Brexit

Was sagt Ihr den Engländern zum Abschied?

  • Och nö!

    Abstimmungen: 2 25,0%
  • Tschö mit ö!

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Kopf hoch! Gegen die Fußballtitanen aus Island kann jeder mal verlieren

    Abstimmungen: 1 12,5%
  • Habt Ihr, als nicht-EU-Ausländer, schon Euer Schottlandvisum beantragt? 6 Monate im Voraus?

    Abstimmungen: 2 25,0%
  • Jetzt machen wir eben Helgoland zur Offshore-Steueroase in der EU!

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Schnell die strategischen Reserven an frittierten Schokoriegel und Chips mit Erdbeergeschmack aufsto

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ich kann die Panik verstehen! Wer konnte denn ahnen,dass das Ergebnis des Referendum wirklich zählt?

    Abstimmungen: 1 12,5%
  • Endlich wieder dieses "Feindsender"-Gefühl, wenn man die BBC einschaltet!

    Abstimmungen: 2 25,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    8

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Digitaliban

Gesperrter Benutzer
#26
Die EU möchte ja nun daß die Unterzeichnung des Austrittgesuches bis zum Dienstag vorliegt.

Was man als Deutscher einfach nicht versteht ist die britische Mentalität, Briten im Allgemeinen machen sich nur wenige Gedanken und treten ersteinmal großkotzig auf.
Nun stellen sich viele hin und sagen sie wären nicht richtig informiert worden - was sicherlich stimmen mag wenn man einfach nur den lautesten Populisten sein Gehör schenkt!

Daß ein Votum wie Dieses jedoch deutliche und weitreichende Konsequenzen hat das sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sind, und wenn man sich dann noch vor Augen führt daß mehr als 25% der Briten einfach NICHT wählen gegangen sind dann wundert dies einen umso mehr, zumal die Nichtwähler doch eher nicht die sein dürften die für den Brexit gestimmt sondern für "Remain" gestimmt hätten.

Jetzt wird dort also ein neues Referendum gefordert und ich vermute daß sich gerade unter den 2 Millionen Unterzeichnern nicht wenige Nichtwähler befinden dürften, die schreien dann nicht nur dort meistens am Lautesten wenn ihnen das Ergebnis vorliegt.

Was ich jedoch genauso bedenklich finde sind jeweils die Stimmen aus dem Ausland die Austrittsgedanken auf die gleiche Art vorverurteilen mit welcher dieses Votum nun geendet ist.

Demokratie propagieren und wenn Demokratie so ausfällt wie es von Gutmenschen und Weltverbesserern nicht gewollt wird bedient man sich einfach an einem Rundumschlag mit der Keule!

Die Regeln waren im Vorfeld klar, eine einfache Mehrheit von bzw. 16,8 Millionen Stimmen reichen zum "Leave" - hinterher ist man eben immer schlauer!
 
#27
Demokratie propagieren und wenn Demokratie so ausfällt wie es von Gutmenschen und Weltverbesserern nicht gewollt wird bedient man sich einfach an einem Rundumschlag mit der Keule!
Beredtes Beispiel war heute im Presseclub übrigens Frau Gaus von der taz, die plebebiszitäre Elemente bei "komplexen" Entscheidungen ablehnt. - Wo fängt eigentlich "komplex" an, und wie schafft es die Schweiz, überhaupt noch zu existieren bei den vielen Volksabstimmungen?
 
#28
Jetzt wird dort also ein neues Referendum gefordert und ich vermute daß sich gerade unter den 2 Millionen Unterzeichnern nicht wenige Nichtwähler befinden dürften, die schreien dann nicht nur dort meistens am Lautesten wenn ihnen das Ergebnis vorliegt.
Die Regeln waren im Vorfeld klar, eine einfache Mehrheit von bzw. 16,8 Millionen Stimmen reichen zum "Leave" - hinterher ist man eben immer schlauer!
Das erwähnte geforderte neue Referendum bzw. die entsprechende Petition an das Parlament, die dieses fordert, wurde bereits im Mai von der Leave-Fraktion gestartet, die selber ein Ergebnis, wenn es 52:48 für Remain ausgefallen wäre, nicht akzeptiert hätten.
Aktuell sind es 3,163,133 signatures (darunter diverse aus Nordkorea sowie von mehr Leuten, die Vatikanstadt angaben, als im Vatikan überhaupt leben...; die werden noch wieder rausgerechnet), der größte Teil davon stammt aus der Zeit VOR dem Referendum - von Leuten die für den Brexit stimmten und schonmal prophylaktisch das erwartete "Remain"-Ergebnis anzweifeln wollten, sofern es so knapp würde wie es jetzt tatsächlich für "Leave" geworden ist. Und die schreien jetzt rum, daß man ihre Petition gekapert hätte und wollen selber nichts mehr davon wissen :D

http://www.huffingtonpost.co.uk/ent...ferendum-petition_uk_576f8b28e4b0232d331e1b39
 
Zuletzt bearbeitet:
#30
(...) und wie schafft es die Schweiz, überhaupt noch zu existieren bei den vielen Volksabstimmungen?
Immerhin melden sich inzwischen die ganzen - ähh ..achso.. -xperten zu Wort und melden, dass sie keine Experten sind. So zum Beispiel gerade einer aus Deutschland im SRF, der befragt wurde welche Konsequenzen der Brexit denn nun auf Deutschland haben dürfte und was D'land das kosten dürfte.
Antwort: "Ja das kann ich Ihnen so aus dem stegreif so nicht sagen!"

Die bösen Medien haben den aaaarmen ähhh - Entschuldigung -experten gar keine Zeit gelassen sich schlau zu machen.

Wer sagt eigentlich, dass es die Schweiz noch gibt? Oder: Vielleicht sind die ganzen Volksabstimmungen ja auch nur ein Produkt der Lügenpresse?
 
#31
Beredtes Beispiel war heute im Presseclub übrigens Frau Gaus von der taz, die plebebiszitäre Elemente bei "komplexen" Entscheidungen ablehnt.
So ganz Unrecht hat Sie ja nicht. Viele Briten sind sich wohl jetzt erst über die Konsequenzen ihrer Entscheidung bewusst und wenn ich mir vorstelle, dass bei der zunehmenden Volksverdummung auch in Deutschland über wichtige Themen Volksentscheide durchgeführt werden würden, läuft es mir jetzt schon kalt den Rücken runter.
 
Gefällt mir: iro
#32
Viele Briten sind sich wohl jetzt erst über die Konsequenzen ihrer Entscheidung bewusst
Wenn man dann auch noch Aussagen hört wie "Ich hatte ja keine Ahnung, dass MEINE Stimme Gewicht hat" kann man nur noch am Verstand dieser Menschen zweifeln. Die Gegner der EU wollten es so haben, also bitte sehr.
Dass jetzt Schottland nach einem Verbleib in der EU, und somit nach Unabhängigkeit strebt, dürfte diesen ach so Ahnungslosen zusätzlich sehr sauer aufstoßen.
 
#35
... dass bei der zunehmenden Volksverdummung auch in Deutschland über wichtige Themen...
Denkt mal darüber nach, wer für die "Volksverdummung" auch verantwortlich ist. - Jetzt komme mir niemand mit den Politikern, die sicherlich Teil des Systems sind, aber da sitzen auch andere Berufsgruppen in den gut gepolsterten Hintern der Politiker und helfen bei deren Ausdünstungen kräftig mit. Wer eine davon ist, denkt einmal nach...
 

Digitaliban

Gesperrter Benutzer
#36
Nochmal: die Regeln des Referendums waren im Vorfeld klar, Schottland hat sich vor 2 Jahren FÜR einen Verbleib im UK entschieden und auch damals war die Anti-EU Stimmung dort unübersehbar und zudem war das Referendum schon absehbar, wenn auch erst 2017/18.

Jetzt bei jedem Entscheid eine erneute Unabhängigkeit fordern läßt also ebenfalls an der Auffassung derer zweifeln und es ist trotz weiterer EU-Subventionen keinesfalls sichergestellt daß der jetzige wirtschaftliche Wohlstand dann auch aufrecht erhalten werden kann.

Alle mit Weitsicht würden jetzt unabhängig von dem EU-Austritt weiterhin ein starkes Königreich propagieren denn alles Gerede und alle Bemühungen für einen Zerfall würden dann viel mehr Schaden anrichten.

Ich glaube an ein starkes und unabhängiges Britannien, wenn auch nicht unter den momentanen Voraussetzungen.
 
#37
und es ist trotz weiterer EU-Subventionen keinesfalls sichergestellt daß der jetzige wirtschaftliche Wohlstand dann auch aufrecht erhalten werden kann
Nochmal: Schottland wäre in der EU ein Nettozahler! Schottland würde mehr Geld an die EU zahlen, als es von der EU zurückbekommt. D.h. Schottland kann sich die Unabhängigkeit finanziell leisten. Und bei der Landesteilung würden zukünftig dann 91% der Steuereinnahmen für das Nordseeöl an Schottland fließen. Bis das Öl in vermuteten 35 Jahren aufgebraucht ist.
 
#38
... und wie schafft es die Schweiz, überhaupt noch zu existieren bei den vielen Volksabstimmungen?
- es sind viele Volksabstimmungen. Die Schweizer Bürger werden durchschnittlich 8..10 x pro Jahr zur Urne gebeten (National und Kantonal). Das führt dazu, dass man nicht den Volkszorn auf "das Establishment" "die da Oben" "die EU" und den ganzen Rest auf EINE Abstimmungsfrage konzentrieren muss.
- auch die CH "kaut" an manchen ihrer Abstimmungen. Die Ablehnung des EWR-Beitritts vor mehreren Jahren hat z.B. den Zugang schweizer Fachkräfte auf den EU-Arbeitsmarkt erst mal stark erschwert. (konkretes Beispiel aus dem Familienkreis: Abstufung eines Lehrers um 2 Gehaltsstufen, weil der Abschluss nicht mehr anerkannt wurde).
Die Umsetzung des Zuwanderungsstopps hat letztlich die Arbeitskraftsituation in der Schweiz erheblich erschwert. Die Schweiz lebt bei Fachkräften schon lange davon, dass sie mangelnde Ausbildungszahlen durch teuer bezahlte Kräfte aus dem Ausland ausgleicht. Aber die Zuwanderungsstopper meinten eigentlich die "Jugos", die auf den Straßen herumlungern. Nicht den niederländischen Chefarzt, die französische Erzieherin oder die deutsche Ergotherapeutin. Die sind zwar (mangels Mundart) auch nicht sonderlich beliebt, aber doch immerhin ist deren Notwendigkeit Konsens.
- es gibt auch immer wieder Abstimmungen, die vom Volk missverstanden werden. Die Vignette hat es damals geschafft, weil ein nennenswerter Teil von Urs Normalbürger davon überzeugt war, die müsste nur auf Autos aus dem Ausland gepappt werden.

Alles in Allem haben die Schweizerinnen und Schweizer (bei aller Populismusanfälligkeit und Neigung zum Konservativen) kapiert, dass ihre Entscheidungen ganz konkrete Auswirkungen haben. Diese Erfahrungen musste doch weder der Niederländer machen, der mit seiner Stimme das Asoziatierungsabkommen (mist - wie schreibt man das?) mit der Ukraine abgelehnt hat noch der Franzose, der die letzte EU-Vertragsänderung abgelehnt hat. Und darum tut es bisher auch herzlich wenig weh, bei "Leave" sein Kreuz zu setzen.

Wer kennt sich denn wirklich aus, wie Abstimmungen in der Schweiz funktionieren? Was der Unterschied zwischen obligatorischem und fakultativem Referendum ist? Schon mal so eine Abstimmungsbegleitunterlage gelesen? Das Volk stimmt nicht über Slogans wie "stay" oder "leave" ab. Da sind konkrete Gesetzestexte, die zur Abstimmung gestellt werden. Im Brexit-Fall müsste da also ein konkretes Gesetz vorgelegt werden, in dem Ziel und Vorgehen dargelegt wird. Das würde auch kein Herumlavieren wie jetzt in GB zulassen - der Auftrag des Volkes ist dann eindeutig formuliert.

Gerade in einer Zeit, in der es für breite Schichten der Bevölkerung geradezu hip ist, uninformiert zu sein, sehe ich schlechte Voraussetzungen, Volksabstimmungen auf Sachebene neu einzuführen. Wo sie (wie in der CH) eingeführt ist, muss sie gepflegt und gehegt werden.

Ach ja, die CH führt ihre Volksabstimmungen auch Online durch - sehr pragmatisch und effizient - bei uns gibt es ja immer noch Politikwissenschaftler, die selbst die Briefwahl als Missachtung der Demokratie sehen. (So in einem DLF-Interview vor einer der letzten großen Wahlen bei uns gehört)

Wir haben auch ernsthafte Probleme, selbst unsere Volksentscheide zu akzeptieren.
- Der Volksentscheid in BW zu S21 ist eindeutig zugunsten des Projektes ausgegangen (nicht so knapp wie der BREXIT). In der CH wäre das dann eindeutig so, dass niemand mehr eine echte Chance hätte, das Projekt in Gefahr zu bringen (siehe NEAT). Aber bei uns wird fleißig weiter dran rumprozessiert. Es interessiert also auch die, die damals auf einen Entscheid gedrängt haben, nicht die Bohne, was "das Volk" entschieden hat.
- An das BREXIT-Referendum scheint das Parlament nicht gebunden zu sein. Was sachlich gesehen vielleicht ganz gut ist, ist natürlich eine Bankrotterklärung dieses Werkzeugs.
 
#42
May riskiert Kopf und Kragen: Sie formt eine Minderheitsregierung und lässt sich im Parlament von den nordirischen Unionists (DUP) aushalten, was angesichts der komplizierten Brexit-Verhandlungen wie ein Himmelfahrtskommando aussieht. Die DUP ist radikal-erzkonservativ und EU-feindlich, was für die Verhandlungen nichts Gutes verheißt und den vielen moderaten Tories die letzten Hoffnungen auf einen wirtschaftsfreundlichen Deal mit Brüssel nehmen dürfte. Sie sind jetzt in der Hand von Ideologen, Eiferern und irrationalen Brexit-Fanatikern, die nur wegen der Hetzkampagnen der britischen Skandalblätter so viel Zulauf hatten.

Meine Prognose: In spätestens zwei Jahren wird abermals gewählt, bis dahin haben die Konservativen viel Zeit sich zu zerfleischen und zu verschleißen.
 
#43
Ich dachte immer Norirland wäre gegen den Brexit? Die profitieren doch am meisten von einem EU Verbleib. In Irland sind doch die Brexit Befürworter in der klaren Minderheit. Was auch nachvollziehbar ist, da man sonst dort eine EU-Aussengrenze hat und damit das ganze Gebilde Nordirland noch instabiler werden wird, als es jetzt schon ist.

Frau May hat hoch gepokert und ihr Blatt überreizt. Jetzt steht sie mit fast leeren Händen da. Kann man nur sagen dumm gelaufen. Eine gewisse Schadenfreude kann man sich da nicht verkneifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
#44
In Nordirland wählt man traditionell entlang konfessioneller Grenzen. Hätten die Protestanten geahnt dass ihre national bislang bedeutungslose Partei die Brexit-Verhandlungen über die Duldung einer konservativen Minderheitsregierung maßgeblich mitbestimmt, hätten viele von ihnen aus taktischen Gründen vermutlich anders gewählt.

Auch interessant: Hätten die Briten nach dem Verhältniswahlrecht abgestimmt, so hätten Labour, Liberaldemokraten und SNP eine absolute Mehrheit errungen (50,4%). Die künftige Regierungsallianz aus Tories und DUP kommt jedoch nur auf 43,3% der Stimmen.
 
#45
Ich dachte immer Norirland wäre gegen den Brexit?
Nicht geschlossen. Oder zumindest nicht so entschlossen wie die Schotten. Je weiter Du an die östliche Küste von Irland kommst, desto größer ist der Wunsch nach Verbleib in der EU. Ausnahme Belfast. Zahlenmäßig dürften die meisten Nordiren allerdings wahrscheinlich trotzdem den Brexit ablehnen.

Frau May hat hoch gepokert und ihr Blatt überreizt. Jetzt steht sie mit fast leeren Händen da. Kann man nur sagen dumm gelaufen. Eine gewisse Schadenfreude kann man sich da nicht verkneifen.
Schadenfreude würd' ich's nicht nennen. Eher Betroffenheit, wie jemand in so einer Situation ohne Not eine Wahl ansetzen und anschließend ohne Vision durchziehen kann, allein basierend auf den Sympathiewerten des Gegenkandidaten. Jeremy Corbyn ist der eigentliche Gewinner der Wahl. Ein sachlich geführter Wahlkampf mit keinem allzu schlechten Konzept, vielen Argumenten und ein paar gut geführten Reden, gepaart mit nicht allzu peinlichen Auftritten und inhaltlichen Blößen - und siehe da, es reicht, um völlig unerwartet Theresa May das Leben mehr als nur ein bißchen schwer zu machen. Zur Klimaverbesserung im Unterhaus wird dieses Ergebnis jedenfalls nicht beitragen.
Das Ergebnis hat eine ordentliche Sprengkraft. Bin mal gespannt, wie sich die nächsten Tage dort gestalten; ich vermute, daß sich Theresa May mit diesem Ergebnis und den aktuellen Verhandlungen selbst zum Abschuß freigegeben hat, die Frage ist nur, wer zu welchem Zeitpunkt den Abzug drückt.

Gruß
Skywise
 
#46
@Skywise

Sowas passiert halt, wenn man sich seiner Sache zu sicher ist. Der Wähler das unbekannte Wesen, kann man da nur sagen. Vermutlich sind viele Wähler halt doch intelligenter als die Politiker glauben. Das mussten auch in Deutschland schon viele leidvoll erfahren. Nochmal zu England, hätte der Wahlkampf noch ein paar Wochen länger gedauert wäre Corbyn wohl vermutlich sogar noch an May vorbeigezogen. Die Briten standen noch unter dem Schock der Anschläge von Manchester und London.
 
Zuletzt bearbeitet:
#47
Corbyn kann froh sein keine Verantwortung für die Brexit-Verhandlungen übernehmen zu müssen. Der Labour-Chef, den "The Sun" noch vor wenigen Tagen einen gefährlichen Marxisten sowjetischer Prägung geheißen hat, wird plötzlich mit Samthandschuhen angefasst, während die Kommentatoren der rechten Kampfpresse nun gemeinschaftlich auf Theresa May eindreschen.

Die nächsten Jahre werden, je nachdem wie die Dinge stehen, ein Husarenritt wenn nicht gar ein Höllentrip für das in unruhiger See dahinschaukelnde Regierungsschiff. Die Opposition kann sich zurücklehnen, das Tauziehen mit Brüssel entspannt mitverfolgen und die peinvolle Entzauberung der Hurra-Brexiteers genüsslich aus dem Off kommentieren.
 
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