Da fliegt mir doch das Blech weg!


#28
Wenn, dann wohl da, dass vermutlich wohl so gut wie keiner der Diskutanten sich mehr an die von Dir angesprochene Zeit in den radioforen erinnert. Das zeigen - und erklären - auch Bezug nehmende Beiträge in der "Radioszene Deutschland" auf diese Zeit.

Vergiss es, Uli! Als einer, der sich mit der Webradio-Szene beschäftigt, bist Du in den Foren einer der ganz seltenen Hirsche, die übrig geblieben sind.

Das Einzige, was der Faden hier hervorragend zeigt ist: "Wie Webradio? Da gibt's ausser uns (ÖRR, KL) noch was?"
 
#29
Das Soundprocessing ist schon auch bei offiziellen Sendern teilweise echt unter aller Sau.

Ich finde Optimod bei tagesbegleitenden Sendern, gerade im Auto und an der Arbeit wo immer Nebengeräusche sind, auch in Ghettoblastern und Küchenradios echt sinnvoll.

Wenn ich im Auto ein ungesoundetes Hörspiel oder Kulturwellen höre ist das teilweise echt unangenehm, weil man ständig am Lautstärkeregler ist, es ist entweder immer zu laut oder zu leise.

Aber manche Sender komprimieren so tot, dass es echt ätzend klingt. Bei Radio BOB! z.B. Ist der Bass ständig verzerrt und klingt irgendwie blubbrig, Druck ist quasi nicht vorhanden, die Höhen sind irgendwie stumpf und es klingt wie eine alte Ferro Cassette, die zu weit in die Sättigung getrieben wurde. Hinzu kommt dann die geringe Bitrate bei DAB+ bei den Privaten Sendern, die die Qualität im Vergleich zu gutem UKW Empfang noch mal deutlich verschlechtern. So richtig geil klingt das dann nicht und irgendwie auch nicht professionell...

Ansonsten bin ich auch nur durch mein eigenes Posting dazu gekommen hier mal andere Beiträge zu lesen und habe mich dann einfach eingeklinkt, deshalb weiß ich auch von Threads vor 10 Jahren nichts.

LG Tobi
 
#30
Jetzt hol mal einer Futter, da kommt nach so vielen Jahren ein Thema, an dem ich mich als alter Internetradio-Veteran beteiligen möchte. Und sogar Uli ist mit von der Partie.

Das Problem existiert nicht erst seit heute ;). Schon back in the good, old days wurde die aufkeimende Branche von solchen "Modis" und "Webradios" kaputt gemacht. Sponsoren rückten teilweise ab und es wurde - natürlich- mit unfairen Mitteln gespielt. Kaum eines dieser "Radios" zahlte Gebühren, teils wurde über irgendwelche Auslandsdienste gestreamt. Die Webseiten sahen (und sehen noch heute) aus wie Klicki-Bunti-Kirmes, es fehlte oft nur noch das Schild "Junger Mann zum Modi machen [und Mitreisen] gesucht".
Das es heute überhaupt noch Internetradios gibt, die sich die Regularien und Auflagen antun - und gleichzeitig Personal (sprich Volunteers) haben, die was können, bezweifel ich. Ich kenne wen überhaupt nur noch "Musicbot" Stationen, wo nach Musikwunsch per Klick gespielt wird. Was nicht abwertend sein soll. Dass deine Resultate bei der Suche nach Internetradios so ausfielen, wie im Zusammenschnitt zu hören ist - kein Wunder. Diese Leute brauchen ja inzwischen auch 0 Kenntnis der Materie um live zu gehen.

Wo wir uns in den 2000ern mühsam Software, Server, Regularien, Musikfundus erst auf Scheibe dann als Datei, Communitysoftware (CMS, Forum, Chatplattform), Sponsoren, Kooperationen uswusf. und abshcließend natürlich auch die Fanbase haben hart erarbeiten müssen - mit Fleiß, Herzblut, Geld und vieeeelen langen Nächsten - ist das dank Youtube, Twitch, Facebook Live und andererseits einfach zu bedienenden Stream-Servern und ein-Klick Chatslösungen schnell erledigt. Talent zweitrangig wenn die "Freunde" sagen "ist doch toll". :eek: Aber das war auch früher schon ein Problem: Menschen rotzten verbalen Abfall ins 10 DM Mikrofon "vom Aldi" und meinten, weil ihre Freunde das geil fanden, wären sie die "Super DJS" - und "DJANES" natürlich.

Das Einzige, was der Faden hier hervorragend zeigt ist: "Wie Webradio? Da gibt's ausser uns (ÖRR, KL) noch was?"
Das war aber auch damals schon so. Im Bewusstsein des 0815/Radiohörers existierten wir nicht. Und heute hast du halt wesentlich mehr "unbedarfte" - will sagen, Medien-ungebildete im Netz, die sich damit eh nicht "auskennen". Radio ist wenn Musik aus den Lautsprechern kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
#31
Ich werd' verrückt... der @ForenKater verlässt seine gemütliche Aussichtsplattform und wälzt sich einmal quer über die Tastatur. Wie geil ist das denn? :thumbsup:

Liebe Kinder, hier habt ihr mal einen, der mit dem Internetradio so früh begann, da kannte es kaum noch einer - und wieder aufgehört hat, als der richtige Hype erst so richtig losging (korrigiere er mich, wenn ich falsch liege). Im übrigen verdanken wir viele Grundbausteine der FAQ zum Thema ihm; er hat gewissermaßen das Fundament dazu gelegt.
- Natürlich waren da auch noch andere mit am Start, aber da schreibt mal ein echter Veteran. -

Wir haben damals™ wahrlich viel überstanden. Online-Hochzeiten, aberwitzige Jugendschutz-Diskussionen, die Begründung der klassischen "Pizzabäcker-Argumentation"™ (huhu @Inselkobi :D), die Wahl der richtigen Domain oder gar des korrekten CMS. Inhalte? Schienen fast alle gleich. NSV war eine Zeitlang angesagt (noch lange vor facebook, YouTube und Periscope etc.), falls sich noch jemand daran erinnert.
Das - leider - typische (?) Webradio schaffte es 2008 in Form von Birte sogar ins Fernsehen ("Die Chefs haben mehr zu sagen als alle anderen") und auch sonst hatte man als qualitativ denkender Betreiber mit ernst zu nehmenden Absichten einen ziemlichen Kampf zu überstehen.

Ihr solltet mal den Faden "Aircheck bzw. Streamcheck für (Web-)Moderatoren" lesen (der im übrigen jederzeit wieder geöffnet werden kann!) - inklusive meinem persönlichen Highlight des Kollegen, der einen Großmembraner komplett falsch angesprochen hat, sich darüber auch wunderte und trotzdem auf eine zu bewertende, öffentliche Sendung ging. Andererseits war da der minderjährige Radiofahrer, der so sensationell gut war, dass ich es erst gar nicht fassen konnte. Er ging später zu einem der so genannten "großen" Webradios, war dort vergleichbar langweilig, machte dann aber im UKW eine bemerkenswerte Karriere.

Es gibt immer noch hundsmiserable Sender, unbestritten. Und das ist noch nicht mal zwingend eine Frage der Ausstattung (wer hier ausschließlich auf den so genannten "Billig-Headsets" rumreitet, liegt ja so was von falsch!). Umgekehrt gibt es Sender mit einem durchaus bemerkenswerten Konzept und guten Formaten, die sich aber manchmal einfach nur schlimm anhören oder manchmal grundsätzliche Fehler machen, dass ich sage: Schade, wäre schön gewesen mit euch. Das aber liegt nicht an einzelnen, durchaus guten Moderatoren!

Merkwürdig, selbst bei den vermeintlich guten Webradios scheint es immer noch einen Schwanzlängenvergleich zu geben, wer denn die Deutungshoheit im loudness war :cry: hat. Statt dass man sich in Form einer Vorreiterrolle wenigstens halbwegs auf die EBU R.128 zubewegt (mit einer Variante hinsichtlich der LUFS, z.B. -18 / -16 / -14), haut man hier Bretter raus, dass selbst mir - akustisch! - tatsächlich "das Brett wegfliegt". Dabei hätte ausgerechnet das Webradio die Chance, die Dynamik zurück zu den Hörern zu bringen, die durch Streamanbieter und meist leider auch eben UKW oft schon verdorben wurden und im Grunde mal wieder ein Aha-Erlebnis bräuchten.
Leider scheint da selbst die Podcast-Szene weiter zu sein und, sorry, das ist eine Schande!

Schon damals™ habe ich gesagt: Internetradio ist eine tolle Sache. Es kann Nischen besetzen, in die andere nicht so einfach rein kommen bzw. das nicht abdecken können. Man kann das sogar gut machen. Nur leider wurden die vielfältigen Chancen, meiner Meinung nach, oft nicht genutzt.

Genug für's erste. Es gäbe noch so viel mehr...
Ich freu' mich so über den @ForenKater, ich muss mich mal wegdrehen sonst sieht noch einer meine feuchten Augen...
 
#32
Lieber Uli,
Ich werd' verrückt... der @ForenKater verlässt seine gemütliche Aussichtsplattform und wälzt sich einmal quer über die Tastatur. Wie geil ist das denn? :thumbsup:
Die Mail zur DSGVO trieb mich hierher.
Jetzt laufe ich aber schwarz-weiß getiegert an.
Ddu weißt doch, ich habe als Kater 7 Leben (und damit 6 mehr als @Guess who I am - ja, den Mitschnitt von damals gibt es noch (!) ) und ich hab mein Viertes noch nicht durch ;).
Danke für die Lobhudelei, aber selbst ich und mein Betrieb waren nicht die Pioniere - vielleicht Pioniere hinsichtlich Marketing und Ernsthaftigkeit der Angelegenheit. Gut, ich selbst habe Ende der Neunziger im IRC die ersten "Sendungen" - also sagen wir mal, Streaming-Versuche gewagt. Das war schon sehr früh.

Ich gebe dir 100% Recht mit deiner Aufstellung. Eine gute Sendung charakterisiert sich nicht nur anhand der Mikrofonqualität. Auch und insb. Talent, Inhalten, Software (oder damals auch noch verbreitet Hardware), SAM Einstellungen (*g*), der ewigen Streitfrage: Ramp oder nicht Ramp :D, der "Marke" Mensch vor dem Mikrofon (oder in manchen Fällen auch darunter und darüber), kurz, eine gute Sendung ist ein gutes Gesamtpaket. Ich habe - und Tausende sind meine Zeugen - mit abartiger Hardware gestreamt, mit einem Handmikrofon am Stativ, weil finanziell nicht noch ein Großmembran drin war, aber das hat geklappt - und zwar nicht schlecht. Ich habe viele Un-Talente gesehen - Moderatoren, die richtig gute Stimmung machen und die Zuhörer animnieren und unterhalten konnten, technisch okay aber stimmlich eine Katastrophe. Ein Ausnahmetalent namens Flo (Flo, gibt es dich noch??) mit einer Radiostimme und Talent vom allerfeinsten. Noch einige Talente mehr im Nachgang, aber eben auch gute Unterhalter und nicht zuletzt über weite Strecken und viele Jahre ein gut eingespieltes Team. Bis ich selbst das Mikrofon an den Nagel hing. Da merkte man schnell, ohne den treibenden Faktor "Chef", und sei es nur im Hintergrund, bricht in der Volunteergruppe schnell Anarchie aus. Das waren auf jeden Fall goldene Lehrjahre für meinen Beruf - ich bin nun sesshafter Community- und Social-Media Coordinator (also sowas wie ein Senior). Ohne das Internetradio, ohne meine Erfahrung, eines von Grund auf hochzuziehen und eine Community aus dem Nichts und mit Nichts zu stemmen, wäre ich nicht da, wo ich bin. Und wir haben Expiremente durch. Shoutcast, Icecast, NSV live Streams, MP3pro, Winamp, SAM, viele weitere Gehversuche in der Automation, große Kooperationen, kleine Kooperationen, Flirt-Radio, Chat-Radio, Party-Service Radio, live DJ Sets, Kinoradio, Event-Radio, Livestreams aus der Disco, Nachrichten, eine zeitlang hauptberuflich!!! und währenddessen Morning- und Eveningshows, und wasweißichnichtnochallesmehr. So eine krasse Zeit. :)

Zurück zum Thema und tl;rl: Ein Hobby sollte man immer so gut ausführen, wie es geht, und sich eines suchen, das einem liegt. Ich bin auch kein Modellbauer. Das flöge ja sofort mangels Geduld und ruhigen Fingern an die nächste Wand. Aber Moderation, Community Management, das liegt und lag mir. Also Herzblut, ja, auch Geld, und eine Menge Zeit und ran. Ut, stimmlich hat es halt auch gepasst, aber da sind wir wieder: Nicht jeder hat die Stimme und nicht jeder hat das Sprachtalent. Ich rede übrigens live vor Gruppen immer noch nicht gerne. Aber gib mir einen Stream, dann is alles in Butter.

Ich habe mir vor 6 Monaten ein Groß-Membran und Stativ gekauft, und meine alte Domain zurückgeholt. Und wie immer: Im Sande verlaufen. Ich sehe nur, was sich heute so "Webradio" schmipft, ich sehe die horrenden Lizenzgebühren, und ich denke mir "Nein, das ist es nicht wert". Vielleicht Podcaste ich mal. Oder ich mache eine Revival Sendung. Nur eine. Nur ich. Und keiner hört mir *meow*en.
 
Zuletzt bearbeitet:
#33
Na wenigstens kann niemand behaupten, ich hätte mit der Eröffnung dieses Threads "schlafende Hunde" geweckt! :D Hier wird aber schon wieder viel Text geschrieben. Man könnte meinen, euch brennt das Thema unter den Fingern...

Gute N8 erstmal!
 
#35
Hallo, verehrte Internetradiomacher!

Ich habe hier im Forum in der Vergangenheit ja auch schon vereinzelt kurze "Streamchecks" hochgeladen, bei denen ich mir beim Hören "an den Kopf gegriffen habe": Kirmisradio, rein tontechnisch unterirdisch klingende "Modis", die obendrein auch keine Mikrofonstimme haben, legen hauptsächlich irgendwelche Schlager/Ballermannmugge auf und kommentieren das Geschehen im "hauseigenen Chat"... *grrrrrrr*

Wer soll sich das bitteschön anhören?

Heute hat sich ein Kumpel regelrecht aufgeopfert und etwa 20 Sender von irgendeiner "Votingsite" herausgegriffen und zugehört. Bei etwa 10 Sendern lief noch "Programm" und unten sind knapp drei Minuten "Best of" zusammengeschnitten.

Mir fehlen echt die Worte! Solltet Ihr, in eurer Eigenschaft als "Sendeleiter", diese Art Radio veranstalten, oder euch als "Modi" der Moderationsstil bekannt vorkommen,, bitte hört einfach auf und schaltet den Sender ab!

Und jetzt bitte nicht mit dem Totschlagargument "Das ist doch nur ein Hobby!" kommen. Das mag sein, das ist aber trotzdem eine Schande, die ein schlechtes Licht auf die ganze Gilde wirft!

Wer sich angesprochen fühlt, möge sich bitte ein anderes Hobby suchen und nicht das Net mit diesem Mist zumüllen. Danke!

Und jetzt heißt es tapfer sein...
Habe schon vor paar Jahren diese Chatsender kritisiert. Scheint sich ja nichts geändert zu haben. Moderatoren ( darf man die so nennen?) mit entsetzlicher Stimme die mitten im Lied rein Quatschen um irgendwelche Chat-Heinis zu grüßen. Grauenhaft.

Ich meine es gibt auch wirklich gut gemachte Internetsender aber diese Chatsender sind es nicht.
 
#36
Aber gib mir einen Stream, dann is alles in Butter.
Wenn ich mir einen leisten kann, stelle ich Dir einen. :cool: Euro-Jackpot oder so was.
So eine Art Sammelbecken für erfahrene Radiomacher mit Herz, die einfach nur mal wieder Bock auf geiles Radio haben und eine echte, gute Plattform dafür suchen.
Oder ich mache eine Revival Sendung. Nur eine. Nur ich. Und keiner hört mir *meow*en.
Doch, ich, wenn ich darf. Würde mir das gerne mal anhören.
Mit dem Gedanken hatte ich als Alternative auch mal geliebäugelt, aber das hat mir eine Community, mit der ich mich mal näher beschäftigt habe, gründlich verhagelt. Die sind so was von sich eingenommen, da geht es vorrangig gar nicht um guten Klang und tolle Produktionen, sondern eher um technische Dogmen. Mittlerweile weiß ich von anderen Podcastern, dass eben jene Community gerade deshalb von einer Art freien Szene abgelehnt wird.
Abgesehen davon ist mir das ganze Bohei da drum zu viel: Kapitelmarken, Verzeichnisse, stundenlange Gespräche, keine Interaktivität... Radio ist doch das bessere Medium.
(...) und "Nebenprodukte" bei laut.fm.
Ah ja, Du lieferst mir da so ein Stichwort. Ich kann's Dir nicht begründen, aber für mich ist das kein "echtes" Webradio, auch wenn man auf eine gewisse Art und Weise den Finger da drauf hat. Würde mir heute einer anbieten, bei so einem Projekt mitzumachen, würde ich es vermutlich ablehnen. Vielleicht verpasse ich durch Stillstand gerade eine ganz tolle Entwicklung, aber ich bin da so der Oldschool-Typ mit Streaming zu einem vom Inhaber des Radios eingerichteten Icecast- oder Shoutcast-Server und komplett eigener Infrastruktur.

Durch eben solche Services (gibt es immer noch mehrere?) sind erneut "Radios" (streng genommen: Stream-Channels mit Projektverantwortlichen ohne rechtlichen Durchgriff) wie Pilze aus dem Boden geschossen, die "in freier Wildbahn" nicht den Hauch einer Überlebenschance hätten. Mag ja sein, dass der ein oder andere da tatsächlich Herzblut - oder das, was er dafür hält - reinsteckt, aber ich glaube kaum, dass @ForenKater in seinem Beitrag dieses Engagement gemeint hatte.
Klar, es ist einfacher geworden, also warum sollte man es sich schwer machen, aber irgendwie fehlt mir da was. Wie Du es so treffend (be)schreibst: Es sind ...
:(
 
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#37
@radiobino , es gab mal eine Zeit, da wurde der Chat vernünftig interaktiv einbezogen. Nicht nur einmal die Stunde, sondernd durchaus als "Chat Radio" - mit Qualität und in großen Chats wie Lycos (RIP). Das war aber auch noch die Zeit, in der viel gechattet wurde. Ich glaube man könnte so etwas heute semi-professionell vielleicht noch auf Facebook in Gruppen oder bei Snapchat u.A. aufziehen. Da, wo die Leute sich halt heutzutage aufhalten um sich miteinander zu unterhalten oder auch mal neue Gesichter im Web kennenzulernen (wobei das dank Filterblasen und nicht-öffentlichen Bereichen auf den Plattformen ja derb abgenommen hat). Was du heute an "Chat Radios" findest hat allenfalls etwas mit diesen "Rebellensendern" zu tun, die sich in den 00ern aus "MOdis" gründeten, die aus QUalitäts- und anderen Gründen aus dem qualitativ etwas anspruchsvolleren Sendern geschmissen wurden. Das sind Freundeskreis-Sender, Zuhörer mit keinem oder wenig Ansprüchen, Sender und Moderatoren mit ... noch weniger Anspruch, also irgendwo im Minusbereich, die zu schlecht fürs Zocken und Twitchen sind, aber trotzdem ihr Geltungsbedürfnis irgendwie so zu stillen versuchen (*rant*fauch*knurr*).

So eine Art Sammelbecken für erfahrene Radiomacher mit Herz, die einfach nur mal wieder Bock auf geiles Radio haben und eine echte, gute Plattform dafür suchen.
Ja, auch so etwas ging mir mal durch den Kopf. Aber du sagst es ja, das liebe Geld.

Die Idee eines Musik-Podcasts habe ich dann auch wieder den Nagel gehangen. Das Medium Podcast transportiert nicht, was ich zu transportieren wünsche. Und die Lizenzkosten für Musik auf Abruf - Puh.

Durch eben solche Services (gibt es immer noch mehrere?) sind erneut "Radios" (streng genommen: Stream-Channels mit Projektverantwortlichen ohne rechtlichen Durchgriff) wie Pilze aus dem Boden geschossen, die "in freier Wildbahn" nicht den Hauch einer Überlebenschance hätten. Mag ja sein, dass der ein oder andere da tatsächlich Herzblut - oder das, was er dafür hält - reinsteckt, aber ich glaube kaum, dass @ForenKater in seinem Beitrag dieses Engagement gemeint hatte.
Auch mit diesen Plattformen habe ich mich beschäftigt, ein bisschen. Initial, sozusagen. Und auch dort (hier: Laut.fm) musste ich eben feststellen, dass diese Art des Sendens eben nicht meine Vorstellung eines eigenständigen Internetradiosenders oder einer regelmäßigen Internetradiosendung "mit Herz und Verstand" entspricht. Es ist mir auch einfach nicht individuell genug. Ich möchte nicht ein Teil der Laut.FM Bubble sein. Ich möchte Radio XYZ sein. Mit dem Moderator XXX XXX. Und Katze und Hirsch. Verstehst du, was ich meine?
 
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#38
Wenn ich mir einen leisten kann, stelle ich Dir einen.
Ach Gott; hatten wir das nicht schon mal? Dem Mann kann geholfen werden. Das weisst Du. Mit wie vielen Hörern rechnest Du? Brauchst Du Speicherplatz für eine "Playlist"? Wie viel? Lieber einen Shoutcast oder einen Icecast? Serverstandort Düsseldorf oder Frankfurt a.M.?

Lycos ruhe sanft. So wie im grossen und ganzen auch das IRC.

es gab mal eine Zeit, da wurde der Chat vernünftig interaktiv einbezogen.
Stimmt, die gab es. Da wurde nicht nur "Tante Hilde von Onkel Herbärt mit dem Titel At'mlos durch die Nacht von Helene Fischa" gegrüßt, sondern - so faszinierend es auch klingen mag -, da gab es eine Zeit in der Chat nicht nur vorgelesen und Musikwünsche zitiert wurden, die Hörer direkt mit einbezogen wurden in die Sendung. Sie waren "plötzlich" einfach voll integriert, so dass es sogar manchmal dazu kam, dass (auch) trotz miesester Tonqualität des Telefonlautsprechers (hat aber bei der Streamqualität sowieso nicht gestört), die Hörer "in der Sendung" waren. Und plötzlich ergaben sich daraus ganze Spiele (auch "Fuchsjagden"), die über den kompletten Abend, teilweise sogar die ganze Nacht dauerten.

Ich weiss nicht, wann ich zuletzt etwas gehört habe, das dem Nahe kommt.

Was du heute an "Chat Radios" findest hat allenfalls etwas mit diesen "Rebellensendern" zu tun, die sich in den 00ern aus "MOdis" gründeten, die aus QUalitäts- und anderen Gründen aus dem qualitativ etwas anspruchsvolleren Sendern geschmissen wurden. Das sind Freundeskreis-Sender, Zuhörer mit keinem oder wenig Ansprüchen, Sender und Moderatoren mit ...
Sowas wie "Modi(e)(´)s, DJ(´)s oder DJane(´)s gab es z.B. bei "uns" damals überhaupt nicht. Aus genau dem Grund:
Das sind Freundeskreis-Sender, Zuhörer mit keinem oder wenig Ansprüchen, Sender und Moderatoren mit ... noch weniger Anspruch, also irgendwo im Minusbereich, die zu schlecht fürs Zocken und Twitchen sind, aber trotzdem ihr Geltungsbedürfnis irgendwie so zu stillen versuchen
Aber das setzte sich, habe ich den Eindruck, auch erst gegen Mitte der 2000er Jahre "so richtig" durch. Zuvor nannten sich nicht mal die, die tatsächlich Platten jonglierten, oder mit Traktoren mischten, sich DJ.

Doch, ich, wenn ich darf. Würde mir das gerne mal anhören.
Oh, bevor es untergeht: Dem schließe ich mich an!
 
#40
Deine Zweifel zu Nebenprodukten kann ich natürlich nachvollziehen, aber bei laut.fm wird bei der Anmeldung wenigstens auf ein gewisses Mindestmaß geachtet...
Wie ich bereits schrob™: Gefühlssache, die rational nicht nachvollziehbar sein wird. Ist einfach so, kann "man" nichts gegen machen.

Der @ForenKater hat das viel treffender formuliert:
(...) dass diese Art des Sendens eben nicht meine Vorstellung eines eigenständigen Internetradiosenders oder einer regelmäßigen Internetradiosendung "mit Herz und Verstand" entspricht. Es ist mir auch einfach nicht individuell genug. Ich möchte nicht ein Teil der Laut.FM Bubble sein. Ich möchte Radio XYZ sein. Mit dem Moderator XXX XXX. Und Katze und Hirsch.
100% d'accord. Genau so und nicht anders.

Ach Gott; hatten wir das nicht schon mal? Dem Mann kann geholfen werden. Das weisst Du. Mit wie vielen Hörern rechnest Du? Brauchst Du Speicherplatz für eine "Playlist"? Wie viel? Lieber einen Shoutcast oder einen Icecast? Serverstandort Düsseldorf oder Frankfurt a.M.?
Es ging mir in erster Linie um die Lizenzkosten. Ich bin nämlich einer der dickköpfigen Alten, die das gerne zahlen. Punkt.
Zu den anderen Fragen:
  • Hörer: Weniger als zehn, alles andere wäre unrealistisch. Ich hätte nichts wirklich attraktives zu bieten.
    Es gäbe gutes, altes, lineares Radio. Keine Wiederholungen oder sonstigen Blödsinn.
  • Offline-Playlist: Nein. Entweder ich sende oder ich lasse es. Zu möglichen Wiederholungssendungen oder Vorproduktionen: Nein. Siehe oben.
  • Vermutlich Icecast, aber da lasse ich mich gerne beraten. Wie Du weißt, liebäugele ich aktuell mit einem OPUS-Stream und würde damit vermutlich sowohl die mobilen wie auch die auf bestimmte Player fixierten Hörer vergraulen. Es wäre mir ein Vergnügen. :p
  • Serverstandort: Frankfurt am Main, OT Dornbusch, Bertramstraße.
    Nee, Scherz. :D
 
#41
  • Hörer: Weniger als zehn, alles andere wäre unrealistisch. Ich hätte nichts wirklich attraktives zu bieten.
    Es gäbe gutes, altes, lineares Radio. Keine Wiederholungen oder sonstigen Blödsinn.
  • Offline-Playlist: Nein. Entweder ich sende oder ich lasse es. Zu möglichen Wiederholungssendungen oder Vorproduktionen: Nein. Siehe oben.
  • Vermutlich Icecast, aber da lasse ich mich gerne beraten. Wie Du weißt, liebäugele ich aktuell mit einem OPUS-Stream und würde damit vermutlich sowohl die mobilen wie auch die auf bestimmte Player fixierten Hörer vergraulen. Es wäre mir ein Vergnügen. :p
  • Serverstandort: Frankfurt am Main, OT Dornbusch, Bertramstraße.
Na gut, aus der Bertramstrasse wird wohl nichts werden, aber zumindest dem OT schon sehr nahegelegen liesse sich da was realisieren. Der Rest geht klar.
Also wenn Du Dich dazu durchringen kannst entweder selbst für die Lizenzkosten aufzukommen oder sich - vielleicht sogar hier im Forum ein Sponsor (?) (:D) findet, ruf laut gen Westen.

Weniger als zehn Hörer... Pah! Das zählt ja schon fast als "Team/Übungsstream", den es oft kostenlos zu einem gemieteten Server gibt.
 
#42
Nein, bitte ohne Sponsoren, Spender oder sonstiges.
Einen Mäzen würde ich mir gerade noch so gefallen lassen, der die ganze Infrastruktur stellt, aber das war's dann auch schon.

Nichts, was in irgend einer Form mit Einnahmen, Gewinnerzielungsabsichten oder gar Umsätzen zu tun hat. Auch nix mit Verein oder so.
In mir wird gerade ein ganz ekliger Purist wach.
 
#43
Das wäre doch DIE Idee:

Du gründest einen Verein "Zur Erhaltung von guten, altem, linearem Radio" und lässt ihn für gemeinnützig erklären.
 

Arbogaz Von Tal

Gesperrter Benutzer
#44
Oftmals werden MP3s benutzt, um Platz zu sparen und dabei kommen wirklich merkwürdige kb/s Daten heraus, die für eine CD gesehen, so unterschiedliche Qualitäten haben, dass ich lieber auf FLAC Dateien zurück greife.
In den entsprechenden Sendeprogrammen lösche ich meistens die super tollen Kommentare in den MP3s. Zudem nerven mich die Radio Moderatoren ebenfalls, die nichts anderes tun, außer: Ja... so ist das... Jetzt kommt...

Dann mache ich mir lieber mal die Mühe, informiere mich über Bands, Geschichten hinter den Musikstücken oder erzähle ws von Live Erfahrungen, zitiere Interview Abschnitte, die ich selbst gelesen habe und erweitere sie um meine Einstellung und mein Verständnis für vielleicht viel zu verrückte Ansichten / Darstellungen...
Versuche sie aber weitestgehend zu ignorieren und einfach nur weiterzugeben. Würde sich auch kein Mensch im öffentlich rechtlichen Radio erlauben.

Da ich mich auch gerne verbessern möchte, höre ich den Moderatoren im öffentlich, rehtlichem Radio genau zu und versuche solche Sachen wie Hooks auh gerne mal. Ltztens erst mal ausgetestet, klappte soweit natürlich, habe dann aber doch noch eine Sekunde zu viel Zeit gehabt und das muss ich dann nochmal üben, aber sonst gibt mir das einfach noch mehr Energie, immer mehr dazu zu lernen.

Damit das Ganze auch noch etwas schöner klingt, nutze ich kostenlose Beiträge von radiooffice.de (glaube ich, heißt so).
Dort gibt es zwischendurch ganz nützliche Berichte, die ich gerne einsetze. Ansonsten versuche ich mich an Tipps für Film u Fernsehen oder Hörspiele, kommende Musik CDs (Promos) etc.

Es gibt ein lustiges Gruftie Horroskop, welches ich auch vertone und dann einspiele.
Es schreibt eine Facebook Bekannte on mir und ich fand das so klasse, dass ich mir dachte: Daraus machste ein Monatshorroskop für die Sendung :)

Das kostet selbstverständlich alles Zeit, aber deshalb sende ich gerne im Webradio. Auch für 4 oder 5, gerne auch für 50 oder 100, aber wichtig ist doch: Das es UNS Spass macht, oder? ^^
Und dazu gehört meiner Meinung nach auch die Technik, die zumindest für eine gute Stimme sorfgen sollte.

Bei unserem Partner Radio scheint sich auch niemand drum zu scheren, wie er rüberkommt und ich hasse es, in die Boxen reinsteigen zu müssen, nur um mal das Gerede der jeweiligen Person zu hören.
Man führt durch eine Sendung und sollte den Hörer mit einbezihehen, aber wie kann das geschehen, wenn die Qualität nicht stimmt?
:(

Also maht euch die ühe und ändert etwas...
Auch daran gehen die meisten Sender zu Grunde...
Und wer ernsthaft will, dass man ihn hört, kann ich nur raten: Versucht euch an Neuem!
 

Arbogaz Von Tal

Gesperrter Benutzer
#48
ja... die diese Dinger schreibt... Genau...
Was ist das Problem? ^^

Aber jetzt, wo ich im etwas kühleren Raum sitze und ´ne kalte Dusche hinter mir habe... HORRORSKOP
Ich habe das fehlende 3. "r" am Ende gar nicht bemerkt... Naja, kommt vom schnellen tippen ohne Blindenschrift und gleichsam dem schnellen draufrum hacken... Passiert eben mal...
Egal... Es hat jedenfalls Wirkung gezeigt ^^

Wer fehlerfrei ist, bitte melden...

Andere schreiben nämlich mit H und das wie dämlich ^^
Ach bin ich wieder gut ^^

Aber ich frage mich echt, ob du zu viel Zeit hast, dich über Buchstabenwirrwarr zu unterhalten oder ob was dich gerade stört.

Da fiel mir etwas auf in einer Antwort Deinerseits:
Also wenn Du Dich dazu durchringen kannst entweder selbst für die Lizenzkosten aufzukommen oder sich - vielleicht sogar hier im Forum ein Sponsor (?) (:D) findet, ruf laut gen Westen.

Wo fehlen da Satzzeichen ? ^^
Sag bitte nicht nirgendwo... Kommatarregelungen sind, soweit ich gelesen habe, jetzt extremst möglich, aber selbst nach der alten fehlte hier eines definitiv!
 
Zuletzt bearbeitet:
#49
Aber jetzt, wo ich im etwas kühleren Raum sitze und ´ne kalte Dusche hinter mir habe...
...solltest Du Dir gleich noch eine hinterher gönnen.


Wer fehlerfrei ist, bitte melden...

Andere schreiben nämlich mit H und das wie dämlich ^^
Ach bin ich wieder gut ^^
Schreibt's, findet sich ganz toll und meldet sich zu Wort als Reaktion auf einen Beitrag, der das beanstandete Wort kein einziges Mal beinhaltete.
Wo also ist Dein Problem?

Aber ich frage mich echt, ob du zu viel Zeit hast, dich über Buchstabenwirrwarr zu unterhalten oder ob was dich gerade stört.
Die Frage hättest Du anstatt mir, Dir stellen sollen bevor Du Deinen letzten Beitrag abgeschickt hast.

Wo Du doch auf meinem Interpunktionsfehler (ich brüste mich nicht damit "ganz toll" zu sein, weil "andere noch mehr falsch machen als ich") so freudig am rumhacken bist:
Das Wort
gibt es nicht. Eine Steigerung des Wortes gibt es nicht.

"Nach unten zu sehen und besser zu sein ist einfacher, als nach oben zu sehen und ein anstrebbares Ziel zu haben." - Solltest Du Dir vielleicht merken.
 
#50
@Arbogaz Von Tal

Deine Schreibe leidet eindeutig an einer Zirkumflex-Überfunktion. Gerüchten zufolge soll das heilbar sein.
Für mich liest sich das so, als ob der Verfasser - Du - seinem Text eine alberne Note verleihen möchte und ihm dadurch die Ernsthaftigkeit abspricht. Keine schöne Grundlage für einen gepflegten Diskurs.
Für den Anfang versuche ich es trotzdem.

Oftmals werden MP3s benutzt, um Platz zu sparen und dabei kommen wirklich merkwürdige kb/s Daten heraus, die für eine CD gesehen, so unterschiedliche Qualitäten haben, dass ich lieber auf FLAC Dateien zurück greife.
Ich weiß jetzt nicht, was in Deinen Augen "merkwürdige kb/s Daten" sind, aber das obliegt doch Dir, das zu bestimmen. Ob es nun vbr oder cbr sein soll, und welcher Wertebereich oder welcher Festwert, ob Stereo oder joint stereo - alles Deine Entscheidung.
Deine Kritik ist für mich so nicht nachvollziehbar.

Als ich mit dem Rippen begonnen habe, entstand ein Musikarchiv aus mp2 @ 384 kbps und das hat auch heute noch eine bemerkenswerte Qualität. Allein das Resampling von CDs auf 48 kHz halte ich für keine so gelungene Idee, aber das ist wiederum eine andere Baustelle.

Auch ich nutze aktuell FLAC, aber dort bekommst Du doch ebenso "merkwürdige kb/s Daten". Zumal wir uns hier seitenlang über Vor- und Nachteile des geeigneten compression level auseinandersetzen könnten, aber das würde an der Sache erst mal nichts ändern. Erneut: Ich verstehe diese Denke nicht.

In den entsprechenden Sendeprogrammen lösche ich meistens die super tollen Kommentare in den MP3s.
Da komme ich jetzt nicht mit.
Warum bitte musst (?) DU "die super tollen Kommentare" ... "In den entsprechenden Sendeprogrammen" löschen? Wie geht das überhaupt?

Dort gibt es zwischendurch ganz nützliche Berichte, die ich gerne einsetze.
Wieder so ein Thema, wo ich vermutlich raus bin. Ich mag das nicht. Dieses Drittanbieter-Zeug taugt meist wenig bis gar nichts oder ist einfach nur product placement aka Werbung.
Da Du ja selber für die eigene Erstellung von Beiträgen plädierst, verstehe ich nicht, wie Du diese fremden Elemente gutheißen kannst.
Bei einem früheren Sender musste ich mal mit so was arbeiten; ich fand's widerlich. Am ätzendsten sind ja diese vorgefertigten "Interviews", wo Du selbst die einzusprechenden Fragen schon fertig vorgetextet mitgeliefert bekommst. Und als ich mal in einer Sendung sagte, dass dieses Gespräch aufgezeichnet war, gab's einen Anschiss vom Radioleiter. Nein, das ist nichts für mich.

Eine Entwicklung, die ich nie verstanden habe - oder vielleicht auch nicht verstehen wollte: Wozu braucht man Partner-Radios?
Ist das so was wie eine Städtepartnerschaft? Welches strategische Ziel steckt dahinter?

Man führt durch eine Sendung und sollte den Hörer mit einbezihehen, aber wie kann das geschehen, wenn die Qualität nicht stimmt?
Ganz einfach: Indem man den Anspruch formuliert,
Findest Du nicht, dass Dein Gedankengang in dieser Hinsicht noch nicht so ganz ausgereift und widersprüchlich wirkt?

Also maht euch die ühe und ändert etwas...
Mhm.
Ungefähr so, wie Du es im vorangegangenen Zitat formuliert hast? :confused:

Auch daran gehen die meisten Sender zu Grunde...
Nicht zwingend - leider. Denn die schlechten Kisten leiden viel eher an anderen, meist internen, hausgemachten Problemen. Wie Du zu Beginn dieses Fadens ja schon gelesen hast, scheint es den "Fans" der miesen Webradingens nichts auszumachen - ganz im Gegenteil. Diese Stationen leben länger als gedacht. Und daran ist unter anderem eine Fanbase, die im übrigen eine recht unangenehme, sich selbst fütternde Filterblase sein kann, nicht unschuldig.

Ich habe es bei einer passenden Gelegenheit mal so formuliert: Wenn ich den Sender wechsle, möchte ich nicht als Argument ins Feld führen, dass ich Stammhörer mitbringe. Nein, eigentlich sind mir Stammhörer sogar eher unangenehm (bis auf ganz wenige Zeitgenossen, die ich entsprechend einzuschätzen weiß).
 
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