radioforen.de Bye bye, Radioforen!


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Nicht offen für weitere Antworten.
#26
Aber dir sollten in der Schweiz durchaus die Sendungen "Tagesgespräch" und "Echo der Zeit" im SRF aufgefallen sein.
Eigentlich wäre mir das unmöglich gewesen - mangels Radio. Außer in dem schrottigen Auto auf "meinem Berg" gab es kein Radio - und ich bin kein Autofahrer. Aber der "innere Techniker" in mir hatte 2013 mal den DAB-Stick mitgenommen, um zu schauen, was die Schweiz da so im ländlichen Raum veranstaltet (und fand Doppelausstrahlungen in MP2 und AAC, jede für sich mangelhaft in der Bitrate - nett gemeint, aber völlig irre). Und bei diesen Tests muß es wohl gewesen sein, daß ich in dieses Interview mit Robert Menasse geriet. Das war so genial und direkt, das habe ich mir dann nachträglich in DVB-Originalqualität beschafft. Menasse spricht zwar über Österreich, aber ich fand da so viele Parallelen zu (Ost?-)Deutschland, daß ich dankbar war für seine Worte.

Und ja - lebte ich in der Schweiz und hörte ich etwas Radio, wäre es vermutlich SRF 2. Ich habe es in Berlin auch in der Favoritenliste meines Satreceivers (einziges Radio, das ich nutze) drin. Zusammen mit Bayern 2, BR Klassik, 100,7 Letzebuerg, SWR 2, WDR 3, RBB Kulturradio, DLF und so.

Aufgefallen war mir noch Radio BeO, es lief in einer "Imbissbude" (sorry!) auf der Axalp oberhalb Brienz. Und wirkte auf mich, als gäbe es da weitaus mehr als das, was man vom deutschen Privatfunk so kennt. Eventuell sogar sowas wie Seele.
 
#29
Vielleicht ist alles durch, einmal, zweimal, dreimal. Dann kauen wir es eben noch ein viertes Mal durch. Erstens sind immer wieder neue User am Start, zweitens gibt es in jedem Thema Entwicklungen, drittens höhlt steter Tropfen den Stein.

Und ab und zu gibt es ja doch auch was Neues ...
 
#30
Als technisch interessierter Radiohörer habe ich mich vor etlichen Jahren hier angemeldet, da mich einfach das Thema Radio schon seit frühester Kindheit fasziniert. Ich habe immer gern hier gelesen und tue es auch heute noch.
Der Niedergang des Forums (kann man tatsächlich so krass bezeichnen....?) begann meiner Meinung nach mit Aufkommen des Bundesmuxes und DAB+. Anfangs gab noch brauchbare Informationen, doch irgendwann begannen ein paar wenige User, je nach Gesinnung, der "Gegenpartei" Lobbyismus zu unterstellen. Seriöse Diskussionen gab es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Und das, ehrlich gesagt, kotzt mich hier im Forum richtig an.
Aber es gibt noch Hoffnung, ein Großteil der User hier ist durchaus in der Lage vernünftig zu argumentieren, ohne gleich die "Lobby-Keule" auszupacken :) Und daher, laßt uns nicht von ein paar wenigen Unverbesserlichen das Forum kaputt machen, bzw. den Spaß am Forum nehmen.:thumbsup:
 
#31
Aufgefallen war mir noch Radio BeO, es lief in einer "Imbissbude" (sorry!) auf der Axalp oberhalb Brienz. Und wirkte auf mich, als gäbe es da weitaus mehr als das, was man vom deutschen Privatfunk so kennt. Eventuell sogar sowas wie Seele.
Genau so ist das. Tatsächlich ein Lokalradio mit Verstand und relativ viel Tiefgang, so ähnlich klangen die Privaten in der BRD auch einmal...
 
#32
Also, wenngleich ich hier wahrlich nicht zu den Vielschreibern gehöre und ebenfalls nichts aus "Insiderkreisen" beizutragen habe, empfinde ich auch nach 10 Jahren Radioforen es mitnichten so, dass Alles durch ist. Mitunter scheint es müßig, wenn neue User Themen eröffnen, die tatsächlich bereits diskutiert wurden und Alteingesessene dann denken "nee, nicht schon wieder"... Aber damit ist es doch nicht zu Ende. Nur weil eine Diskussion einmal geführt ist, ist es doch nicht durch. Oder? Dann dürften wir den Kapitalismus, die Entwicklung der Globalisierung, die Umweltzerstörung usw. auch nicht mehr besprechen. Einmal diskutiert, aus. Nee. Ich denke manchmal, dass heutige User sich vielleicht jetzt im Alter von 20 hier neu anmelden. Die hatten vor 10 Jahren noch ganz andere Dinge im Kopf als ich damals. Ist doch so.

Dass so mancher User hier nicht mehr mitschreibt ist schade. Aber deswegen geht doch das Forum nicht unter.

Ich fühle mich hier immer noch gut. Auch wenn ich meistens nur aufmerksam mitlese.

Und die Entwicklung des Radios nicht mehr zu diskutieren hat für mich was von: Stelle dir vor, morgen ist Wahl und keiner geht hin.
 
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#33
Vielleicht ist alles durch, einmal, zweimal, dreimal. Dann kauen wir es eben noch ein viertes Mal durch. Erstens sind immer wieder neue User am Start, zweitens gibt es in jedem Thema Entwicklungen, drittens höhlt steter Tropfen den Stein.
Um Dich zu zitieren:
Es bricht mir das Herz, zu erleben, was in der Realität aus diesen fantastischen Möglichkeiten gemacht wird. Sie sind zur Beute von Betriebswirten, Controllern, Juristen, Technokraten und einer heuchlerischen Beraterzunft geworden.
Und da schreibst Du wirklich, entgegen besseren Wissen, dass steter Tropfen den Stein höhlt, jede Zeile, die hier nicht geschrieben wird, eine verpasste Chance ist?
Du bist, wie so einige, selbst aus der Zunft und könntest es besser wissen. Immerhin bist Du lang genug in den Foren aktiv!

Nein nein, ich halte mich da eher an Radiowaves, dessen Aussage
Über den Privatfunk und über die Popwellen mag ich sowieso nicht mehr schreiben (was mir aber nicht immer gelingt). Ich habe abgeschlossen mit dem Versuch, irgendwo in der dazugehörigen Welt etwas für mich verwertbares zu finden - nicht nur im Radio, sondern auch im "echten Leben". Ich kann auch nicht erwarten, daß ich von solcherlei Programm in irgendeiner Weise berücksichtigt werden könnte oder gar eine (aus meiner alten Sicht angemessene) Berücksichtigung "erstreiten" könnte. Das Thema ist durch. Außerdem mag ich dieses Zitat, das ich vor 2 Jahren kennenlernte, es ist mir seitdem wenigstens manchmal zu einem Begleiter geworden und müßte es noch viel mehr sein:
“You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.” - R. Buckminster Fuller
ich um einiges mehr abgewinnen kann, wie auch so ziemlich allen seiner bisherigen Beiträgen. Und lag er mal tatsächlich falsch, hatte ER im Gegensatz zu so manchen anderen, die hier im Thread heucheln - Entschuldigung - schreiben, so viel Eier in der Hose zu seinen Fehlern zu stehen.
Im Übrigen ist er einer derer, die sich auch as den Foren zurückgezogen haben. Aber ohne hier einen Thread mit dem Titel "Bye bye, radioforen" aufmachen zu müssen.

Aber in einem Punkt gehst Du mit Wavers konform, was mich erfreut:
Ja, Du hast Recht: Es geht auch ohne Radio (ohn dieses Radio, welches uns heutzutage geboten wird), und ja, es gibt Wichtigeres auf der Welt.
Das Leben ist ohne Radio vielfach tiefer, entspannter, entschleunigter, relevanter und unterhaltsamer als mit Radio - und damit ist es schöner.
Das stimmt. Selbst im Bereich "terrestrisches Radio" las ich, dass inzwischen der Eine oder Andere mal das Programm des SRF gehört und für qualitativ besser als deutsches Radio empfunden hat. Das wunderte mich. Immerhin! So gelingt wenigstens einigen wenigen der Blick über den Tellerrand. Und sei es nur mit SRF3, das auch durchformatiert ist bis in die Pike, aber noch immer um Längen mehr inhaltliche Abwechslung als deutsches Radio bietet.

Dennoch: Das beste Radio innerhalb Deutschlands ist und bleibt die Natur!
 
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#34
Kann die Reaktion bzw. das Understatement vom Radiotor sehr gut nachvollziehen. Habe ich selbst erlebt, dass die Tatsache des Diskutierens sich hier stark verändert hat. Insbesondere Leute wie Gegenstromanlage und andere machen es den "Alten" im Forum, ich sag das auch selbst, da ich zwar nicht ganz so lang wie der Radiotor dabei bin, aber doch auch schon eine gewisse Zeit, und ich muss sagen, dass sich die Diskussionskultur hier verändert hat. Gleiche Themengebiete werden oftmals sehr kontrovers in mehreren Threads diskutiert, manche sogar mit persönlichen Anfeindungen. Ich selbst lese die letzte Zeit nur noch mit. Ich danke ein paar Usern, die mir immer auch Kraft fürs Weiterschreiben gegeben haben, die's "Never give up" immer gesagt haben. Ich danke vor allem @Mannis Fan, für seine offene Kritik mir gegenüber, was den österreichischen Fußballstammtisch anbelangt, @NOWOKURA61 @Lord Helmchen und anderen. Ich ziehe mich nicht vom Radio zurück, weil ich der Meinung bin, dass es das beste Medium ist, Kunst und Kultur zu verbreiten, sondern ich ziehe mich etwas aus dem Forum zurück, weil ich auch andere Sachen zu machen habe. Starke Worte habe ich hier nie gebraucht, aber ich sage es offen und ehrlich: von den vielen guten, den vielen Alten, die es hier im Forum gegeben hat, habe ich eine Menge über Radio lernen können und dürfen. Dieses Wissen hat mir in manchen Diskussionen sehr geholfen... Radio rockt, Radio informiert. Ich werde bei den radioforen bleiben, aber nur als interessierter Leser und gaaanz gelegentlicher Kommentator.
 
#36
@br-radio:
Was soll dieses:
... aber nur als interessierter Leser und gaaanz gelegentlicher Kommentator.
Da mache ich mir schon seit Wochen Gedanken über eine "Lobhudelei" zum bevorstehenden Jubiläum, und nun so kurz vor dem Ziel schwächelst du! - Auch wenn ich davon keine Ahnung habe, sogar keine haben will, es erinnert mich an das, was hier über Fußball geschrieben wird: Dort wird wohl kurz vor irgendwelchen Zielen auch geschwächelt.

Wenn alle hier so denken würden und jeder der irgendwo Kritik geäußert hat zöge sich zurück, die Verantwortlichen in Anstalten und Funkhäusern könnten noch mehr zu der Überzeugung kommen, Gott gleich, alles richtig zu machen. Gut, die Diskussionskultur hier hat sehr stark gelitten; es gab einmal Zeiten, da wurde angemahnt in ganzen und auch verständlichen Sätzen(!) zu schreiben, die Mitwirkung von Edith an Beiträgen entsprechend zu kennzeichnen.
"Hau-drauf" gab es auch schon immer, nur kam das wesentlich subtiler in die Fäden. Entweder man akzeptierte das (eventuell mit einem entsprechend gehaltenen Beitrag), zog sich "still-schweigend"(!) zurück oder wurde gar gesperrt, um dann, wie Phönix aus der Asche, mit neuem Namen wieder Auferstehung zu feiern (und jeder wusste nach wenigen Beiträgen, wer diese feierte).

Welches sind die Ursachen für den Verfall der Streitkultur? - Jeder, und damit schließe ich mich nicht aus, sollte in sich gehen und einmal darüber nachdenken und vor allem Besserung geloben!
 
#37
@Ammerlaender: Im Grundsatz hast du völlig recht. Ich erlebe derzeit eine Reihe von sehr großen Entwicklungen im Radio: die einen, die nur noch dudeln, denen Wurscht ist, was auch im Hörerservice für Kritik geäußert wird, was an denen vorbeigeht, und die anderen, die voller Enthusiasmus sind, die ein Nischendasein fröhnen. Ich sag nur: der Unterschied zwischen Antenne Bayern und Rock Antenne ist wie Tag und Nacht. Ich finde die Rock Antenne über DAB+ viel besser als Antenne Bayern über UKW. Manchmal fehlt es den Radiomachern, sich gegen Beraterfirmen zur Wehr zu setzen. Manche Entwicklung blende ich mittlerweile aus. Manche Musikentwicklung. Das ist nichts, aber auch gar nichts. Ich finde es aber daher schade, dass man hier in den radioforen nicht mal auf den Tisch haut und sagt: Radio - das ist kein Museum, Radio, das ist gelebte Medienwelt, das ist eine sehr gute Welt, das ist ein wirkliches Medium, was von und mit dem Hörer lebt, was den Hörer auch ernst nimmt... Ich finde es gut, wenn man Hörer ist, da man dann auch Dinge "anders" sehen kann, weil man mit anderen Hörern diskutieren kann. Ich bin deshalb auch leicht verärgert, nicht von den guten Alten, die hier sind, sondern von so Usern wie der Gegenstromanlage und so weiter. Ich vermisse auch die alten, wie Studio Rebstock, wie auch den einen, der immer die alten Ö3-Sachen aufgezeichnet hat und gesperrt worden ist, Fredo wohl... Ja. Manches ist halt auch bei den radioforen passiert. Ich denke über die Worte Ammerlaenders nach, aber auch das Vorposting von Mannis Fan. Mannis Fan ist ein User, den ich trotz gelegentlicher Finten mir gegenüber (öst. Buli-Stammtisch!) immer sehr gerne lese. Ich habe die radioforen zwar gerne, aber die Diskussionskultur ist nimmer so wie vor ein paar Jahren. Daher unterstreiche ich den letzten Satz von Ammerlaender bewusst und zitiere ihn:
Welches sind die Ursachen für den Verfall der Streitkultur? - Jeder, und damit schließe ich mich nicht aus, sollte in sich gehen und einmal darüber nachdenken und vor allem Besserung geloben!
Ein wirklich bemerkenswerter Satz!
 
#41
Euch beiden mal mit auf den Weg: Ich habe vor Jahren hier auch mal aufgehört zu schreiben, mit Ankündigung im Forum.
Es lässt einen nicht los. Man liest mit und schreibt dann wieder.
 
#42
@Bend It: Dann hat Dich wohl auch das "Radio-Virus" gepackt. ;)

Mir geht es zugegebenermaßen ganz ähnlich, wobei ich den Eindruck habe, dass Radio, so wie wir es noch kennengelernt haben, inzwischen ein Auslaufmodell darstellt.
Der Rundfunk hat sich selbst in die Bedeutungslosigkeit hinein katapultiert.
Ich befürchte, dass wir alle hier im Forum daran nichts ändern können, auch wenn wir nach Kräften dagegen anschreiben.
 
#43
@Bend It: ....
Der Rundfunk hat sich selbst in die Bedeutungslosigkeit hinein katapultiert.
Ich befürchte, dass wir alle hier im Forum daran nichts ändern können, auch wenn wir nach Kräften dagegen anschreiben.
Ja, wir sind leider nur ein elitärer Kreis von Freaks, die breite Masse nutzt Radio nur noch zur Hintergrundberieselung, die nicht stören darf. Traurig, aber wahr [emoji53]
 
#44
...die breite Masse nutzt Radio nur noch zur Hintergrundberieselung, die nicht stören darf.
Wenn sich nicht längst was besseres gefunden hat, die Wahrscheinlichkeit steigt von Quartal zu Quartal... aber die MA wird davon nix mitkriegen (wollen).

Der Nutzen der meisten werbefinanzierten Wellen beschränkt sich neben besagter Berieselung auf Staumelden (100%ig substituierbar), Wettervorhersagen (100%ig substituierbar), Schlagzeilenverlesen (100%ig substituierbar) und komödiantische Kurzeinlagen (sehr entbehrlich, woanders wird mehr gelacht).

Ach ja, in lustigen Raterunden wird angeblich (!) sogar Geld verschenkt - fragt sich noch wo es herkommt und wo es am Ende abbleibt. Aber das ist ein Kapitel für sich.

Um Geld zu sparen könnte man ja zu Teilzeitmodellen greifen und nur noch Morning-Shows und Rush-Hour-Formate über UKW verbreiten. Die restliche Zeit über könnte man das Frequenzband an den Mobilfunk und die Flugnavigation vermieten... alles besser als das ungeliebte DAB.
 
Zuletzt bearbeitet:
#45
Ja, wir sind leider nur ein elitärer Kreis von Freaks, die breite Masse nutzt Radio nur noch zur Hintergrundberieselung, die nicht stören darf.
Noch in den Achtzigern und Neunzigern, jener Zeit, in der ich meine Jugend erlebt habe, war es etwas völlig Normales, Radio zu hören; allein schon, um in den Genuss der damals angesagte Musik zu kommen.
Für meine Eltern und Großeltern gehörte das Radio zum Leben mit dazu.
Die heutigen Heranwachsenden haben dagegen kaum noch eine lebendige Beziehung zu diesem Medium.
Verantwortlich dafür ist neben den belanglosen Inhalten ebenso die Dominanz des Internets.
 
Zuletzt bearbeitet:
#46
Ich habe vor Jahren hier auch mal aufgehört zu schreiben, mit Ankündigung im Forum
Das ist auch so eine Sache. Wenn jemand hier nicht mehr mitreden will, wieso muss er es dann in dramaturgischer Selbstinszenierung ankündigen? Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die innere Beschaffenheit dieser User.

Nicht nur, dass sie sich selbst der Eitelkeit überführen, sie verbauen sich auch noch den Rückweg. Denn einmal angekündigt wird aus der Schreibpause schnell eine Verpflichtung. Alles andere könnte ja als Schwäche und Inkonsequenz ausgelegt werden.
 
#47
In der Tat!
Wenn ich mich nicht mehr beteiligen wollte, würde ich das
1. nicht in Selbstmitleid hinausposaunen,
2. nicht schwächelnd widerrufen (schon gar nicht, wenn ich Punkt 1 ignoriert hätte).
Solch ein Geseire ist zwar toll fürs Forum (weil - oh ja! - neuer "Gesprächsstoff"), sorgt aber nicht für konstruktive Änderungen.
 
#49
Hilf mir auf die Sprünge, @K 6, was hat es damit auf sich?
Die seit über einem Jahrzehnt (bzw. schon im alten Jahrtausend, wenn ich das richtig sehe) amtierende Wellenleitung von HR 2. Einfach wortwörtlich übersetzen ...

Der Niedergang des Forums (kann man tatsächlich so krass bezeichnen....?) begann meiner Meinung nach mit Aufkommen des Bundesmuxes und DAB+.
Das fing schon früher an. Irgendwann war dann eine kritische Masse unterschritten.

Was der Beobachtung selbst nicht widersprechen soll: Dieses Mundesbux/DAB-Gekreische hat das Forum vollends zugemüllt.


Wenn jemand hier nicht mehr mitreden will, wieso muss er es dann in dramaturgischer Selbstinszenierung ankündigen? Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die innere Beschaffenheit dieser User.

Nicht nur, dass sie sich selbst der Eitelkeit überführen, sie verbauen sich auch noch den Rückweg.
Aber nein. Die Kombination von theaterdonnerndem Abgang und gleichzeitigem Relaunch wäre nichts neues.
 
#50
Die Kombination von theaterdonnerndem Abgang und gleichzeitigem Relaunch wäre nichts neues.
Mit einem Wiedergänger hatte ich ja besonders viel Spass... :( Ein worteicher Abgang mit viel Glanz und Gloria ist sicherlich ein tolles Spektakel - vor allem in ereignisarmen Zeiten, in denen die Szene müde auf der Stelle tritt und ausgelutschte Diskussionsfäden mühsam am Leben gehalten werden. Aber was tun wenn es einen mal wieder in den Fingern juckt und keine Heilsalbe zur Hand ist weil sich die Ereignisse überschlagen?
 
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