DAB+ in Westdeutschland


Beim RBB Multiplex Kanal 7 Block D wird wohl in Leipzig nicht gestört, denn zu analogen Fernsehzeiten kam die ARD aus Berlin und vom Hohen Meißner im Hessenland auf Kanal 7 in die DDR. Über Störungen im Raum Leipzig ist mir da nicht bekannt. Zumal ja im Raum Leipzig alle das Westprogramm vom Sender Harz West Kanal 10 bezogen. Um Leipzig auf Kanal 9 noch einigermaßen empfangen zu können wurde dieser in Wiederau vertikal abgestrahlt. Der Bundes Multiplex Kanal 5 C macht ja Gleichwellenbetrieb.
 
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Umd Sachsen Anhalt ist das Vorzeige Bundesland was den Klang auf DAB+ angeht. 112kbps HE-AAC (89.0 RTL) und 104kbps (Radio Brocken) ein Genuss für meine Ohren ich wünschte jeder würde so klingen. Sorry MDR aber da müsst ihr noch ein bisssel was verbessern und bitte MDR Klassik 144kbps geben und 48khz sampling Rate
 
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Blöd nur,dass beispielsweise der MDR Sachsen Mux rappelvoll ist. Es wurde zuletzt für Mitteldeutschland der Kanal 11A angefragt bei der Bundesnetzagentur. Vielleicht wird das ein länderübergreifender MDR Mux,in dem dieser dann auch höhere Datenraten fahren kann. Also die Programme die kein Regionalprogramm haben in den 11A und die jeweiligen 1er Wellen sowie die Schlagerwelt bleiben in dem jeweiligen Landesmux.Dort wäre dann auch Platz für landesweite Privatsender...Man wird sehen.


Umd Sachsen Anhalt ist das Vorzeige Bundesland was den Klang auf DAB+ angeht. 112kbps HE-AAC (89.0 RTL) und 104kbps (Radio Brocken) ein Genuss für meine Ohren ich wünschte jeder würde so klingen. Sorry MDR aber da müsst ihr noch ein bisssel was verbessern und bitte MDR Klassik 144kbps geben und 48khz sampling Rate
Wobei das nicht so bleiben wird,da man in den letzten Monaten rum experimentiert. Erst waren die Programme aus dem Hause SAW alle mit 120 kbit unterwegs und nun ist das Funkhaus Halle mit mehr Datenrate unterwegs. Im Hause SAW und Rockland ist man wieder bei 88 kbit,1A deutsche Hits sogar nur bei 80 kbit. Das ist also alles nicht in Stein gemeißelt.
 
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Sehr schade eigentlich. Doch warum muss man denn da drin rumexperimentieren
das kann doch unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen.
Denn es gibt so Leute (wie mich) die auf schlechten Klang negativ reagieren wenn er vorher mal besser war.
 
Bayern ist sicherlich das Vorzeige - Bundesland in Deutschland, wenn es um DAB+ geht.
Umd Sachsen Anhalt ist das Vorzeige Bundesland was den Klang auf DAB+ angeht.
Einig sind wir uns wohl, daß es Nordrhein-Westfalen ganz sicher nicht ist. Das Vorgehen der Medienbehörde hier grenzt schon staalicher Digitalradio-Sabotage und müßte unter Strafe gestellt werden. Ach nee, geht ja nicht. Müßte ja auch der Staat tun. Jedenfalls ist die Rundfunkverhinderungspolitik Diebstahl von Volkseigentum. So übel und perfid haben's noch nicht einmal die sozialistischen Länder getrieben. Ist das ein Drecks(bundes)land hier! So, jetzt geht's mir besser.
 
Der Satz im Artikel

Damit der Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen auch über DAB+ senden kann, muss die zuständige Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) entsprechende Übertragungskapazitäten ausschreiben.

ist typischer LfM-Jargon. Was hat das Ausschreibungserfordernis damit zu tun, DAB+ in NRW nicht vorankommt?

Tatsächlich lässt die LfM private Berwerber zur Zeit wissen, daß sie nicht gedenkt, Bedarfe für Übertragungskapazitäten anzumelden, ehe nicht die DAB+-Zukunft der Lokalradios geklärt ist. Dabei beruft sie sich auf die Priorität des Lokalfunks, die für DAB+ so im Gesetz gar nicht formuliert ist. Und selbst, wenn doch: Für eine Priorisierung braucht es zwei Vorraussetzungen. Der Priorisierte muß das Gut (Frequenzen) nachfragen, und das Gut muß knapp sein. Die Lokalradios wollen aber nach eigenem Bekunden gar nicht, und Frequenzen gibt es bei DAB+ genug.

Das derzeitige Vorgehen der LfM hat ist meiner Auffassung nicht nur nicht schlüssig sondern auch nicht rechtskonform. Bei allem Gebot der Staatsferne: Die neue Landesregierung sollte der LfM mal auf die Finger klopfen, sich an die geltende Rechtslage zu halten. Vielleicht ist die Regierung auch ganz froh über die Verzögerungstaktik der LfM, damit sie Zeit hat, das Gesetz anzupassen und so den Schutz der Lokalradios vor Wettbewerbern auch auf den Digitalbereich auszudehnen.
 
Wer soll denn aus der Landesregierung der LfM auf die Finger klopfen? Etwa Medienminister Holthoff-Pförtner, der zu 16,7% an dem betroffenen Funke-Verlag beteiligt ist, dem ein dutzend Stationen gehören und zudem noch an weiteren Stationen beteiligt ist und einer der größten Gesellschafter von radio NRW ist? Zudem kommen radio NRW Geschäftsführung und Aufsichtsratsvorsitzender aus dem Funke-Stall. Ich lach mich bei der Vorstellung wie HP sich ins eigene Fleisch schneidet schlapp...:wow::wow::wow: Vielleicht ist das auch gerade das Dilemma der LfM, dass geklopft wird, wenn man denn zu einer Ausschreibung schreiten sollte.
 
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Der Satz im Artikel

Damit der Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen auch über DAB+ senden kann, muss die zuständige Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) entsprechende Übertragungskapazitäten ausschreiben.

ist typischer LfM-Jargon. Was hat das Ausschreibungserfordernis damit zu tun, DAB+ in NRW nicht vorankommt?

Tatsächlich lässt die LfM private Berwerber zur Zeit wissen, daß sie nicht gedenkt, Bedarfe für Übertragungskapazitäten anzumelden, ehe nicht die DAB+-Zukunft der Lokalradios geklärt ist. Dabei beruft sie sich auf die Priorität des Lokalfunks, die für DAB+ so im Gesetz gar nicht formuliert ist. Und selbst, wenn doch: Für eine Priorisierung braucht es zwei Vorraussetzungen. Der Priorisierte muß das Gut (Frequenzen) nachfragen, und das Gut muß knapp sein. Die Lokalradios wollen aber nach eigenem Bekunden gar nicht, und Frequenzen gibt es bei DAB+ genug.

Das derzeitige Vorgehen der LfM hat ist meiner Auffassung nicht nur nicht schlüssig sondern auch nicht rechtskonform. Bei allem Gebot der Staatsferne: Die neue Landesregierung sollte der LfM mal auf die Finger klopfen, sich an die geltende Rechtslage zu halten. Vielleicht ist die Regierung auch ganz froh über die Verzögerungstaktik der LfM, damit sie Zeit hat, das Gesetz anzupassen und so den Schutz der Lokalradios vor Wettbewerbern auch auf den Digitalbereich auszudehnen.
Wird mal Zeit für eine bundesweite Landesmedienanstalt
 
Wird mal Zeit für eine bundesweite Landesmedienanstalt
Früher fand ich den Föderalismus beim Rundfunk mal gut. Ich habe dem Politiklehrer geglaubt, wenn er sagte, daß die Hoheit der einzelnen Länder über den Rundfunk helfe, Staatsrundfunk zu verhindern und die Rundfunkfreiheit zu erhöhen. Heute denke ich über unser Rundfunksystem: Zuviel Staat und zuwenig Freiheit - vielleicht gerade wegen des Föderalismus. Insofern wäre es bei einer "Bundesmedienanstalt" wahrscheinlich nicht schlimmer gekommen.
 
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Medientreff NRW 2017: Kann der Radiomarkt in NRW noch weiter abgeschottet werden?

Ja, kann er. Zumindest wird eifrig daran gearbeitet. So hat die LfM zeitweise in Erwägung gezogen, das Verbereitungsmodell des UKW-Lokalfunks 1:1 auf DAB+ zu übertragen, d.h. 45 lokal begrenzte Multipexe, was wieder eine elende Verschwendung von Übertragungskapazitäten bedeutet hätte. Daß diese Lösung inzwischen wohl vom Tisch ist, heißt nicht, daß neue Anbieter nun hoffen dürfen.

Sie werden zwar auf DAB+ Programm veranstalten können, das wird sich wohl auch nicht vermeiden lassen. Ich glaube aber, daß sie kaum eine Chance bekommen werden, selbst einen Multiplex in NRW zu betreiben. Gelingt es, die Betreiberschaft der Multiplexe in die Hände der bisherigen Player zu geben, dann dürfen neue Programmanbieter unter deren Haube schlüpfen - zu Mondpreisen versteht sich. Auch eine Möglichkeit, den Radiomarkt abzuschotten.

Die plötzliche wenn auch zögerliche Bereitschaft des VPRT und des VLR, bei DAB+ wohl oder übel doch mitzumachen, ist nach meiner Meinung dem Video-Statement des LfM-Direktors Schmid beim Medientreff NRW geschuldet, der den Radiobetreibern in NRW nach meinem Empfinden die Pistole auf die Brust gesetzt hat, im Falle eines beabsichtigen Engagements bei DAB+ möglichst schnell aufzuzeigen (Zitat: "Und dann will aber kein Geheule hören, wenn vorher keiner aufgezeigt hat").
 
Was man hört, ist, dass wohl die Landesmedienanstalt wohl in den nächsten Wochen mit dem Lokalfunk über Lösungen reden möchte. Ich denke, da wird man kreativ sein, damit es keinen oder zumindest nicht zuviel Wettbewerb geben wird. Ein konstruktiver Vorschlag könnte sein, dass man erst abwarten möchte, ob sich dieses Internet durchsetzen wird und man diese Brückentechnologie DAB+ überhaupt braucht. Und vielleicht vergeht ja auch dieses DAB+ von allein wie dieses Waldsterben. Und dieser nervige neue Direktor, der ja offensichtlich was verändern will. Vielleicht schreibt man ja in die nächste Novellierung des Landesmediengesetzes, dass man als Direktor Historiker sein sollte und nicht Jurist. Dann könnte man Brautmeier zurückholen. Dann bliebe ja alles wie bislang. Man könnte ja den Leuten auch ein Softwarupdate anbieten für ihre UKW-Geräte, damit sie das Gefühl haben, dass das Gerät danach mehr Vielfalt bietet. Klappt doch bei VW-Dieseln auch. Ach ja, wie wäre es mit einem Verkaufsverbot von DAB+ Empfängern in NRW. Warum müssen die Leute was kaufen, was man in NRW doch garnicht braucht. Die Leute haben doch alles: Anständige Zeitungen mit Nachrichten von gestern, WDR-Programme und den besten Privatfunk ever! - Ironiemodus aus. Sollte das wirklich so kommen, so wäre das echt langsam ein Fall für das Kartellamt, denn marktbeherrschendere Stellungen gibt es ja kaum noch. Oder etwas für die EU. War da nicht etwas mit freiem Marktzugang?
 
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Und das ist der Grund, warum ich DAB so zögerlich gegenüberstehe, manche Leute würden ja sogar behaupten, dass ich es ablehne. Bei DAB ändert sich das Kernübel nicht. Nach wie vor bestimmt eine Landesmedienanstalt, was ich zu hören habe und als Vielfalt zu betrachten habe. Und das will ich einfach nicht. Und bis ein System auf den Markt kommt, dass diesen Organisationen endlich ihre "Mitwirkungsrechte" nimmt, ist bei mir selbst mobil Webradio allererste Wahl. Meldet Euch also wieder, wenn ein Rundfunksystem mir, wie jetzt mein Mobiltelefon schon, beispielsweise BBC 6 Music in Köln möglich macht.
 
Der Markt in NRW kann nicht abgeschottet werden. Wird er ja auch nicht. Dieses blöde Internet lässt sich halt einfach an der Landesgrenze nicht absperren. Ist ja nicht Nordkorea, sondern Nordrhein-Westfalen...

Damit gibt es faktisch keine Abschottung. Und die Reichweiten vieler Sender in Deutschland sind in NRW recht hoch, sodass man dort über die Nordrhein-Vandalen eh schon feixt.

@Tweety: Ich glaube schon, dass die LfM bereit wäre was zu ändern. Ich denke auch, dass der neue Direktor da marktoffener ist mit dem RTL Background. Die Frage ist nur, ob die Medienkommission mitzieht. Dort sitzen ja durchaus Lobbyisten des Lokalfunks wie ein Verlegervertreter, eine ehemalige Chefredakteurin, die Kirchen, die in den Veranstaltervereinen sitzen ebenso wie der Verbraucherschutz u.s.w..
 
der RTL-Background sollte in Bezug auf DAB+ zu denken geben. Die RTLs verhindern, wo sie nur können. Die sind auch in Sachsen-Anhalt nur durch gesetzlichen Zwang auf DAB+.
Nein sind sie nicht. Sonst hätte 89 0 RTL nicht seinen InTheMix-Kanal aufgeschaltet und wäre auch nicht in den komfortablen 112kbps in Hifi-Qualität zu hören. Gleiches gilt für Radio Brocken. Sowas machen normalerweise nur die, die an DAB+ ganz fest glauben, zu 100% Eigeninitiative dafür geben, auch wirklich (Klang)Qualität senden wollen und viel mehr dafür tun als sich nur einen Sendeplatz im Mux gutschreiben zu lassen.
Von daher versteh ich das obengenannte Argument nicht ganz. Man hat sich ja die 112kbps (und auch die 104kbps von Radio Brocken) ja nicht aus den Rippen geschnitten. Rein aus Pflicht macht man das bestimmt nict. Oder man hat zuviel Geld was ich aber eher nicht glaube wenn ich mir deren Programm so anschaue

Und übrigens gedenkt RTL Sachsen auch an eine DAB+ Aufschaltung in Freiberg und Leipzig.
 
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