Bosbachs Abgang


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#1
Darf man einfach so eine Talkshow verlassen, nur weil einem die Fragen und Antworten anderer Talkgäste nicht gefallen? Oder war Bosbachs Abgang
siehe hier:
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/...auch-er-dachte-daran-zu-gehen_id_7352584.html

lediglich eine wohlinszenierte Show, die der talkshowerfahrene CDU-Politiker von Anfang an so geplant hatte.
Bringt ja erkennbar mehr Schlagzeilen, als nur drinzusitzen in einer dieser Talkshows, wie man hier sieht:

http://www.handelsblatt.com/politik...hs-abgang-wird-zum-internet-hit/20057922.html
 
#2
Man darf natürlich. Im Grunde genommen ist es ja per se erfrischend, dass heutzutage noch etwas überraschendes in Talkshows passiert.

Aber die Aktion spricht ja für sich. Fü.r Bosbach ist das meiner Meinung nach ein Nullsummenspiel. Seine eigenen Anhänger haben jetzt vielleicht noch mehr Sympathien, ebenso viele finden die Aktion vielleicht kindisch.
 
#3
sogar der Moderator darf seinen Gast bitten, die Sendung vorzeitig zu verlassen. Kann sich noch jemand an Kerner/Herman erinnern? Das jedoch war für mich sehr wohl inszeniert, Hauptsache aufallen um jeden Preis.
 
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#4
Irgendwie erinnert mich dieses Ditfurth-Pulverfass an die Talkshow-Explosionen von Klaus Kinski. Es ist eher logisch und vorhersehbar, dass diese Frau grundsätzlich anecken will und provoziert. Die Redaktion muss im nachhinein nicht so verwundert tun, als hätte man es nicht so kommen sehen. Die Konstellation der Gäste ließ das alles aus dem Ruder laufen und ich kann Bosbach verstehen, dass er sich das nicht mehr über sich ergehen lassen wollte.

Die Frau Ditfurth halte ich für hochgradig peinlich. Es gibt nichts schlimmeres als Talk-Gäste, die unkontrollierbar und nicht in den Griff zu bekommen sind.
 
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#5
Wenn man sich die Sendung so anschaut, fragt man sich ehrlich gesagt wo das Problem ist. Die Ditfurth ist nicht in der Lage Leute ausreden zu lassen, was allerdings nicht so neu ist. Davon abgesehen könnte man Bosbachs Abgang durchaus als kalkuliert einschätzen. Er hatte damit seine 10 min Ruhm in den sozialen Medien. Sandra Maischbergers Sendung, die in letzter Zeit eher vor sich hindümpelt als durch irgendetwas aufzufallen, war mal wieder in aller Munde. Und die Ditfurth konnte halt zeigen das sie auch noch da ist. Viel gehört hat man von der in der letzten Zeit ja glücklicherweise nicht. Klassisches win-win auf allen Seiten...
 
#7
Maischbergers Quacksalberrunde war ausnahmsweise eine Sternstunde des Fernsehens, wie es den ewigen Volksvertreter Bosbach, der den immergleichen Volksquark in die Glotze schmiert, schnell mal unkontrolliert aus dem blauen Anzug haut. Das könnte er eigentlich jedes mal machen. Wiederholungen ist man ja vom Fernsehen gewohnt.
 
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