Bundesregierung will Zeitungszustellung neunstellig subventionieren


#29
Das wäre in etwa vergleichbar mit einer Subvention der technischen Verbreitung von Privatfunk.
Das Argument ist gar nicht mal so falsch, weil das teils über Umwege ja durchaus so passiert. Dennoch ist das aus meiner Sicht nicht direkt vergleichbar, weil das letztlich aufgrund der Rundfunkhoheit in jedem Bundesland anders gehändelt wird. Eine direkte Subvention für den Privatfunk in einer derart plumpen Form wie es die Zeitungsverlage jetzt gerne hätten, gibt es in Deutschland auch nirgendwo. Selbst den berühmt-berüchtigten "Kabelgroschen" mußten die Bayern wieder abschaffen, weils eine direkte Subventionierung der dortigen Lokalsender war.
 
#30
Man könnte auch fordern, der Steuerzahler möge die Gehälter und Boni der Verleger und Chefredakteure bezuschussen, denn ohne diese aufrechten Demokraten und ihre selbstlose Tätigkeit wären Demokratie und Meinungsfreiheit gravierend in Gefahr. Im Kern handelte es sich um das gleiche Prinzip.
 
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