Coronavirus


Also wenn die Erhaltung des funktionierenden Gesundheitssystems das erklärte Ziel sein soll (ich habe das nirgendwo gehört),
Oh, come on! (Datum beachten!)

Bei täglich 400 registrierten Neuinfektionen, von denen wahrscheinlich unter 100 schwere Verläufe sind, ist das Gesundheitssystem von einer Überlastung weit entfernt.
Weil sich die Leute größtenteils an die ausgegebenen Regeln halten.
 
Wenn die Wirtschaft komplett den Bach runter geht, ist niemand mehr da der das Gesundheitssytem finanzieren kann.
Wenn man sich anschaut, wie man mit COVID weltweit umgeht, kann man im wesentlichen 2 Szenarien sehen: entweder man hatte die Chance auf einen rechtzeitigen Lockdown (oder eine abgemilderte Variante davon), nutzte diese und hat das Gesundheitswesen nicht an die Wand gefahren, dafür aber die Wirtschaft deutlich gebremst, oder man hatte nicht die Chance auf einen Lockdown (oder spottete über die Gefahr, siehe die populistisch geführten Staaten), fuhr das Gesundheitssystem gegen die Wand und die Wirtschaft am Ende doch auch.

Wenn das Gesundheitssystem kollabiert, kollabiert auch die Wirtschaft. Denn dann müssen Notmaßnahmen in Kraft treten, die viel radikaler sind als die bislang in Deutschland bekannten. Wir hatten ja nichtmal einen richtigen Lockdown.

Inzwischen wurde in Deutschland auch ausgerechnet, wie es möglicherweise am besten zu balancieren ist:
https://www.ifo.de/publikationen/20...nsame-interesse-von-gesundheit-und-wirtschaft

Und da kommt man auf eine Reproduktionszahl von 0,75. Wir sind drüber.
 
Bei täglich 400 registrierten Neuinfektionen, von denen wahrscheinlich unter 100 schwere Verläufe sind, ist das Gesundheitssystem von einer Überlastung weit entfernt. Das wäre selbst bei einem unerwarteten Aufflammen auf ein paar tausend Fälle so.
Wenn die alle auf Intensiv und auf Beatmung müssen, wäre ich mir da nicht so sicher. Bitte dran denken, daß auch noch andere Fälle als Corona-Patienten auf Beatmungsgeräte angewiesen sind. Nur weil sie vorhanden sind, heißt das nicht, daß sie alle zur Verfügung stehen. Und mitunter dauert es schon ein paar Wochen, bis jemand (hoffentlich gesünder) von der Beatmung wieder weg kommt. Das kann sich schon schnell unangenehm zusammenläppern.

Tatsächlich ist das Gesundheitssystem aber wegen der Massnahmen schwer gestoert. Leute gehen nicht mehr zum Arzt, auch nicht zum Zahnarzt wegen Routineuntersuchungen und -behandlungen.
Das ist so nicht richtig. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Bundeszahnärztekammer haben mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder ein Maßnahmenpaket entwickelt. Die Sicherheit der zahnärztlichen Versorgung soll damit sichergestellt sein. Tatsächlich ist die Entscheidung, OB eine Behandlung durchgeführt wird, eine Entscheidung des Zahnarztes und seines Patienten. Der Zahnarzt entscheidet, ob etwas aufgeschoben werden kann, der Patient, ob er es aufschieben will. Ein pauschales "es geht keiner mehr zum Zahnarzt" oder zu sonst irgendeinem Arzt stimmt also in dieser Form nicht.

Erkennung und Behandlung schwerer Krankheiten wie Krebs und Diabetes, anderer Infektionskrankheiten ist unter den derzeitigen Umständen nicht mehr normal.
Eigentlich schon. Also - die Behandlung auf jeden Fall, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Ich weiß, daß in Arztpraxen natürlich auch Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, über einige davon kann man sich auch großartig streiten, aber wegen Corona macht kein Arzt seine Bude dicht. GERADE nicht die Ärzte. Und GERADE die Leute, die von ihrer Vorerkrankung wissen oder bei denen schon mal der Verdacht laut wurde, daß da was Krebsiges sein könnte, wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie ihre Untersuchungen oder ihre Behandlungen deshalb unterbrechen würden. Gut - Bekloppte gibt's bestimmt, aber die halte ich in diesem Bereich für ziemlich selten.

Also wenn die Erhaltung des funktionierenden Gesundheitssystems das erklärte Ziel sein soll (ich habe das nirgendwo gehört), wird es deutlich verfehlt.
Das wurde häufiger gesagt, insbesondere bei den Maßnahmen, die seinerzeit die Intensiv-Betten und die Beatmungsmaschinen in einen separaten Bereich der Krankenhäuser genötigt haben. Eigentlich war das die Haupt-Vorgabe. Nicht das Virus sollte bekämpft werden, sondern es hieß "Flatten the curve" - die Kurve der Neuinfektionen sollte so stark in ihrer Entwicklung gedrückt werden, daß nicht die Kranken die Behandlungsmöglichkeiten sprengen. Daß man so deutlich drunter bleibt wie es der Fall ist - nun, Glück gehabt, das hätte auch anders ausgehen können. Besser man hat die Kapazitäten und braucht sie nicht, als man braucht sie und hat sie nicht.

Gruß
Skywise
 
aber wegen Corona macht kein Arzt seine Bude dicht.
Ach, ich kenne da eine Praxis, die war wegen Corona dicht. Aber eben, weil es etliche der Mitarbeiter hatten, mindestens ein Arzt war auch dabei. Mehr erfährt man schon nicht, schon gar nicht, wer es reingeschleppt hat und absolut nicht, ob es Patienten von dort mitgenommen haben. Es bleibt bei Kenntnis solcher Dinge ein durchaus flaues Gefühl, was den Besuch von Praxen betrifft (ich zähle ab heute wieder bange 14 Tage). Zumal ja selbst die "Zielgruppe" (Männer über 65) im aktiven Widerstand 2020 ist und in der Praxis dann den Mundschutz runterzieht. Selbst gesehen. Ich hätte kein Problem damit, wenn es dann nur sie selbst treffen würde. Leider kann es dort jeden treffen und damit ist das Verhalten asozial.

Nicht das Virus sollte bekämpft werden, sondern es hieß "Flatten the curve" - die Kurve der Neuinfektionen sollte so stark in ihrer Entwicklung gedrückt werden, daß nicht die Kranken die Behandlungsmöglichkeiten sprengen. Daß man so deutlich drunter bleibt wie es der Fall ist - nun, Glück gehabt, das hätte auch anders ausgehen können.
Und zwar ziemlich schnell. Bei ungebremster Ausbreitung reichen immer 4 Tage für eine Verdoppelung der sich in den ITS stauenden Fällen. Der Abfluss in Richtung Normalstation oder Kühlhaus ist hingegen arg verzögert, so dass es zur Ansammlung in den ITS kommt. Nun kann man schauen, wie schnell wir die Beatmungsbetten voll bekommen hätten - zumal ein quer-durchs-Land-Ticket bei ungleicher Verteilung der Fälle gewiss auch nicht allzu praktikabel wäre.

Deutschland hat sehr viel Glück gehabt - und arbeitet nun daran, es in der zweiten Welle anders zu bekommen.
 
Ja eben, das ist genau der Punkt. Das kann heute so nicht mehr gelten.
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Bundeszahnärztekammer haben mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder ein Maßnahmenpaket entwickelt.
Na toll. Ich weiss aus erster Hand, dass viele (nicht alle) Leute nicht mehr zum Arzt gehen, weil sie verunsichert bis verängstigt sind. Wenn du da andere Informationen hast, okay.
Daß man so deutlich drunter bleibt wie es der Fall ist - nun, Glück gehabt, das hätte auch anders ausgehen können.
Deutschland hat sehr viel Glück gehabt
Das finde ich bemerkenswert, zweimal dieselbe Aussage ist das das neue Narrativ? "Glück gehabt"?

So wie ich das sehe, hat man zur Abwehr der Bedrohung (spät) einschneidende Massnahmen getroffen, mit hohem Risiko für Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Massnahmen haben teilweise oder als Paket dämpfend auf das Infektionsgeschehen gewirkt. So dämpfend, dass das System nicht überlastet wurde. Das war kein Glück, das sind Ursache und Wirkung. Wer da von Glück redet, redet letztlich den Erfolg der schmerzlichen Massnahmen klein, das ist unter anderem Wasser auf die Mühlen der Hygienedemonstranten. Warum macht man das, unter anderem Söder? Man kann allenfalls von Glück mit Blick auf die Stümperei von Spahn, RKI und Co. vom Anfang des Jahres sprechen, dass die Kurve doch noch zu kriegen war.

Aber man ist jetzt an einem Punkt, wo man meiner Meinung nach die Risikoabwägung neu machen muss. Ich erkenne an, dass das die gerade Mitdiskutierenden anders sehen.
 
Naja, Glück hatte man sicher insofern, dass man das Virus doch rechtzeitig "gesehen" hat, während man es in Italien etwa erst bemerkt hat als man die Spitze des Eisbergs in Form der vielen Patienten in den Krankenhäusern gesehen hat.
Hätte hier aber theoretisch genauso gut passieren können.

Zum Lockdown gibt es ja auch ständig neue Erkenntnisse, eine davon lautet ja, dass man ihn in der Form nicht gebraucht und die Zahlen viel niedriger geblieben wären wenn man die "Corona-Ferien" früher gemacht hätte, während man mit späteren Schulschliessungen auch jetzt noch höhere Fallzahlen gehabt hätte.

Kann man z.B. hier nachhören:

https://www.mdr.de/nachrichten/podc...computermodell-priesemann-max-planck-100.html

Unnötig war er somit keineswegs, man hätte ihn aber durch klügeres Handeln zuvor vermeiden können...

Und ein Satz noch zur "2. Welle", in meinem Sprachverständnis muss eine erste doch erstmal komplett abgeebbt sein ehe eine neue kommt, quasi nach der Flut ne Ebbe kommen bevor das Wasser dann zurückkehrt.

Solange die jetzige erste aber noch auf kleinerer Flamme weiterköchelt, kann sie auch später wieder Fahrt aufnehmen, wäre somit eigentlich immer noch eben jene erste.
 
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aber wegen Corona macht kein Arzt seine Bude dicht. GERADE nicht die Ärzte.
Da muss ich leider reingrätschen, denn da gibts komplett gegenteilige Fälle. Es gibt Praxen, die lassen Leute mit Symptomen von vornherein im Regen stehen, weil sie sich den Schreibkram etc. gar nicht erst aufhalsen wollen. Bis zu einem bestimmten Punkt ist das nachvollziehbar, denn eine gut gehende Praxis kann den Mehraufwand der betrieben werden muss, falls der betreffende Patient dann tatsächlich Corona hat, im Grunde nicht gebrauchen. Über die moralische Seite und den Aspekt der Berufsehre müssen wir diesbezüglich nicht diskutieren.

Und ein Satz noch zur "2. Welle", in meinem Sprachverständnis muss eine erste doch erstmal komplett abgeebbt sein ehe eine neue kommt, quasi nach der Flut ne Ebbe kommen bevor das Wasser dann zurückkehrt.
Das ist dann glaube ich abhängig von der regionalen Sichtweise. Abgesehen von ein paar wenigen Hotspots, kann man aktuell durchaus davon ausgehen das die erste Welle im Großen und Ganzen durch ist. Die eigentliche Frage ist, ob und wann eine zweite kommt. Da gehen die Expertenmeinungen ziemlich weit auseinander. Von erst im Herbst, wenn ohnehin diverse Viren wieder ihr Unwesen treiben bis zu dem Zeitpunkt wo die ersten Lockerungen greifen, ist da alles dabei. Letzteres kann man aber in gewisser Weise durchaus entspannt sehen, denn wenn ich mir die Zahlen anschaue und die Lockerungen der letzten Wochen, sind die Infektionszahlen trotzdem rückläufig. Die große Frage ist halt, ob das so bleibt. Die Verantwortung auf die regionale Ebene herunterbrechen, um schnell und konkret auf Ausbrüche reagieren zu können, sprich entstehende Hotspots unter Quarantäne zu stellen statt ganze Bundesländer quasi dicht zu machen, halte ich für den sinnvollsten Weg. Der größte Teil der Leute ist sensibilisiert genug, um trotz allem weiter bestimmte Regeln einzuhalten, denn das es bisher kein Mittel gegen den Virus gibt, sollte inzwischen in jedem Kopf angekommen sein.
 
Jetzt hat man sich ja wohl auf das neue Konjunkturpaket geeinigt. Offenbar werden ja viele Bereiche bedacht. Gut so, dass man keine Anreize zum Kauf von Verbrennerautos geschaffen hat. Dafür steigt die Förderung der Elektromobilität. Ein bisschen zu kurz sind mir aber die Schulen gekommen. Hier müsste deutlich mehr Geld in die Hand genommen werden, damit die technische und vor allem räumliche Infrastruktur verbessert wird. Hier treten ja derzeit ganz massive Probleme zu tage. Ob die ganze Maßnahmen jetzt aber wirksam sein werden oder nur ein Strohfeuer, muss man dann mal abwarten.
 
Ein bisschen zu kurz sind mir aber die Schulen gekommen. Hier müsste deutlich mehr Geld in die Hand genommen werden, damit die technische und vor allem räumliche Infrastruktur verbessert wird. Hier treten ja derzeit ganz massive Probleme zu tage.
Na ja, das Problem ist hier die Zuständigkeit. Der Schul-Inhalt mitsamt Lehrkörpern und Lehrplan ist Ländersache, bei der Ausstattung der Schule mischt meistens noch die örtliche Kommune mit, meistens ist auch das Sekretariat Angelegenheit der Kommune. In diesem ganzen Mischmasch braucht's nicht noch den Bund als weiteren Faktor, der am Ende noch irgendwas an Maßnahmen verlangt, das die Schule entweder nicht leisten kann oder nicht mehr zu leisten braucht, weil sie schon auf einem höheren Niveau angekommen ist oder weil ihre Lehrer ein bißchen cleverer sind als die anderer Länder - oder weil die Schule an sich eine andere Ausrichtung fährt. Will sagen: es ist nicht schön, wenn von Sonder...äh ... Schwerpunktschulen irgendwelche Maßnahmen eingefordert werden, weil der Bund das so will, die aber vor Ort zu keinen Verbesserungen führen.

Gruß
Skywise
 
@Skywise
Das stimmt natürlich, aber für die Kitas und Krippen stellt der Bund ja auch Geld (1 Millarde) zur Verfügung. Das ist i.d.R. auch Sache der Kommunen.
 
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@Tweety:
Größtenteils dürfte das für's Konjunkturpaket stimmen, ja. Ich glaube nicht, daß kirchliche Kitas sich darauf berufen können, höchstens noch einige Privatinitiativen oder Unternehmen. Aber hier ist der Abstimmungsbedarf deutlich geringer als bei den Geschichten, bei denen das Land mit im Boot ist. Und offen gestanden glaube ich nach dem, was ich hier aus den Schulen so mitbekomme, daß die aufgezeigten Lücken im Bildungssystem eigentlich nicht über irgendeinen über Corona hergezauberten Topf kurzfristig erledigen kann, sondern hier müssen eher nachhaltige Konzepte her. Ich glaube, das wissen jetzt auch die entsprechenden Ministerien der Länder.

Gruß
Skywise
 
@Tweety:
Und offen gestanden glaube ich nach dem, was ich hier aus den Schulen so mitbekomme, daß die aufgezeigten Lücken im Bildungssystem eigentlich nicht über irgendeinen über Corona hergezauberten Topf kurzfristig erledigen kann, sondern hier müssen eher nachhaltige Konzepte her.
Da bin ich ganz bei dir, aber offensichtlich fehlen hier einfach die finanziellen Mittel. Da wäre so eine Sonderförderung vom Bund, zweckgebunden für die Digitalisierung der Schulen sicherlich erstmal nicht verkehrt. Die Länder sind damit wohl einfach übefordert und die eh schon klammen Kommunen derzeit erst Recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da bin ich ganz bei dir, aber offensichtlich fehlen hier einfach die finanziellen Mittel. Da wäre so eine Sonderförderung vom Bund, zweckgebunden für die Digitalisierung der Schulen sicherlich erstmal nicht verkehrt.
Richtig. Die gibt's sogar schon. Tante Google kennt den Geldtopf unter dem Namen "Digitalpakt", wenn Du mal das Bedürfnis nach etwas Nackenbewegung verspüren solltest ...
Mal grob zusammengefaßt und mit meiner persönlichen Einschätzung verknüpft: die bereitgestellten finanziellen Mittel sind gemessen am gefühlten Bedarf eigentlich ein Witz. Zum Schenkelklopfer wird die Nummer aber vor allem dadurch, daß das Geld aus dem Digitalpakt über weite Strecken nicht abgerufen wird, weil die Schulen entweder nicht wissen, wie sie überhaupt ausgestattet sind (und ich wünschte so sehr, das hätte ich mir ausgedacht!), oder keine Vision haben, wie sie in Zukunft für ihren Unterricht ausgestattet sein möchten und/oder keinen, der die dazugehörige Arbeit macht (wobei letzterer Punkt mit einschließt, daß es eine Reihe von Schulen bzw. Kommunen gibt, die noch nicht mal vom Digitalpakt und den bereitgestellten Mitteln wissen).

Die Länder sind damit wohl einfach übefordert und die eh schon klammen Kommunen derzeit erst Recht.
Im Augenblick wird auch gerne darüber diskutiert, ob man nicht eine Reihe von Maßnahmen aufrollen sollte, um den besonders hoch verschuldeten Kommunen finanziell unter die Arme zu greifen. Ist auch in der Vergangenheit immer wieder mal angedacht und mitunter auch durchgezogen worden, aber ohne größeren Effekt. "Hoch verschuldete Kommunen entschulden" ist aber so eine Sache, die ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe, denn das bedeutet "Hey super, wir können wieder investieren! Feuer frei!" ebenso wie "Hey super, wir brauchen aus den Fehlern der Vergangenheit nichts zu lernen! Feuer frei!" ...

Gruß
Skywise
 
Wie Realsatire liest sich die Seite von Tönnies vom März 2020:
Zitat von Tönnies:
Das Familienunternehmen hat bereits vor einigen Wochen begonnen, sich vorzubereiten – unter anderem mit der Einrichtung einer Stabstelle Pandemie. Damit verbunden wurden Vorbereitungen an den Produktionsstandorten getroffen, die die Lebensmittelversorgung gewährleisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gefährlich wird es offenbar überall dort, wo viele Menschen eng zusammen arbeiten oder leben. Hotspots sind ja bisher Altenheime / Krankenhäuser, Paketdienste, Wohnghettos und Schlachthöfe. Trotzdem engmaschiger Tests (bei Tönnies wurde erst vor 2 Wochen getestet) lassen sich Ausbrüche dort nicht verhindern. Da bin ich mal gespannt, wie man das in den Griff bekommen will.
 
Kann das Virus eigentlich auch über die Produkte verbreitet werden? Die werden ja (hoffentlich) gut gekühlt und hygienisch verarbeitet werden 🤔. Nur: bei Kälte fühlt sich das Virus angeblich wohl...
 
Offenbar tappt man da bei Lebensmittel noch ziemlich im dunkeln. Grundsätzlich ausschliessen kann man aber nicht, dass ggf. auch Wurst und Fleisch mit dem Virus infiziert werden kann.
 
Wurst ist bei mir immer etwas in der Richtung "Aufschnitt".
Natürlich gibt es auch Salami und anderes, bei dem die Produktion etwas anders verläuft.

Und dass man bei Mettbrötchen grundsätzlich vorsichtig sein sollte, ist auch ohne Corona eine Binsenweisheit. Die isst man auch sonst auf ganz eigene Gefahr und ob man das unbedingt muss, sollte jeder mit dem Wissen um alle Gefahren für sich selbst entscheiden.
 
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