Alternativen zum ESC 2020


#55
Irgendwas haut da mit dieser eigenen Ersatzsendung im Ersten nicht hin. Während Michael Schulte dort sang, war er gleichzeitig im Rest des Kontinents bei "Europe shine a light" zu sehen.
 
#57
Nein, "Europe shine a light" aus Hilversum wird in D linear versetzt gesendet.

Schulte ist in Hilversum sicher nicht anwesend. Ist da außer den Modertoren überhaupt wer?
 
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#60
Na "freeESC", das sogenannte "Deutsche Finale des ESC" in der Elbphilharmonie und "Europe shine a light" aus Hilversum. Sind nach Adam Riese drei Fernsehveranstaltungen.

Den "freeESC" wird es 2021 wieder geben: "Das Datum geben wir noch bekannt". Das Gefecht ist eröffnet.
 
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#61
Und bei Raabs Wettbewerb gabs eine Platzierung die Deutschland nach Lenas Sieg nicht erlebt hat und wohl auch nicht mehr erleben wird.
 
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#65
Nachdem ich es nun gesehen habe, hake ich es unter einer reinen Unterhaltungsshow ab. Mit dem Raabschen System der Punktevergabe hat Deutschland natürlich ganz erhebliche Vorteile, gleich in mehreren Punkten. Mit dem ESC kann man das nicht vergleichen.

Aber als Alternative für einen ausgefallenen ESC war es als Unterhaltungsshow für den deutschen Markt nicht schlecht. Man darf es halt nicht zu ernst nehmen und nur als das sehen, was es war. Unterhaltsam war es stellenweise wenigstens.

Was mir sogar gut gefallen hat: Es wurde überwiegend in deutsch oder Landessprache gesungen und nicht alles in englisch. Letzteres gefällt mir am echten ESC nicht so gut.
 
#67
Raab wird in den kommenden Jahren sein Modell weiter ausbauen. Dann werden weitere Privatsender aus anderen europäischen Ländern einsteigen und nicht lange, dann haben wir zwei Wettbewerbe: ESC der staatlichen/öffentlich-rechtlichen Anstalten, sowie "Free ESC" der Privaten. Das wird so, wie bei den Boxverbänden. Es gibt dann mehrere Weltmeister.
 
#70
Nun ja, Raab hat ja nun schon mehrfach belegt, das er in Sachen ESC durchaus das richtige Händchen hat und näher am Zeitgeist der Leute ist als das, was der NDR da seit Jahren in Sachen ESC anbietet und fabriziert. Ergo ist ein ganzes Stück weit allein der NDR dafür verantwortlich, dass hierzulande die ESC-Müdigkeit Jahr für Jahr zunimmt. Da sollte man insbesondere beim federführenden NDR endlich mal ernsthaft drüber nachdenken, denn wenn es dieses stetig steigende Desinteresse am ESC nicht gäbe, wären die Raabschen Pro7-Shows schlichtweg überflüssig.
 
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#71
Was mich an der Punktevergabe stört: Bis auf Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo die Zuschauer durch ihr Voting die Punktevergabe mit entscheiden konnten, war die Punktevergabe überhaupt nicht repräsentativ, denn sie wurde nur von den Einzelpersonen entschieden, die die Punkte für ihr Land vorgetragen haben. Und das waren bei vielen Ländern Promis, die in Deutschland leben oder aufgewachsen sind. Wie Lukas Podolski, Angelo Kelly usw.

Zudem hatte Deutschland mit Deutschland und "Der Mond" gleich zwei Vertreter im Rennen, die sich gegenseitig Punkte zuschieben konnten. Aber falls im nächsten Jahr wirklich andere Privat-TV Stationen in nicht deutschsprachigen Ländern einsteigen, wird man das bei der Gelegenheit sicher ändern. Für den Anfang (aller Anfang ist schwer und Kritik hinterher immer umso leichter) war es aber ok, da die Sendung ja nur im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt wurde. Obwohl man sich da als Österreicher oder Schweizer Zuschauer wahrscheinlich schon etwas benachteiligt gefühlt haben dürfte.
 
#72
Bis auf Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo die Zuschauer durch ihr Voting die Punktevergabe mit entscheiden konnten, war die Punktevergabe überhaupt nicht repräsentativ, denn sie wurde nur von den Einzelpersonen entschieden, die die Punkte für ihr Land vorgetragen haben.
Ich denke mal, dass das der Kürze der Zeit geschuldet war und nur eine Art Notlösung darstellte. Für solche Abstimmungen braucht man einen gewissen zeitlichen Vorlauf, denn das muss organisiert werden, im günstigsten Fall durch einen Partnersender im jeweiligen Land.
 
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