Ausschreibung einer UKW-Übertragungskapazität im Bereich Ganderkesee


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#2
Mal in der Szene nachgehört. Initiant sind wohl die Menschen rund um das dann doch nicht zustande gekommene Radio Oldenburg, die nun einen neuen Versuch unternehmen. Sendestandort könnte der neue Mast in Steinkimmen sein, Frequenz die 90,4. Damit hätte man Bremen, Oldenburg und Delmenhorst gleichzeitig. Guter Schachzug. Aber danke an die NLM für die Veröffentlichung, die Initianten wollten das eigentlich geheim halten :D. Natürlich ist das was für Radio Roland. Und Teddy. Und Energy. Und Radio 21. Und, und, und, und.
 
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#3
Das Gebiet:
Ganderkesee Polygon NLM_2018-02-09 Ausschreibung.png

Dieses Gebiet schließt nicht direkt an das Radio Oldenburg-Polygon an, es dürfte also wohl keine Wunsch-Erweiterung von Radio Oldenburg sein, sondern etwas eigenständiges. Vermutlich also ein Radio Delmenhorst aus dem Hause IDEE Medien...

Die Ausschreibung:
bezieht sich auf die §§ des NMedienG, die auch bei der 2. Ausschreibung für OL zum tragen kamen und (außer dem § 3 Abs. 4 NMedienG) auch bei den Ausschreibungen für H, BS und der ersten OL-Ausschreibung zum tragen kamen). Als Stützfrequenz für Radio Roland hätte die Ausschreibung aber so aussehen müssen, wie die für die 103.5 MHz in OL (Energy). Radio Roland wäre nur mit im Spiel, wenn die zukünftig Lokalradio für den Bereich Delmenhorst machen wollten...

Sendestandort könnte der neue Mast in Steinkimmen sein, Frequenz die 90,4
Eher nicht. Steinkimmen ist mitten im Sendegebiet, man müsste auf der 90.4 rund senden - und damit würde der niederländische Einspruch weiterhin bestehen bleiben, da dann auch ordentlich Leistung in der Richtung rausgehen würde. Für die 90.4 brauchte man einen Standort, der vom Rand des Sendegebietes aus nicht in Richtung NL senden müsste.
 
#6
Das sich sowas überhaupt rechnet???

Ich bin auch der Meinung das es sich hier um eine Initiative von Radio Delmenhorst handelt. Wenn schon nicht in Oldenburg, dann wenigstens Delmenhorst ;)

Mit etwas glück strahlt das Teil nach Bremen & Oldenburg und schon ist alles tutti :)
 
#7
Damit ist nicht zu rechnen. Meistens ist es in Nds. so, daß tatsächlich nur der Bereich des zu versorgende Polygons einigermaßen brauchbar versorgt wird. Oldenburg ist da nicht drin - zu weit weg. Bremen vielleicht, wenn man das Glück hat, das Sendegebiet besser mit einem Standort außerhalb des Versorgungsgebiets bestrahlen zu können (so wie das bei Radio Nordseewelle und der Auricher Frequenz war).

Vorstellbar wäre für mich z.B.:
Bremen hat die eigentlich für das nds. Sulingen koordinierte Frequenz 96.1 bekommen, auf der jetzt Radio Roland sendet.
Bremen selber hat immer noch die Koordinierung der 89.0, die aber bestimmt in Richung Dänemark und Brocken und Jever ausgeblendet werden muss. Von Walle auf der 89.0 in Richtung DEL+südlich davon dürfte aber trotz Jever funktionieren. Könnten die Bremer ja mal rausrücken ;)
 
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#8
Auf der 90.4 schaffte es Radio Delmenhorst gerade noch so mit Ach und Krach in die Bremer Bahnhofsvorstadt. Mit dem gewöhnlichen Küchenbrüllwürfel dürfte da allerdings nicht gehen.

Ob man mit der 89.0 viel Spaß hätte? Es müssen ja nur etwas angehobene Bedingungen herrschen, und schon hat man den Brocken zu Gast. Das würde dann ein schönes Gezischel geben.
 
#9
Initiator tatsächlich Idee Medien, die zuvor Radio Delmenhorst als Veranstaltungsradio gemacht haben und sich wohl auch in Oldenburg beteiligen wollten (laut meinem Kontaktmann ist Oldenburg gestorben). Es soll wohl tatsächlich von Steinkimmen gesendet werden, aber mit 'Richtantennen, die weiter unten am Mast angebracht werden', Bremen wird ausgeblendet. Frequenz immer noch 90,4.
 
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#12
Damit ist nicht zu rechnen. Meistens ist es in Nds. so, daß tatsächlich nur der Bereich des zu versorgende Polygons einigermaßen brauchbar versorgt wird. Oldenburg ist da nicht drin - zu weit weg. Bremen vielleicht, wenn man das Glück hat, das Sendegebiet besser mit einem Standort außerhalb des Versorgungsgebiets bestrahlen zu können (so wie das bei Radio Nordseewelle und der Auricher Frequenz war).
Die Bundesnetzagentur ist sogar daran gehalten, bei der Zuteilung darauf zu achten, dann auch nicht zu sehr über das Polygon hinaus gestrahlt wird. Selbst wenn nach Bremen 10kW gehen könnten würde da ein Riegel vorgeschoben.
 
#13
Initiator tatsächlich Idee Medien, die zuvor Radio Delmenhorst als Veranstaltungsradio gemacht haben und sich wohl auch in Oldenburg beteiligen wollten (laut meinem Kontaktmann ist Oldenburg gestorben).
Das ganze Radio Oldenburg - Projekt ist hauptsächlich von IM initiert und sie bestitzen auch den größten Geschäftsanteil an der RO UG.

Das Oldenburg ein heißes Flaster ist, haben wir ja auch schon an der ersten Ausschreibung 2012 gesehen, bei der sich keiner beworben hat. Warum wohl? Bestimmt nicht nur wg. der möglichen Frequenzprobleme mit den Niederländern.

Die Frequenz für Delmenhorst rechnet sich m.e. nicht. Im Polygon Sendegebiet sind rd. 180.000 Einwohner ansässig, das hätte man allein nur in der Stadt Oldenburg. Nehmen wir mal an RD kopiert 1:1 das RO Konzept. Ob man mit so einem Konzeptchen Leute vor dem Ofen hervor holen kann ...
 
#15
Gern.

Radio Mittelweser: LK Nienburg 120.632 Einwohner (davon 31.193 in Nienburg) [Stand: 31.12.2015] + Visselhövede ~ 10.500
Meer Radio: 200.000 technische Hörer [Quelle: https://meerradio.de/ ; Abgefragt: 19.02.18]

Was mir dabei aufgefallen ist, wie kann man eine Domain für einen Radiosender mit .tv erstellen ??? :confused:
 
#17
Die haben aber auch die www.radiomw.de/ mit Weiterleitung auf die .tv ;)
Und auf .de endende Mailadressen.
ich hätte das umgekehrt gemacht .tv auf .de . ABER vielleicht hat das ja auch alles einen Sinn und Radio Mittelweser macht auch bald Lokalfernsehen :D

Wieder zum Thema, ich relativiere auch zum Teil meine These mit Hörer vor dem Ofen hervorlocken, das Delmenhorster Kreisblatt wird ja auch in der Region gelesen, obwohl es ja auch den Weser-Kurier gibt.

Aber an dem Konzept & den Moderatoren würde ich nochmal kräftig feilen.
 
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#18
Es gibt sogar gleich 3 Zeitungen mit einem Lokalteil für DEL/Ganderkesee:
Delmenhorster Kurier (Weser-Kurier)
Delmenhorster Kreisblatt (NOZ) und
Oldenburger Kreiszeitung (NWZ für den Landkreis OL mit Redaktion in Ganderkesee und Büro in Delmenhorst)
 
#22
Vielleicht weil Delmenhorst ( www.youtube.com/watch?v=c-2VJoYUw3g ) nicht in Tuvalu liegt?
Das Lied sollte Radio Delmenhorst als Station ID (in abgewandelter Version natürlich) nutzen. Stelle mir sowas vor "Ich hör' immer das, das was Du nicht hörst - Das ist immer Radio Delmenhorst!"

Was ich mich frage, bei solchen kleinen Radiosendern, wo liegt da wirtschaftlichen Tragfähigkeit? Ich zitiere mal Ulrich Bunsemann aus
Paukenschlag in Hamburg: alsterradio macht zum Jahresende dicht in dem es um die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Alsterradio ging.

Abschliessend zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit: Bei etwa 45.000 Stundenhörern lag zu meiner Zeit der Breakeven, ab 60.000 wurde es wirtschaftlich interessant, ein Potential sehe ich bis etwa 80.000 - das lässt sich ja auch aus der Vergangenheit ableiten.
Und wie hoch ist der Radiomarkt in der Region Bremen/Oldenburg?
 
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#23
Du kannst wohl nur den Radiomarkt Delmenhorst/Ganderkesee berechnen, erwartungsgemäß wird das Sendegebiet sowieso nur ein paar Meter darüber hinaus gehen... und den musst Du Dir dann auch noch erst erschließen. Vielleicht kannst Du ja sogar einige Bremer überzeugen, dort zu werben...
 
#24
dann liege ich ja mit meinen rd. 180.000 Einwohnern ja schon mal richtig. Und wenn wir von den 40.000 mindest Hörern rechnen, dann müsste ja jeder 4te radio delmenhorst einschalten. Uiuiui.....
 
#25
Und wenn wir von den 40.000 mindest Hörern rechnen,
So kannst Du nicht rechnen. Diese Rechnung gilt für Alsterradio und seine Kostenstruktur. Und Alsterradio hat schon mal höhere Sendekosten für seine 50 kW als Radio Ganderkesee. An dem Posten lässt sich auch nicht viel schrauben. Daneben gibt es aber Dinge, an denen sich sehr wohl schrauben lässt, die allerdings auch direkt auf die Programmqualität durchschlagen. Und Mieten dürften in Gandekesee auch niedriger liegen als im teuren Hamburg.
Wenn man also richtig wirtschaftet, dürfte man nicht so viele Hörer benötigen wie ein Sender in Hamburg. Wieviele genau, kommt auf den Einzelfall an.
 
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