Coronavirus


Du kannst gern brav bis an dein Lebensende mit Gesichtslappen rumlaufen. :)

Ich hoffe, du hast das auch schon gemacht, bevor das per Zwang angeordnet wurde und Bußgelder dafür erhoben wurden. Dient ja nur deinem Schutz.

PS: Ich bekomme DAS Virus nicht. Keine Sorge.
Schade eigentlich. Auf der anderen Seite besteht auch keine Maskenpflicht bei sich zu Hause beim Verfassen irgendwelcher Beiträge.
 
Zuletzt bearbeitet:

s.matze

Benutzer
Ich feiere keine Parties, veranstalte keine solchen und nehme seit mehr als 15 Jahren nicht an ebensolchen teil. Das gilt auch für Familienfeiern (außer Grillen).
Auch lebe ich nicht in den USA, wo die Krankheit weit stärker verbreitet ist und daher dort ein deutlich höheres Risiko besteht, sich anzustecken. Natürlich sind das keine Fake News. Ich kenne Corona seit Dezember 2019 aus Südostasien, als das hierzulande noch als harmlose Grippe-Variation abgetan wurde.
Aber die Situation in Texas ist nun einmal eine völlig andere als im ländlichen Raum dünnbesiedelter, strukturschwacher Regionen Deutschlands. Niemand möchte hier etwas beschönigen!
Ich habe auch keinen Kontakt zu Reiserückkehrern und wenn ich verreise, tue ich dies allein, damit ich meine Ruhe habe.
Mein Verhalten ist somit überaus vorbildlich und absolut rechtskonform.

NDR schrieb:
Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat der Nordosten weiter mit Abstand die niedrigsten Fallzahlen.
https://www.ndr.de/nachrichten/meck...fektionen-1247-insgesamt,coronazahlen256.html

Die Todeszahlen in MV liegen seit Juli konstant bei 20 (!) Personen.

Wenn man sich an die von Kindesbeinen an bekannten Hygienemaßstäbe hält (die schon der gesunde Menschenverstand gebietet, z.B. Türdrücker nur mit dem Ärmel anfassen und nach jedem WC-Besuch die Hände waschen, Straßenseite wechseln wenn jemand laut schnäuzend und hüstelnd entgegen kommt) und Menschenansammlungen generell meidet sowie soziale Kontakte auf einen Wert knapp über Null reduziert KANN einem gar nichts passieren, bei aktuell rund 160 Infizierten (nicht: Erkrankten) in MV. Vorausgesetzt man hat ein intaktes Immunsystem und hält sich viel im Freien auf.

Mit Verlaub: Die Chance, in MV einem Erkrankten zu begegnen und sich zu infizieren, ist noch geringer, als dass mir beim Spaziergang am Strand von Usedom Katrin Sass mit ihrem Hund über den Weg läuft.

Man kann doch diese offiziellen Zahlen (162 Infizierte, 20 Tote) nicht ignorieren, nur weil es anderswo auf der Welt, viele 1000 km weiter, in Texas, ganz anders aussieht. Das sind völlig andere Dimensionen.
Deutschland kann man schon von der Struktur und der Fläche her gar nicht mit den USA vergleichen, vom Gesundheitssystem nicht, vom Branchenmix der Wirtschaft nicht, vom Bildungsstand her nicht usw.
Ich nehme die Lage in den USA sehr ernst, habe selbst Freunde dort.
Dennoch muss ich nicht deren Situation auf meinen Alltag projizieren.

Eigenverantwortung und Selbstschutz ist der einzige Weg aus diesem Dilemma. Auf mich selbst zu achten und an meine eigenen Bedürfnisse zu denken, heißt doch nicht automatisch, andere in Gefahr zu bringen!?
Ich habe meine Erfahrungen gemacht und einen guten Mittelweg gefunden, mit dem Virus umzugehen, ohne mich selbst einzumauern.

Anderen Menschen die Krankheit an den Hals zu wünschen (Zitat: "Schade eigentlich") ist hingegen menschenverachtend und lässt tief blicken. Soll das lustig sein, Berliner Radio? Wünschst du auch anderen Menschen ein Magengeschwür, nur weil du sie nicht magst oder diese eine andere Meinung haben? Das ist nicht gerade charakterfest, sondern ehrlos und entwürdigend. Über den Gehirnlappen konnte ich dagegen herzhaft lachen.

Man kann zu vielen Dingen zwei Meinungen haben. Man muss den Gegenüber auch nicht verstehen oder dessen Ansichten gutheißen. Die Lage in einer Millionenmetropole ist anders als auf einem Bauernhof.
Aber man sollte fair bleiben.
Jemandem zu wünschen, dass er schwer erkrankt, zeugt von moralischer Schwäche, die Berliner Radio in Diskussionen schon häufiger gezeigt hat, indem er permanent Leute mit abeichender Meinung auf einer persönlichen Ebene angreift, die knapp oberhalb der Gürtellinie liegt.

Neid oder Missgunst sind in diesem Moment doch wirklich nicht angebracht.

Bleibt gesund!
 
Zuletzt bearbeitet:

DJ Ricardo W.

Benutzer
Siehe:
https://www.gutefrage.net/frage/warum-heute-show-nach-wie-vor-ohne-publikum

Ich würde auch nicht noch Geld dafür ausgeben, dass man mich in der
Atmung behindert und mit platten Witzen über Randgruppen langweilt.

Ja, meine Frage bei gute-frage.net hilft mir aber nicht weiter.

Platte Witze über Randgruppen? Wow... Immer schlechte Laune, über alles und jeden meckern, es mit dem Argument "Ich bin Choleriker, aber kein schlechter Mensch" schön reden UND zu guter letzt die neueste Erkenntnis: Zum lachen in den Keller gehen... Bei dir bekommt man ja wirklich das volle Programm geboten... Moment mal... Thaddäus Tentakel? Bist du's?
 

Radiokult

Benutzer
Meine Güte, man kommt in Versuchung zu glauben, der Junge hat eventuell zuviel Ostsee-Wasser geschluckt... :D

Ich feiere keine Parties, veranstalte keine solchen und nehme seit mehr als 15 Jahren nicht an ebensolchen teil.
Könnte evtl. einer der Gründe dafür sein, das du hier hin und wieder den mittlealten cholerischen Querschläger spielst. Geh leben würde ich dir darauf gerne an den Kopf knallen!

Auch lebe ich nicht in den USA, wo die Krankheit weit stärker verbreitet ist und daher dort ein deutlich höheres Risiko besteht, sich anzustecken.... Aber die Situation in Texas ist nun einmal eine völlig andere als im ländlichen Raum dünnbesiedelter, strukturschwacher Regionen Deutschlands.
Wie wärs mit Kirche im Dorf lassen? In den USA ist das auch nicht anders als hier. In den ländlich geprägten Regionen ist auch dort die Verbreitung geringer als in den Ballungszentren an der Ost- und Westküste. Das ist doch auch völlig normal. Mehr Menschen = höheres Ansteckungsrisiko. Da Meck-Pom relativ dünn besiedelt ist, gibts dort halt auch weniger Fälle. Es muss ja auch mal von Vorteil sein, wenn man in der ländlichen Pampa zuhause ist. Statt ständig zu motzen, solltest du dich lieber darüber freuen... falls du sowas überhaupt kannst.
Der einzige Unterschied zu Texas ist, dass dir hier im Fall der Fälle umgehend medizinisch geholfen wird. In den USA sollte man davon nicht automatisch ausgehen.

Die Todeszahlen in MV liegen seit Juli konstant bei 20 (!) Personen.
Was auch etwas damit zu tun hat, das man sich größtenteils an die Regeln hält. Ist nunmal so.

Die Chance, in MV einem Erkrankten zu begegnen und sich zu infizieren, ist noch geringer, als dass mir beim Spaziergang am Strand von Usedom Katrin Sass mit ihrem Hund über den Weg läuft.
Dann haben sich ja immerhin die beiden richtigen gefunden. :wow: Der Anstand verbietet mir, mich jetzt weiter zu der Dame zu äußern, Stichwort Lanz und so.

Man kann doch diese offiziellen Zahlen (162 Infizierte, 20 Tote) nicht ignorieren, nur weil es anderswo auf der Welt, viele 1000 km weiter, in Texas, ganz anders aussieht.
Das tut doch auch niemand. In Meck-Pom gelten nunmal andere Regeln als beispielsweise in Bayern. Deshalb bestimmen ja die Länder selbst, was letztlich von den Zusammentreffen mit der Kanzlerin umgesetzt wird und was nicht. Meck-Pom ist beispielsweise von einer Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen, siehe Bayern, soweit entfernt wie Texas vom Mittelmeer.

Deutschland kann man schon von der Struktur und der Fläche her gar nicht mit den USA vergleichen, vom Gesundheitssystem nicht, vom Branchenmix der Wirtschaft nicht, vom Bildungsstand her nicht usw.
Sagen wir es mal so: Dem Virus ist es schlicht egal welche Strukturen oder welches Gesundheitssystem da gerade vorherrscht. Meck-Pom ist kein in sich geschlossenes Nord-Korea, wo jedes rein- und rauskommen peinlichst überwacht wird. Das ist doch der Knackpunkt. Die Begegnung mit einem Infizierten ist auch in Meck-Pom jederzeit möglich. Und solange es noch immer etwa 2 Tage dauert bis man überhaupt ein stichhaltiges Testergebnis hat, ist auch da ein gewisses Risiko vorhanden - aufgrund der Weitläufigkeit und vergleichsweise geringen Besiedlung kleiner als in Berlin, keine Frage. Aber es ist da.

Eigenverantwortung und Selbstschutz ist der einzige Weg aus diesem Dilemma. Auf mich selbst zu achten und an meine eigenen Bedürfnisse zu denken, heißt doch nicht automatisch, andere in Gefahr zu bringen!?
Ja, aber manchen ist diese Eigenverantwortung entweder nicht bewußt oder relativ egal. Was machst du mit denen? Wenn du persönlich dich im Großen und Ganzen an die Regeln hälst und auch für dich einen Weg gefunden hast, wie du damit für dich akzeptabel umgehen kannst, worüber regst du dich dann eigentlich dauernd auf? Wenn einer ohne Maske zu 'ner Strafe verdonnert wird, isses doch nicht dein Problem. Im Moment haben wir nunmal diese Regeln und bevor kein brauchbarer Impfstoff zur Verfügung steht, wird sich an den Regeln auch nicht allzuviel ändern.

Anderen Menschen die Krankheit an den Hals zu wünschen (Zitat: "Schade eigentlich") ist hingegen menschenverachtend und lässt tief blicken.
Sagen wir es mal so: Es ist schon erstaunlich wie du hier ständig zwischen "Opfer- und Täterrolle" hin- und herswitcht. Insofern kann ich schon nachvollziehen, dass da auch mal jemand der "Kragen platzt". Andererseits ist das hier aber auch alles nur geschriebenes Wort. Da ist es manchmal schwierig zu erkennen, ob das nun ironisch gemeint ist oder nicht. Kann ja auch sein das wir dein Geschreibsel hin und wieder anders auffassen als du es eigentlich meinst. Keine Ahnung.
 

Radiokid71

Benutzer
Sehr gut!!!

Bestimmt fühlen sich die Drosten-Fans wieder auf den Schlips getreten und feuern ihre Flak ab, aber dies ist eben auch ein Virologe, und der hat auch Ahnung.
Streek war auch öfters bei Lanz und hat interessante Thesen gebracht.
Kein Wunder, daß die Sendung so spät kommt - aber dafür gibt's ja die Mediathek ;).
 

Radiokult

Benutzer
Wenn du Drostens Äußerungen der letzten Tage mal lesen würdest und nicht nur mutmaßlich dubiose Internetquellen, würdest du feststellen, dass die beiden gar nicht so weit auseinander sind.
 

s.matze

Benutzer
Niemand will und wird Drosten seine Expertise absprechen. Guter Mann. Aber dass zuweilen (auch durch falsche Formulierungen in den Medien) der Eindruck entsteht, der Alltag in einem ganzen Land wird nur an den Worten und Empfehlungen einer einzelnen Person ausgerichtet, lässt sich auch nicht verhehlen. Das liegt aber auch daran, dass sich viele Politiker als völlig ahnungslos outen.

Immerhin kommt dann jetzt doch endlich doch mal die Maskenpflicht für den Bundestag und hoffentlich auch für die Länderparlamente. Kann ja nicht angehen, dass unsere wichtigste Berufsgruppe völlig ungeschützt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Skywise

Benutzer
Niemand will und wird Drosten seine Expertise absprechen. Guter Mann. Aber dass zuweilen (auch durch falsche Formulierungen in den Medien) der Eindruck entsteht, der Alltag in einem ganzen Land wird nur an den Worten und Empfehlungen einer einzelnen Person ausgerichtet, lässt sich auch nicht verhehlen. Das liegt aber auch daran, dass sich viele Politiker als völlig ahnungslos outen.
Na ja, was bleibt den Politikern Anderes übrig? Es ist doch so, daß eine ganze Reihe von Personen oder Institutionen fleißig Informationen streuen, die nicht unbedingt auf Fakten basieren. Entweder schickt man als Politiker dann eine Riege der immer gleichen Gesichter vor, die über Know-How verfügen und neben belegbaren Tatsachen auch Argumente liefern können, weshalb bestimmte Maßnahmen sinnvoll wären, und man arbeitet mit ihnen zusammen an einer Strategie, oder man outet sich als inkompetenter Schwätzer, oder als unseriösen Verschnitt seiner selbst, der immer den Leuten hinterher hechtet, die das erzählen, was einem ins eigene Weltbild paßt. Da wären wir dann schon wieder fast bei dem Mann auf der anderen Seite des Atlantiks, der sein orangefarbenes Frettchen auf seinem Kopf und seit neuestem Corona-Viren im Blut spazieren trägt, ohne daß ihm beides etwas auszumachen scheint.

Gruß
Skywise
 

Tweety

Benutzer
Die Politiker tappen auch immer wieder in die selben Fallen. Jetzt hat man ein Beherbergunsverbot für Leute aus Corona-Hotspots beschlossen. Jede Wette, dass auch das von den Gerichten wieder einkassiert wird. Dafür muss man auch nicht Jura studiert haben, um zu erkennen, dass die Maßnahme völlig unverhätnismässig ist. Schutzmaßnahmen ja, aber "Sippenhaft" gibt es zum Glück in Deutschland ja nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

s.matze

Benutzer
Vielleicht sollte die Politik endlich mal von der völlig falschen Annahme
wegkommen, dass die Krankheit nur im öffentlichen Raum übertragen
wird und da vorzugsweise bei Einbruch der Dunkelheit ab 1,5 Promille.

Jetzt haben wir mittlerweile in fast allen öffentlichen Bereichen des täglichen Lebens eine Vermummungspflicht. Nur auf der Baustelle zu zweit unter der Dusche noch nicht.
Unabhängig davon steigen die Infektionen seit Wochen ganz massiv an. Ich sage bewusst: Unabhängig von dem Mummenschanz.
Die Gefahrenherde liegen also offensichtlich ganz woanders (im privaten Bereich - u.a. weil Kinder, die in der Schule isoliert und separiert werden, nachmittags miteinander spielen, aber auch weil Politiker, wie z.B. jetzt eine Dame aus den Reihen der Linken, unbedingt ihren Urlaub während der Ferien in der Türkei verbringen mussten).

Die Politik reagiert mit noch mehr Maskerade, inzwischen auch teilweise in Büros und sogar an der frischen Luft (bei Laufveranstaltungen und in Sportstätten) und mit Binsenweisheiten wie Raumluftreinigern (vor 1 Jahr noch als Hokuspokus abgetan), die Kinder sollten sich" eine warme Jacke" anziehen, wenn sie rausgehen, nicht "kurzärmlig im Unterricht"sitzen, viel Sturzlüften "hält gesund" (ernsthaft?! ganz neu die Erkenntnis).
Trotzdem nehmen die Infektionszahlen nicht ab, sondern nehmen weiter extrem zu!

Weil die Kinder den Erreger aus der Schule und die Eltern aus dem Urlaub mitbringen und abends zu Fünft am Esstisch sitzen.
Kein Wunder, es sind ja Ferien und die Leute wollen ihr Geld für Reisen ausgeben.
Lufthansa, Tui, Aida und Co haben so laut gejammert, dass es auch der Letzte in seinem Kartoffelkeller hören konnte.
Die Politik muss sich nun endlich mal vom "Wundermittel Mundschutz" als Allzweckwaffe verabschieden und pragmatische Lösungen suchen, die länger halten als einen Waschgang.

Beispiel Karnevalsumzüge: Hier sollten die Vereine zu dem Entschluss kommen, dass es auch keine Rosenmontagsumzüge usw. geben wird.Das wäre schon in diesem Jahr notwendig gewesen. Warum wurde es nicht gemacht? Warum durfte das alles weiterlaufen?

Beispiel Ski-Openings: Liftanlagen in die Revision und erst wieder zum Sommerbahnbetrieb aufsperren. Ja, der wirtschaftliche Schaden ist groß. Aber der Image-Schaden ist dank Ischgl 2019/20 noch um einiges größer. Da muss jeder Unternehmer von selbst drauf kommen.

Beispiel Weihnachtsmärkte:
Allein die Vorstellung, dass sich Menschen nach einer Eintragung in irgendwelche Listen, abgezählt in Gruppen und mit verdeckter Nase über einen Weihnachtsmarkt, einen Ort für alle Sinne, einen Platz der Kulinarik und der Genüsse, einen Treffpunkt zum geselligen Schnack, zum Riechen, Probieren und Schmecken, schieben ist geradezu grotesk. Die unsinnigen Auflagen zerstören die komplette Atmosphäre. Ich kann verstehen, dass viele Menschen eben das nicht möchten und dann lieber zuhause feiern (mit vielen Angehörigen...). Dann würde ein geschäftstüchtiger Veranstalter den Markt also lieber gleich ganz absagen!

Es muss auch jedem klar sein, dass solche Märkte (angesichts der Sorgfalt, mit der schon bisher die Glühweinbecher ausgespült wurden) gar nicht durchführbar sind.
Also sollten die Veranstalter ihren Standbetreibern vorrechnen, dass der Umsatz so gering sein wird, dass er nicht die Anreisekosten und Standgebühr decken wird.
Und zwar ohne dass gleich wieder die Politik mit Auflagen und Verboten um die Ecke kommt. Ein Marktbetreiber, der Gewinne erwirtschaften möchte, wird da von selber drauf kommen, wenn er Aufwand (für Zäune, Sicherheitspersonal, Desinfektionsmittel usw.) und Nutzen gegenüber stellt.

Der Appell gestern in der Tagesschau für mehr Eigenverantwortung geht in diese Richtung.
Also mehr Freiwilligkeit und Nachdenken, mehr Selbstverzicht und Rücksichtnahme, statt immer mehr sinnloser Zwang.
Je früher man die Kneipen abends schließt, um so mehr rotten sich die Menschengruppen in den eigenen 4 Wänden zusammen. Und da ist dann kein Wirt, der aufpasst, wann einer genug hat und der übergriffige Gäste, die ihre Hände nicht bei sich behalten können, vor die Tür setzt.

Dass die Leute um die halbe Welt gereist sind und als Souvenir die Corinna im Gepäck hatten, ist Schuld der Politik, die den Menschen Ende Mai erklärt hat: Einem normalen Urlaub steht in diesem Jahr nichts im Wege, wenn sich alle an die Auflagen halten.
Man sieht aber jetzt, dass eben die Auflagen überhaupt nichts bringen, wenn die Leute privat alle aufeinanderhocken.

Es wird Zeit, festzustellen, dass man sich mit dieser Einschätzung ("unter Auflagen ist alles möglich") gewaltig getäuscht hat.
Und es wird zeit, dass jeder wieder lernt, eigenverantwortlich und für sich zu denken und zu handeln.
Die bestehenden Gesetze bieten dafür einen ausreichenden Handlungsspielraum und bieten genug Möglichkeiten zur Sanktionierung im Falle eines Missbrauchs.
Es kann nicht sein, dass das Infektionsschutzgesetz im Seiten-Umfang unser neues Grundgesetz wird und bei den Sanktionen unser neues Strafgesetzbuch.

Je mehr sich die Politik in das Leben der Bürger einmischt, umso mehr meinen die Leute, nicht mehr selber denken zu müssen. Ist eben sehr bequem, wenn man seine Verantwortung abschieben kann weil andere ("die da oben") für einen entscheiden. Deshalb sind die Auflagen so fatal. Zeit für durchdachte, langfristige Lösungen war genug.

Wie man sieht, hat man nun ein Jahr im Kampf gegen die Krankheit verloren und am Ende 2020 genau das Gegenteil von dem erreicht, was man mit den Auflagen eigentlich wollte.
Es geht alles wieder von vorne los.
 

Skywise

Benutzer
Vielleicht sollte die Politik endlich mal von der völlig falschen Annahme
wegkommen, dass die Krankheit nur im öffentlichen Raum übertragen
wird und da vorzugsweise bei Einbruch der Dunkelheit ab 1,5 Promille.
Na ja ...
a) Alkohol enthemmt. Wer sich ausreichend zulädt, gibt zuerst einen Dreck auf Sicherheitsabstand und irgendwann auf den aufrechten Gang. Beides nicht schön, beides Gefahrenquellen.
b) Alkohol hemmt. Und zwar das Immunsystem. Ist auch nicht die allerbeste Voraussetzung für eine gesunde Überbrückung.
Jetzt haben wir mittlerweile in fast allen öffentlichen Bereichen des täglichen Lebens eine Vermummungspflicht. Nur auf der Baustelle zu zweit unter der Dusche noch nicht.
Unabhängig davon steigen die Infektionen seit Wochen ganz massiv an. Ich sage bewusst: Unabhängig von dem Mummenschanz.
Och, ich glaube, daß sie ohne den Mummenschanz noch eifriger ansteigen würden ...

Die Gefahrenherde liegen also offensichtlich ganz woanders (im privaten Bereich - u.a. weil Kinder, die in der Schule isoliert und separiert werden,
Passiert das denn? Ich war letzte Woche in einer "unserer" Schulen. Zufälligerweise kam ich in der Mittagspause an und wurde da von einer Galerie Jugendlicher am Eingangstor willkommen geheißen. Der Sicherheitsabstand wurde da eher unauffällig eingehalten. Auch während der Pausen kriegt man bestimmte Trauben nicht vernünftig geteilt. Die "Isolation" oder "Separation" in den Schulen halte ich eher für einen Mythos als für gelebte Realität. Das kann ich aber den Schulen oft nur bedingt zum Vorwurf machen, denn ironietriefenderweis' kann ich behaupten, daß die meisten Schulen tatsächlich von Corona und dem Fallen der Heimarbeit überrascht wurden und erst im laufenden Betrieb wirklich gemerkt haben, daß ein ordentliches Konzept fehlt (und ich will anmerken, daß das alles auch nicht besser wurde, nachdem einige Lehrkörper ihren Scheiß-Senf in Form von kreativen Vorschlägen zu der ganzen Geschichte noch beigesteuert haben). Das heißt aber auch nicht, daß ich generell dafür bin, die Schulen wieder dicht zu machen. Es gibt schon ein paar schöne Ideen, die sich mittlerweile herausgebildet haben.

Die Politik reagiert mit noch mehr Maskerade, inzwischen auch teilweise in Büros und sogar an der frischen Luft (bei Laufveranstaltungen und in Sportstätten) und mit Binsenweisheiten wie Raumluftreinigern (vor 1 Jahr noch als Hokuspokus abgetan), die Kinder sollten sich" eine warme Jacke" anziehen, wenn sie rausgehen, nicht "kurzärmlig im Unterricht"sitzen, viel Sturzlüften "hält gesund" (ernsthaft?! ganz neu die Erkenntnis).
Man kann's ja mal kommunizieren. Ebenso wie man dem Mädchen, das vorhin an der Bushaltestelle unbedingt ihr Bauchfrei-Top präsentieren mußte, indem sie ihre Jacke offen trug, vielleicht mal signalisieren sollte, daß solche modischen Neckereien mitunter bös' auf die Nieren gehen können.
Eltern, achtet drauf, was eure Kinder tragen. Wobei - manche Eltern könnten ruhig auch mal vorm Verlassen des Hauses selbst mal in den Spiegel schauen.

Trotzdem nehmen die Infektionszahlen nicht ab, sondern nehmen weiter extrem zu!
Joah, aber allein mit Maske-Tragen ist es ja nicht getan. Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichen ja noch weiter mit "Abstand halten" oder "Hygiene". Und ganz ehrlich ... *schulterzuck*

Die Politik muss sich nun endlich mal vom "Wundermittel Mundschutz" als Allzweckwaffe verabschieden und pragmatische Lösungen suchen, die länger halten als einen Waschgang.
Gern, nur - dann sind wir schon fast wieder in der Richtung Lockdown unterwegs, und so drastische Sachen halte ich im wesentlichen auch schon wieder für unnötig.

Beispiel Karnevalsumzüge: Hier sollten die Vereine zu dem Entschluss kommen, dass es auch keine Rosenmontagsumzüge usw. geben wird.Das wäre schon in diesem Jahr notwendig gewesen. Warum wurde es nicht gemacht? Warum durfte das alles weiterlaufen?
a) weil man zu wenig wußte.
b) weil dann wahrscheinlich auch die Leute auf der Straße gestanden und protestiert hätten wegen "übertriebener Maßnahmen".

Beispiel Weihnachtsmärkte:
Allein die Vorstellung, dass sich Menschen nach einer Eintragung in irgendwelche Listen, abgezählt in Gruppen und mit verdeckter Nase über einen Weihnachtsmarkt, einen Ort für alle Sinne, einen Platz der Kulinarik und der Genüsse, einen Treffpunkt zum geselligen Schnack, zum Riechen, Probieren und Schmecken, schieben ist geradezu grotesk. Die unsinnigen Auflagen zerstören die komplette Atmosphäre. Ich kann verstehen, dass viele Menschen eben das nicht möchten und dann lieber zuhause feiern (mit vielen Angehörigen...). Dann würde ein geschäftstüchtiger Veranstalter den Markt also lieber gleich ganz absagen!
Die Schausteller oder Marktbudeninhaber auf den größeren Weihnachtsmärkten haben damit ein riesiges Problem: viele leben exakt auf diese vier Wochen Weihnachtsmarkt hin, denn exakt das ist ihr Jahresverdienst. Da man in den restlichen Monaten mit einem Weihnachtsstand keinen Stich machen kann, und in Zeiten von Corona schon mal gar nicht, herrscht aktuell bei einem Großteil der Budchengesichter akute Panik und Existenzangst. Also versucht man irgendwie zu retten, was zu retten ist. Daß irgendeine Notlösung, wie auch immer sie aussieht, den Leuten keinen Jahresverdienst in die Taschen spülen wird, ist jedem klar. Aber vielleicht kann man die Pleite noch ein bißchen strecken, indem man auch die Distanz zwischen den Buden etwas streckt. Ja, ich weiß, daß das unvernünftig ist.

Der Appell gestern in der Tagesschau für mehr Eigenverantwortung geht in diese Richtung.
Also mehr Freiwilligkeit und Nachdenken, mehr Selbstverzicht und Rücksichtnahme, statt immer mehr sinnloser Zwang.
"Sinnlos" - eigentlich nicht. Aber man kann ja mal darauf pochen, daß einige Leute erst mal das Hirn einschalten, ehe sie sich auf die Straße begeben.

Dass die Leute um die halbe Welt gereist sind und als Souvenir die Corinna im Gepäck hatten, ist Schuld der Politik, die den Menschen Ende Mai erklärt hat: Einem normalen Urlaub steht in diesem Jahr nichts im Wege, wenn sich alle an die Auflagen halten.
Man sieht aber jetzt, dass eben die Auflagen überhaupt nichts bringen, wenn die Leute privat alle aufeinanderhocken.
Och, ich glaube immer noch, daß es bedeutend schlimmer gekommen wäre, wenn diese Auflagen NICHT wären. Die Deutschen sind unter normalen Umständen Reiseweltmeister. Dieses Jahr waren die Zahlen der Urlauber vergleichsweise moderat, was ich so gesehen habe, was auch die Reiseveranstalter und Transportunternehmer an die Klagemauer getrieben hat.

wird Zeit, festzustellen, dass man sich mit dieser Einschätzung ("unter Auflagen ist alles möglich") gewaltig getäuscht hat.
Das kann ich nicht einschätzen. In einigen Punkten: ja, natürlich. Aber bestimmt nicht in allen Punkten.

Und es wird zeit, dass jeder wieder lernt, eigenverantwortlich und für sich zu denken und zu handeln.
Ich glaube, davon sind wir weit entfernt. Lieber Kollege hat mir mal ein paar Zahlen genannt bezüglich der abgegebenen Adressen in Restaurants oder Cafés. Die Leute machen gar nicht mal so selten falsche Angaben bezüglich Wohnort oder darüber, mit wem sie in einem Haushalt leben etc. Ich glaube, unter solchen Bedingungen ist es schwierig, "Eigenverantwortung" zu fordern.

Die bestehenden Gesetze bieten dafür einen ausreichenden Handlungsspielraum und bieten genug Möglichkeiten zur Sanktionierung im Falle eines Missbrauchs.
Es kann nicht sein, dass das Infektionsschutzgesetz im Seiten-Umfang unser neues Grundgesetz wird und bei den Sanktionen unser neues Strafgesetzbuch.
Passiert ja auch nicht.

Je mehr sich die Politik in das Leben der Bürger einmischt, umso mehr meinen die Leute, nicht mehr selber denken zu müssen. Ist eben sehr bequem, wenn man seine Verantwortung abschieben kann weil andere ("die da oben") für einen entscheiden. Deshalb sind die Auflagen so fatal. Zeit für durchdachte, langfristige Lösungen war genug.
Absolut nicht, sonst hätten wir ja durchdachte, langfristige Lösungen. Wir kennen doch noch nicht mal die langfristigen Auswirkungen des Virus', wie soll man da langfristige Lösungen kennen. Ganz im Gegenteil sogar: in den letzten Wochen deutet alles zunehmend darauf hin, daß das mit der oft heraufbeschworenen Herdenimmunität nicht funktionieren wird, da sich Antikörper abbauen und Neuinfektionen offenkundig möglich sind, weil - sind schon passiert. Somit drohen wir, praktisch in derselben Schublade zu landen, in der auch beispielsweise "Erkältungen" liegen - Herdenimmunität unmöglich. Im Augenblick forscht man zwar noch weiter an Impfstoffen, aber ein Augenmerk der Forschung richtet sich zunehmend auf das Thema "Therapien", nicht mehr unbedingt ausschließlich auf das Thema "Prävention".

Wie man sieht, hat man nun ein Jahr im Kampf gegen die Krankheit verloren und am Ende 2020 genau das Gegenteil von dem erreicht, was man mit den Auflagen eigentlich wollte.
Es geht alles wieder von vorne los.
Sehe ich nicht so, denn a) wir sind schon ein wenig schlauer als zu Beginn der Pandemie, b) wir sind besser ausgestattet als in den ersten Monaten und c) wir wissen, was ein Lockdown anrichten kann und werden hoffentlich allerhand dazu beitragen, eine zweite Runde zu verhindern. Wir stehen nicht mehr am Nullpunkt. Mal sehen, was die kommenden Wochen so bringen ... ganz so schwarz sehe ich jedenfalls nicht.

Gruß
Skywise
 

lg74

Benutzer
Es ist zumindest ein Dir genehmer Kommentar. Alles weitere schauen wir uns in ein paar Wochen an.

Und: ist es nicht auffällig, dass dort, wo die Maßnahmen scharf waren und von der bevölkerung auch ernst genommen wurden (!), das Alltagsleben heute weitgehend ohne Corona-Alarmismus erfolgt? Ok, China ist eine Diktatur. Aber Neuseeland?

Corona ist wie Klimakatastrophe in Zeitraffer: statt dass die "Lieferung" von Mutter Erde auf unsere "Bestellung" hin nach Jahrzehnten langsam einsetzt und dann nicht mehr den einstigen einzelnen "Bestellern" zugeordnet werden kann, kommt die Lieferung bei Corona schon etwa 5 Tage nach der Bestellung. Eigentlich ein schönes Modell für das langfristige Thema, das die Menschheit beherrschen wird, ob sie es will oder nicht.
 

Grenzwelle

Benutzer
dass dort, wo die Maßnahmen scharf waren und von der bevölkerung auch ernst genommen wurden (!), das Alltagsleben heute weitgehend ohne Corona-Alarmismus erfolgt?
Das ist falsch. Der Blick zurück in verschiedene Länder zeigt, dass COVID-19 keinen Rabatt auf besonders restriktive Massnahmen gibt. Es gibt Länder wie etwa Frankreich oder Russland, die ihren Bürgern für viele Wochen etwa eine halbe Stunde Freigang um den Häuserblock gewährten. Ich sehe in diesen Ländern heute keine Normalität in Bezug auf niedrige PCR-Testzahlen und demzufolge auch keine Rückkehr des normalen Lebens. Neuseeland profitiert lediglich von seiner Insellage, sicher in Kombination mit seinerzeit konsequenten Massnahmen.

Guckt man sich die Daten auf World-o-Meter an und zwar global, quer durch alle Demografien, Gesundheitssysteme, Teststrategien, Lockdown-Massnahmen, fällt eines auf (Ich runde hier recht grob): Im Frühjahr gabe es bei 70.000 Positiven pro Tag 7.000 Tote, also etwa 10%. Heute haben wir 300.000 Positivtests pro Tag bei 6.000 Toten, das sind 2%. Die Waehrung PCR-Test in Bezug auf Gefährlichkeit hat also 80% an Wert verloren. Guckt man sich das für einzelne Laender an, auch fuer Deutschland, ist es ähnlich oder sogar noch drastischer. Es gibt Wissenschaftler, die das offenbar ähnlich sehen wie Prof. Streeck, der meint, man solle nicht nur auf die Testzahlen gucken.

Wenn man sich mit Aktionismus und Mikromanagement als Kanzlerkandidat profilieren will, sieht man das natürlich anders und macht die Positivtests zur "Mutter aller Zahlen".
Corona ist wie Klimakatastrophe in Zeitraffer
Sehr gute Analogie. Bei der Klimakatastrophe denkt man natürlich sofort an die gern zitierten Klimamodelle. Nun gibt es für den Corona-Zeitraffer auch eine Reihe von Modellen. Weil es eben Zeitraffer ist, kennen wir heute schon deren Ergebnisse und wissen, dass alle (zumindest mir bekannten) Modelle schlicht Schrott waren.

Ich bin mir recht sicher, dass hier auch studierte Naturwissenschaftler lesen und schreiben ( :D ). Die wissen folgendes: Wenn ich ein recht komplexes mathematisches Modell habe und im Hinterkopf weiß, was rauskommen soll, kann ich an den Eingangsparametern mit gutem Gewissen so lange drehen, bis mein gewünschtes Ergebnis auch rauskommt. Denn vieles an solchen Modellen beruht auf Annahmen. Das wirft jetzt nicht unbedingt ein vertrauenserweckendes Licht auf die Klimamodelle und Modelle insgesamt, aber das ist ein anderes Thema.
 

s.matze

Benutzer
Stimme ich sogar weitgehend zu.

Allerdings bin ich schon der Meinung, dass die (im Vergleich zu FR/IT/ES anfangs (!) durchaus liberalen) Maßnahmen in Deutschland
1. zu spät kamen (Ende April, als das Virus längst grassierte)
1a. möglicherweise aus heutiger Sicht damals zu lasch waren und uns die jetzt folgenden, massiven Einschnitte vermutlich erspart hätten.
2. nicht richtig international abgestimmt wurden (Ischgl, Flüge, Züge)
3. auch zumindest bis zum Sommer durchaus akzeptiert und befolgt wurden.

Dass die Akzeptanz vielerorts seit Wochen kippt, liegt wohl daran, dass für viele Menscheneinfach nicht mehr nachvollziehbar ist, dass die täglich verlautbarten Infektionszahlen (ohne Aussagekraft über Schwere der Erkrankungen) proportional zur Zunahme der unter Maskenpflicht stehenden Lebensbereiche ansteigen, vor allem aber auch daran, dass 20 Kilometer weiter völlig konträre Regelungen gelten.

Liegt das alles nur an "fehlerhafter Anwendung" oder den "Igoranten" ?

Es ist schon bemerkenswert, dass nie ein Politiker einräumt, dass auch mal eine der willkürlichen "Corona-Maßnahmen" falsch, sinnfrei oder nutzlos war. Selbst dann nicht, wenn, wie gestern (Stichwort Beherbergungsverbot kassiert) erneut geschehen, die Justiz den übereifrigen Politikern den Weg zurück auf den Pfad der Demokratie gewiesen hat. Im Zweifel sind immer die Bürger Schuld, weil die sich ja nicht an die "Corona-Maßnahmen" gehalten haben, obwohl sie es eben monatelang doch getan haben. Andererseits war es aber natürlich, als es noch gut funktionierte, Verdienst der Politiker und ihrer Maßnahmen.

Vielleicht steigen die Zahlen ja genau deswegen, weil viele Maßnahmen falsch, sinnfrei oder nutzlos waren und sind?
Oder weil wir sowieso mitten in der Erkältungssaison sind?
Oder weil im Vergleich zum Frühjahr weit mehr getestet wird?
Oder weil die Tests Influenzaviren als Corona erkennen?
Oder weil die Erklärung ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren ist?
Oder weil es einfach noch andere Gründe dafür gibt und die Lösung nicht so schwarz oder weiß ist, wie die Politik es gern hätte.

Warum wird sich so an den Wert der Neuinfektionen geklammert, ohne im selben Atemzug auf Tote und tatsächlich Erkrankte zu verweisen? Die Sterberate ist gegenüber Frühjahr stark gesunken.
Die Fachleute wissen inzwischen mehr und können gut behandeln.

Warum hört man kein Wort mehr von der Mahnung aus dem Frühjahr, bestehende "Corona-Maßnahmen" regelmäßig auf ihre Rechtfertigung zu prüfen und neue Maßnahmen zu begründen?

ZEIT ONLINE: Politikerinnen und Politiker sollten also weniger apokalyptisch über die Seuche reden. Sondern wie?

Merkel: Sie sollten endlich aufhören, nur über den alarmistischsten Indikator zu reden: die Infektionszahlen. Viele Experten sagen schon lange, dass das völlig unzureichend ist. Aber überall, in jeder Tagesschau, geht es fast nur um diese Infektionszahlen, die dann noch nicht mal ins Verhältnis zur gestiegenen Anzahl der Tests gestellt werden. Das rüttelt am Seriösen."
Aus: Corona-Politik: "Ich nenne das: Regieren durch Angst",
Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Merkel in der ZEIT ONLINE:

Wer sich mal gruseln möchte: Ein Blick in das InfektionsSchutzGesetz, §§ 28 + 32
Da bekommt man das kalte Grausen, was uns noch bevorstehen könnte im neuen Jahr, wenn sich "die Bürger" weiterhin nicht "an die Corona-Maßnahmen" halten (mit anderen Worten: Wenn die Politik weiter an möglichweise falschen, sinnfreien oder nutzlosen Maßnahmen festhält und die Zahlen deshalb weiter steigen).

Und abschließend räume ich durchaus ein, dass die Maßnahmen zu Jahresbeginn mit dem, was wir heute wissen, viel einschneidender hätten sein müssen. Das hätte u.U. verhindert, dass wir Stand heute, auf Jahre hinweg maskiert in der Öffentlichkeit herumlaufen werden (lt. Aussage des Tierarztes Wieler zu Impfstoffverfügbarkeit Anfang der Woche). Insbesondere in den Monaten Februar und März, aber auch bis Mitte April, wurde versäumt, umsichtig und zukunftsorientiert zu handeln.

Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer.
 

Anhänge

  • Zukunft - Quelle Luebz Goldberger Anzeiger.JPG
    Zukunft - Quelle Luebz Goldberger Anzeiger.JPG
    76,1 KB · Aufrufe: 5
  • Einigkeit - Bildquelle Stuttmann , NOZ 15 okt.JPG
    Einigkeit - Bildquelle Stuttmann , NOZ 15 okt.JPG
    46,5 KB · Aufrufe: 5
  • Abstandsregeln - Bildquelle europapontHU.JPG
    Abstandsregeln - Bildquelle europapontHU.JPG
    95,7 KB · Aufrufe: 5

Skywise

Benutzer
Stimme ich sogar weitgehend zu.

Allerdings bin ich schon der Meinung, dass die (im Vergleich zu FR/IT/ES anfangs (!) durchaus liberalen) Maßnahmen in Deutschland
1. zu spät kamen (Ende April, als das Virus längst grassierte)
1a. möglicherweise aus heutiger Sicht damals zu lasch waren und uns die jetzt folgenden, massiven Einschnitte vermutlich erspart hätten.
2. nicht richtig international abgestimmt wurden (Ischgl, Flüge, Züge)
N3. auch zumindest bis zum Sommer durchaus akzeptiert und befolgt wurden.
1. "grassierte" ist ein hartes Wort. Die ersten ... ich nenne sie mal "öffentlichen" Maßnahmen fanden bereits Anfang Februar statt, als die EU gesagt hat "Jo, wir fühlen uns informiert" und ein paar Tage später das Gesundheitsministerium den damaligen Kenntnisstand zum Thema Corona verkündet hat. Das war die "wir vertrauen auf die Mündigkeit unserer Bürger"-Phase. Parallel dazu hat man sich fleißig auf dem Laufenden gehalten, was in China so alles abgeht, was wichtig war, denn es wäre nicht das erste und auch nicht das zweite Mal, daß China durch beherztes Eingreifen und konsequente Maßnahmen eine drohende Pandemie gewissermaßen schon vor Ort eindämmt. Hätte man zu diesem Zeitpunkt schon durchgegriffen - was hätte man erreicht? Nicht vergessen - verläßliche Tests oder Schnelltests gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht.
1a. Die Maßnahmen waren nicht lasch. Und sie hätten Corona niemals den Garaus gemacht, wenn man mal die Sachen mit heutigem Wissen bewertet. Sie haben nur eine sofortige Überlastung unseres Gesundheitssystems verhindert und uns - ganz wichtiger Punkt - Zeit verschafft.
2. Da sag' ich: vergiß es. Dazu braucht es quirligere Politiker und Verwaltungen als wir im Augenblick haben. Ich hab' hier - gerade überprüft - über drei Wochen (!) mit den Hufen gescharrt, um Schutzmaterial beschaffen zu dürfen, in der Hoffnung, daß der Weltmarkt nicht bereits zusammengebrochen ist, wenn ich grünes Licht bekomme. Erst dann wurde mir ein Sonderbudget für die Corona-Maßnahmen freigegeben, und die anschließenden Wochen mit meinem kommunalen Einkaufskörbchen waren nicht lustig. Wenn ich weiß, daß es wochenlang braucht, ehe ich Geld zum Einkaufen zu kriegen, dann brauch' ich mir auch keine Illusionen darüber zu machen, wie lange es braucht, um eine internationale Kommunikation hinzukriegen, zumal - sind wir ehrlich - so eine "Abstimmung" kriegen wir doch noch nicht mal auf europäischer Ebene hin, selbst wenn Flüchtlinge in Massen schon europäischen Boden betreten haben. Und hier reden wir ebenfalls von Menschenleben.
3. Keine AHnung, ob die Maßnahmen bis zum Sommer wirklich akzeptiert wurden. Gefühlsmäßig würde ich sagen: glaub' ich nicht, allein schon deshalb, weil irgendwelche blauen Möchtegern-Volksvertreter schon von Anfang an gegen diese Maßnahmen gewettert haben, weil - was Anderes als Wettern können die ja nich', und wenn's von der Regierungsseite kommt, isses ja gleich doppelt so scheiße. Und auch in der Bevölkerung sind die Schritte nicht unbedingt mit offenen Armen begrüßt worden. Also - ein Großteil hat durchaus die Maßnahmen abgenickt, aber nicht jeder hat sich dran gehalten.

Dass die Akzeptanz vielerorts seit Wochen kippt, liegt wohl daran, dass für viele Menscheneinfach nicht mehr nachvollziehbar ist, dass die täglich verlautbarten Infektionszahlen (ohne Aussagekraft über Schwere der Erkrankungen) proportional zur Zunahme der unter Maskenpflicht stehenden Lebensbereiche ansteigen, vor allem aber auch daran, dass 20 Kilometer weiter völlig konträre Regelungen gelten.
Es liegt halt in der Natur der Sache, daß in Hessen ein anderes Gesetzbuch gilt und andere Regeln herrschen als beispielsweise in Rheinland-Pfalz, Bayern oder dem Saarland. Vereinheitlicht hat man diese Regeln auch niemals, oft genug aus gutem Grund, weil jedes Bundesland seine eigenen Problemzonen und Möglichkeiten hat. Und ich fürchte sogar, daß genau diese verschiedenen Möglichkeiten uns in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft vor einem bundesweiten Lockdown schützen könnten, wenn wir nämlich davon sprechen, Kommunen oder Regionen lahmzulegen und nicht gleich das komplette Bundesgebiet. Es gibt ja im Augenblick einige Kommunen/Regionen auf der Ampel, die rot bis blutrot sind, während umliegende Kommunen/Regionen noch so entspannt sein können, wie man sich halt in der Nähe eines roten bis blutroten Nachbarn entspannen kann. Vielleicht werden das unsere Wuhans werden.

Liegt das alles nur an "fehlerhafter Anwendung" oder den "Igoranten" ?

Es ist schon bemerkenswert, dass nie ein Politiker einräumt, dass auch mal eine der willkürlichen "Corona-Maßnahmen" falsch, sinnfrei oder nutzlos war. Selbst dann nicht, wenn, wie gestern (Stichwort Beherbergungsverbot kassiert) erneut geschehen, die Justiz den übereifrigen Politikern den Weg zurück auf den Pfad der Demokratie gewiesen hat. Im Zweifel sind immer die Bürger Schuld, weil die sich ja nicht an die "Corona-Maßnahmen" gehalten haben, obwohl sie es eben monatelang doch getan haben. Andererseits war es aber natürlich, als es noch gut funktionierte, Verdienst der Politiker und ihrer Maßnahmen.
Es gibt ja aktuell einige Statistiken zum Thema "Wo habt ihr euch das Scheiß-Virus eigentlich eingefangen?", und hier scheinen drei Möglichkeiten zu dominieren:
a) Gastronomie
b) (Familien-)Feiern (die Klammern, weil ich bei meinem Vertrauen in die Menschheit davon ausgehe, daß der Begriff "Familie" bei der Angabe wahrscheinlich oft genug sehr, sehr, seeehr großzügig ausgelegt wurde).
c) Sport/"die Feier danach".
Jetzt mal vorausgesetzt, daß diese Angaben mit der Realität größtenteils übereinstimmen: das sind nicht nur zufälligerweise Geschichten, die während des Lockdowns de facto so oder in einer vergleichbaren Form untersagt waren. Insofern würde ich sagen: die Politiker oder ihre Berater haben sich da ziemlich genau die richtigen Sachen rausgepickt. Ob der Bürger "Schuld" ist, will ich nicht pauschal beurteilen. Ich glaube aber, daß es zu viele Leute gab, die sich aus Schludrigkeit oder aus prinzipieller Abwehrhaltung das Virus eingefangen haben. Kann ich sagen, weil - jeder, der sich das Virus aus Schludrigkeit oder prinzipieller Abwehrhaltung einfängt, ist zu viel.

Vielleicht steigen die Zahlen ja genau deswegen, weil viele Maßnahmen falsch, sinnfrei oder nutzlos waren und sind?
Sagen wir's mal so: ich glaube nicht, daß die Zahlen nicht anstiegen, wenn es keine Maskenpflicht mehr gäbe, wenn die Leute überall wieder miteinander kuscheln gehen dürfen, wenn sie wieder überall ohne Bedenken hinfahren dürften etc. Oder welche Maßnahmen exakt sollten Deiner Meinung nach wegfallen, damit die Zahlen sinken?

Oder weil wir sowieso mitten in der Erkältungssaison sind?
Müssen die entsprechenden Wissenschaftler klären. Würde mich allerdings nicht wundern. Die Risikogruppen bestehen ja ohnehin aus Menschen, die per se ein angegriffenes oder leicht angreifbares Immunsystem verfügen. Wenn das Immunsystem noch parallel mit anderen Dingen beschäftigt ist, wird vermutlich daher auch die Empfänglichkeit für Covid-19 steigen.

Oder weil im Vergleich zum Frühjahr weit mehr getestet wird?
Aber im Vergleich zu Mitte bis Ende Sommer dürften die Testmengen doch nicht so drastisch gestiegen sein ... und die Fallzahlen steigen trotzdem.

Oder weil die Tests Influenzaviren als Corona erkennen?
Kann ausgeschlossen werden.

Warum wird sich so an den Wert der Neuinfektionen geklammert, ohne im selben Atemzug auf Tote und tatsächlich Erkrankte zu verweisen? Die Sterberate ist gegenüber Frühjahr stark gesunken.
Die Fachleute wissen inzwischen mehr und können gut behandeln.
Ich fürchte, den ersten Teilsatz werden Dir die Fachleute wahrscheinlich bestätigen, den zweiten dagegen strikt ablehnen. Man weiß mittlerweile mehr über das Virus und man hat Erfahrungen gesammelt, was die Therapien angeht, aber im wesentlichen bedeutet das auch nicht soo viel mehr als "wir helfen dem Körper nach Kräften, sich gegen das Virus und seine Folgen zur Wehr zu setzen". Gegen Corona gibt's halt noch keine massentauglichen Medikamente, auch wenn unserer orangefarbenes Fönfrisurtoupetmodell von der anderen Seite des großen Wassers da was Anderes behaupten mag. Und das macht eine "gute" Behandlung immer noch zu einem Spiel mit dem Schicksal.

Warum hört man kein Wort mehr von der Mahnung aus dem Frühjahr, bestehende "Corona-Maßnahmen" regelmäßig auf ihre Rechtfertigung zu prüfen und neue Maßnahmen zu begründen?
Weil die Fallzahlen jetzt steigen und davor schon nicht im grünen Bereich waren.
Wie unlängst das fiese Wetter mit starkem, kalten Wind und ekligen Regenfällen übers Rhein-Main-Gebiet ist, bin ich auch nicht nach draußen gegangen, um mal zu überprüfen, ob das Wetter zum Drachen-Steigenlassen taugt, obwohl ich den Kindern meiner Schwester versprochen hatte. Ich glaube, ich hätte mich lächerlich gemacht, wenn ich's trotzdem durchgezogen hätte ...

Wer sich mal gruseln möchte: Ein Blick in das InfektionsSchutzGesetz, §§ 28 + 32
Da bekommt man das kalte Grausen, was uns noch bevorstehen könnte im neuen Jahr, wenn sich "die Bürger" weiterhin nicht "an die Corona-Maßnahmen" halten (mit anderen Worten: Wenn die Politik weiter an möglichweise falschen, sinnfreien oder nutzlosen Maßnahmen festhält und die Zahlen deshalb weiter steigen).
Na na. Nicht auf der einen Seite davon reden, daß sich die Politik doch gefälligst aus der ganzen Corona-Geschichte rauszuhalten hat und den Menschen mehr Eigenverantwortung zugestehen sollte, und auf der anderen Seite der Politik die Schuld an der ganzen Misere zuschieben, denn das paßt nicht zusammen. Die Verantwortung ruht auf mehreren Schultern, auch auf denen der Bürger. Vorschreiben kann die Politik viel, wenn die Bürger sich nicht daran halten, tut da auch die Politik nix.

Und abschließend räume ich durchaus ein, dass die Maßnahmen zu Jahresbeginn mit dem, was wir heute wissen, viel einschneidender hätten sein müssen. Das hätte u.U. verhindert, dass wir Stand heute, auf Jahre hinweg maskiert in der Öffentlichkeit herumlaufen werden (lt. Aussage des Tierarztes Wieler zu Impfstoffverfügbarkeit Anfang der Woche). Insbesondere in den Monaten Februar und März, aber auch bis Mitte April, wurde versäumt, umsichtig und zukunftsorientiert zu handeln.
Was daran liegen mag, daß man im Februar nicht so viel wußte wie im März und im März nicht soviel wie im April und im April nicht so viel wie heute. Hätte man im Februar Maßnahmen ergriffen, wären eine ganze Reihe davon überflüssig im Sinne von "rausgeschmissenes Geld" oder gar "gesundheitsbelastend" gewesen, wie man spätestens im Mai mitgeteilt bekommen hätte. Auch heute noch wird in vielen Fällen nicht umsichtig oder zukunftsorientiert gehandelt, weil man es entweder nicht besser weiß oder weil einige Leute glauben, es besser zu wissen.

Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer.
Du sagst es.

Gruß
Skywise
 

rockon

Benutzer
Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech meldet einen Durchbruch. Der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 sei in den klinischen Studien so erfolgreich, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten". (WEB.DE)

Das macht Hoffnung. Noch wenige Monate überstehen, und der ganze
Spuk ist vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:

Radiokult

Benutzer
@s.matze
Na also, geht doch auch sachlich. Weiter so! 💪😉

Ich sags mal so: Die verschiedenen Schutzmaßnahmen und auch der Sommer haben uns wichtige Zeit (für die Erforschung des Virus) verschafft. Mehr aber auch nicht, zumal man über die eine oder andere Maßnahme aus heutiger Sicht zweifellos streiten kann, keine Frage. Allerdings gab es schon im Frühjahr mahnende Rufer, dass das Virus über den Sommer nur eine gewisse Pause macht und im Herbst, wenn dann ohnehin aufgrund des Wetters diverse Viren ihr Unwesen treiben, wieder voll da sein wird. Nichts anderes passiert jetzt gerade.
Das Maßnahmen wie das Beherbungsverbot im Grunde ziemlicher Mumpitz sind, steht glaube ich ausser Frage. Auf der einen Seite ist das zwar durchaus verständlich, auf der anderen muss dann aber auch die Frage erlaubt sein, wie man das eigentlich kontrollieren will. Insofern eher ziemlich hohler Aktionismus, der hier und da nun auch zu Recht von Gerichten kassiert wurde. Für mich sieht das inzwischen eher danach aus, dass man mit dem Latein ein Stück weit am Ende ist. Die sogenannten AHA-Regeln sind zwar gut und richtig. Sie schützen aber logischerweise nicht zu 100%. Wie sollten sie das auch? Wir sind nunmal nicht Nordkorea, insofern werden wir wohl mit einer Ausbreitung leben müssen, so bitter sich das vielleicht auch anhören mag. Die Verlautbarung von Biontech stimmt zumindest optimistisch, dass dieser Spuk in absehbarer Zeit endlich vorbei sein könnte.
Übrigens nimmt im Moment auch die Zahl der schweren Verläufe wieder zu, und das nicht nur bei der sogenannten Risikogruppe Senioren. Insofern ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis auch die Todesfälle wieder ansteigen. Hoffen wir insgesamt mal das Beste. Was anderes bleibt sowieso nicht übrig.
 
Oben