Alte Unterlagen von Radiosendern


Hat aber offenbar nicht den Wert manch anderer Fehldrucke...
Witzig. Offenbar wurde die Marke gar nicht als Fehldruck erkannt und nicht aus dem Verkehr gezogen:
Zitat von wikipedia:
Information: 25 Jahre Deutscher Demokratischer Rundfunk: Kurzwellenantenne, Abzeichen von Radio Berlin International, Erdkugel Ausgabepreis: 10 Pfennig First Day of Issue / Erstausgabetag: 13. Mai 1970 Auflage: 3.000.000 Entwurf: Manfred Gottschall Druckverfahren: Offsetdruck Michel-Katalog-Nr: Ländercode-MiNr: 1573
Ob es der gute Grafiker je bemerkt hat?
 
So gerne ich jetzt ein Schildchen mit der Aufschrift "Funkminister 4 Postministar" in die Luft halten würde, der Fehler ist leider schon bekannt:

http://topicsonstamps.info/errors/germany.htm


Interessant ist aber die Frage, warum man den Fehler nicht (rechtzeitig) entdeckt hat. Möglicherweise, weil man das Wort "international" gar nicht wirklich komplett lesen muß, um es zu erkennen/verstehen. Das zusätzliche "a" fällt erstmal nicht auf.
 
@Zwerg#8 das wäre auch zuviel der Ehre gewesen - die Fußstapfen fülle ich echt nicht aus ;)
Ich war mir auch sicher, dass der Fehler nicht knapp 50 Jahre unentdeckt geblieben sein kann. Erst recht nicht bei der Auflage.
Kurios aber dass sowohl Briefmarke als auch Stempel den gleichen Fehler aufweisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zwerg#8 das wäre auch zuviel der Ehre gewesen - die Fußstapfen fülle ich echt nicht aus ;)
Darum habe ich dich ja auch nur für den "Post-Ministar" vorgeschlagen. ;)

Zum Thema:
Der Freund meiner Mutter ist seit ewigen Zeiten Briefmarkensammler (natürlich auch DDR). Ich habe ihm vorhin per WA das Foto vom Ersttagsbrief geschickt und dazu folgende Fragen gestellt:

---->8----
- Ist dir der Fehler bekannt, wenn ja, seit wann?

- Da es füher ja kein Internet gab, blieben ja nur Sammlertreffen etc. um sich gegenseitig auszutauschen. War dieser Fehldruck damals Thema?

- Hast Du eine Erklärung, warum man die Marke nicht aus dem Verkehr gezogen hat? Daß niemand den Fehler vor dem Erstausgabetag bzw. Druck bemerkt hat, ist ohnehin schon "ein Ding".
----8<----

Mal sehen, was er dazu meint.
 
Aber nochmal zurück zu Neckar Alb Radio. Kurios: Die Lokalnachrichten kamen zur vollen Stunde. Erst danach gabs dann die Nachrichten.
Zum Thema „Nachrichten“ bei Neckar Alb Radio. Meines Wissens war auch die Durchführung recht interessant gelöst, zumindest nach meiner Erinnerung aus dem Schülerpraktikum Mitte der 1990er.
Die Nachrichten wurden von einer „Agentur in Berlin“ gesprochen und immer um fünf vor und zur vollen Stunde per Satellit übertragen. Im Studio stand neben dem Sat-Receiver auch eine Bandmaschine, die um „fünf vor“ mit vernehmbaren Klack anfing das Signal des Sat-Receivers aufzunehmen.
Der Moderator musste dann nach der Aufnahme: 1. das Band auf Anfang spulen 2. ab der vollen Stunde die Lokalnachrichten verlesen und 3. am Ende der Lokalnachrichten (wieder mit Klack) das Band mit den Nachrichten starten. Hat wohl meistens geklappt.
Für den Havariefall gab es im Rack beim Sat-Receiver noch einen FM Tuner der auf die Frequenz von Antenne1 RT4 eingestellt war um deren Nachrichten aufzunehmen (es waren die selben und bei Antenne wurde man ja „immer fünf Minuten früher informiert“).
Gerne würde ich zu Neckar Alb Radio auch Studiobilder liefern aber ich habe wohl keine gemacht - so bleiben nur Erinnerungen an einen interessanten Einstieg in die Radiowelt, bei dem noch echtes Band geschnitten wurde!
 
Jetzt ist mir auch so eine Rarität wieder in die Finger gekommen. Beigefügt ein Foto von 1989 zum Start des Privatsenders "Radio Freiburg FR1" (heute badenFM). Die Personen krieg ich noch zusammen. Rechts der Gründer und langjährige Studioleiter Karlheinz Zurbonsen (leider schon verstorben), neben ihm Mitgeigentümer Herman Eisele, ebenfalls schon lange verstorben. 3. von rechts hinten ist Willi Adam, heute Lokalchef der BZ in Lörrach, daneben Mirko Zurbonsen, Sohn von Karlheinz, daneben Udo Marquard, der damalige Musikredakteur, daneben Ruth Kemper (Frau von Zurbonsen), hinter ihr Jerome Brunelle (langjähriger Antenne-Reporter, heute Kandidat der SPD für das Europaparlament), daneben Brigitte Körner, heute beim SWR4, daneben der damalige Morning Man Stefan Popper (weiß nicht, was aus ihm geworden ist), vor ihm Jean Louis gerlach, der Technikchef, heute im Ruhestand in den Pyrenäen, neben ihm ganz links außen meine Wenigkeit. Vorne auf dem Roller sitzt Ulla Eibel und neben ihr Barbara Hauter mit Mikro. Die Frau dazwischen war glaube ich die Putzfrau, die auch mit aufs Bild gekommen ist. Das war die gesamte Mannschaft! Im Hintergrund der Freiburger Münsterturm. Das Foto wurde auf der Brücke im Stadtgarten aufgenommen.
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