BR mit Bayern 3 und Bayern 1 auf einem gutem Weg!


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Das ist nur folgerichtig, zum einen halt der große Kontrast zum Oldieformat (da hätte ich schon viel eher die Streichung erwartet) und zum anderen hat man jetzt ja BR Heimat. Dadurch, dass die sonntägliche Blasmusik z.B. dort bereits nach 12 Uhr weitergeht, hat man die Hörer ja auch ein weiteres Stück an die neue Welle herangeführt, insofern erwartete ich da keinen Aufschrei.
Bedenklicher ist eher dies und das trifft ja beide, insofern ist der Beitrag in diesem Faden schon gut aufgehoben:
Schon seit längerer Zeit sieht der BR „Handlungsbedarf“ für seine meistgehörten UKW-Wellen Bayern 1 und Bayern 3. Letztere sei immer das jüngste Angebot des Senders gewesen, erläutert der zuständige Programmbereichsleiter Walter Schmich (52).
Doch inzwischen liege der Altersdurchschnitt der Bayern 3-Hörer bei 43 Jahren – die Diskrepanz zwischen den aktuellen Hits und dem restlichen Musikangebot werde immer größer. Der Sender beabsichtigt daher, das Programm von Bayern 3 weiter zu verjüngen, die Hörerinnen und Hörer „um die 50“ sollen künftig bei Bayern 1 eine neue Heimat finden.

Erste Weichen wurden bereits gestellt – so moderiert Fritz Egner, einst Weggefährte von Thomas Gottschalk bei Bayern 3 – seit wenigen Wochen bei Bayern 1, zuvor hatte bereits Jürgen „Kauli“ Kaul die Welle gewechselt. Für den Herbst sei ein größerer „Facelift“ beider Programme geplant, kündigt Schmich an.
Wer weicht denn noch beim "hippen" Privatradio-Klon Bayern 3 vom Einheitsbrei ab? Und spielt Musik/hat Hörer auch um die 50?
 
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Wenn Bayern 1 das Unterhaltungs(Dudel)-Publikum "um die 50" erreichen soll und Bayern 3 derzeit schon für die um 43 dudelt, dann wäre es doch nur konsequent, Bayern 1 und Bayern 3 zusammenzulegen oder Bayern 1 komplett zu beenden. Da Hörer meist leicht masochistisch sind und mit ihrem Programm mitaltern, auch wenn sie eigentlich gar nicht mehr angesprochen werden sollen, hätte man dann sogar ein paar Jahre "Reserve", bis die Hörer des verbliebenen Programmes im Durchschnitt 50 geworden sind.

Die freiwerdende UKW-Kette kann man dann bePULSen, ohne sich an der Kultur (BR Klassik, ggf. auch Bayern 2) vergreifen zu müssen. Denn PULS ist jetzt "das jüngste Angebot" des BR.
 
jawoll! endlich ist bayern1 eine richtige dudelwelle. endlich ist das gesamte bayerische radioprogramm durchhörbar! geil. was VW vor jahren begonnen hat wird nun konsequent bei den öffentlichen zu einem ende geführt.
 
Schon irgendwie kraß, das die einzigen Inhalte, die noch irgendwie einen Regionalbezug haben, jetzt aus dem Äther gekickt werden.

Und nicht weniger interessant ist die versteckte Botschaft hinter dieser Aktion, nämlich, daß der BR auch weiterhin UKW als seine einzige Cash-Cow ansieht und als einziges Übertragungsmedium, das von jüngeren Hörern (also von dem kleineren Teil der Gebührenzahler, der aber für den BR den größten Wert darstellt) akzeptiert wird.

Ein doppeltes Eigentor für den BR!

Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, dem BR zumindest die Radio-Gebühren vorzuenthalten? Mich ärgert wirklich jeder Cent, den sie von mir bekommen, obwohl sie keinen einzigen davon verdient haben.
 
Zitat: "Für den Herbst sei ein größerer „Facelift“ beider Programme geplant, kündigt Schmich an."

Na, da bin ich ja mal gespannt. Finde derzeit die Dosis der "aktuellen" Songs recht angenehm. Was mich ein bisschen nervt, ist das extreme Kürzen und Schneiden mancher Songs, vor allem am Morgen.
 
Was ist mit dem sonntäglichen 12-Uhr-Läuten? (Sicher würde/wird nicht nur mein Vater das auf dem neuen Kanal nicht so leicht finden ...). Die Volksmusiksendung von 11 bis 12 Uhr wird ja nicht "verlegt", sondern ihr wird das Standbein weggenommen. Läuft ja schon parallel auf BR Heimat. Fand den Übergang (Teasing) bisher immer relativ gelungen, wer weiterhören wollte wurde dezent zum Umschalten eingeladen.

Ich hab`einen digitalen Empfänger (der nur an bestimmten Stellen funktioniert - arg!!!). Aber ich bin halt neugierig, ein "Medienfreak", da holt man sich sowas bei akzeptablen Preisen irgendwann auch ohne Not. Aber dieses gezwungene Propagierens eines Umstiegs auf DAB (von mir gehört auf BR und SWR) ist einfach nervig, ärgerlich - selbst für mich als Nicht-Betroffenen.
"Wer uns finden will, findet uns." (http://www.merkur.de/kultur/bayern-1-br-streicht-volksmusik-digitalkanal-mai-2016-6086980.html).Tja, hoffentlich, aber dieselben Leute haben (vermeintlich) Probleme Olympia und anderes zu finden, wenn es nicht (auch) auf ARD/ZDF sondern z. B. auf Eurosport läuft (?????). Ärgerlich ist einfach, dass man versucht Leute (sogar treuen Hörern) die Investition aufzunötigen. Gut, falls man davon ausgeht, dass UKW irgendwann Geschichte ist, kann (könnte) man das Aufnötigen auch als besondere Art von Fürsorge umdeuten. Will sagen, wer sich jetzt schon den Digitalempfänger zulegt, ist ggf. am UKW-Abschaltag nicht in Not.

Noch ärgerlicher fand ich "einst" die Abschaltung des analogen terrestrischen Fernsehens: Da war der Zweitfernseher unbrauchbar.

Und zu Fernsehen/Radio nur noch die kleine Randnotiz: Wozu der Firlefanz, wenn das Ganze die Verschlechterung einer unnötigen ausgedehnten Zeitverzögerung mit sich bringt (selbst ein ggf. verbessertes Fernsehbild macht dies für mich nicht wett).?

Aber: Hauptsache die Konsumdenke fördern (auch als öffentlich-rechtliche Anstalt, die den Privaten natürlich äh vermeintlich moralisch überlegen ist ...) Und warum eigentlich Dinge einfach machen bzw. halten, wenn`s auch kompliziert geht?
 
...was VW vor jahren begonnen hat wird nun konsequent bei den öffentlichen zu einem ende geführt.
Nur dass mit dem Ende dieses grausamen Reformprozesses halt leider auch das Radiogeschäft seinem Ende entgegensieht. So viele alternativlose Masochisten wird es in naher Zukunft nicht mehr geben, und von den motorisierten Pendlern kann das Dudelradio nicht leben.
 
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Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, dem BR zumindest die Radio-Gebühren vorzuenthalten? Mich ärgert wirklich jeder Cent, den sie von mir bekommen, obwohl sie keinen einzigen davon verdient haben.
Falls es Deinem Seelenfrieden etwas helfen kann, biete ich Dir einen Deal an. Ich habe meinen Wohnsitz in Berlin und zahle dort an den RBB, der mich auf allen Programmen außer dem Kulturradio mit völlig verbogenem, verzerrten und plattgepreßten Sound "beglückt". Ich hörte früher gern einige wenige Sendungen auf Radio Eins, das geht seit 2011 deswegen nicht mehr. Ich bin allergisch gegen diesen verzerrten Alien-Sound. Und im Kulturradio finde ich mich nur recht selten wieder.

Dafür erfreue ich mich sehr an Bayern 2 und schätze es als das für mich beste und wichtigste Radioprogramm in Deutschland. Gerne würde ich dem BR für Bayern 2 und manches auf BR Klassik meine Gebühren zukommen lassen.

Falls Du was für Dich annehmbares beim RBB finden solltest, dann lass uns doch gedanklich tauschen. Meine Gebühren zum BR, Deine zum RBB.

Naja gut: Immerhin muss man als Freund der BR-Volksmusik keinen digitalen Empfänger kaufen, wenn man BR Heimat über Satellit oder online reinkriegt.
Nicht immer ist das so einfach. Nimm ein fernsehfreies Wohnzimmer mit Stereoanlage, die natürlich nur UKW hat. Internet-Flatrate ist nicht vorhanden im Haushalt. Da müßte dann auf DAB aufgerüstet werden, was u.U. den Neukauf einer kompletten Anlage oder das Dazustellen eines optisch absolut nicht dazupassenden Gerätes erfordert. Meine Eltern - durchaus im Alter für "Volksmusik", mein Vater wäre aber eher mit Big-Band-Sounds von 1947 zu begeistern - würden das z.B. verweigern, aus Gründen weiterer Technik, neuer Bedienung, weiterer "Verschandelung" der Wohnung etc.

Wo sollte hier noch eine Kiste drauf, auch wenns nur ein kleiner "Adapter" wäre? Mit weiterem Kabelgestrüpp, mit weiterem Steckernetzteil?

stereoanlage.jpg

Ich habe das prinzipiell tatsächlich so bestehende Problem (fast alle UKW-Programme rauschen am Kabel - vor allem die Kulturwellen, via Zimmerantenne sind nur DLF, Figaro und DKultur leidlich erträglich zu empfangen, Radio blieb also aus) bei meinen Eltern nun dadurch gelöst, daß ich das regionale Kabelnetz UKW-technisch komplett umgestrickt habe. Nun rauscht erstmal nix mehr und es gibt unter den 43 UKW-Programmen u.a. auch 10 Kulturprogramme und sogar BR Heimat auf UKW. Wir haben ein Seniorenheim an dem Kabelnetz hängen. Ich könnte mir vorstellen, daß es da entsprechende Freunde fürs Programm geben würde - wenns nur jemand findet. Anwesend ist das Programm zumindest, hier der Beweis:

BRHeimat auf UKW.jpg
 
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Nach kurzer Einarbeitungszeit könnte Chromecast Audio eine kostengünstige und diskrete Lösung sein, sofern man ein Tablet oder Smartphone sein Eigen nennt und per WLAN surft:

Man schließt das kleine Gerät an die eigene Anlage an und konfiguriert es per App, damit es den Zugang zum WLAN findet. Dann kann es z.B. mit der TuneIn-App ansteuern und so den BR-Heimat-Stream "rüberwerfen". Das Smartphone oder Tablet ist dann sozusagen die Fernbedienung. Kostet maximal 39 Euro und ist, wie gesagt, nach einiger Zeit ziemlich intuitiv. Aber für sowas muss man empfänglich sein (no pun intended).
 
Wo sollte hier noch eine Kiste drauf, auch wenns nur ein kleiner "Adapter" wäre? Mit weiterem Kabelgestrüpp, mit weiterem Steckernetzteil?

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Wenn man gar nix neues möchte, gehts natürlich nicht. Aber so ein Tuner
http://www.de.onkyo.com/de/produkte/t-4030-85880.html
https://www.audioblock.de/dab-radio-r-250
unter das auf dem Foto rechte Gerät würde sich mMn optisch nicht schlecht machen. Cinch-Kabel und Netzteil verschwinden natürlich hinter den Geräten.
 
Ich sehe die gefahr, das Bayern 1 zu einen zweiten Bayern 3 werden könnte, änlich wie es beim SWR und hr betrieben wird. Ich finde auch das man Bayern 3 nicht verjüngern muß. Der BR möchte, das sein Bayern3 von den 14-49jährigen gehört wird, was heutzutage nicht mehr möglich ist. Entweder 14-25 oder 25-40. Wenn man die Jugend von 14-25 Jahren ansprechen möchte, müßte man halt mal PULS zu einen richtigen Jungensender wie SWR DASDIG aufbauen und nicht ein reines Independent Format. Mag seine Fans haben, die Masse erreicht man aber damit nicht.

Daher mein Vorschlag:
B1: 50er, 60er, 70er. Programm für ab 50 jährige zugeschnitten
B2: zu lassen wie es ist, Kultur, Gesellschaft und Kirche. Dazu würden dann auch Gottdienste dazu gehören.
B3: 80er, 90er und das beste von heute. Programm zugeschitten für ab 30 Jahren
B4: Klassikprogramm. So lassen wie es ist.
B5: Nachrichten/Information. Kann auch so bleiben wie es ist.
B5 Plus: Live, Sonder- und Sportveranstaltungen, Evends
Puls: Reformieren und ein Format wie Dasdig einführen. Programm zugeschitten für 14-25 Jährige
Plus: Schlagerprogramm. Kann so bleiben wie es ist.
Heimat: Volks- und Blasmusik.

Und alle die bis jetzt BR gehört haben, hätten ihr Programm.
 
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