Coronavirus


Das Problem liegt glaube ich ganz wo anders. Es gibt Regionen in der Republik, da tendiert die Zahl der Neu-Infektionen gen Null bzw. liegt seit Tagen bei Null. Und es gibt halt auch Regionen, vornehmlich die Großstädte, wo die Zahl nach wie vor steigt. Der Förderalismus ist zwar an sich eine schöne Sache, aber er greift genau an der Stelle halt leider nicht. Berlin/Brandenburg ist da ein recht schönes Beispiel für. In und um Berlin ist die Zahl nach wie vor relativ hoch, nur wenige Kilometer weiter fragt man sich zu Recht was der ganze Aufstand soll. Nun ist die Argumentation des Austausches Berlin mit seinem "Speckgürtel" drum herum nicht von der Hand zu weisen. Daher macht dort die Maskenpflicht zum Beispiel durchaus Sinn. Wenige Katzensprünge weiter in der ländlichen Pampa, greift man sich aber durchaus zu Recht an den Kopf, warum man jetzt plötzlich überall Mundschutz tragen soll, zumal der Mundschutz beim Einkauf in Berlin keine Pflicht ist, in Brandenburg dagegen schon.
Am sinnvollsten wäre aus meiner Sicht ein Stück weit die Entscheidungsgewalt über die Beschränkungen an die einzelnen Landkreise abzutreten. Ja ich weiß, Mehraufwand etc. pp. Aber: Es kann nunmal in Regionen, wo man die Zahl der Infizierten an einer Hand abzählen kann und wo es auch seit Tagen keine Neuinfizierungen zu vermelden gibt, niemandem plausibel erklärt werden, warum man da nun plötzlich Maske tragen soll. In den eher ländlich geprägten Regionen gehen die Leute ohnehin viel pragmatischer mit der Pandemie um als in den Ballungszentren. Vorsicht ja, aber dennoch entspannt bleiben dabei.
 
Ich denke auch, dass am Anfang der Pandemie ein einheitliches Vorgehen sinnvoll und nötig war. Jetzt haben wir aber eine Phase erreicht, wo man wirklich gucken muss wo sind die Fallzahlen hoch und wo niedrig. Danach sollte dann entschieden werden, ob Maßnahmen gelockert oder ggf. sogar verschärft werden. Wenn sich herausstellen sollte, dass in den Großstädten die Maßnahmen nicht einhalten werden, dann muss dort eben der Lockdown wieder eingeführt werden. In Städten / Gemeinden wo es weniger oder gar keine Neuinfektionen gibt, kann man sicherlich das "normale" Leben wieder langsam in Angriff nehmen. Natürlich nur unter Einhaltung der Sicherungsvorschriften.

Und warum wir hierzulande die Chinesen beschimpfen, sie hätten nicht kompetent und konsequent Corona bekämpft, obwohl sie dort konsequent von Anfang an Schutzmasken tragen?
Ich will es mal so sagen, stellen wir uns die Welt mal als Mehrfamilienhaus vor. Dann bricht im Dachgeschoss (China) ein Brand aus. Vorschriftsmässig löst auch der Brandmelder nach wenigen Sekunden Alarm aus. Jetzt wäre es Zeit zu handeln und ggf. kann man in dieser Zeit den Brand noch mit Wasser oder per Feuerlöscher selber löschen. Stattdessen macht man aber alle Fenster zu und stellt die Musik auf ganz laut, damit die Rauchmelder übertönt werden. Dann wirft man den Grill im Garten an, damit die Nachbarn und die anderen Bewohner denken alles ok, da grillt zwar jemand, mit starker Rauchentwicklung, aber das geht schnell vorbei und es ist wohl nur die Anzündphase. Die stehen ja auch auf der Terrasse und winken. Also alles in bester Ordnung. Danach widmet man sich dem Brand im Dachgeschoss um dann aber festzustellen, dass mittlerweile die Flammen aus allen Fenstern schlagen und der Brand sich jetzt auch auf andere Wohnungen und sogar auf andere Häuser weiterverbreitet hat. Aber immerhin trägt man jetzt Schutzmasken. So in etwa war das Verhalten in China.
 
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Wenige Katzensprünge weiter in der ländlichen Pampa, greift man sich aber durchaus zu Recht an den Kopf, warum man jetzt plötzlich überall Mundschutz tragen soll, zumal der Mundschutz beim Einkauf in Berlin keine Pflicht ist, in Brandenburg dagegen schon.
Hat man korrigiert. In Berlin gilt nun auch eine Tragepflicht beim Einkauf.
 
@Tweety
Deine Geschichte hat sich anders abgespielt: Es brennt im Dachgeschoss, die Bewohner (China) unternehmen Anstrengungen (Schutzmasken, Abriegelung Wuhan, Ausgehsperre etc.) für die sie von allen anderen Bewohnern des Hauses ausgelacht oder für unverhältnissmäßig und freiheitsberaubend beschimpft werden, ehe der Rest des Hauses dann endlich mal bemerkt, dass die Flammen auch auf ihre Wohnungen überspringen.
 
Schonmal auf die Idee gekommen, das die Zahlen rückläufig sind, weil wir uns an die Kontaktbeschränkungen weitestgehend halten? Sobald du die aufhebst, kann sich sofort ein gegenteiliger Effekt einstellen. Das ist das große Dilemma, das es zu lösen gilt. Und das ist nunmal nicht ganz so einfach, wie sich das manche vorstellen.
 
Der Verweis (06.04.2020 17:16 Uhr) auf einen Diktator ist gleichermaßen eine Dummheit und eine Frechheit!
Aber der eine oder andere Dummschwätzer wird ja heutzutage sogar Präsident.
 
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Jetzt ist eben Leben retten auf Teufel komm raus angesagt. Das mit der
Vorerkrankung und baldigem Versterben, auch ohne Corona, will doch keiner
hören.
 
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Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass noch Ende März die gruseligsten Zahlen hochgerechnet wurden. Danach sollte im Mai die Zahl schon bei über einer Million liegen. Derzeit sind es aber grad mal 160 tsd. Aktuell erkrankt sind grad mal 40.000. Das entspricht deutlich
weniger als 0,1 % der Bevölkerung.
 
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Ja, dann soll NRW-Armin halt Küchen bauen und mit seinen Enkeln rutschen gehen und beim FC mit dem Probetraining beginnen.

Ein bisschen Freizeitspass muss schon sein.

Sollten wider Erwarten die Zahlen steigen, machen wir halt alles wieder zu.
 
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Ja, natürlich. Also zweifeln wir jetzt - wie die Verschwörungstheoretiker, an den Wissenschaftlern und Virologen...Doktor Armin und Professor Lindner weiß, wie man mit Corona richtig umgeht.

Die Existenzen werden nicht gerettet, wenn jetzt auf gut Glück geöffnet wird. Von der Gesundheit ganz zu schweigen.

Wer den zweiten vor den ersten Schritt machen will, fällt bekanntermaßen auf die Schnauze.
 
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Nach den allerneuesten Zahlen sind derzeit 28.000 Leute an Corona erkrankt. Betroffen von den Maßnahmen, bis hin zum Berufsverbot, 80 Millionen. Da darf man durchaus auch mal über die Verhältnismäßigkeit nachdenken.
 
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Wir können auch alle ein Jahr zuhause bleiben und Netflix gucken. Ist ja auch mal schön. Wenn wir dann alle wieder "raus" dürfen, stellen wir dann erstaunt fest, dass wir keine Arbeit mehr haben und und alle anderen auch nicht. Seltsam. Und wieso jetzt in den Medien immer von Bankenrettung und Staatsbankrott die Rede ist...keine Ahnung. Wir sind doch nicht in Griechenland. War aber schon seltsam, dass der Geldautomat gestern kein Geld ausgespuckt hat und die Schlangen gab es sonst vor der Bank auch nie. Na ja, egal. Hauptsache die Corona Zahlen sind nicht gestiegen und die 800 noch Erkrankten bleiben schön in Quarantäne.
 
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Selbst in Schweden sinkt das derzeit in aller Munde befindliche "R" auf ertragbare Werte und die sind ja nun doch eher lascher unterwegs:
Zitat von https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-a35b01cb-a93a-4b40-ac6c-b89ea4686691:
17.10 Uhr: Die Pandemie in Schweden ebbt ab: Der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell bestätigte im Gespräch mit dem Sender SVT, dass die sogenannte Reproduktionszahl seit einigen Tagen unter 1,0 liege. Diese besagt, dass ein mit dem neuartigen Coronavirus infizierter Schwede durchschnittlich weniger als einen weiteren Schweden ansteckt. "Das bedeutet, dass die Pandemie allmählich abebben wird", erklärte Tegnell.

Eine Zusammenstellung der schwedischen Gesundheitsbehörde zeigt, dass die Reproduktionsrate im Land seit dem 10. April relativ stabil bei rund 1,0 lag. Am 1. April hatte sie demnach noch 1,40 betragen, am 25. April - dem letzten bislang veröffentlichten Wert - nach mehrtägigem Rückgang nur noch bei 0,85.

Schweden geht im Kampf gegen die Coronakrise einen international beachteten Sonderweg. Im Vergleich zu den meisten anderen Ländern hat das skandinavische Land mit lockereren Maßnahmen auf die Pandemie reagiert, Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen wurden niemals geschlossen. Vielmehr appelliert die Regierung an die Vernunft der Bürger, damit diese Abstand halten und die Corona-Verbreitung abgebremst wird.

Verglichen mit dem Rest Skandinaviens haben die Schweden jedoch relativ viele Infektions- und Todesfälle: Bis Samstagvormittag wurden mehr als 22 000 Infektionen und mehr als 2650 Tote mit Covid-19-Erkrankung erfasst. Mit den steigenden Fallzahlen bilden zwar auch mehr Menschen Antikörper, aber Corona-Partys gibt es auch in Schweden nicht. Dort sind die Menschen ebenfalls deutlich weniger unterwegs, es wird möglichst von zu Hause aus gearbeitet, Besuche in Altenheimen sind untersagt.
Man könnte fast sagen, es ist beinahe egal was man tut, ob man ganz streng vorgeht wie Frankreich, Spanien und Italien bisher, gemäßigt streng wie Deutschland oder aber wie Schweden, irgendwann ist der (1.) Peak (bei uns weit undramatischer als anfangs vorhergesagt) durch, wirklich tot bekommt man das Virus aber selbst mit dem strengsten Lockdown nicht (glaubt China nicht alles).

Und in einer Sache ist man beim Fußball schlauer als bei Kitas und Schulen, abgesehen vom hier vorzeitig ausgearbeiteten Sicherheitskonzept, man weiß auch was passieren kann, wenn man (unerkannt) Infizierte ins Stadion lässt, wenigstens in Bergamo soll es ja die Welle beschleunigt haben.

Aber was weiß man über den Faktor Kindergärten und Schulen, abgesehen von Erfahrungen mit der Grippe?
Nix.
 
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Nichts weiß man. Also einfach ausprobieren. Lassen wir dabei NRW den Vortritt. Beim Bundesland mit den meisten Einwohnern ist es einfach umso spannender, wie sich das Hochfahren auswirkt. Da die Schulen in NRW besonders modern sind, insbesondere die Hygienestandards exzellent sind, ist das Ansteckungsrisiko sehr gering. Machen wir auf, herein spaziert. Karnevalist Armin geht da kaum Risiko ein.

Ja, Schweden. Vor kurzem zeigten da einige noch den mahnenden Zeigefinger.....Jetzt soll das plötzlich Vorbild sein. Herrlich, wie schnell sich die Windböe in eine andere Richtung dreht.

Das einige meinen, Deutschland stehe unter Hausarrest..... Von ganzen Tag daheim bleiben und Netflix schauen, kann überhaupt keine Rede sein. Aber immer schön das extreme sehen, schon klar.

Übrigens wird bereits gelockert, aber es ist halt problematisch, wenn es einigen nicht schnell genug geht.....

….Und dann ist das Geschreie groß, wenn sich der Wind wieder in eine Richtung dreht, die uns alle nicht gefällt. Aber egal, probieren geht über studieren.
 
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Man könnte fast sagen, es ist beinahe egal was man tut, ob man ganz streng vorgeht wie Frankreich, Spanien und Italien bisher, gemäßigt streng wie Deutschland oder aber wie Schweden, irgendwann ist der (1.) Peak (bei uns weit undramatischer als anfangs vorhergesagt) durch
Hier in Minnesota gilt seit sechs Wochen 'Stay at home' etwa vergleichbar mit den deutschen Massnahmen. Als das ausgerufen wurde, gab es gerade mal gut hundert Fälle. Trotzdem hat sich das Geschehen bis heute auf gut 6000 Fälle exponentiell entwickelt. Jetzt sieht es so aus als würde die Dynamik langsam raus sein. Dasselbe Muster sieht man im Prinzip allen Bundesstaaten oder international, egal welche Maßnahmen getroffen wurden. Selbst im Leugnerland Weißrussland ist das nicht groß anders.

Ich vermute, die Wirkung von einigen gängigen verordneten Maßnahmen wie Schließung aller Geschäfte und Schulen ist gar nicht so stark, wie die Politik und die jeweils assistierenden Wissenschaftler glauben machen wollen. Es gibt ja durchaus auch Wissenschaftler, die in diese Richtung denken.

Der hiesige Gouverneur hat den Lockdown hier mit einem sehr pessimistischen Modell der UofM gerechtfertigt, das 70.000 Tote (von 5 Mio) prognostiziert, wenn nichts gemacht würde (mit Massnahmen immer noch einige Tausend). Sechs Wochen später, mit 400 Toten fast ausschließlich in Altenheimen, ist dieses Modell Makulatur, es wird verspottet. So verspielt die Politik Vertrauen. Die anfänglich starke Unterstützung für den Kurs wankt.

Generell, wenn die DIskrepanz zwische dem, was die Bevölkerungen sehen (keine überlasteten Krankenhäuser, keine oder kaum ernste Fälle im eigenen Umfeld) und den von Politik und Wissenschaft verkauften Szenarien zu gross wird, lassen sich Restriktionen nicht durchhalten. Irgendein Land, Bundesstaat oder Bundesland wagt sich eh aus der Deckung und wenn dort nicht die Welt untergeht, wird es schwer Restriktionen aufrecht zu erhalten.

was weiß man über den Faktor Kindergärten und Schulen,
Saubere Toiletten mit ausreichender Zahl an Handwaschbecken mit Flüssigseife und hygienischer Trocknungsmöglichkeit wären wohl mehr als ein Anfang.
 
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Spätestens beim Versuch, eine angeblich nicht vorhandene Übersterblichkeit mit Zahlen bis zum 15. März belegen zu wollen, dachte ich, der Autor hätte bei der Psychologie bleiben sollen.

Am 15. März waren wir in Deutschland bei 8 Toten infolge des Corona-Virus (in Worten: acht), aber das schreibt der Psychologie-Professor nicht.
Mir erschließt sich auch nicht, warum man die Anzahl gemeldeter Fälle durch die Anzahl Tests teilen sollte.

Habe ich mehr Fälle *mit Symptomen*, habe ich mehr Fälle, die getestet werden, und damit mehr Tests gemacht als vorher. Das ändert doch aber nichts daran, dass die Zahl gemeldeter Fälle *mit Symptomen* genau in dem Maße gestiegen ist wie gemeldet, da gibt es nichts rauszurechnen.

Die Annahme, dass man mit mehr Tests eine höhere Anzahl von Fällen aus der Dunkelziffer erwischt, ist völlig falsch. Das wäre ja nur der Fall, würde man die Testmethodik ändern. Hat man aber nicht, wie der Autor ja sogar belegt.

Geht man also von einem systematischen Fehler aus (getestet werden nur Leute mit Symptomen und ein paar mehr aus deren Umfeld), wächst die Dunkelziffer einfach entsprechend mit, denn Leute ganz ohne oder nur mit leichten Symptomen werden sich immer gleich verhalten und sich entweder gar nicht erst melden, nicht zum Arzt gehen, oder ohnehin keinen Test bekommen, und damit unerkannt bleiben.

Um bei seinem Beispiel mit den versteckten Eiern zu bleiben: wenn die Kinder mehr Zeit bekommen, werden sie mehr Eier finden, logisch. Aber wenn im selben Maß die Anzahl versteckter Eier erhöht wird, kann die Prozentzahl gefundener Eier nie signifikant ansteigen. Dieses kleine, aber wichtige Detail übersieht er leider.

Und bei allen Versuchen, den Effekt der Maßnahmen zu relativieren, wird gerne vergessen, dass es an den Hotspots ja bereits vor Mitte März gezielte einschneidende Maßnahmen gab, sowie eine deutschlandweite freiwillige Kontaktbeschränkung. Es wäre reichlich seltsam, wenn sich das nicht auch bereits ein wenig ausgewirkt hätte.
 
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Eines ist doch klar, Covid19 lässt sich vorerst nicht ausrotten. Trotzdem scheint der Höhepunkt überschritten zu sein. Coronaviren sind im Sommer eher inaktiver. Also muss man die Zeit bis zum Herbst jetzt nutzen um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. 4-5 Monate bis zum Herbst ist nicht lang. Wenn man jetzt zu lange zögert und noch zwei Wochen Zeit und nach zwei Wochen dann noch mal zwei Wochen dann ist das Zeitfenster zum Handeln bald um und dann werden die Konsequenzen so riesig sein dass man dann sich verwundert die Augen reiben wird ob der tausenden Insolvenzen. In der Gastronomie und im Hotelgewerbe steht bereits jetzt jeder zweite Arbeitsplatz auf der Kippe.Im Handel sieht es nicht besser aus.
 
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...Coronaviren sind im Sommer eher inaktiver...
Was zu beweisen wäre.
Auf der Südhalbkugel hat Corona im Sommer begonnen.
Die These, dass Wärme oder Hitze eine Ausbreitung der Viren negativ beeinflussen könnten, ist medizinisch nicht belegt.

Zitat:
In der Wissenschaft ist man mittlerweile vorsichtig optimistisch, dass erhöhte Temperaturen, sowie steigende Luftfeuchtigkeit die Ausbreitung des neuen Coronavirus verlangsamen könnten. Studien, die diesen Schluss nahelegen, beruhen jedoch nicht auf virologischen Untersuchungen des Sars-Cov-2 Virus, sondern auf einem Abgleich von Gesundheits- und Wetterdaten.
Bei Vergleichen zu anderen Coronaviren sind Wissenschaftler zurückhaltend: Die Datenlage sei zu gering, Gesetzmäßigkeiten daraus nicht abzuleiten.

Quelle

2Stain
 
Also muss man die Zeit bis zum Herbst jetzt nutzen um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. 4-5 Monate bis zum Herbst ist nicht lang. Wenn man jetzt zu lange zögert und noch zwei Wochen Zeit und nach zwei Wochen dann noch mal zwei Wochen dann ist das Zeitfenster zum Handeln bald um und dann werden die Konsequenzen so riesig sein dass man dann sich verwundert die Augen reiben wird ob der tausenden Insolvenzen.
Und wenn man es aufgrund des Freiheitsstrebens vieler Leute zu schnell übertreibt mit Öffnung und Lockerung und wir in eine zweite Infektionswelle rauschen, werden die Konsequenzen für die Wirtschaft so immens sein, dass die paar Wochen länger aushalten ein Witz dagegen wären. Das gilt es zu vermeiden. Nicht vergessen: alles begann mit ganz wenigen Einzelfällen und binnen kurzem schossen die Zahlen massiv in die Höhe. Schon wenige Tage Unachtsamkeit können uns hinterher viele viele Wochen kosten, in denen man wieder gegensteuern muss.

Nun kann man hoffen, dass alleine das Verbot von Großveranstaltungen bis Jahresende so viel bringt, dass es bei einer zweiten Welle wenigstens nicht so schnell geht. Denn Hauptbeschleuniger waren ja v.a. Karneval, Starkbierfeste und Apres-Ski. Dazu kommen die Mundschutzmasken, Abstandsregeln, und vielleicht neue Wege der Kontaktverfolgung. Eine zweite Welle könnte also tatsächlich milder ausfallen. Aber wissen wird man es erst, wenn es soweit ist, und möglicherweise zu spät.
 
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