DAB+ Hamburg - PELI ONE - Urban Music Radio - Soundprocessing aus der Hölle!


#1
Moin,

höre gerade in Hamburg PELI ONE über DAB+. Das Soundprozessing klingt viel zu extrem komprimiert!
Urban Format fehlte bisher in Hamburg, aber dieses Signal ist nicht wirklich ein Genuss!
Gutes Programm, mieser Sound :(
Eure Erfahrungen?
 
#2
Das ist bei zig anderen Privatsendern über DAB+ nicht viel besser. Schon mal den 11B Baden Württemberg gehört? Da fällt dir bei jedem 2. Sender der Kitt aus den Gehörgängen. Und das liegt nicht unbedingt an den 72kbps. Denn die können auch gut sein wie die Sender des 7B in Berlin, oder bei sämtlichen bayerischen Sendern.
 
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#3
Kann bei PELI ONE eigentlich nur an der Zulieferung liegen! Vermutlich dient der Stream als Quelle. Die restlichen Programme über DAB+ in HH klingen brauchbar. Heute war das aber ein unsägliches Pumpen, wie es oftmals bei zu starker, oder auch doppelter Komprimierung vorkommt. :(
Was sagen denn die Macher von PELI ONE? So wird das nix in Hamburg, wenn beim Zapping der qualitative Unterschied deutlich spürbar ist.
 
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#4
In Hamburg testen wir derzeit, daher der Hinweiß mit dem Testprogramm. In Berlin waren wir kurzfristig gezwungen uns neue Räume zu suchen, die sind gefunden. Das Klo ist fertig, weiße Farbe kommt gerade an die Wand. Jetzt wird noch frische Technik installiert und dann kommt der Klang hoffentlich besser.
 
#5
@wachsjoe
Sehr gut. :) Und mehr Mut bei frischen Urban Sounds aus Deutschland! Es gibt viele gute Bands in Deutschland, gerade auch in Hamburg, die auf eine entsprechende Plattform gewartet haben. Eine coole Newcomer Show mit Black Music "Heimatklängen" fehlt im Markt. :) BG....netterchef
 
#6
Kann bei PELI ONE eigentlich nur an der Zulieferung liegen! Vermutlich dient der Stream als Quelle. Die restlichen Programme über DAB+ in HH klingen brauchbar.
Auch pure fm führt meines Wissens sein Signal per Livestream auf die Muxe zu. Und es klingt dennoch ordentlich. Daran muss es also nicht unbedingt liegen. Vielleicht eher nicht DAB-konformes Soundprocessing. Wie hört es sich denn über den Livestream an?
 
#7
Moin,

höre gerade in Hamburg PELI ONE über DAB+. Das Soundprozessing klingt viel zu extrem komprimiert!
Urban Format fehlte bisher in Hamburg, aber dieses Signal ist nicht wirklich ein Genuss!
Gutes Programm, mieser Sound :(
Eure Erfahrungen?
Hi Gemeinde,

in Sachen meiner Show ziehe ich mir den Schuh an. Jede Station arbeitet anders und so ist meine erste Show in die Pump-Falle gelaufen. Das ist heute (16.06.) nicht mehr passiert.
Lasst Jörg erst mal die neue Technik installieren, dann klingt das auch.

Ich verspreche Euch, wir werden Euch grooven. Mit dem best möglichen Sound.

Aller Anfang ist schwer. Also habt etwas Nachsicht bitte. Es wird schon werden!

"Wie hört es sich denn über den Livestream an?"
Der klingt bei mir perfekt!

Euer Retro Mike Schneider
Immer am Samstag, 10 - 14 Uhr bei PELI ONE...
 
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#9
Hi Gemeinde,

in Sachen meiner Show ziehe ich mir den Schuh an. Jede Station arbeitet anders und so ist meine erste Show in die Pump-Falle gelaufen. Das ist heute (16.06.) nicht mehr passiert.
Jo, es war Deine Show und über DAB+ ein wirklich unerträgliches Pumpen.
Heute habe ich nicht gehört! Erster Eindruck und so.....

Vor einer regulären Show hättet Ihr das mal lieber in der Nacht getestet und den angestrebten DAB+ Verbreitungsweg auch selber hören können. :(

Wünsche Euch viel Erfolg und ein paar Profis zur Unterstützung.
 
#10
Der Klangfaktor bei DAB hängt nicht nur am Soundprozessing. Ausschlaggebens sind: Quellmaterial (wenn das schon niederbittiges MP3 ist hat man schon verloren), Soundprozessing, Audiozuführung (wenn auch hier schon wieder datenreduziert wird hat man nochmal verloren) und letztendlich der Quellencodierer am DAB Multiplex (hier gibts massive Unterschiede). Ich kenne Zuführungen da wird vom Anfang der Kette bis zum Ende 4 mal transcodiert. Wundern darf man sich dann nicht....
 
#13
Jo, es war Deine Show und über DAB+ ein wirklich unerträgliches Pumpen.
Heute habe ich nicht gehört! Erster Eindruck und so.....

Vor einer regulären Show hättet Ihr das mal lieber in der Nacht getestet und den angestrebten DAB+ Verbreitungsweg auch selber hören können. :(

Wünsche Euch viel Erfolg und ein paar Profis zur Unterstützung.
Ich sende seit 1985, das reicht Dir wohl nicht... ;)

Habe heute die dritte Show bei PELI ONE absolviert und da hat nix gepumpt. Verwende nur einwandfreie Files mit mindestens 320 kbps und mehr. Komprimiert wird bei mir nix.
Und BTW: PELI ONE hat momentan gar kein Soundprocessing, das kommt erst noch. Heißt: Der Sound geht 1:1 raus.

DAB+ ist halt live gesendeter MP3-Stick. Alles unter 128 kbps ist doch Grütze.
Dafür können die Anbieter nix. So ist halt das Leben. Höre gerade meine Show bei NOVUMfm, ein Genuß!

Gruss von PELI ONE - HAMBURG

Cheerio
 
#14
Ich sende seit 1985, das reicht Dir wohl nicht... ;)

Habe heute die dritte Show bei PELI ONE absolviert und da hat nix gepumpt. Verwende nur einwandfreie Files mit mindestens 320 kbps und mehr. Komprimiert wird bei mir nix.
Und BTW: PELI ONE hat momentan gar kein Soundprocessing, das kommt erst noch. Heißt: Der Sound geht 1:1 raus.
Cheerio
Komisch, dass es bei den anderen Stationen nicht pumpt! Im Vergleich leider unerträglich, im Livestream fällt das nicht so gravierend auf. Schade um die DAB+ MP3 Grütze, so lohnt der Übertragungsweg jedenfalls nicht. N8
 
#15
@netterchef

Mit 64 kbps lohnt sich der Übertragungsweg auch nicht...

Mal ehrlich: Bei UKW haben wir doch seit Jahren das gleiche Dilemma. Wo geht denn da noch unverfälschter Sound auf die Antenne. Da stehen doch ein Dutzend elektronische "Soundverbesserer" in der Zuliefer-Strecke.
Exciter, Enhancer, Stereomax, Optimod, Equalizer und wie die Dinger alle heißen.

Ich kann mich noch lebhaft an "mdr life" erinnern, als jeden Tag ein "Chef" ins Studio gedackelt kam und am Optimod rumschraubte. Beachte: Diese Person hatte von Studiotechnik keinen blassen Schimmer. Und so klang dann mdr life jeden Tag anders Scheiße. :)

Vernünftig war 1991 Energy 103,4 in Berlin, bei dem ich vom Start weg die MoShow machen durfte. Da ist der damalige Technische Leiter von Antenne Bayern eingeflogen worden, um den (analogen) Optimod gut einzustellen und der wurde dann verschlossen!
Der ABY-Mann galt damals als DAS Non Plus Ultra auf diesem Gebiet, stimmte auch.

Zurück in die angeschlossenen Funkhäuser...
 
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#16
Das waren noch die Zeiten, als sich NRJ 103,4 "VIVA Berlin Radio Energy" nannte, ich habe einige Aufnahmen von dieser Zeit (damals u.a. beim "grossen K" von verschiedenen Onkyo, Pioneer und Technics Tuner und Tapedecks auf Chromdioxid Kassetten aufgenommen). Vor einigen Jahren habe ich diese dann digitalisiert bevor ich alle Kassetten entsorgt habe. Einige wenige Aufnahmen (auch von anderen Radiosendern dieser Zeit) sind allerdings etwas "dumpf" geworden, aus welchen Gründen auch immer, die ganzen Jahre ohne Nutzung dieser Kassetten sind wohl nicht spurlos vorbeigegangen.
 
#18
Ich bin vor einigen Monaten umgezogen und musste sehr vieles entsorgen, daher kann ich keine Garantie geben das ich die Aufnahmen auf eine externe Festplatte rübergezogen habe, aber falls ich was finde sage ich Bescheid.
 
#19
@netterchef

Mit 64 kbps lohnt sich der Übertragungsweg auch nicht...

Mal ehrlich: Bei UKW haben wir doch seit Jahren das gleiche Dilemma. Wo geht denn da noch unverfälschter Sound auf die Antenne. Da stehen doch ein Dutzend elektronische "Soundverbesserer" in der Zuliefer-Strecke.
Exciter, Enhancer, Stereomax, Optimod, Equalizer und wie die Dinger alle heißen.

Ich kann mich noch lebhaft an "mdr life" erinnern, als jeden Tag ein "Chef" ins Studio gedackelt kam und am Optimod rumschraubte. Beachte: Diese Person hatte von Studiotechnik keinen blassen Schimmer. Und so klang dann mdr life jeden Tag anders Scheiße. :)

Vernünftig war 1991 Energy 103,4 in Berlin, bei dem ich vom Start weg die MoShow machen durfte. Da ist der damalige Technische Leiter von Antenne Bayern eingeflogen worden, um den (analogen) Optimod gut einzustellen und der wurde dann verschlossen!
Der ABY-Mann galt damals als DAS Non Plus Ultra auf diesem Gebiet, stimmte auch.

Zurück in die angeschlossenen Funkhäuser...
Nun, der Optimod stand im Senderaum und der war eigentlich immer verschlossen. Der TL + TT hatten einen Schlüssel. Tja, wer den Graf Dracula des Radio kennt, hätte sich auch nie getraut am Optimod mit dicken Fingern rumzuspielen oder bei TT nach dem Schlüssel zu fragen. Es soll mal einen Aushilfs-Nacht-Mod gegeben haben, der hat das gemacht. Seitdem ist er ohne eine Nachricht zu hinterlassen verschwunden. Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an ihn?

VIVA Berlin Radio Energy (oder ENERGY RADIO) hieß NRJ nur ein paar Monate ab Sendestart. Leider hat keiner den Namen geschützt. Dafür gab es zu viele Querelen zwischen den Gesellschaftern. Gorny hätte sich einen anderen Namen für VIVA ausdenken müssen. Lustig: VIVA hört heuer auf und NRJ schafft heute gerade mal eben die Reichweiten von der ersten MA.

In der Potse 131 war es schon herzig. Immerhin residierte neben dem Sender Berlins größter Sexshop. Das war sicherlich auch einmalig. Heute wäre es #meetoo-verdächtig. Nun können ja mal alle raten welche Mods dort gesehen wurden...

Egal, ist alles Schnee von gestern und interessiert heute keinen Menschen mehr.
 
#22
Also, ganz großes Chinesen-Ehrenwort. Der Sexshop war da, heute steht da ein Hotel. Mike, die Bar/Restaurant war nicht daneben, sondern im gleichen Haus unten hieß Strada, mit Sally als Wirt. Daneben befand sich ein kleiner Chinese. Die Wurstbude gab es. Gegenüber war/ist eine Dönerschmiede Ecke Bülow/Potse. Der Sexshop war übrigens vorher mal ein Küchenstudio. Die Potse runter war ein Revier von Yugo-Spielclubs, aber die sind auch alle verschwunden. Das war Ende der 1980er/90er Jahre schon ein relativ hartes Pflaster.

Genau genommen erste Lage für ein Privatradio, immerhin konnten alle niederen Instinkte der Crew optimal versorgt werden. Wobei, die hatten preiswert zu sein, denn NRJ + TT standen nicht gerade im Ruf fürstlich ihre Leute zu entlohnen. RTL residierte am langweilen Ku'damm, Gafrons Hundert,6 nobel hinterm Interconti, Berliner Rundfunk schön ostig in der Leipziger und rs2 in der Voltastraße, auch nicht gerade ein Bringer. Waren halt die goldenen Jahre.

Immerhin gibt es mittlerweile einen Rekord, in Berlin ist der Standort der älteste Privatradiostandort.
 
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