"Das Privatradio muss erwachsen werden"


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#1
Die Radio7-Schlagzeile gibt's hier zum Nachlesen...

Für mich liest sich das ganze so wie eine Rede, die man bei einem Stationmeeting vorträgt - viel Allgemeines, aber allgemein viel zu unkonkret. Bedeutet das Erwachsenwerden des Privatradios eine Auflockerung des Formats? Oder müssen nur die aufgezählten Punkte "Lokale/regionale Identität", "FIFA-WM-Rechte", "Glaubwürdigkeit" etc. mehr herausgehoben werden?

Wenn Herr Hock im Zusammenhang mit MA-Aktionen von (Un-)Glaubwürdigkeit spricht, gleichzeitig aber erkennt, dass Radio7 mehr Möglichkeiten als ein kleiner Lokalsender hat, bedeutet das jedenfalls nicht, dass der Schuss dann nicht auch nach hinten losgehen kann (Bsp. Antenne1 - bei vielen Hörern unglaubwürdig geworden wegen zu vielen 100.000,-€-Gewinnen).

Und dann noch dieses Zitat:

Unser Glück ist, dass uns der Rückgang der Hörerzahlen früh getroffen hat und uns das nur auf einem sehr hohen Niveau schmerzt. Damit konnten wir überlegt und gezielt reagieren, ohne in unsinnigen Aktionismus verfallen zu müssen.
Hier nun lehnt sich Herr Hock meiner Meinung nach weit aus dem Fenster. Radio7 hat zwar weniger verloren als letztes Mal, aber sie haben verloren! Man weiß noch nicht, ob es bei den nächsten zwei, drei MA's wieder steil nach oben geht...
 
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