Coronavirus


Zählt der Maulkorbzwang (bislang ohne Ausziehleine für Kinder), drei Monate (!)
nach Ausbruch der Seuche in Deutschland, auch schon zu den Lockerungen?
:rolleyes:

Ich sage ja gar nicht, dass es nicht für alle getroffenen Maßnahmen einen nachvollziehbaren Grund gibt, doch ist es tatsächlich in erster Linie die Gesundheit der Bürger, wenn nach dem Einkauf im Supermarkt der gesamte Kassenbereich gereinigt wird, wie nach dem Besuch eines Aussätzigen, der benutzte Einkaufswagen jedoch ohne Desinfizierung wieder zum Eingangsbereich wandert und ohne Reinigung an die dort schon wartenden Kunden überreicht wird oder sogar direkt von einem Kunden an den nächsten, natürlich beide ohne Handschuhe, übergeben wird???
Oder gibt es nicht mindestens auch andere Hintergründe?

Die tatsächliche Absicht hinter den getroffenen Maßnahmen dürfte oftmals eine völlig andere sein, als das vorgeschobene Argument, das nach außen kommuniziert wird.

Beispiel Verordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:
Abgesehen von der Frage nach der Sinnlosigkeit unterschiedlicher Termine zur Einführung in den jeweiligen Bundesländern (MV und Hamburg Montag, SH folgte erst am Mittwoch), dient die sog. "Maskenpflicht" (falsche Bezeichnung der Medien zur Verordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) in erster Linie der Erhebung von Bußgeldern. Der medizinische Nutzen ist laut namhaften und anerkannten Medizinern wie Fätkenheuer, Streeck, Fiala, Salzberger usw. umstritten bzw. gleich null.
Ein Verstoß wird aber zurecht geahndet und mit Geldstrafe (zwischen 15 und 150 Euro pro Person) belegt. Das spült Geld in die Staatskassen. Geld, dass die Kommunen, Länder und der Bund derzeit gut gebrauchen können.

Allein im schwächsten betroffenen Bundesland (MV) wurden bislang fast 1200 Verfahren wegen Verstößen gegen die Coronapandemieauflagen eingeleitet. In Niederbayern gab es innerhalb von einer Woche Hunderte Anzeigen. Ostern in Niedersachsen brachte 50 Verfahren ein. In Berlin waren es an einem einzigen Tag über 40. Die Zahl der Missachtungen und Bußgeldverfahren steigt derzeit stark an, während die Anzahl der Infizierten und Toten stetig zurückgeht!

Durch den Verkauf von "Masken" lassen sich in einer umsatzschwachen Zeit zudem wichtige Einnahmen für den Einzelhandel, der es derzeit nicht leicht hat, generieren.
Die Mund-Nasen-Schutze werden auch dort verkauft, wo man es nicht unbedingt erwarten würde, z.B. in Geschäften die mehrere Wochen geschlossen waren oder auf Marktständen mit Obst und Gemüse, welche gar nicht von den Pandemieregelungen betroffen waren. Das ist aus kaufmännischer Sicht natürlich nicht verwerflich, aber ob bei diesen Betreibern in erster Linie die Gesundheit der Kunden im Hinterkopf schwebt, ist mehr als fraglich. Zumal ein Kunde ja nur mit Maske ein Geschäft betreten darf...um dann dort eine Maske käuflich zu erwerben?!

Steuern fallen auch an, wie praktisch für den Staat. Wieviel kostet so eine Maske und wieviel Prozent von jedem verkauftem Exemplar erhält der Staat? 7 oder 19?

Die Milliarden die jetzt verschenkt werden (z.B. an Unternehmen wie Karstadtkaufhofgaleria über denen seit Jahren der Pleitegeier kreist oder die völlig maroden Ostseewerften) müssen ja irgendwie reingeholt werden.

Beispiel uneinheitliche Regelungen der Länder und sogar Kommunen:
Warum macht jedes Land, jede Stadt etwas anderes, legt wahllos und völlig willkürlich eigene Termine fest, die medizinisch völlig unbegründet sind? Weshalb verlagt Bayern ein Bußgeld von 150 Euro für einen Verstoß, der in Schleswig-Holstein mit 15 Euro und in Hamburg mit 25 Euro geahndet wird? Warum kostet der Verstoß gegen die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes in Aachen 35 Euro, in Köln aber 150 Euro? Völlig abstrus. Damit die gesunden (!) Menschen verunsichert und nur noch mit Corona beschäftigt sind. Keiner sieht mehr durch. Das Virus richtet sich aber nicht nach Bußgeldkatalogen und schon gar nicht nach dem Kalender. Am Tag vor der Einführung einer Verordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist das Virus kein bisschen ungefährlicher oder gefährlicher als am Tag danach. Wenn die Restaurants wieder öffnen dürfen, oder die Läden mit über 800 Quadratmeter Verkaufsfläche ist damit weder die Infektionsgefahr geringer, noch gänzlich gebannt.

Beispiel Einkaufswagenpflicht

Warum der Einkaufswagen? Damit der Kunde in Krisenzeiten mehr kauft, so einfach ist das! Einfache Verkaufspsychologie, ganz ohne Tricks. In dutzenden Büchern nachzulesen. Manche Geschäfte bitten einen beim Betreten schon seit Jahren, am Eingang einen Wagen zu nehmen, "um Missverständnisse zu vermeiden".
Beim Euroshop verlangt man von den Kunden, einen Korb in der Hand oder am Arm zu tragen. Nutzen in Hinblick auf den Abstand gleich Null.
Aber man legt vielleicht doch den ein oder anderen Artikel dazu, den man eigentlich gar nicht kaufen wollte, weil die Hand nicht mehr frei war.
Und je größer der Einkaufswagen, umso mehr kaufen wir auch (frei zitiert nach Mau, siehe auch Verbraucherzentrale, Stern, Focus, Zeit usw.)

Warum wird nur eine Packung Toilettenpapier pro Kunde abgegeben (obwohl Diarrhee kein Symptom von Corona ist), sicher damit er nochmal wiederkommt am Nachmittag oder am nächsten TAg. Auch dann wieder mit Einkaufswagen. Und auch dann wird wieder mehr gekauft und nicht nur die eine Packung Toilettenpapier. Die Frisöre sind da schon ehrlicher und verlangen gleich eine (intransparente und unbegründete) "Hygienepauschale" von jedem Kunden, obwohl die in den kommenden 6 Wochen soviel Gewinn machen wie sonst in einem ganzen Kalenderjahr!

Das sind Tatsachen, die lassen sich nicht leugnen. Aber dann soll man doch bitte den Leuten auch reinen Wein einschenken und diese wirtschafts- und verkaufsfördernden Argumente nicht wegdiskutieren, als ob es ausschließlich um das Wohl der Bürger geht! Das ist nicht der Fall. Dann hätte man nämlich auf Karneval/Fasching verzichtet und die Maskentragepflicht bereits im Februar oder spätestens zum 1. März eingeführt. Das Virus war seit Ende 2019 bekannt und ist in Deutschland am 28. Januar erstmalig bestätigt nachgewiesen worden. Sämtliche Maßnahmen zum Schutz und zur Eindämmung der Krankheit hätten also bereits spätestens am 1. Februar getroffen werden müssen, also zu einer Zeit, in der Reisegruppen aus Deutschland noch munter zur Skigaudi nach Tirol reisen konnten (und anschließend wieder zurück, das Virus im Körper tragend).

Ich frage mich z.B., warum Schnellrestaurants wie McDonalds oder BurgerKing, die eigentlich fast nur vom Take-Away-Verkauf leben, seit Wochen geschlossen bleiben, auch solche, die so klein sind, dass sie gar keine Tische/Stühle haben?

Leider erfassen viele Menschen diese Zusammenhänge nicht oder blenden diese aus, wollen oder können die andere Seite also nicht sehen.

Ich kann mich auch an Vorschriften halten, ohne dabei den gesunden Menschenverstand auszuschalten. Man sollte Dinge auch hinterfragen.
Aber wenn man das tut, wird man als Spinner oder Rechtsradikaler abgestempelt, und die Fakten werden als Verschwörungstheorie dargestellt.

Auch unter der "Maske" sollte man seinen Verstand gebrauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beispiel Verordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:
Abgesehen von der Frage nach der Sinnlosigkeit unterschiedlicher Termine zur Einführung in den jeweiligen Bundesländern (MV und Hamburg Montag, SH folgte erst am Mittwoch), dient die sog. "Maskenpflicht" (falsche Bezeichnung der Medien zur Verordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) in erster Linie der Erhebung von Bußgeldern. Der medizinische Nutzen ist laut namhaften und anerkannten Medizinern wie Fätkenheuer, Streeck, Fiala, Salzberger usw. umstritten bzw. gleich null.
Ein Verstoß wird aber zurecht geahndet und mit Geldstrafe (zwischen 15 und 150 Euro pro Person) belegt. Das spült Geld in die Staatskassen. Geld, dass die Kommunen, Länder und der Bund derzeit gut gebrauchen können.
Das Saarland oder Niedersachsen zum Beispiel aber nicht, denn dort wird aktuell kein Bußgeld erhoben. Und Rheinland-Pfalz scheint es auch nicht soo nötig zu haben, denn dort sind es aktuell 10 Euro, wenn man mit ohne Maske erwischt wird (ich sach' mal: der Verwaltungsaufwand ist höher als der Ertrag durch das Bußgeld). Irgendwo (Hamburg?) sind Bußgelder sogar noch auf bestimmte Personengruppen begrenzt ...
Haben diese Länder das Prinzip nicht richtig verstanden oder gibt es vielleicht kein Prinzip?

Der medizinische Nutzen der Masken ist nicht zwangsläufig gleich null. Wenn die Masken den FFP2- oder FFP3-Standards entsprechen und sie richtig eingesetzt werden, dann ist da durchaus ein medizinischer Nutzen zu erkennen. Bei Mundschutz oder irgendwelchen Schals oder Tüchern schaut die Sache schon wieder völlig anders aus.

Allein im schwächsten betroffenen Bundesland (MV) wurden bislang fast 1200 Verfahren wegen Verstößen gegen die Coronapandemieauflagen eingeleitet.
Stellt sich die Frage: was ist die Ursache und was ist die Folge? Ist vielleicht MV unter anderem deshalb so wenig betroffen, WEIL dort jeder gleich "Hier" schreit, sobald einer quer schießt?

Durch den Verkauf von "Masken" lassen sich in einer umsatzschwachen Zeit zudem wichtige Einnahmen für den Einzelhandel, der es derzeit nicht leicht hat, generieren.
Der Einzelhandel, der nur bedingt geöffnet ist ...? Ich sehe derzeit auch viele Leute, die mit Masken Marke Eigenbau unterwegs sind oder solche Djangos mit Schal vor dem Mund ... dadurch, daß man nicht verpflichtet ist, die Masken über den Einzelhandel zu beziehen, läuft das Argument ziemlich heftig ins Leere, glaub' ich.

Die Mund-Nasen-Schutze werden auch dort verkauft, wo man es nicht unbedingt erwarten würde, z.B. in Geschäften die mehrere Wochen geschlossen waren oder auf Marktständen mit Obst und Gemüse, welche gar nicht von den Pandemieregelungen betroffen waren.
Die Marktstände vielleicht nicht, die dahinterstehenden Händler oder Produzenten/Bauern allerdings sehr wohl, und natürlich gibt es auch am Marktstand fleißig Diskussionen zur aktuellen Situation. Eine Kollegin konnte mir vor ein paar Wochen darüber berichten, welche Masken auf einem der örtlichen Bauernhöfe eingesetzt werden - ich gehe davon aus, die Marktfrau wußte, wovon sie sprach.

Steuern fallen auch an, wie praktisch für den Staat. Wieviel kostet so eine Maske und wieviel Prozent von jedem verkauftem Exemplar erhält der Staat? 7 oder 19?
19. Wird trotzdem nicht viel mehr sein als das Pusten von Papa auf den Kratzer von Sohnemann, gemessen aus den Steuerausfällen.

Beispiel uneinheitliche Regelungen der Länder und sogar Kommunen:
Warum macht jedes Land, jede Stadt etwas anderes, legt wahllos und völlig willkürlich eigene Termine fest, die medizinisch völlig unbegründet sind? Weshalb verlagt Bayern ein Bußgeld von 150 Euro für einen Verstoß, der in Schleswig-Holstein mit 15 Euro und in Hamburg mit 25 Euro geahndet wird? Warum kostet der Verstoß gegen die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes in Aachen 35 Euro, in Köln aber 150 Euro? Völlig abstrus. Damit die gesunden (!) Menschen verunsichert und nur noch mit Corona beschäftigt sind.
Weil erstens nicht Zeit genug war, alles bundesweit abzustimmen oder erst mal über den Gesetzgeber laufen zu lassen. Und zweitens - wenn ich in meiner Kommune mit einer Unmenge von Corona-Infektionen zu tun habe, die nach meinem Willen dringend eingedämmt gehören, dann sorge ich auch dafür, daß diesem Wunsch ein gewisser Nachdruck folgt, beispielsweise durch höhere Bußgelder, sofern mir der Gesetzgeber die Gestaltung freistellt.

Beispiel Einkaufswagenpflicht
Warum wird nur eine Packung Toilettenpapier pro Kunde abgegeben (obwohl Diarrhee kein Symptom von Corona ist), sicher damit er nochmal wiederkommt am Nachmittag oder am nächsten TAg.
Jeder darf erst mal so viel Toilettenpapier kaufen, wie er lustig ist. Es steht aber jedem Händler frei, den Verkauf zu verweigern oder die Ausgabe zu rationieren. Das macht er im Regelfall aber nicht, damit er den Kunden täglich wiedersieht, sondern um auch noch einige andere Kunden zufriedenzustellen als eben immer nur den einen, der direkt nach Ladenöffnung morgens mit dem Hubwagen kommt, um sämtliches Klopapier wegzukarren. Ehrlich - wenn ich Händler wäre und ich sehe täglich wiederkehrend ein strahlendes und 400 wütende Gesichter, dann wüßte ich schon, daß ich daran was ändern sollte.

Das sind Tatsachen, die lassen sich nicht leugnen. Aber dann soll man doch bitte den Leuten auch reinen Wein einschenken und diese wirtschafts- und verkaufsfördernden Argumente nicht wegdiskutieren, als ob es ausschließlich um das Wohl der Bürger geht! Das ist nicht der Fall.
Na ja, wenn ich ehrlich bin, sehe ich keine wirtschafts- oder verkaufsfördernden Argumente ...

Dann hätte man nämlich auf Karneval/Fasching verzichtet und die Maskentragepflicht bereits im Februar oder spätestens zum 1. März eingeführt. Das Virus war seit Ende 2019 bekannt und ist in Deutschland am 28. Januar erstmalig bestätigt nachgewiesen worden.
Am 11. Februar wußte man erst mit Sicherheit, womit man es zu tun hatte. Das Virus hatte vergessen, sich beim ersten Auftreten mit einer Visitenkarte vorzustellen. Die Frage, wie und unter welchen Bedingungen es sich genau verbreitet, war zu diesem Zeitpunkt noch ungeklärt. Was das Treffen von Gegenmaßnahmen erschwert. Selbst heute weiß man noch nicht genügend zu diesem Thema, wenn ich auf die Rolle von Kindern bei der Übertragung verweisen dürfte, die aktuell diskutiert wird.

Sämtliche Maßnahmen zum Schutz und zur Eindämmung der Krankheit hätten also bereits spätestens am 1. Februar getroffen werden müssen, also zu einer Zeit, in der Reisegruppen aus Deutschland noch munter zur Skigaudi nach Tirol reisen konnten (und anschließend wieder zurück, das Virus im Körper tragend).
Ich kann bestätigen, daß Anfang Februar die Märkte auf das Virus bereits reagiert haben. Aber über die Maßnahmen und deren Wirksamkeit bestand damals noch hochgradig Unklarheit. Das, was damals abging, war wohl ... nennen wir's mal "Roulette". Ich will nicht wissen, wie viele Stapel Arbeitsschutzkleidung/Desinfektionsmittel/Augenschutz etc. irgendwo gebunkert rumliegen, die gegen Corona wirkungslos ist - es dürften einige sein.

Ich frage mich z.B., warum Schnellrestaurants wie McDonalds oder BurgerKing, die eigentlich fast nur vom Take-Away-Verkauf leben, seit Wochen geschlossen bleiben, auch solche, die so klein sind, dass sie gar keine Tische/Stühle haben?
Och, es gibt einige Schnellrestaurants, die tatsächlich geöffnet haben. Aber erst seit kurzem, seit die Menschen wieder einen Antrieb haben, in die Stadt zu kommen, weil nicht mehr überall das "Geschlossen"-Schild hängt. Dadurch, daß die Passanten sich nicht hinsetzen können oder beim Schlangestehen Abstand halten müssen, sofern sie nicht ohnehin den Laden nur in kleinen Gruppen betreten dürfen (was meistens bewußt oder unbewußt mit dem Signal verbunden wird "Hier stehen so viele Leute an - die Schlange reicht bis auf die Straße", weshalb viele potentielle Kunden direkt weitergehen), verkaufen die Händler nicht die Mengen, die sie bräuchten, um überhaupt einen Schnitt zu machen oder das Einlagern verderblicher Ware zu riskieren, in manchen Fällen gibt's große Probleme im Hintergrund bezüglich der jeweiligen Küchen, ich weiß auch von aktuell drei Fällen in der näheren Umgebung, die ihrerseits corona-gebeutelt sind, wo also aus gesundheitlichen Gründen eine Öffnung außer Frage steht, ...
Die paar Läden, die geöffnet sind, sind so klein, daß dort Chef und zwei Familienangehörige oder so drin arbeiten können, und dort verursacht die Infrastruktur nicht die Kosten einer Großküche.

Ich kann mich auch an Vorschriften halten, ohne dabei den gesunden Menschenverstand auszuschalten. Man sollte Dinge auch hinterfragen.
Aber wenn man das tut, wird man als Spinner oder Rechtsradikaler abgestempelt, und die Fakten werden als Verschwörungstheorie dargestellt.
Absolut nicht.

Gruß
Skywise
 
Der Aluhut der Woche geht dieses Mal an @s.matze !

Steuern fallen auch an, wie praktisch für den Staat. Wieviel kostet so eine Maske und wieviel Prozent von jedem verkauftem Exemplar erhält der Staat? 7 oder 19?
Der Lockdown hat nach verschiedenen Berechnungen bis zu 35 Mrd. Mindereinnahmen an Steuern zur Folge. Das ist Geld, das Ländern und Kommunen fehlen um wichtige regionale Aufgaben am Laufen zu halten. Es ist ja nun nicht so, dass sich der "Staat" nur an den Steuergeldern bereichert. Der Lockdown ist wie ein Kartenhaus das schallend zusammenkracht, je länger er dauert.

Warum macht jedes Land, jede Stadt etwas anderes, legt wahllos und völlig willkürlich eigene Termine fest...
Das Thema hatten wir schon mehrfach, das nennt man Förderalismus. Selbigen hast du offenbar bis heute nicht verstanden. Im Zweifel kannst du ja mal Schüler der 6.Klassen befragen. Die erklären dir bestimmt gern nochmal, wie Förderalismus funktioniert und welchen Sinn er hat.

Warum der Einkaufswagen? Damit der Kunde in Krisenzeiten mehr kauft, so einfach ist das!
Was für ein Quatsch. Ein Einkaufswagen nimmt ein ganzes Stück weit Platz weg, deswegen ist er derzeit fast überall Pflicht. Zum einen kann man so ohne großen Aufwand verhindern, das zuviele Kunden gleichzeitig im Markt sind. Und zum anderen kann man damit auch den 1,5-m-Abstand zum Vordermann ohne weiteres einhalten.

Warum wird nur eine Packung Toilettenpapier pro Kunde abgegeben (obwohl Diarrhee kein Symptom von Corona ist)
Weil ein einzelner Kunde kein Großhändler ist und Waren nur in "handelsüblichen" Mengen abgegeben werden dürfen. 20 große Packen Klopapier sind aber nicht "handelsüblich". Ausserdem wollen andere ja auch noch was haben. Das geht aber schlecht, wenn die ersten 10 Kunden sinnloserweise alles weghamstern.

Die Frisöre sind da schon ehrlicher und verlangen gleich eine (intransparente und unbegründete) "Hygienepauschale" von jedem Kunden, obwohl die in den kommenden 6 Wochen soviel Gewinn machen wie sonst in einem ganzen Kalenderjahr!
Wo hast du denn diese dämliche Weisheit her? Du weißt aber schon das auch Friseure die letzten Wochen nicht arbeiten durften? Wie sollen die da jetzt plötzlich Gewinn machen? Die holen höchstens die Ausfälle der letzten Wochen wieder raus, wenn überhaupt. Da man jetzt nur noch mit erheblichen Mehraufwand arbeiten darf, hat man auch entsprechende Mehrkosten, die irgendwie wieder reingeholt werden müssen.

Leider erfassen viele Menschen diese Zusammenhänge nicht oder blenden diese aus, wollen oder können die andere Seite also nicht sehen.
168_n.jpg
 
Der Lockdown hat nach verschiedenen Berechnungen bis zu 35 Mrd. Mindereinnahmen an Steuern zur Folge.
...was je nach Schätzung grob ein Drittel bis ein Viertel des jährlichen Finanzausfalls durch Steuerflucht ins Ausland beträgt: https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...illiarden-euro-pro-jahr-studie-a-1249844.html

Das sollte man sich auch mal in diesem Zusammenhang auf der Zunge zergehen lassen. Rennt da auch gerade der nationale Widerstand der Paranoiden Sturm gegen? Ich wüsste nicht.

Vielleicht wäre es wirklich dringlicher für den Schutz der Gesellschaft, ein Medikament gegen Paranoia und Psychosen zu entwickeln und zwangsweise zu verabreichen auf zielgruppenwirksamen Wegen (also z.B. via Chemtrails ausbringen zu lassen oder via 5G zu tunneln oder es zu vertexten und von den Söhnen Mannheims auf allen Popwellen in A-Rotation vortragen zu lassen), statt die CoViD-Medizinforschung voranzutreiben. Mir schwant, die größere Gefahr kommt von den Psychoten. Ich treffe draußen zumindest deutlich mehr davon, als das RKI für die hiesige Region an CoViD-Fällen berichtet. Und diese Gestalten sind über ihre Schwarmidiotie brandgefährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm weniger von diesem Zeug, es tut dir nicht gut!
Ja das ist der Standardspruch um Meinungen, die nicht zum Massengehorsam passen mundtot zu machen.
Bei Gustav Mollath (der Fall dürfte ja bekannt sein) hat man es auch mit dem "Verrückterklären" versucht:
https://www.amazon.de/dp/3864890624/?tag=radioforende-21

Das RKI ist übrigens als Bundesbehörde direkt dem (Bundes-)Gesundheitsministerium unterstellt und forscht daher keinesweges ergebnisoffen, sondern nur nach Auftragserteilung. Und die Aufträge und Forschungsgelder kommen woher? Vom (Bundes-)Gesundheitsministerium! Und somit von der Bunderesgierung selbst.
Und natürlich können diese Gelder sehr schnell gekürzt werden, wenn man der Meinung ist, die Forschungsergebnisse seien nicht "angemessen".

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung.
https://www.rki.de/DE/Content/Insti...=4AB328793C1B9734E51A162E888B63B0.internet071

Wieviele Bürger wissen das eigentlich? Und wieviele denken, das sei eine unabhängige Institution? Das ist wie mit den Studien der Getränkeindustrie oder Lebensmittelgroßhändler zum Wasserbedarf der Menschen.
Dass deren (RKI) Aussagen daher immer mit Vorsicht zu genießen sind, sollte der gesunde Menschenverstand lehren.
Aber es gibt genug Menschen, die lassen sich gerne das Denken verbieten, weil es sehr anstrengend ist, Zusammenhänge herzustellen und selber das Gehirn arbeiten zu lassen.

Da kommt es sehr gelegen, wenn man die häppchenweise vorgefertigte Meinung aus den Nachrichten übernehmen kann :)

Ich sehe derzeit auch viele Leute, die mit Masken Marke Eigenbau unterwegs sind oder solche Djangos mit Schal vor dem Mund
Womit wir wieder beim Stichwort "medizinischer Nutzen gleich Null" wären...

Am 11. Februar wußte man erst mit Sicherheit, womit man es zu tun hatte.
Dann hätte es doch sicherlich einen Tragezwang für Mund-Nasen-Schutze ab dem 16.Februar oder spätestens ab dem 1. März geben müssen...

Was für ein Quatsch.
Absolut nicht, es gibt etliche Bücher dazu. Stichwort: Fallen beim Einkauf. Warum meinst du sind die Wagen bei Aldi und Lidl seit Jahren größer (=tiefer!)?

In diesem Sinne warten wir also ab und freuen wir uns darauf, wenn dieses Experiment der Weltgesundheitsorganisation endlich beendet wird. Zumindest wird dann die völlig überalterte Weltbevölkerung etwas eingeschränkt sein und die Lücke zwischen dem Wirtschaftswachstum der 1. und 2. Weltstaaten wird etwas verringert sein, ein rein zufälliger und absolut unerwünschter Nebeneffekt, der aber dann irgendwie doch allen Beteiligten ganz gelegen kommen dürfte.

Ich bin auch gespannt ob wir irgendwann nochmal erfahren, welche Fledermausart es konkret war die angeblich den ersten Menschen angesteckt hat :)
Hoffentlich nicht die Kleine Hufeisennase, die bei uns so zahlreich vorkommt. Sonst müssen wir in Deutschland womöglich bald eine zweite Ansteckungswelle befürchten.

Und für alle die nicht denken möchten gibt es ja zum Glück entsprechende Nachrichtenformat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das RKI ist übrigens als Bundesbehörde direkt dem (Bundes-)Gesundheitsministerium unterstellt und forscht daher keinesweges ergebnisoffen, sondern nur nach Auftragserteilung. Und die Aufträge und Forschungsgelder kommen woher? Vom (Bundes-)Gesundheitsministerium! Und somit von der Bunderesgierung selbst.
Und natürlich können diese Gelder sehr schnell gekürzt werden, wenn man der Meinung ist, die Forschungsergebnisse seien nicht "angemessen".
Die meisten Institute forschen nach Auftragserteilung, weil - Forschung kotzt Geld. Aber ein Forschungsauftrag bedeutet nicht automatisch, daß pauschal nicht ergebnisoffen geforscht würde. Es gibt Unterschiede zwischen "Wir wollen, daß X passiert, bitte macht das so" und "Wir sehen, daß X passiert, wissen aber nicht, warum, also findet das raus", auch wenn beides Forschungsaufträge sind.

Dass deren (RKI) Aussagen daher immer mit Vorsicht zu genießen sind, sollte der gesunde Menschenverstand lehren.
Kommt drauf an. Daß die Aussagen zu Corona beispielsweise aktuell mit Vorsicht zu genießen sind, sollte auch den Leuten klar sein, die nicht über ganz so viel gesunden Menschenverstand verfügen, denn - das ist ein neues Virus, über das man noch viel zu wenig weiß, insofern werden alle Aussagen erst mal unter Vorbehalt getroffen, abseits von denen natürlich, die mittlerweile belegt sind.
Ich glaube auch, daß man in den letzten Wochen einige Male beobachten konnte, wie das RKI ziemlich deutlich den Aussagen oder Maßnahmen einzelner Personen/Institutionen/Länder/Politiker widersprochen hat, selbst denen unserer Bundes-Angela. Wenn gelten würde "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing", wäre das in dieser Form nicht passiert.

Aber es gibt genug Menschen, die lassen sich gerne das Denken verbieten, weil es sehr anstrengend ist, Zusammenhänge herzustellen und selber das Gehirn arbeiten zu lassen.
Och joh, es gibt aber auch genügend Menschen, die sich irgendwas vom Pferd erzählen lassen und in diesem Zusammenhang vom selben Pferdeflüsterer erklärt bekommen, daß es sehr anstrengend ist, solche Zusammenhänge herzustellen und selber das Gehirn arbeiten zu lassen. Mag ja auch richtig sein, aber solche Eingaben von links oder rechts außen gehören trotzdem mindestens ebenso auf den eigenen intellektuellen Prüfstand wie die Dinger aus den Nachrichten, wenn man denn schon so kritisch sein will, wie man sich schimpft.

Womit wir wieder beim Stichwort "medizinischer Nutzen gleich Null" wären...
Das hatte ich auch geschrieben.

Dann hätte es doch sicherlich einen Tragezwang für Mund-Nasen-Schutze ab dem 16.Februar oder spätestens ab dem 1. März geben müssen...
Nur weil man ab dem 11. Februar wußte, daß wir es mit einer SARS-Mutation zu tun haben, heißt das noch lange nicht, daß alles über das Virus damit bekannt war.

Absolut nicht, es gibt etliche Bücher dazu. Stichwort: Fallen beim Einkauf. Warum meinst du sind die Wagen bei Aldi und Lidl größer?
Damit man sich an der Kasse darüber ärgern kann, wie teuer alles beim ALDI/LIDL geworden ist. Früher war für das Geld, das man heute an der Kasse bezahlt, der Wagen voll! Diese Geizknochen und Wucherer! Gespien sei auf sie ...

In diesem Sinne warten wir also ab und freuen wir uns darauf, wenn dieses Experiment der Weltgesundheitsorganisation endlich beendet wird. Zumindest wird dann die völlig überalterte Weltbevölkerung etwas eingeschränkt sein und die Lücke zwischen dem Wirtschaftswachstum der 1. und 2. Weltstaaten wird etwas verringert sein, ein rein zufälliger und absolut unerwünschter Nebeneffekt, der aber dann irgendwie doch allen Beteiligten ganz gelegen kommen dürfte.
Och, wenn ich mir die medizinische Grundversorgung in einigen Drittweltländern so anschaue, würd' ich nicht unbedingt darauf wetten, daß sich die Statistik in der Form verändert, wie sie Dir vorschwebt ... jetzt mal abseits sämtlicher Statistiken. Die Leute in den ärmeren Ländern sterben ja ohnehin nicht an Corona, weil sie sich ja bekanntlich keine Tests leisten können ... wo keine Diagnose, da auch keine Toten, die man irgendeiner obskuren Lungenerkrankung zuschreiben kann.

Gruß
Skywise
 
Das sollte man sich auch mal in diesem Zusammenhang auf der Zunge zergehen lassen. Rennt da auch gerade der nationale Widerstand der Paranoiden Sturm gegen? Ich wüsste nicht.
Nein, das sollte man sich gar nicht in dem Zusammenhang auf der Zunge zergehen lassen, denn es ist ganz dummer Whataboutism.

Davon abgesehen sind hinterzogene Steuern zumindest ein krudes Zeichen von Wohlstand, erdrutschartig gar nicht erst anfallende Steuern Zeichen von Abschwung und Wirtschaftskrise.

Aber die große Bundespolitik hat ja nun erkannt, dass mit dem Covid-19 Thema kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist und es an die Länder delegiert. Noch vor zwei Wochen hat man getrommelt, es müsse doch alles bundeseinheitlich geregelt werden. Nun gut.
 
@s.matze Vielleicht hilft es Dir, wenn ich es mal mit etwas Praxis-Realität versuche: glaubst Du im Ernst, das sich hochspezialisierte Forscher, die in der Pharmaindustrie wahrscheinlich sehr viel größere Gehälter bekommen würden, freiwillig einen Job antun, bei dem sie weniger verdienen und direkt dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt sind? Die haben auch einen Ruf zu verlieren.

An dieser Stelle Mal ein winziger Einblick in meine berufliche Realität. Ich begleite seit zwei Jahren ein Forschungsprojekt über Pharmazie speziell in gerontologischer Hinsicht. 2 Universitäten, 3 Pflegekassen, 1 Apothekerkammer und 1 Firma im Forschungsumfeld (keine Produktforschung), ca. 80 Pflegeeinrichtungen. Das Projekt wird letztendlich vom Bundesgesundheitsministerium finanziert und ist eines von vielen. Ich kenne niemanden, der diesen Job machen würde, wenn es eine direkte Weisungsgebundenheit gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium geben würde. In unserem Projekt will das BMG Ergebnisse sehen vor allem in Hinsicht auf Praxistauglichkeit im Pflegealltag. Sind die Ergebnisse nicht praxistauglich, werden sie auch nicht umgesetzt.

Thema Einkauf: wenn ich sehe, wie bei Lidl in der Prenzlauer Allee, bei Edeka in Eberswalde ein Einkaufswagen mit dreckigen Lumpen "desinfiziert" wird und in unter 30 sec. an den nächsten Kunden weitergegeben wird, dann bin ich dafür, diesen falschen Aktionismus sofort zu verbieten! Und wenn man Viren und Bakterien richtig breit austeilen will, dann am Besten mit lange getragenen Einmalhandschuhen. Am Besten von Laden zu Laden gehen und nicht ausziehen.
Noch ein Geheimtipp zum Thema Fallen beim Einkauf: am besten gar nicht einkaufen gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@s.matze Noch ein Nachtrag: Gelder in Forschungsprojekten des BMG können nicht nach Gutdünken gekürzt werden. Aber dieses Thema möchte ich jetzt nicht näher erläutern. Dein Vergleich RKI vs. Brausefabrikant ist zwar total Banane, aber lustig. Muss ich mir merken.
 
Absolut nicht, es gibt etliche Bücher dazu. Stichwort: Fallen beim Einkauf. Warum meinst du sind die Wagen bei Aldi und Lidl seit Jahren größer (=tiefer!)?
Werbepsychologie gibt es schon solange wie es Werbung gibt. Und was du da anführst, bestreitet auch niemand. Ich kann mich allerdings nicht entsinnen, das extra für die Corona-Krise Einkaufswagen aufgehübscht oder gar umgebaut wurden. Insofern zieht deine Argumentation diesbezüglich einfach nicht. Manchmal sind Erklärungen tatsächlich so simpel, wie ich sie weiter oben angeführt habe.
 
Herrmann will "härter durchgreifen". Was auch immer das heißt. Und auf einmal beruft er sich auf das Grundgesetz, was seit Wochen schon außer Kraft gesetzt wurde.
https://www.rnd.de/politik/bayerns-...-durchgreifen-4TGPHJTN7PJ6AKCSBL3FI4RD4E.html

Wird man jetzt bald Zusammenkünfte von Menschen, die friedlich für die Rückkehr zur Normalität (ohne Maulkorb) und für das Ausüben ihrer Bürgerrechte auf die Straße gehen* mit Gewalt und Tränengas niederknüppeln wie damals bei S-21 nur weil diese sich nicht an irgendwelche willkürlich festgelegten Abstandsregeln halten?

Ich bin ja mal gespannt wann die WHO dieses seltsame Experiment einiger Staaten endlich beendet.


*aggressive Spinner und Feinde der Verfassung aus jeder Richtung, zähle ich ausdrücklich nicht zu friedl. Demonstranten, das sind Ruhestörer und Brandstifter!
 
Und auf einmal beruft er sich auf das Grundgesetz, was seit Wochen schon außer Kraft gesetzt wurde.
Verbreitet doch nicht immer solchen Unsinn. Das Grundgesetz ist überhaupt nicht außer Kraft. Das zeigt alleine, dass die ganzen Aluhüte am Wochenende auf Demos ihren Unsinn verbreiten durften.

Es gibt nur verschiedene Grundrechte, die sich in einem Extremfall wie momentan mal in die Quere kommen können, und dann gilt es eben abzuwägen, welches dieser Grundrechte höher zu bewerten ist. Man hat sich nun mal entschieden, dass es wertvoller ist, Gesundheit und Leben eines Teils der Bevölkerung zu bewahren. Waren/sind die Maßnahmen angemessen oder gerecht? Darüber entscheiden derzeit auch diverse Gerichte.
 
Eine neue Runde in der chinesischen Propagandaschlacht. Wer glaubt ernsthaft, dass man 11 Millionen Menschen in anderthalb Wochen testen kann?:thumbsdown:
Ich. Alles eine Frage des Aufwands, den man betreibt (ich könnt' auch sagen: WENN das jemand schafft, dann sind das die Chinesen, denn die haben a) die Möglichkeiten, Leute zu Tests zu verdonnern, b) genügend Menschen abseits der 11 Millionen und ausreichend finanzielle Ressourcen, um die Personaldecke für so einen Spaß zu stellen, c) wahrscheinlich in den letzten Wochen genügend Zeit gehabt, um die notwendigen Tests zu produzieren) und der Ergebnisse, die man erwartet. Ein vernünftiger Test braucht Ressourcen und Zeit, verläßliche Ergebnisse stehen normalerweise nicht innerhalb weniger Minuten zur Verfügung, sondern da reden wir von Tagen. Es gibt auch Schnelltests, aber soweit mir bekannt, gibt es da nix Sicheres.

Vor allem was soll es bringen?
Die Frage ist gut ... Aufmerksamkeit fiele mir als erster Grund ein. Prinzip "Schaut mal, was wir alles hinkriegen" und "Seht her, wie gut wir für unser Volk sorgen". Vielleicht auch eine Werbemaßnahme für einen Test, mit dem man solche Geschichten tatsächlich durchziehen kann, aber das wäre schon fast zynisch. Ich wage aber zu bezweifeln, ob man aus den Testergebnissen wirklich etwas ableiten kann, das sich zur Bekämpfung des Virus' heranziehen läßt, denn soweit mir bekannt läßt sich mit irgendeinem Schnelltest nicht genau sagen, ob man bei einem positiven Ergebnis gerade am Anfang der Krankheit steht oder am Ende, und bezüglich des Krankheitsverlaufs und der Möglichkeit einer eventuellen Wiedererkrankung gibt's zumindest an meiner Front keine Informationen zu neuen Erkenntnissen, was aber nicht viel heißen will.

Gruß
Skywise
 
Ich wage aber zu bezweifeln, ob man aus den Testergebnissen wirklich etwas ableiten kann, das sich zur Bekämpfung des Virus' heranziehen läßt, denn soweit mir bekannt läßt sich mit irgendeinem Schnelltest nicht genau sagen, ob man bei einem positiven Ergebnis gerade am Anfang der Krankheit steht oder am Ende,
Das sehe ich auch so. Selbst wenn wir annehmen, dass man es in 10 Tagen schafft, dann hätte man ein Ergebnis von VOR 10 Tagen und damit einen Blick in die Vergangenheit. Da wir aber wissen, dass die Ansteckungszeit bis zu 2 Wochen beträgt, sind die Zahlen damit wenig aussagekräftig, da wohl vermutlich der dann aktuelle Stand längst ein anderer ist. Bestenfalls bekommt man einen sehr groben Überblick, wieviel ungefähr erkrankt sind/ waren.
Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass man die Testung so schnell hinbekommt. Das hiesse ja, dass man im Schnitt jeden Tag 1,1 Millionen Leute testen müsste (das sind mehr als z.B. ganz Köln Einwohner hat) und die Labore ungefähr die selbe Anzahl auswerten müssten. Das dürfte mehr als schwierig werden. Ich habe mal gehört, dass man in Deutschland pro Tag ca. 50.000 Tests maximal durchführen könne. Ob die Zahl noch aktuell ist, weiss ich nicht, aber selbst wenn man jetzt mehr testen könnte, scheint es mir trotzdem eher unrealistisch jeden Tag eine Stadt wie Köln komplett zu testen.


Besser wären dann in meinen Augen weniger Tests (z.B. 10.000 am Tag) und dann nach einer Woche eine Schätzung zu machen. Dabei würde man immense Kosten sparen und die Ergebnisse könnten am Ende ähnlich ausfallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fakten, Fakten, Fakten. Aus den Medien erfahre ich viel Angstgeschwurbel nach
dem Motto infiziert - krank - tot. Vor allem Zahlen die für eine weitere
Normalisierung des Alltags sprechen, sind kaum zu hören. So ist es schon
erstaunlich, dass die monatliche Sterberate im Vergleich mit den Vorjahren
zwar leicht erhöht, aber längst nicht die Spitzenwerte vergangener Jahre
erreicht hat. Selbst jetzt im Corona-April wurde weniger gestorben als im
Dezember 2019. Eigentlich ist Optimismus angesagt.
 
Derzeit läuft es ganz gut. Allerdings verstehe ich bicht was Ramelow jetzt geritten hat, die Maßnahmen jetzt bald ganz aufzuheben. Auch das man wieder reisen darf, macht mir ein bisschen Angst. Wie schnell es wieder kippen kann, sieht man jetzt in Frankfurt und Leer. Grundsätzlich sehe ich Deutschland aber auf einem guten Weg. Weniger als 10.000 Infizierte sind schonmal gute Zahlen. Trotzdem werden die nächsten 2-4 Wochen zeigen, wo die Reise hingeht.
 
Ramelow schlägt es vor. Es muss abgestimmt werden.

https://www.bodo-ramelow.de/nc/tagebuch/article/2020/05/23/verantwortungsbewusste-solidaritaet/

Der Druck von der Straße ist massiv. In Thüringen marschieren ja nicht nur Reichsbürger, Faschisten, Nazis, Wissenschaftsleugner und Paranoide (und offensichtlich unbesorgte Bürger, die vor wenigen Monaten / Jahren noch sogenannte "besorgte Bürger" waren und deren Klassifizierung ich bitte jedem einzelnen überlassen möchte), es ist ja bekanntlich auch schon der Ministerpräsident des tausendminütigen Reiches dabei gesichtet worden, so dass das ganze sogar eine Art "offiziellen Anstrich" erhält. Und von denen, die nicht demonstrieren, ignorieren immerhin die meisten jetzt schon sämtliche Maßnahmen so gut es geht. Also wäre eine Aufhebung der Maßnahmen nur eine Angleichung an die Realität.

Sollte die Landesregierung die Verantwortung an die Kommunen und Landkreise übergeben, hätte das sogar etwas cleveres: dort, wo man sich am vorsätzlichsten mit "Widerstand!" beschäftigt und das ganze "erfolgreich" verläuft, muss halt wieder gesperrt werden, während für die, die sich vorbildlich verhalten (oder einfach regional Glück hatten), das Leben wieder weitgehend normal weitergehen kann. Man müsste dazu nur Kreis- oder Stadtgrenzen errichten und schließen - und daran wird es scheitern. Wenn in Sonneberg die Gaststätten geschlossen bleiben müssen, fahren die Leute halt nach Hildburghausen und infizieren dort munter vor sich hin.

Bei Corona ists letztlich fast wie in einer Gaststätte: man bekommt, was man bestellt. Der Unterschied: Unschuldige, die nichts bestellt haben, bekommen es leider ungefragt auch.
 
Oben