Bremen NEXT möglicherweise auch auf UKW


#51
Nochmal zur Werbung:
bislang handelt es sich um einen Werbespot pro Stunde, jeweils um ca. 10min vor der vollen Stunde. Zielgruppengerecht war der erste gesendete Spot von einer "Lernhilfe".
 
#53
Bin mal gespannt, was die "neuen" in Bremen zu bieten haben. Ob und wann der NDR wohl mit einem neuen Jugendprogramm wohl nachzieht? Beim ersten jungen Programm hat es fast 8 Jahre gedauert. Ach ich vergesse, der NDR hat ja schon ein total krasses, hippes Jugendradio. Hoffentlich zeigt Bremen Next zumindest in und um Bremen herum mal, wie man es besser macht.

Hier übrigrens das Programm: http://www.radiobremen.de/bremennext/programm/
Naja, viel Moderiert wird wohl nicht. Der Vormittag und der Abend scheinen unmoderiert zu sein.
Bremen soll den NDR zeigen wie jugendradio geht das ich nicht lache wenn dann Solle der WDR mal Radio Bremen zeigen wie ein Radio Sender für teens sein muss. 1LIVE und N-JOY Sind die 2 bessten Radio Teen wellen

Was kanns für ein privat den werden wer hat sie alles beworben
 
#54
1LIVE und N-JOY Sind die 2 bessten Radio Teen wellen
Bei 1Live würde ich dir zustimmen. Aber N-Joy... Hast du das Programm mal gehört? Komplett inhaltsleere Moderationen und dazu Musik, die ihre Zenit lange überschritten hat. Aber das hab ich hier ja schon oft genug ausgeführt.
Alles in allem gefällt mir Bremen Next bisher ganz gut. Ist in jedem Fall mal was anderes. Bin gespannt, was die noch zu bieten haben (trotz des minimalen Etats)
 
#55
So, 30 Leute arbeiten für Bremen NEXT, wie in "buten un binnen" zu vernehmen war; hier die Vorstellung von Bremen NEXT und Einblicke in Moderation und Redaktion aus "buten un binnen" von Katja Runge und Henning van Lil (5:53 Minuten):
Kann man Bremen NEXT verstehen?
Beri und Stunnah sind die Gesichter des neuen, jungen Angebots von Radio Bremen. Bremen NEXT ist crossmedial und soll ganz nah dran sein an dem Lebensgefühl der 15- bis 25-Jährigen.
 
#57
Ich habe heute ehrlich zum ersten mal von einem Programm namens "Bremen Next" gehört und mir nun die Webseite angeschaut.

*****

NEXT ist dein abgefuckter, ausgeschlafener Mitbewohner

für einen nicen Partysamstag

und immer on Point

#mutterfickerwenndumeinsohnbist

Keine Ahnung von gar nichts, aber 'ne große Schnauze.

#sexyasficken

#DerBassMussFicken

von den koolsten Events und den freshesten Acts.

Wenn Indie und Elektro, Rap und Akustik heimlich im NEXT-Studio gebumst hätten

*****

Das nennt man dann wohl zielgruppengerecht? Na, dann kanns ja losgehen. ;)


P.S. Gibt's irgendwo Fotos vom Studio? Muffeln die da wirklich in ein Shure SM7? RB ist doch ansonsten wohl komplett auf Gefell M930.
 
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#58
RB hatte mal eine Jugendwelle, die zusammen mit ihrem Publikum gealtert ist. Und das ziemlich erfolgreich. Das hätte man jetzt zerschlagen können - aber die Hörer wären dann auch ganz weg von RB.
Ganz meine Meinung. Der Hörer möchte "sein" Programm behalten. Man lese nur einmal hier in den Radioforen die Schwärmereien für SDR 3, DT 64, Radio Caroline, oder für andere ehemalige Giganten.

Ich kann mich nur wiederholen, verjüngen ist Quatsch. Und verjüngen unter einem seit jahrzehnten eingeführten, alten Label ist noch weniger erfolgversprechend: Die Markenbindung der alten Hörer zerstört, neue, junge Hörer dank altem Label gar nicht erst richtig erreicht.
 
#59
Radio Bremen Vier (ab 29.08.2016):
Hoffentlich geht man noch mehr in die Richtung, die 90er zu beleben, wie man es die letzten Monate schon gemacht hat.
Auf die Idee, den Nordwesten wieder (außerhalb des sicher ambitionierten, aber durchaus auch diskussionswürdigen Nordwestradios) mit einem Mehr an qualitativer Radiokultur zu versorgen, wird man wohl nicht kommen; mit Blick auf das was Bremen Next so abliefert, erscheint dieser Gedankenansatz geradezu grotesk.
Meine Vermutung wäre, dass sich Radio Bremen Vier irgendwo zwischen NDR 2 und n-joy / Bremen Next einpendeln wird. Das ist ungefähr so, als ob man bei einem 40-cm-Lineal den Bereich zwischen 1,5 und 1,6 cm ganz besonders intensiv ausloten würde wollen (und um beim Bild zu bleiben: Qualität gibt es erst oberhalb 30 cm...;)).
Oder um es umgekehrt zu formulieren: die Möglichkeit, es könnte eine Art rbb radio eins entstehen, halte ich (leider) für ausgeschlossen.

Bremen Next (auf das Radio vorweg kann man getrost verzichten...) setzt einen Maßstab, den man - wie Radiowaves wohl auch - nur noch mit ganz bitterem Galgenhumor nehmen kann. Dass Radio sich abschafft, ist nicht neu, aber auf diese Weise und nun per UKW dann wohl schon. Wenn das - was oben drüber wirklich Zitate sind - Sprache und Intellekt der 15- bis 25-jährigen spiegeln, dann "gute Nacht"...
Die Auswirkungen der Oberflächlichkeit, Unbedarftheit und nicht zuletzt des Desinteresses an Gesellschaft ganz im allgemeinen der "ersten Generation" der ARD-Jugendwellen halte ich bereits für extrem kritisch, auch (oder gerade) weil die Dumpfbackigkeit dort besonders arg als "hip" und "in" und "wir sind ja alle so schlau" verkauft wird. Und sei es nur beim bloßen Verständnis vom Medium Radio. Wenn irgendwann die Bremen-Next-Generation, so wie sie dort geprägt wird, zum Zuge kommt, kann man den Laden eigentlich komplett dicht machen...
 
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#60
NEXT ist dein abgefuckter, ausgeschlafener Mitbewohner

für einen nicen Partysamstag

und immer on Point

#mutterfickerwenndumeinsohnbist
Das mit der Ausdrucksweise stört mich selbst. Ich bin selbst in der Zielgruppe und denk mir
1. Reden wirklich Junge leute so?
2. muss man das auf nem ÖR-Sender so sagen?

Hier kann man jedenfalls schon etwas vom Studio sehen. Gäste live über Facebook Live streamen ist aufjedenfall ne coole Sache.
Man achte auf das aus 2 Schlagzeilen bestehende "Update" um halb (circa 25:30). Ich dachte man traut der Zielgruppe richtige Nachrichten zu...
 
#63
Ich habe heute ehrlich zum ersten mal von einem Programm namens "Bremen Next" gehört und mir nun die Webseite angeschaut.
[...]
Keine Ahnung von gar nichts, aber 'ne große Schnauze.
Voll krass k3w1 [so haben das wohl die Kinder vor zehn Jahren gesagt], wie sie da über ihre Chefin reden dürfen.


#DerBassMussFicken
Beilage zur Pressemappe: Ein Kondom. Schien manche schlipslosen Anzüge zu erzürnen.


P.S. Gibt's irgendwo Fotos vom Studio? Muffeln die da wirklich in ein Shure SM7?
Eine andere Butze wird das doch sicher nicht gewesen sein, in der sie vorher das Rumcoolen geübt haben.
 
#64
Das mit der Ausdrucksweise stört mich selbst. Ich bin selbst in der Zielgruppe und denk mir
1. Reden wirklich Junge leute so?
Nein, natürlich nicht! Aber es gibt tatsächlich Berater die sagen, daß sie so reden :D. Meine Nichte und mein Neffe lachen ja über alles was mit Radio zu tun hat. Das sind doch "die, die so alte Musik spielen und so dummes Zeug labern". Alte Musik heißt in dem Fall: Ein Monat alt und bei Spotify längst durch ;)
 
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#67
Was ist das für 1 Radiosender?
Hier haben wir dann wohl den besten Beitrag zu Bremen Next, von (der) Zielgruppe her!

Was an #DerBassMussFicken so schlecht sein soll, weiß ich nicht - passt aber zu diesem Forum hier, wo Social-Media so beliebt ist, dass »Bilder im Kopf« von Sido als Straßenrap durchgeht.

Lasst die Leute doch tüfteln und das Programm entwickeln - gar nichts machen und "nur das beste von gestern heute und morgen" zu spielen oder zu verweisen, dass junge Leute nur Spotify hören, ist auch keine Lösung!
 
#68
Was an #DerBassMussFicken so schlecht sein soll, weiß ich nicht
Ich auch nicht. Die Hashtags sind sogar recht gut getroffen. Hashtags sind immer noch im Aufschwung. Die anderen Sätze entsprechen auch der Jugendsprache, also schon ganz nice gemacht.
Mich stört allein dieser Satz: "von den koolsten Events und den freshesten Acts."
Nein, "kool" und "fresh" hat wahrscheinlich noch niemals ein Jugendlicher gesagt. Das stammt wahrscheinlich aus derselben Feder wie die ganzen "Jugendwörter des Jahres", die auch allesamt an der Realität vorbeigehen.
 
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#69
Ich auch nicht. Die Hashtags sind sogar recht gut getroffen. Hashtags sind immer noch im Aufschwung. Die anderen Sätze entsprechen auch der Jugendsprache, also schon ganz nice gemacht.
Mich stört allein dieser Satz: "von den koolsten Events und den freshesten Acts."
Nein, "kool" und "fresh" hat wahrscheinlich noch niemals ein Jugendlicher gesagt. Das stammt wahrscheinlich aus derselben Feder wie die ganzen "Jugendwörter des Jahres", die auch allesamt an der Realität vorbeigehen.
Das denke ich auch. Ansonsten alles super auf den Punkt gebracht!
 
#70
Ich habe damit ein grundsätzliches Problem.

Hier werden von der Bevölkerung eingetriebene Gebühren verwendet, um reine Spaß- und Partybeschallung zu machen. Das ist in meinen Augen Mißbrauch. Das ist so, als würde von den Krankenkassenbeiträgen Alkohol und Crystal für alle gekauft und verteilt, weils gerade in der Bevölkerung angesagt ist und man sich damit gegenüber der Masse gutstellen kann.

Auch wenn ich damit als Spaßbremse und altmodisch dastehe: die Menschheit kann es sich nicht (mehr) leisten, ihre Existenz als k3wle Dauerparty zu betrachten. Es sei denn, sie nimmt das finale "Game over" tatsächlich ebenso k3wl hin. Auch eine menschliche Gesellschaft / Zivilisation braucht eine gewisse "Hygiene". So wie bei "immer nur Schokolade und Süßgetränke, aber niemals Zähneputzen" sehr bald erhebliche Probleme mit den Zähnen auftreten werden, treten bei "immer nur lässig Party machen und große Klappe haben" bekanntermaßen auch bald erhebliche Probleme anderer Art auf. Die reichen von Azubis, die am Montag arbeitsunfähig sind und verstockt herumhocken über das weit verbreitete Phänomen, daß Ausbildungsbetriebe zwar eine Menge Bewerbungsschreiben bekommen, aber keinen geeigneten Nachwuchs finden, hin zum Berufswunsch "Youtube-Star" und verschuldeten Jugendlichen, die Handy- und Party-Rechnung nicht mehr bezahlen können. Im vermeintlich gebildeteren Milieu lernt/studiert man "was mit Medien" oder "was mit Werbung" und verbringt dann seine Existenz meist mit ebenso unsinnigen Dingen - zum Beispiel mit der Gestaltung von öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogrammen, die die Nachwuchs-Kader dieser verlorenen Generation bespaßen sollen.

Derweil fährt, wie ein Blick in die Nachrichten (dazu bitte auf ein Programm mit Nachrichten umschalten, es gibt zum Glück noch einige) zeigt, die menschliche Zivilisation vollends gegen die Wand. Die Einschläge kommen seit Jahren immer näher und alles, was die deutsche Bevölkerung dem entgegenzusetzen hat, ist die Mischung aus "Augen zu und mit der Party weitermachen", solange es unseren Spaß betrifft und Panik / Hysterie, falls es mal brenzlig wird.

Hier läuft grundlegend was schief, nicht nur im Verständnis, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu leisten hat. Das geht viel tiefer: es ist offenbar weiten Kreisen der Bevölkerung absolut nicht bewußt, welche Funktion wir Menschen in der Gesellschaft haben, daß eine gesunde, humanistische Zukunft nicht von alleine kommt und daß die dazu nötige Ernsthaftigkeit auch ihren Raum und ihre Ausdrucksmöglichkeiten braucht. Und, weil sie "anstrengender" als Dauerparty ist, auch subventioniert werden muß. Dafür ist am Ende wieder kein Geld da bei der ARD, und dann kommt sowas: http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/weitwinkel/sendungsseite-einstellung-weitwinkel-100.html

Das ist jetzt zwar am anderen Ende dieser Republik, zeigt aber die andere Seite und die vorherrschende Mentalität des "das ist nunmal so, können wir auch nicht ändern". Doch, könnte man: indem man alles "Ungesunde" bei den Öffis weglässt und aufhört, wertvolle Ressourcen zu vernichten. Am Ende sitzen sowieso alle Anstalten um den gleichen Gebühren-Topf nebst Ausgleichszahlungen herum.

Und das alles betrifft nicht nur Bremen Next, sondern jede ARD-Anstalt mit jeweils mindestens 2 oder 3 ihrer Programme. Es paß nur hier gerade wieder so erschütternd präzise hin.

Ach so:
Hashtags sind immer noch im Aufschwung.
Drogen auch. Amokläufe auch. Ertrinkende Menschen im Mittelmeer auch. Rassisten und Nationalisten auch. Es gibt Dinge, die sind "im Aufschwung" und ich lege keinerlei Wert darauf, sie dafür besser zu platzieren oder sonstwie zu fördern.

Was an den meist unsinnigen und nur schwer lesbaren Modernitätsfloskeln einen Halbton hochgesetzt wird (#) und wie das klingen soll, habe ich übrigens bis heute nicht verstanden.
 
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#71
Du überschätzt doch völlig, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk für eine Gesellschaft leisten kann. Kein Angebot für eine junge Zielgruppe anzubieten, die auch Gebühren bezahlen, ist nicht problematisch? Und warum sollte es Missbrauch sein, Gebühren für ein solches Angebot zu verwenden? Worin unterscheidet sich die Rechtfertigung für ein junges Angebot von Schlager- und Mainstream-Programmen der ARD?
 
#72
Hier werden von der Bevölkerung eingetriebene Gebühren verwendet, um reine Spaß- und Partybeschallung zu machen. Das ist in meinen Augen Mißbrauch.
Aber nur in Deinen Augen. "Unterhaltung" gehört zum Grundauftrag des ö-r-Rundfunks. Schon immer! Andernfalls würde man auch komplett am Publikum vorbeisenden.
Das Programm ist nicht nur für die maximal 3%-Hörerschaft da, die die Kulturwellen einschalten, in dem Fall würde es das Radio schon mangels Nachfrage gar nicht mehr geben.
 
#74
Das kleine Radio Bremen hat zumindest im Gegensatz zum großen NDR den Mut ein richtiges Jugendprogramm auf die Beine zu stellen. Das kann ich nur begrüßen und wünsche für Bremen Next einen guten Start und viel Erfolg in der Zielgruppe!
 
#75
Du überschätzt doch völlig, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk für eine Gesellschaft leisten kann.
Oh, praktisch: dann kann mans ja auch gleich bleibenlassen und die Gebühr um paar Cent reduzieren. Und in Bayern BR Klassik auf UKW lassen, statt es durch etwas zu ersetzen, was ohnehin keine Wirkung hat.

Und: was die Medien in Ostdeutschland zwischen ihrer Selbstbefreiung im Herbst 1989 und ihrer abermaligen Gleichschaltung und Ausrichtung auf Belanglosigkeiten ab 1992 (MDR, NDR) bzw. ab 1997 (ORB) zu leisten vermochten, ist bereits vergessen? Wer das nicht erlebt hat damals, kann vielleicht wirklich nicht ermessen, was Medien leisten können.

Kein Angebot für eine junge Zielgruppe anzubieten, die auch Gebühren bezahlen, ist nicht problematisch?
Ich bin vor vielen Jahren, es war noch zu DDR-Zeiten, mal auf einem formal "offenes-Meer-tauglichem" Schiff gefahren, natürlich in DDR-Boddengewässern. Da hing neben den weißen Tonnen mit den Rettungsflößen eine Hinweistafel, wie man sich im Falle einer Evakuierung und ggf. tagelangen Treibens auf dem Meer zu verhalten habe. Ich erinnere mich daran, daß dort ganz klar draufstand, nichts zu trinken ist immer noch besser als Salzwasser zu trinken. Und so ist es auch: wenn ich nur Gift im Angebot habe, verzichte ich doch lieber auf das Gift und habe nichts im Angebot. Ist allemal gesünder.

Und warum sollte es Missbrauch sein, Gebühren für ein solches Angebot zu verwenden?
Steht doch oben: weils hinderlich ist für eine gesunde Entwicklung der Gesellschaft.

Worin unterscheidet sich die Rechtfertigung für ein junges Angebot von Schlager- und Mainstream-Programmen der ARD?
Steht auch oben: gar nicht. Bremen Next ist nur wieder mal der aktuelle Aufhänger und Beweis, daß man immer noch nicht erkannt hat, wie weit man weg ist von dem, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk leisten sollte.

Oh, da irrst Du. Das weißt Du auch. Alleine ich kenne genug nicht-mehr-Radiohörer oder nur-noch-Kulturwellen-Hörer-und-auch-da-zunehmend-unzufrieden-seiend und mein Bekanntenkreis ist nicht allzu groß.

"Unterhaltung" gehört zum Grundauftrag des ö-r-Rundfunks.
Auch Unterhaltungsdelirium? [Hier bitte den alten O-Ton von Arnold Schönberg einspielen...]

Ich habe gestern versucht, mir dieses weiter oben verlinkte Video von Bremen Next anzutun. Habe wegen Fremdschämens abgebrochen. Wenn außer Plattheiten und Gegacker nichts kommt, ist das Gebührenverschwendung. Wenn die ARD inzwischen unfähig sein sollte, intelligent zu unterhalten, sollte man ihr die Erlaubnis zu Unterhaltung endlich entziehen. Man sollte die Welt nicht noch schlimmer machen, als sie ohnehin schon ist. Irgendwann sitzen die Leute im Luftschutzkeller und ticken aus, weil kein Handynetz mehr funktioniert und sie keine Doppelkreuze mehr versenden können. Das ist doch abartig. Mit diesen Hashtag-gesteuerten Marionetten kann man doch nix brauchbares in dieser Welt anfangen. Davon wird kein zerstörtes Ökosystem intakt, wird kein Krieg beendet, wird kein Humanismus in die Herzen gepflanzt.

Das Programm ist nicht nur für die maximal 3%-Hörerschaft da, die die Kulturwellen einschalten, in dem Fall würde es das Radio schon mangels Nachfrage gar nicht mehr geben.
Was immer noch besser wäre als ein Radio, das die Verblödung der Massen unterstützt. Wahrheit und die daraus erwachsenden Notwendigkeiten haben nichts mit Mehrheit zu tun. So billig funktioniert das Universum nicht, wie wir weltweit eindrucksvoll sehen.

Mich wundert nur, dass ausgerechnet nun Radio Bremen, das es nun wirklich nicht gerade dicke hat, mit einem neuen Programm daher kommt.
"Intern umgeschichtet". Was so etwas bedeutet, sehen wir an anderen Anstalten, teils unter internationaler Beobachtung, wie im Falle des nun vernichteten SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Anderenorts sehen wir es an eingestellten wertvollen Sendungen (die kommen immer zuerst dran).
 
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