach schon falsch. Durch die öffentlich-rechtliche Sendung / Ausstrahlung ist die Aufnahme durch private Personen bereits durch die Abgabe an die öffentrechlichen Medienanstalten in Form der GEZ-Gebühren (so hießen sie damals) bezahlt. Weitere Gebühren, z.B. an die GEMA fallen nur an, wenn diese Aufnahmen erneut öffentlich ausgestrahlt oder z.B. bei öffentlichen Veranstaltungen verwendet werden. Die private Nutzung und Weitergabe ist problemlos möglich, da es sich um öffentliche und frei zugängliche Aufnahmen handelt. Gegenteilige Meinungen würde ich gerne annehmen und gerichtlich klären lassen. Nicht um unbedingt einen Prozess zu führen (ich bin KEIN Prozesshansel), aber wenn ich diese Sendungen weitergeben würde, und dafür verklagt würde, würde ich das Verfahren bis vor den EU-GH durchklagen. Allein schon aus Gründen der allgemeinen Verfügbarkeit von öffentlich-rechtlichen Radiosendungen, die ja von unseren (den Steuerzahlern) bezahlten Beiträgen finanziert wurden. Ich habe hier übrigens im Rahmen einer Studierendenarbeit eine 76-seitige juristische Abhandlung über die Rechtmäßigkeit der GEZ-Gebühren im Rahmen der Europäischen Freizügigkeit geprüft. Es gibg dabei um die Rechtmäßigkeit der GEZ-Gebühren im Rahmen des Europäischen Rechtes. Ergebnis: grundsätzlich ist einer Gebühr gemäß GEZ (mittlerweile Nachfolge: Rundfunkbeitrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio) nicht entgegen zu setzen, jedoch gibt es auch Einschränkungen. Diese liegen im Einzelnen bei den geschützten Werken selbst.

Ich hoffe, ich konnte dir, ohne eine genauere Rechtsberatung geben zu dürfen, schon einen Hinweis egeben, in welche Richtung ein eventuelles Verfahren gehen würde.

LG, Wolfgang
 
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