Chancen neuer Radiostationen in Ö


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#2
Wie meinen? Möglicher neuer(noch nicht existierender (1.)), oder der zuletzt lizensierten (also bereits sendenden (2.)) neuen Stationen?

Zu 1. Eine weitere landesweit lizensierte Welle mit dem Schwerpunkt Jugend (so wie in D z.B. FRITZ, JUMP, oder DAS DING) täte der Radiolanschaft gut.

Zu 2. Mehr Profil (Sound, Music, Verpackung, Tempo) bei KHR tun Not, ansonsten fehlt bei den Initiatoren bald die Gelduld.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit <img border="0" title="" alt="[L&auml;cheln]" src="smile.gif" />

MfG
 
#3
übrigens, die neuen lizenzen (wels, bregenz, tulln...) sollen doch noch im oktober vergeben werden. weiß wer wann genau bzw. ist schon etwas durchgesickert wer das rennen macht. für party fm schaut es angeblich, nachdem zimper kronehit chef geworden ist, nicht so gut aus.
 
#4
1) Hängt mal ab vom Sendegebiet d.h. findet ein Sender eine Marktlücke um sich neu zu positionieren.
2) Werden dem ORF jemals überversorgte Frequenzen genommen - kann man über neue Sender reden. Das glaube ich, wird aber nie geschehen
3) Grösste Chance hätte da noch der Wiener Markt
zu KHR - ja was wird denn das jetzt ????
 
#5
Mehr Radiosender? Ich denke mal die österreichische Radioszene macht eher einen Schritt wie die deutsche, das heißt es wird Konzentrationsprozesse und Senderzusammenlegungen geben. Das Ganze fand zum Teil ja schon statt, siehe Krone Hit Radio, Hit FM, Arabella etc. Mittelfristig wird bestimmt auch Energy versuchen, in allen größeren Städten Österreichs vertreten zu sein (in Salzburg steht ja noch die Gerichtsentscheidung aus), möglicherweise über Senderzukäufe oder Einstiege als Gesellschafter (auch eine mögliche Parallele zu D). Die jetzt ausgeschriebenen Frequenzen dürften kaum an neue Antragsteller gehen, sondern vielmehr an diejenigen, die schon Hörfunk betreiben (Vergrößerung der Sendegebiete).
 
#6
Hi Radiotor, was bestärkt dich in der Meinung, dass die neuen Lizenzen an bereits bestehende Antragsteller gehen sollen und nicht an neue Anbieter, gibts nicht sowas wie eine gesetzlich verankerte Möglichkeit, dass der Zugang auch neuen Antragstellern möglich gemacht wird?

frägt sich
P U L S A R
 
#7
Bei der Komm Austria laufen ja gerade ein paar Verfahren - in allen haben sich "alte" und "neue" Betreiber beworben.

Wenn man sich die Konzepte der "neuen" ansieht, wird man feststellen, dass sie oft von sehr zweckoptimistischen Annahmen ausgehen. So sollen aus Märkten mit 25.000 Technischer Reichweite bis zu 400.000 Euro lukriert werden. (Extrapoliert man das auf Energy 104.2 oder 88.6 DSMfW/WsdHvhug, dann müssten die ca. 30 Millionen Euro machen - real liegen sie ca. zwischen 3 und 6) - und diesen Faktor 5-10 kann man mit geringeren Streuverlusten nicht wegargumentieren.

Unrealistische Konzepte in kleinen Versorgungsgebieten - egal wer jetzt die Lizenzen bekommt - in the long run wird es zu Networking kommen. Bregenz, Hartberg oder Jennersdorf sind halt nicht NYC.
 
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