Bayern regionalisiert DAB+


Da wird keine Rücksicht genommen. Im Zielgebiet geht ja und außerhalb braucht nicht gehen. Selbe hat man auch mit dem 10A. Für uns Dxer die zwischen die Regionen wohnen sehr ärgerlich. Innerhalb der Region dürfte es keine Probleme geben. Mich als Dxer ärgert es besonders wegen Wendelstein. Denn habe ich auf UKW mit dem Nassen Finger. 93.7 so gut wie immer und 98.5 haut auch ständig AFN weg. DAB technisch kann ich Wendelstein allerdings vergessen. 10A macht kein Spaß. Je nach Tropo hast mal das und mal den oder beides und somit unbrauchbar. Beim 10B tonnert Ochenskopf und 8B ist MDR drauf. Also auf Oberpfälzer Dxer Sicht ist es das.... In die höheren Lagen des Bayerischen Wald insbesondere Ober bayerischer Wald wird man beim 10B dann das selbe haben wie 10A im der Nordoberpfalz. Entweder geht gar nichts wegem Auflösung beider 10B oder eines von beiden je nach Abschmierung der Himmelsrichting und in der Nordoberpfalz kannst eh vergessen. Schade wenn man bedenkt das UKW vom Wendelsteim geht.
 
@Kohlberger: Ich glaube, "Radiocat" hat da andere Bedenken und zwar was die eigentlichen Bewohner der jeweiligen Sendegebiete also "Ochsenkopf" genauso wie "Wendestein" angeht: Überreichweiten könnte den Empfang der örtlichen Programme durch Tropos behindern oder unmöglich machen.... Je nachdem, was hinterm Berg stärker reindrückt also womöglich ein "Wechselspiel der Programme" ;)
 
Ich persönlich hätte für den Voralpenmux einen anderen Kanal als 10B genommen - die 10B aus Oberfranken deckt so schon halb Bayern ab - bei einer Tropo reicht das bestimmt noch viel weiter in den Süden runter, als eh schon. Das könnte die örtlichen Programme auf dem 10B manchmal etwas lahmlegen.
 
@Kohlberger: Ich glaube, "Radiocat" hat da andere Bedenken und zwar was die eigentlichen Bewohner der jeweiligen Sendegebiete also "Ochsenkopf" genauso wie "Wendestein" angeht: Überreichweiten könnte den Empfang der örtlichen Programme durch Tropos behindern oder unmöglich machen.... Je nachdem, was hinterm Berg stärker reindrückt also womöglich ein "Wechselspiel der Programme" ;)
Im zuständigen Zielgebiet glaube ich eher nicht. Da sind die jeweiligen Sender recht stark.

Wie ist es bei der 102.3? Die werden von beiden Anlagen genutzt. In die Quere kommen sie sich nach meiner Erfahrung im Bayerischen Wald und Raum Regensburg. Dort gibt aber den Hoher Bogen und die Hohe Linie. DAB bezogen sind Alpenmux und Oberfrankenmux dort nicht zuständig. :-|

Falls es doch in Zielgebiete es zu Beeinträchtigungen kommt. Dann bestehe die Möglichkeit sich zu beschweren. Vielleicht wird dann doch noch nach einen andern Kanal geschaut. Die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt. Ich würde es jedenfalls begrüßen.
 
Das Regionalmux Voralpenland geht ja in diesem Jahr On Air. Bin mal gespannt, wie sich das auf die angestammten Berichtsgebiete auswirkt. Die Lokalsender berichten ja bislang jeweils hauptsächlich aus ihren entsprechenden Landkreisen. Gibt es da schon Hinweise?
 
Die augenscheinlich neuen Sender im neuen Regionalmux Allgäu sind die mit neuen versehenen RSA2 und RSA3, jetzt als das Touristenradio "Griaß die Allgäu" mit Popmusik und "Allgäuer Melodie" aus dem Hause RSA... Sonst gibts derzeit dort noch Allgäuhit, die mit DAB+ erstmals auf Antenne gehen können, das Hauptprogramm von RSA und RT1-Südschwaben...
 
Interressant wäre vielleicht die Frage, wie die entsprechenden Lokalsender in ihren Lokalnachrichten, Wetter und Verkehr auf das dann größere Sendegebiet reagieren. Die jeweiligen Programmanbieter bekommen doch mit DAB+ auf jeden Fall Hörer aus für sie völlig neuen Regionen.
 
ich nehme an, dass man trotzdem an seiner lokalidentät festhält, zumindest solange parallel noch auf ukw gefunkt wird. beließe man die "erweiterung" im programm lediglich bei wetter und verkehr, wäre dies wohl mit demselben personal händelbar. gehts dann auch um o-töne vor ort, berichterstattungen zu regionalen ereignissen, glaube ich, vergallopiert man sich und verschwendet recourcen zugunsten des eigentlichen kerngeschäfts....

ich könnte mir vorstellen, dass die sender, die sich eher als musiksender verstehen und mit entsprechendem profil oder livekonzerten punkten, versuchen durch ein "einmaliges" musikprogramm bisherigen nachbarsendern hörern wegzunehmen.

ich denke tatsächlich, das liegt an der ausrichtung: lokal bleiben oder für den werbekuchen möglichst nichtssagend und dann hoffentlich wenigstens musikalisch einmalig. wer das noch nicht probiert hat....! :cry:
 
Bei die Oberfrankensender ist aber nicht verwunderlich. Gehören alle zusammen. Bei die andern wäre doch mehr Lokales statt überregionales doch besser? Gerade wegen DAB. Warum soll man den noch Radio X hören wenn auf Radio y die selben Lokalnachrichten laufen. Das selbe bei Ramasuri, da besteht die Lokalnachrichten nur aus 1 Meldung und dann ist nicht mal die richtiger Region, außer Wetter und VF.
 
Laut BLM soll der westliche Teil des Regionalmux Voralpenland im Juli 2019 starten. Beim östlichen Teil dauert es wohl noch etwas, hier ist das Jahr 2020 geplant. Vorgesehen sind bislang die Anbieter Radio Oberland, Radio Alpenwelle, Charivari Rosenheim, Galaxy Rosenheim, Bayernwelle Südost, Radio ISW und Arabella Plus.
 
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Interressant wäre vielleicht die Frage, wie die entsprechenden Lokalsender in ihren Lokalnachrichten, Wetter und Verkehr auf das dann größere Sendegebiet reagieren. Die jeweiligen Programmanbieter bekommen doch mit DAB+ auf jeden Fall Hörer aus für sie völlig neuen Regionen.
Wird so sein wie ich es letzte Woche bei Ramasuri gehört habe. Die haben die Temperatur von Bayreuth genannt mit dem Hinweis dass dank DAB+ nun auch Bayreuth zum Sendegebiet von Ramasuri gehört.


Das selbe bei Ramasuri, da besteht die Lokalnachrichten nur aus 1 Meldung und dann ist nicht mal die richtiger Region, außer Wetter und VF.
Das war aber auch vor DAB+ schon so dass die eine Meldung nicht aus dem eigentlichen Sendegebiet ist und was ich bei Ramasuri schon in den letzten Jahren kritisiert habe. Seit dem man die Redaktion in Amberg dicht gemacht hat beschränkt sich die Lokale Berichterstattung nur noch auf diese eine Meldung nach den Nachrichten, Wetter, Verkehr und ein paar Veranstaltungshinweise.

Inzwischen bin ich auf DAB+ auf Charivari aus Regensburg gewechselt. Sicher, was Musik angeht dudeln die genauso schlimm wie Ramasuri. Aber die Lokale Berichterstattung ist dort besser als bei Ramasuri.
 
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Arabella KULT kann man seit heute auch über das Internet hören:
http://live.radioarabellakult.de/arabella-kult.mp3

Aktuell läuft dort die selbe Schleife, die auch in Südbayern, sowie den bayerischen Metropolen auf DAB+ zu hören ist und zwischenzeitlich testet man auch einmal die Musik dort.
https://radioarabellakult.de/audio-player/arabella-kult

Ich bin gespannt, wies ab Freitag 14:30 Uhr final klingen wird und welche Songs da laufen werden.

Wenns so bleibt wie in den jetzt getesteten Musikstrecken, dann kann man offen und ehrlich zugeben, dass Radio Arabella hier "KULTRADIO 2.0" erschaffen bzw. kopiert hat, und das obwohl "KULTRADIO 1.0" noch übers Internet sendet und in Erwägung zieht, mit dem richtigen Sponsor auf DAB+ demnächst irgendwann wieder neuzustarten.
 
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Das Konzept von Radio BUH hört sich zumindest interessant an, ob sich damit allerdings Geld verdienen lässt, scheint mir eher zweifelhaft. Auch bei der Namensfindung hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht. Offfenbar will man die Hörer direkt mit den Namen erschrecken und wer sich nicht abschrecken lässt, dann eben mit dem Programm. Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln.
 
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Die Namensgebung von Radio BUH ist passend zur regionalen Kulturzeitung, die "MUH" heißt. Hat schon alles seine Ordnung!
Und ganz ehrlich: besser als "Hitradio Antenne Truchtlaching" finde ich den Namen allemal....

Die Macher von Radio Buh haben m.E. nicht unbedingt Ambitionen, mit dem Programm Geld zu verdienen, es ist eher eine Art Nebenprojekt vieler kulturschaffender Leute aus der Region, und vermutlich reicht es, wenn man kostendeckend arbeiten kann. Quasi nahe dran an einem nichtkommerziellen Lokalradio, aber dann eben doch keins.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Programm entwickelt. DAB+ ist, auch wenn es UKW noch nicht das Wasser reichen kann, halt eben doch "richtiges Radio"... Im Internet ist man einer unter sehr sehr vielen (trotzdem mit recht hohem Bekanntheitsgrad)....
 
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vermutlich reicht es, wenn man kostendeckend arbeiten kann. Quasi nahe dran an einem nichtkommerziellen Lokalradio, aber dann eben doch keins.
Und wie finanziert man sich dann? So eine DAB-Ausstrahlung ist ja auch nicht zum Nulltarif zu haben. Dazu noch die Kosten für GEMA, Strom, Studio, Moderatoren usw. Da kommt doch schnell mal ein fünfstelliger Betrag im Monat zusammen.
 
Schätze mal, mit Werbung... Es ist ja eben kein wirkliches nichtkommerzielles Radio...
Sind sie auch nicht. Nur ist reine "Werbung" wohl nicht vorgesehen, aber Spenden und ein ziemlich umfangreiches "Sponsoring".

Dafür hat man sich auch die Arbeitsgrundlage einer "gemeinnützigen GmbH" gegeben mit dem Gemeinnützigkeitspassus "besondere Förderung der Kultur". Dabei dürfen keine ausschüttbaren Gewinne erwirtschaftet werden und jeglicher mögliche Gewinn muss wieder für gemeinnützige Zweck verwendet werden. Wirklich "böse Menschen" behaupten bei solchen "Konstruktionen" häufig, die Initiatoren hätten sich damit eigene Arbeitsplätze geschaffen (wird bei den geförderten NKLs auch oft behauptet).
 
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