Da fliegt mir doch das Blech weg!


#51
Es gibt ein lustiges Gruftie Horroskop
Irgendwie schmerzt es einen doch noch, wenn man daran erinnert wird, daß sich der Ansatz bestimmter Szenen radikal verändert hat. Als Skins noch die Arbeiterjungs waren, aber noch nicht größtenteils Rechtsradikale, als Gruftis noch ehrliche Nihilisten waren und keine schwarz gefärbten Kleiderständer mit unnötig überhöhtem Make-Up-Verschleiß ...

Gruß
Skywise
 

Arbogaz Von Tal

Gesperrter Benutzer
#52
Das Leben verändert sich, die Musik und vieles entwickelt sich weiter...

Man kann einfach nicht mit der Zeit stehen bleiben und das ist auch den alternativen Labels nicht entgangen, dass man heutzutage was tun muss, um am Leben zu bleiben.
Was soll man dazu sagen? Das ist halt wie es ist und es sieht jetzt auch nicht schlimm oder schlecht aus.

Und es ist nicht immer gleich alles negativ zu bewerten. Eher Leute, die deshalb arrogant wirken und junge Futzis sind und so sprüche bringen wie: Das ist ja aus dem letzten Jahrhundert. Das trägt man heute nicht mehr. Das habe ich mal gehört. Da bin ich om Hocker gefallen. Geade 16 und tun so, als haben sie eine Szene wirklich miterlebt und bilden sich dann noch bestimmte Urteile ^^

Da fällt mir nur eins zu ein:
3 Schritte vor und 4 zurück
Und alle machen mit
:)

Extremst ist eine wundervolle Steigerung...
Solche Steigerungen wurden damals schon von Goethe (glaube ich) verwendet.
Es gibt sie nicht, aber sie existieren im Kontext und steigern es fröhlichST vor sich hin.
So sagte man es einst in einem 3 Sat Bericht und es gehört zudem zu einer mir schön formulierten Darstellung.

EINZIIG steigert man auch nicht und doch wird es getan
Euro steigert man auch nicht und jeder TV Moderator spricht mittlerweile ebenfalls von EuroS
Der Euro, die Euro, den Euro, dem Euro...: Wessen Euro denn nun ? ^^
Den Euronen... ;)

Hier geht es nicht um die wie auch immer begründete "Sprachrichtigkeit", sondern um den Sprachgebrauch.
So heißt es dazu in Wikepedia und genau deshalb ist es auch nicht falsch.

Vielleicht ist es aber auch seit der neuen Rechtschreibreform, die eh schon verworren genug ist, eh egal geworden.
Können wir den Kinderkram nicht beiseite lassen?

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zum wichtigen Thema...

Partnerradio:

Es ist eigentlich ein Hohn, dass sich so viele Radios voneinander trennen und jeder nur noch sein eigenes Ding macht, was wohl daran liegen mag, dass viele Menschen nicht miteinander kommunizieren können und daher nicht auf einen Nenner kommen und wahrscheinlich sagt man sich dann lieber:
Ich nehme einen 2. Radiosender im Programm auf und wir teilen uns durch die Live-Sendungen ein ganzes Wochenprogramm, obwohl jeder seinen eigenen Auto-Stream und dadurch seine eigenen Hörer behält.

Ansich ist das kein falscher Gedanke. Vielleicht ist das auch besser, als sich für Kleinigkeiten mit anderen Moderatoren zu streiten oder sich gegenseitig für Kleinigkeiten auf den Geist zu gehen und an jedem herum zu moppern, was dem einen oder anderen nicht am Gegenüber gefällt.
Zudem hält man 4 bis 5 Moderatoren besser zusammen als 10 oder manchmal 20.
Trotzdem ergeben die 2 Radios zusammen z. B. 10 Leute und jeder muss sich nur mit seinen eigenen Kollegen auseinandersetzen, hat aber beiderseits einen gefülten Sendeplan für die Woche.
Gerade, wo es heute schwierig geworden ist, Hörer zu halten, ist dies eine gute Lösung.

Ich kann mich an Hochzeiten zwischen 2009 und 2012 erinnern, da habe ich 4 Wochen ohne Moderation wöchentlich den Auto DJ befüllt und kam an biszu 200 Hörern. Als ich zur ISDN Zeit begann, kam man schnell an seine Grenzen und machte seine ersten Erfahrungen mit Webradios. Da schossen Firmen nur so hoch und boten einem selbst die Promos an. Heute muss man betteln gehen.
Bands wie Scorpions kamen auf uns zu, Unheilig und viele andere... Bekannte und unbekannte Formationen.

Berichte

Ich suche mir schon solche Berichte heraus, die keine direkte Werbung beinhalten, außer sie sind wirklich von Interesse für die Allgemeinheit. Hier geht es mir nicht um Versicherungspromotions oder sonstigen Ankündigungen, sondern eher um technisches Wissen oder um Tipps, wie man z B Handymüll beseitigen kann, ohne das es falsch entsorgt wird. Ich bin früher auch gerne selbst auf Leute zugeganegen und habe mit Menschen über Operationsmöglichkeiten oder Hardwareerneuerungen etc. gesprochen.

Früher haben Freunde von mir z B eigene Nachrichten produziert. Nicht perfekt, aber eben mit den alltäglich, interessanten Themen und die Leute fanden das toll. Ich habe Freunde über Skype in die Sendungen geholt, um mit Ihnen über ihren Besuch auf diversen Festivals, Seminaren oder so zu sprechen...

Also man kann auch vieles selbst machen. Eben wie diese Horrorskope (zufrieden? ;) )

UNS SPASS MACHEN

Ich bezog mich dabei natürlich auf den Spaß in den Sendungen, der auch beim Moderieren auf die Zuhörer übertragen werden sollte und das es trotz Berichte und Themen angenehm ist, zuzuhören. Vielleicht auch wichtig geworden ist?
Denn sonst ist es ja wie eine Art Musikabspielfunktion, die mittlerweile durch Online-Anbietern ersetzt wurde und das Problem der Radiohörerschaft ausmacht.
Damit macht man seine Sendung ja nicht mehr interessant genug und UNS bedeutet in dem Fall UNS ALLEN - Hörern und Moderatoren.

;)
 
#53
Oh Gott...

Räusper.

Extremst ist eine wundervolle Steigerung...
Nein!
Solche Steigerungen wurden damals schon von Goethe (glaube ich) verwendet.
Zitat, bitte. Als jemand, der den Faust noch in der Tasche hat, verweigere ich mich ansonsten, deine alternativen Fakten zu glauben. Der gute Mann würde im Grabe rotieren - und Gretchen und Schiller gleich mit.

EINZIIG steigert man auch nicht und doch wird es getan
Nein, nein, nein und nochmals nein! Und wenn jemand ein solches Verbrechen an der Sprache begeht, gibt das niemandem ein Alibi...

Euro steigert man auch nicht und jeder TV Moderator spricht mittlerweile ebenfalls von EuroS
Google mal den Unterschied zwischen Steigerung und Mehrzahl. Auf die Fachbegriffe verzichte ich bewusst.

Den Rest deines Beitrags habe ich nicht mehr gelesen, du hast dich doppelt und dreifach mit diesen Aussagen für mich disqualifiziert.
 

Arbogaz Von Tal

Gesperrter Benutzer
#54
https://www.leemeta-uebersetzungen....ut-fuer-verwirrung-das-einzige-oder-einzigste

und deine Welt ist bis auf´s Blut zerstört ^^

Er hat´s getan... HILFEE!!!!! EIN NOGO!!!
*das hat dir der Teufel gesagt!* sehe ich ihn herum springen ^^

Können wir den Kinderkram nicht beiseite lassen?


Killed by Video... ein Nickname, der mich an das Lied erinnert
Video Killed The Radio Star

Und heute sind es die Plattformen, die Musik streamen ^^

Studio Rebeck
Kommentare in den einzelnen Liedern findest du unter anderem im Radio Boss unter den Eigenschaften...
Diese sind mit manchen Programmen auslesbar.

Du kannst sie teilweise gleich in den Sendeprogrammen löschen oder beim taggen.
Das "taggen" ist ja recht wichtig, wenn CDs nicht richtig erkannt werden...
...und das man die Lieder bestmöglichst gleich auf eine bestimmte db Lautstärke bringt, ist wohl auch eine gute Idee.
Manchmal habe ich aber darauf auch keine Lust, da ist es dann gut, die Lieder nochmal vorzuhören.

Wenn ich mich recht entsinne, sind die db Werte manchmal extrem laut (gewesen?)

Ich versuche immer das Beste zu schaffen, gelingt mir aber leider nicht immer.
Naja... perfekt ist ja auch niemand, aber man kann sich ja Mühe geben.

Vielleicht ist mein Problem echt, dass ich ab und zu auch gerne 6 Minuten lang durchbabble, aber das ist halt meine Art ^^
Andererseits sind auch immer wieder interessante Informationen dabei. Das sagen mir die Hörer.

UND ICH WERDE KÜNFTIG NOCHMAL GENAUER MEINE TEXTE PRÜFEN...
DAS MACHE ICH TATSÄCHLICH ZU WENIG, DA ICH SCHNELL TIPPE, TAUSEND GEDANKEN IM KOPF HERUM SCHWIRREN UND AM BESTEN 5 SÄTZE AUF EINEN HAUFEN NIEDER SCHREIBEN WILL. WIE ES MIR AUCH PASSIERT, DASS ICH BEIM REDEN GERNE ABSCHWEIFE, WENN ICH IM REDESCHWALL BIN ^^
Da nehme ich manche Dinge auch nicht 100%ig genau.

Aber was das Senden ansich betrifft, versuche ich mich immer wieder zu verbessern. Das ist für mich eben auch wichtig geworden. Anderen leider nicht...
Dazu gehört für mich persönlich eben auch das Equipment der Hardware mittlerweile. Das muss man mir jetzt nicht negativ anlasten, nur weil ich darauf einen gewissen Wert lege. Ich habe halt die Unterschiede festgestellt und meine Schlüsse daraus gezogen und das darf ich dann auch weitergeben und vielleicht auch von Leuten erwarten, die ein Webradio mitgestalten.

Ich habe schließlich auch 2 Webradios selbst geführt und erlebt, dass viele Leute nicht mit ganzem Herz dahinter stehen und sich keine Mühe geben.
Deshalb würde ich in Zukunft darauf achten und der Radio Betreiber, sowie das Team des Radios, welches ich mitgestalte, tun genau das selbe...

Da habe ich gleich eine Frage:
Kennt jemand ein Tool, um Flac Dateien auf eine Lautstärke zu briingen?
 
#56
Ei des is doch hervorragend am sein tun. Jetz habb'isch wenischstns eh Begrindung dafier, wenn isch so am schreibe soi due will als wie die, die wo da so odder so äehnlisch am babble sinn.

Isch bin der Meinung: Des is SUBBÄÄ!
 
#57
Da nehme ich manche Dinge auch nicht 100%ig genau.
Diesen Eindruck habe ich auch. Da Du Dich hier aber in einem Forum und nicht in einem Chat befindest, besteht kein Grund zum übereilten Schreiben. Ich wiederhole das seit Jahren gebetsmühlenartig, gestehe Dir aber zu, dass Du das möglicherweise bislang noch nicht realisiert hast.
Es gibt sogar eine Vorschaufunktion, die jetzt allerdings - im Gegensatz zu früher™ - etwas versteckt untergebracht ist.

Kennt jemand ein Tool, um Flac Dateien auf eine Lautstärke zu briingen?
Ja.
Und selbst ohne Tool (Funktion) müsstest Du mAirList-Spezialist schon längst eine Lösung gefunden haben; sie ist mitten in mAirList bereits seit einiger Zeit implementiert.

Das ging mir ohnehin schon durch den Kopf: Du machst hier 'ne Mords Welle, aber im mAirList-Forum habe ich Dich noch nicht entdeckt. Selbst unter einem anderen Forennamen wäre Deine Schreibe eindeutig identifizierbar.
Einer meiner Gedanken war, dass Torben zu diesem Zweck die Lizenznummer im Profil eingetragen haben sehen möchte. Es sollte doch nicht etwa daran scheitern?

Exkurs: Im Zeitmanagement kennt man den Begriff des "Zeitdiebs". Auf Dich könnte er passen, darum sieh' es mir bitte nach, dass ich mich zukünftig anderen Themen und Foristen bevorzugt zuwende.
Danke.

-----
Tante Edith schaut um die Ecke und möchte @Guess who I am fragen, ob man AVT auch in "^^^^^^^^^^^^^^ ^^^^^^ ^^^^^^" umbenennen kann?
Zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.
 
Zuletzt bearbeitet:

Arbogaz Von Tal

Gesperrter Benutzer
#58
Spezi hast du in den Mund genommen!
Nöööö

Ich habe die Testversion bislang benutzt und da habe ich natürlich eine Lizenz gehabt.
Was denn sonst?

Tzzz...
Da kommen gerade wieder Vorurteile auf, die sind ja wieder herr(ent/d)lich...
Endlich bemerkt er seinen Zeitvertreib.

Ach, das nenne ich :
"Ein Licht ist aufgegangen, die gold´nen Sternlein prangen..."

Tja... ich mag an mAirList einige Funktionen, aber da es eher für Mischpulte, die mir derzeit zu teuer sind, ausgelegt zu sein scheint, nutze ich ein anderes Programm :)

Aber ich bin von einigen Funktionen wirklich überzeugt. Muss ich gestehen...
 
Zuletzt bearbeitet:
#61
An mich wurde die Bitte gerichtet, diesen Thread um des ursprünglichen Themas willen wieder zu öffnen.
Diese Chance möchte ich nicht ungenutzt lassen, zumal ich mich dazu ja schon mal geäußert hatte. Allerdings war ich noch nicht hinreichend auf den EP von @Zwerg#8 eingegangen.

Dein Kumpel, lieber Zwerg, hat da aber entweder manipulativ gearbeitet oder nicht ausgewogen genug gesucht.
Das ist natürlich auch kein Wunder, wenn die Grundlage der Stichprobe aus
etwa 20 Sender von irgendeiner "Votingsite"
besteht. Lass' es mich mal so sagen: Diese "Votinglisten" sind eher ein Sammelbecken der miesen Sender, deren Betreiber auch ihre Verwandten verkaufen würden, um auch nur einen Hörer hinzu zu gewinnen.
Ihr hättet ebenso gut bei e* Kleinanzeigen suchen können oder im deejayforum (da verirren sich auch immer gerne ein paar hin, die denken, ein paar DJs möchten unbedingt zu ihrem Sender). Oder oder - es gibt ja auch ein paar Foren rund ums Dingens, die zuletzt leider nicht so ernsthaft betrieben wurden wie das, was M.Sch. leider vor die Wand gefahren hat, bevor ich es übernehmen konnte.

Und jetzt bitte nicht mit dem Totschlagargument "Das ist doch nur ein Hobby!" kommen. Das mag sein, das ist aber trotzdem eine Schande, die ein schlechtes Licht auf die ganze Gilde wirft!
Na ja, das mit der Schande ... gilt quasi für jeden Hobbyisten, der jede Ernsthaftigkeit vermissen lässt. Köche, Kleingärtner, DJs (bereits erwähnt), Modellbauer etc. pp..

Es gibt einfach keinen universellen Maßstab. Und es gibt hier nun mal kein "darf senden" und "sorry, du bitte nicht".
Dein Appell würde sowieso ungehört verhallen, da Du eben genau diese "Modisse" nicht erreichen wirst.

Ich möchte Dir aber einen anderen Hinweis geben: Höre mal in ein paar Sender rein, die einen guten Eindruck zu machen scheinen. Vielleicht sogar welche, die größer oder gar professionell sind.
Die Moderation mag dort vielleicht okay sein (auch nicht immer, wie ich finde), aber achte mal auf die Technik. Das "prozessierte" Signal, das bei Dir ankommt. Hast Du da, gerade als selbsternannter "Goldohr-Zwerg", nicht auch einen Anspruch an ordentlich übertragenes Material? Besonders bei den vermeintlich so tollen Sendern?

Du würdest Dich wundern.
Ich habe tolle Stimmen und Moderationen bei kleineren, sonst eher schlechten Sendern gehört, von denen ich mich gefragt habe, was zum Teufel die da machen. Und ich habe Präsentationen bei durchaus respektablen Sendern gehört, wo ich mich frage, wieso die Verantwortlichen das dort durchgehen lassen? Welche Motivation treibt sie an?

Nicht nur im Sumpf waten, sondern auch mal im Sternenhimmel nach schwarzen Löchern suchen. ;)
 
#63
Ja. :(

Gerade vorhin hat mich ein Forenmitglied auf einen Stream aufmerksam gemacht, von denen mindestens ein Moderator - wenn nicht gar mehr - auch in einem Nachbarthread mitschreibt. Die technische Qualität der Moderation war unterirdisch (Badezimmer einer Kanalisationswohnung), inhaltlich überhaupt nicht auf die Musik vorbereitet ("Na so wild war es ja doch nicht, obwohl der Song so heißt") und das Englisch war, höflich ausgedrückt, grenzwertig.

Ja, das passiert täglich, und die sind allesamt voll von sich überzeugt. Das ist das wahre Leben.
Ich sage Dir, scripted reality auf Sat.1 oder RTL2 ist ein Scheißdreck gegen den Sozialporno, den Du tagtäglich im Webradio hören kannst. Du müsstest dazu nur in den gleichen Sumpf steigen wie Zwergi's Kumpel.

Zum Glück musst Du es nicht. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
#65
Dieser Beitrag ist frei von Ironie und Provokationen: "Sozialporno" trifft es vmtl. sehr gut. Damit beschreibt man glücklicherweise nicht alle Sender, dafür aber gefühlt einen Großteil. Leider.

Anfang der 2000er hatte ich als "Macher" meine ersten Berührungspunkte mit diesem Medium. Für mich/uns war klar, dass ein Webradio auch von Leuten außerhalb eines Chats gehört werden (in einem anderen Browser, über einen externen Player - an Standalone, Apps etc. war seinerzeit ja noch nicht zu denken). Also haben wir "nomale" Shows produziert. Bedeutet: quatsch nicht in die Titel!!!!1111ELF!! Und wenn Torben seine Christine grüßt, kann man das vor oder nach einem Track weitergeben. Was wäre wenn der Moderator auf NWMDRSWRHRBR 94 alle 27 Sekunden in einen Titel quatscht nur weil Torben einen Wunsch hat? Senderwechsel oder die Telefonanlage brennt aufgrund von Beschwerdeanrufen durch. Auf einem Schützenfest ist das Ganze wiederum cool, daher stammt vmtl. auch die "Modi-Ausbildung".

Das Gleiche gilt für den technischen Part. Ein Hobby darf kosten, es sollte aber im Rahmen bleiben. Man kann auch mit schmalem Budget ein Setup erstellen, das vielleicht nicht dem ARD-Standard entspricht, dafür aber gut klingt. Sprich: Mischpult (bitte keine PTT-Scheisse), Mikro eines namhaften Herstellers mit einem Wert der im dreistelligen Bereich liegt (also keine 10 Euro-Headsets von Woolworth), ein gutes Playout-System und vor allem einen qualitativ guten bis sehr guten Datenbestand. Youtube und alte Kazaa-Downloads scheiden also aus.

Last But Not Least: Ideen. Was ist das Aushängeschild des Senders? Warum sollen die Leute morgen Abend meine Show wieder einschalten? Was zeichnet mich aus? Christine von Torben grüßen sicher nicht, mangelndes Musikwissen in einer musiklastigen Sendung ebenfalls. Warum läuft jetzt Titel XY? War das der Auto-DJ oder habe ich mir vorher Gedanken gemacht? Wen möchte ich ansprechen? Aus meinem Freundekreis erhalte ich gelegentlich Textvorlagen, die von einem professionellen Sprecher eingesprochen werden sollen (Jingles / IDs). Fast jedes Mal frage ich mich: hat der Absender jemald bewußt Radio gehört? Die Sprecher produzieren diese Takes dann wunschgemäß, mit "Radio" hat das Ganze nur entfernt zu tun.

Schade, dass "die Szene" durchsetzt ist von Lowlevel-Angeboten. Das zieht ambitionierte, technisch und inhaltlich besser aufgestellte Webradiomacher automatisch mit runter (Nadel im Heuhaufen). Aber so lange ein Cousin zuhört wird weitergesendet. Leider...
 
#66
Damit beschreibt man glücklicherweise nicht alle Sender, dafür aber gefühlt einen Großteil.
Können wir uns auf rund 95% der zumindest in Deutschland ansässigen Webradingens einigen?

Sprich: Mischpult (bitte keine PTT-Scheisse), Mikro eines namhaften Herstellers mit einem Wert der im dreistelligen Bereich liegt (also keine 10 Euro-Headsets von Woolworth), ein gutes Playout-System und vor allem einen qualitativ guten bis sehr guten Datenbestand. Youtube und alte Kazaa-Downloads scheiden also aus.
Einspruch! Zuerst mal: Wen interessierte, Du solltest das auch kennen, wenn Du "Anfang der 2000er" aktiv warst, eine "tolle Tonqualität" bei einer Übertragungsrate von 32kbps/22kHz/Mono? Da reichte ein 9,95€-Headset von Real durchaus und auch die Qualität einer MP3 eines Kazaa-Downloads interessierte zu der Zeit niemanden, der den Stream hörte.
Und auch heute muss nicht zwingend ein Mischpult, oder gar ein Microfon im dreistelligen Bereich an den Rechner genagelt werden um einen brauchbaren Klang zu erzielen. Aber da können Dir @Studio Rebstock, @dea oder @Oddy viel, viel (und ein paar lustige Stories) mehr erzählen als ich.

Schade, dass "die Szene" durchsetzt ist von Lowlevel-Angeboten. Das zieht ambitionierte, technisch und inhaltlich besser aufgestellte Webradiomacher automatisch mit runter (Nadel im Heuhaufen).
Findest Du? Für mich war genau das immer ein Anreiz es besser zu machen (obwohl dazu in den meisten Fällen nicht viel gehört). Andererseit finde ich, dass oftmals die, die sich aufgrund ihrer vorgehaltenen Technik und Ausstattung für "besonders toll" halten, für auf demselben Level wie die, die Du als "Lowlevel-Angebot" bezeichnest. Dort wird dann oft mit Optimod (nichts dagegen) gearbeitet und der Klang so stark bearbeitet, dass er nur noch am ächzen, kratzen und pumpen ist. Aber genau damit halten sie sich dann für "um Längen besser" als die als "Lowlevel-Angebote". - Wenn ich dann die Wahl zwischen zwei solcher Angeboten habe... Höre ich lieber keinen von beiden!
 
#67
Können wir uns auf rund 95% der zumindest in Deutschland ansässigen Webradingens einigen?
Nein.
Zunächst einmal ist Deine Datenbasis unscharf.
  • Geht es nur um die so genannten "Webradingens", dann gestehst Du der Gesamtheit der "Dingens" immer noch 5% hörbare Stationen zu.
  • Solltest Du hingegen alle in Deutschland zu verortenden Webradios gemeint haben, halte ich Deine Schätzung für blind aus der Luft gegriffen
Keine Einigung.

Stand heute sind bei der GEMA 835 Webradios zur Lizenzierung angemeldet (zur Kenntnis; Es waren mal knapp doppelt so viele!). 5% davon wären, aufgerundet, 42 (Merkst Du was? Es ist DIE Antwort :cool:).
Dann bestände ja noch Hoffnung.

@Musikminister
Und auch heute muss nicht zwingend ein Mischpult, oder gar ein Microfon im dreistelligen Bereich an den Rechner genagelt werden um einen brauchbaren Klang zu erzielen.
Da hat er recht. Der Preis eines Mikrofons bestimmt nicht zwingend die (technische) Qualität der Moderation. Ich selber habe mich stets im oberen zweistelligen Bereich bewegt und mit Großmembran-Kondensatoren bin ich - der Raumakustik wegen - auf die Nase gefallen.

Es gibt Kollegen, die holen sich eine superteure Ausrüstung, weil sie glauben, sie müssten es tun weil es irgendwo geschrieben steht und der Rest kommt von alleine.
Das ist falsch.
Mikro eines namhaften Herstellers mit einem Wert der im dreistelligen Bereich liegt (also keine 10 Euro-Headsets von Woolworth)
Diese Sichtweise ist mir, bei allem Respekt, zu plakativ. Da gibt es Menschen, die holen sich ein Shure SM7B und hängen es dann an einen minderwertigen Vorverstärker. Oder ein Rode NT1 (um mal im mittleren Bereich zu bleiben) und klingen, mangels passender Raumakustik, damit einfach nur: Schlimm.
Umgekehrt hingegen kann man mit einem dynamischen Mikrofon für 29 Euro (brutto!) eine ordentliche Moderation hinlegen. Vielleicht kein Klangwunder, aber durchaus akzeptabel und gar nicht mal so schlechte Werte.

Ich habe früher™ bei einem Radio moderiert, da hatte ich Kollegen, die standen mir in Klang und Fahrtechnik in nichts nach - und deren Stimmen waren sogar noch eine Klasse besser. Sie arbeiteten mit SAM Broadcaster und einem Headset.
Für mich gilt seither: Das Ergebnis zählt.

Apropos Ergebnis: Ich verfeinere gerade mein Soundprocessing. Fazit: Ich bin viel zu leise, um noch bei einem Webradio mitmachen zu dürfen.
Ich habe meine Aufzeichnungen mal mit den Auto-Streams dreier etwas größerer bzw. populärer Sender verglichen. Die landen im Mittel (!) bei -10 bis -8 LUFS und zwei von dreien clippen durchgängig. Soll heißen: Die drücken alle mit Gewalt ins Ohr, als ob es kein morgen gäbe. Da kann die Technik noch so toll sein, da kann die tollste Moderation der Welt laufen, aber hier werden Chancen verschenkt.

Mir ist egal, womit jemand sendet, aber wenn ein hörbares, dynamisches und vor allem angenehmes Signal dabei rauskommt, dann verdient er meinen Respekt.
 
#68
Stand heute sind bei der GEMA 835 Webradios zur Lizenzierung angemeldet (zur Kenntnis; Es waren mal knapp doppelt so viele!). 5% davon wären, aufgerundet, 42 (Merkst Du was? Es ist DIE Antwort :cool:).
42?! Großartig. Wo hab ich nur mein Handtuch. :)

Tatsächlich ist die Beobachtung, dass sich die Zahl der bei der GEMA angemeldeten Stationen halbiert hat, die spannende Beobachtung hier.
Die Zeit reguliert hier den Markt, reines Webradio ist längst nicht mehr so "angesagt" wie noch vor ein paar Jahren.
Sender, die es von damals bis heute durchgehend gibt, sind die Ausnahmen und ein paar davon ja tatsächlich echte Dinos.

Leider wirkt sich das auch auf den Nachwuchs aus - viele talentierte Leute, die dort damals gelandet wären, gehen heute in Medien wie YouTube oder Twitch oder was es da alles gibt - es ist wirklich schade, wieviel Talent dort (für uns) verloren geht.
 
#69
42?! Großartig. Wo hab ich nur mein Handtuch. :)
Du sagst es! Wir machen ein "Radio Anhalter" mit DJ Handtuch als Star (hiermit öffentlich begründet).

Okay, im Ernst:
Die Zeit reguliert hier den Markt, reines Webradio ist längst nicht mehr so "angesagt" wie noch vor ein paar Jahren.
Nein, an diese Regulierung glaube ich gar nicht; ich tippe vielmehr auf eine Verlagerung. @chapri hatte in #39 dieses "Nebenprodukt" ja schon treffend skizziert.
Tatsächlich habe ich letztes Jahr einen "Kollegen" beobachtet, der einen laut-Kanal nach dem nächsten startete. Wurde der eine wegen Erfolglosigkeit geschlossen, eröffnete er einfach den nächsten (oder er hatte ihn bereits im Hintergrund am laufen). Seine Crew - ich glaube, außer ihm noch zwei Hansels - zogen immer fröhlich mit. Mal ganz ehrlich: Glaubst Du, die würden freiwillig GEMA und GVL zahlen, wenn ihr Spaßprojekt so doch sehr viel einfacher geht? Von wegen "Nebenprodukt" - das war Strategie.

Früher™ haben wir die "Kanadier" geächtet, heute macht (gefühlt) jeder zweite in laut eff emm. Da es ja jetzt, so heißt es, zumindest legal ist (keine Ahnung), spielen die Webradio-Schnuckis eben dort weiter.
Nenn' mir jetzt bitte ein Argument, warum sich ein Radio einen eigenen Server aufsetzen sollte, ihn mit eigener Musik füttern sollte und die Lizenzkosten tragen sollte?

Radio ist 'ne Sache mit Herzblut. Ich bezweifle, dass es weniger "angesagt" ist als früher™, aber so ein Freundeskreis-Radio ist heute im Grunde einfacher zu stemmen.
Die GEMA-Liste ist da imho kein hinreichender Indikator.
 
Zuletzt bearbeitet:
#70
Nur mal kurz, denn ich befinde mich auf dem Weinfest in Ihringen und treffe die Buchstaben auf dem Smartphone auch nicht mehr so zielsicher.

Uli hat gerade die "Dynamik" angesprochen... Naja, natürlich kommt es auf den Anspruch an,. Ich denke, daß 95% der 42 (!) bei der GEMA gemeldeten Webradios wohl eher Popmusik senden. Insofern sind wir ganz schnell bei maximal 45dB "Dynamik", nur um mal eine Zahl aus dem UKW-Umfeld zu nennen. Mehr Dynamik ist nicht wirklich gut, da man beim Hören im Auto etc. praktisch nur am Lautstärkeknopf dreht.

Mein Kumpel hat am Wochenende ganz leicht am Mikrofon gedreht, damit man die Stimme im Auto besser hört. Er hat nix vorher gesagt, ich habe das aber sofort gehört. Als Einziger. Goldohr halt... Und das Mic zerrt nicht. ;)

Mich regen aber auch Trailer im "richtigen Radio" auf, bei denen das Lautstärkeverhältnis zwischen Sprache, Effekten und Unterlegmusik einfach nicht stimmt. Klar, im ruhigen Studio und unter geschlossenen KH "stimmt" der Mix soweit. Die Musik ist aber trotzdem zu laut, erstrecht wenn Störgeräusche hinzu kommen. Ihr kennt meinen Lieblingssender.

N8, erstmal.,
 
Zuletzt bearbeitet:
#71
Wir machen ein "Radio Anhalter" mit DJ Handtuch als Star (hiermit öffentlich begründet).
Ich bin dabei. Und beende die Sendung jeweils mit "So Long, and thanks for all the fish". Das wird was...

Nenn' mir jetzt bitte ein Argument, warum sich ein Radio einen eigenen Server aufsetzen sollte, ihn mit eigener Musik füttern sollte und die Lizenzkosten tragen sollte?
Weil dann aus dem "Dingens" ein "Radio" würde. Vielleicht sogar mit Anspruch. Hachja...

Radio ist 'ne Sache mit Herzblut. Ich bezweifle, dass es weniger "angesagt" ist als früher™,
Absolut einverstanden mit dem ersten Satz. Mit dem zweiten aber nicht mehr - wenn man sich die Hörerzahlen reiner Webradios, auch der großen, anschaut, dann gehen die überall konstant zurück - und das seit Jahren.

Dafür wird es sicherlich verschiedene Gründe geben, das mag auch mit der Gestaltung zu tun haben (die Beispiele aus dem Originalbeitrag lassen wir mal außer Acht, da kannste ja gar niemanden mehr verlieren, hört ja hoffentlich eh keiner...oder?), vor Allem nach meinem Erachten aber hiermit:
- In ist was neu ist. Das war zu den Glanzzeiten so, als eine einzelne (mir gut bekannte) Station locker 8000 Hörer und mehr gleichzeitig hatte. Bedenkt man dazu noch die Zahl der Geräte, die zu der Zeit im Vergleich zu heute den Weg ins Internet fanden, muss man das eigentlich mit einem Faktor X multiplizieren, um einen zutreffenden Vergleich zu heute zu finden. Damals war man quasi alleine im Netz; heute hat jeder "normale" Sender dort ebenfalls mindestens einen eigenen Channel, oft mehrere. Die Diversifikation führt dazu, dass die Masse der Sender in der Reichweitenbedeutungslosigkeit versinkt - Ausnahmen bestätigen die Regel.
- Neue Medien (ich schrob ;) es bereits) ziehen viele junge, teils sehr gute Talente ab. Youtube, Twitch, was mag es noch alles geben - schau dir die ganzen Jungspunde an, das ist oftmals nichts grundlegend anderes als das, was früher zu den Pionierzeiten für Aufsehen im Web gesorgt hat. Nur eben mit ganz anderen Möglichkeiten (auch technisch) und Reichweiten. Wer früher vielleicht "Internet-Radio-Star" geworden wäre (die gab es!), wird heute eher "Influencer".

Wer jetzt noch am Markt ist, der hat vielleicht das Glück, eine treue Stammhörerschaft zu haben - aber neue Hörer zu gewinnen und zu binden, das ist für reines Webradio heute noch ungleich schwerer als für die UKWs (und von mir aus auch DAB+s).

Mich regen aber auch Trailer im "richtigen Radio" auf, bei denen das Lautstärkeverhältnis zwischen Sprache, Effekten und Unterlegmusik einfach nicht stimmt. Klar, im ruhigen Studio und unter geschlossenen KH "stimmt" der Mix soweit. Die Musik ist aber trotzdem zu laut, erstrecht wenn Störgeräusche hinzu kommen. Ihr kennt meinen Lieblingssender.
Fast jeder SFX ist mir einer zuviel, trockene Drops und Moderation ohne Bett würden mir völlig reichen - aber ich starte auch das Zeug, das mir meine Produktion in den Player legt. Wer bin ich schon, das zu hinterfragen... :/
 
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#72
Weil dann aus dem "Dingens" ein "Radio" würde. Vielleicht sogar mit Anspruch. Hachja...
Wo macht Du den Unterschied? An der veröffentlichen Plattform? Am Weg, der für die Übertragung gewählt wird (eigener Server vs. gesteller Server)?
Und warum?
Kann ein *räusper* Webradio, das bei lauhd eff emm streamt nicht genauso ein Webradio sein, wie ein Webradingens ein Webradingens ist, das sich eine eigene Waffe aufgesetzt (oder bei einem Masshoster kostenpflichtig angemietet) hat?
 
#73
@killed_by_video: Vorsicht mit Sprüchen wie "thanks for the fish". Jeder einigmaßen begabte Musikredakteur haut dir dann sofort Titel rein, die man bei Google mit "smells like fish song" findet. Möchtest Du das wirklich, z.B. am Samstagmittag?

Egal erstmal. Hier rennen eh nur Spitzbuben rum.

Wer bin ich schon, das zu hinterfragen... :/
Der Moderator, derjenige, der die Sendug "verkauft". Und als "Allrounder" (Idealfall) würde ich sagen: "Wenn Ihr (das Team) es nicht besser könnt, dann mach ich es (Trailer & Co) lieber selbst."

Ich weiß, daß ich ein arrogantes A-Loch bin... Das wurde alles schon hier im Forum geklärt. Ich bleibe aber trotzdem dabei und sage: "Diesen Scheiß mixe ich selbst mit 3 Promille im Turm noch besser ab!" Zum Glück bin ich nicht beim Radio. Bin eh nicht Teamfähig. Logisch, denn dann müßte ich ja die ganze Arbeit machen, damit hinten Top-Qualität rauskommt.

Ja, ich haue gerade mächtig auf den Pudding - komme ja gerade vom Weinfest. Ich höre aber auch den Unterschied zwischen "zusammen geklatscht" und "ordentlich zusammen gefahren".

Ich geh jetzt mal schlafen. Meine Aussagen bleiben aber trotzdem so stehen. Ich nehme kein Wort zurück - auch morgen nicht. Ich kann notfalls Airchecks beibringen...


N8!
 
Zuletzt bearbeitet:
#74
Guten Morgen, hier ist der fröhliche Zwergenwecker! :) :cool:
Insofern sind wir ganz schnell bei maximal 45dB "Dynamik", nur um mal eine Zahl aus dem UKW-Umfeld zu nennen. Mehr Dynamik ist nicht wirklich gut, da man beim Hören im Auto etc. praktisch nur am Lautstärkeknopf dreht.
Na wenn das so ist ... dann hätte ich da zwei Kandidaten für Dich. Du darfst Dir den "Weckton" sogar aussuchen.

20180605 Radio 1.png oder 20180605 Radio 2.png

Nach einer Stunde dieser Lautheits-Bretter brummt der Schädel so wie nach einem Weinfest - fragt sich nur, was angenehmer ist...
Meine Aussagen bleiben aber trotzdem so stehen. Ich nehme kein Wort zurück - auch morgen nicht.
Oha! Das könnte hier noch sehr lustig werden. Ich werde später, quasi "nüchtern-sachlich", näher darauf eingehen. :D
 
#75
Guten Morgen, hier ist der fröhliche Zwergenwecker! :) :cool:
Auaaaaa - tut das weh! Schrei mich nicht so an! [hier bitte Brummschädelsmilie einsetzen] :D

Nee, nee Uli! Deine zwei Brikettfabriken kannste für Dich behalten. Was sind das eigentlich für rote Linien? Ich tippe auf digitale Clipps (min. 3 Samples hintereinander, die bei 0dBFS kleben). @Radiowaves hat vor einiger Zeit mal einen Beitrag geschrieben, der die Fallstricke beim mp3-Encoding sehr schön beschrieb. Diesen Beitrag habe ich meinem Kumpel in Kurzform nochmal erklärt und seitdem geht er nach dem Soundprocessing mit maximal -1,5 dBFS in den Encoder. Beim dekodieren des Streams wird man also niemals Clipps sehen. Das ist schonmal das Eine.

Vor langer Zeit, als ich SWR1-BW noch mitgeschnitten hatte, ist mir das "Abducken" beim Einsatz der Kickdrum im Liedchen "Video killed the radiostar" aufgefallen. Mein Kumpel hat daraufhin das Lied durch sein damaliges (2013) Processing gejagt. Da duckt nix weg, wobei das beim SWR aber auch an der Quelldatei gelegen haben kann. (Glaub ich aber nicht.) Die entsprechende Datei ist hier zu finden:

https://www.radioforen.de/index.php?threads/wie-muesste-euer-sender-aussehen.37456/#post-651774

Sodele, jetzt besorge ich mal 60 Minuten Waveform von einer Sendung. Mal schauen, ob er "moderne Musik" (Briketts) und Oldies in einer Aufzeichnung hat...


Bis denne
 
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