Der Bundesliga-Stammtisch


Und den Supercup spielen damit tatsächlich Meister und Pokalsieger aus anstelle des Vizemeisters bei einem Double.
Und im "Optimalfall" wären das 6 zusätzliche Spiele mit neuem Trainer und nach einer WM, läuft bei Leipzig :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Triple, Double, Single... :p

Der FCB hat gestern wieder seine ganze Arroganz gezeigt; erst den peinlichen Abgang in die Kabine vor der Übergabe des Pokals an die Eintracht und dann das große Jammern danach über einen nicht gegebenen Elfmeter.

Wenn man sich die besagte Szene mit Prince Boateng ganz genau anschaut sieht man, dass Boateng den Fuß schon in Richtung Ball bewegt, bevor Martinez(?) an den Ball geht. Möglicherweise war diese hundertstel Sekunde ausschlaggebend für den Schiedsrichter beim Videobeweis.

Dann das Interview mit Salihamidzic, dem Sportdirektor vom FCB: er sah im nicht gegebenen Elfer schon das 2:2. Den hätten die Bayern auch verschießen können.

Wer seine Ziele am Anfang der Saison so hoch setzt, fällt am Ende auch tief wenn das nicht klappt. Und dass dem FCB der Meistertitel alleine schon nichts mehr wert ist, zeigen die Reaktionen jetzt.

Mia san beleidigt... :D:D

Glückwunsch an Frankfurt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt. Und vor allem die Reakton von Heynckes im Interview fand ich auch nicht gerade passend. Ich habe immer viel von Heynckes gehalten, aber das Interview war mehr als selten dämlich, hätte ich ihm gar nicht zugetraut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das letzte Bundesliga Spiel gegen Stuttgart verloren, im Pokal gegen die Eintracht verloren, ich denke, das ist auch ein Signal an die Bundesligisten, die Bayern sind zu schlagen. Es wäre wohl allen Fußballfans zu wünschen, wenn die Entscheidung um den Meistertitel mal wieder erst am letzten Spieltag fallen würde. Und den meisten Fans wäre es Recht, wenn es dann nicht der FC Bayern wäre ;)
 
Oh weh, was war das gestern Abend denn ? In der CL drohen BL Verhältnisse. Real 3x hintereinander beste Mannschaft Europas. Vermutlich war es niemals leichter als gestern eine Endspiel zu gewinnen. Da soll nochmal einer über Ulreich lästern. Das war mehr als bitter gestern, auch der Ausfall von Salah. Das Tor von Bale aber Weltklasse. Daran sieht man die individuelle Klasse von Real. Schade, das LP nicht mehr die Verlängerung geschafft hat, aber irgendwie war das gestern wohl nicht so deren Tag.

Noch ein Wort zur Reli. Man sieht einfach, dass das Niveau von BL und 2. Liga ein anderes ist. Daher setzt sich meist immer der Bundesligist durch. Hier reicht eine durchschnittliche Leistung für den Klasserhalt aus. Traurig, aber wahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daher setzt sich meist immer der Bundesligist durch. Hier reicht eine durchschnittliche Leistung für den Klasserhalt aus.
Das trifft zu. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum so heftig ein Sofortabstieg der drei BL-Letzten und ein Sofortaufstieg der drei Zweitliga-Ersten diskutiert wird. Die Relegationsspiele zeigen doch, dass die Dritten der Zweiten Liga nicht bundesligatauglich sind. Wollen sie freiwillig als Kanonenfutter ein Jahr nach oben? Da ist die Relegation die ehrlichere Auslese.
 
Die Relegationsspiele zeigen doch, dass die Dritten der Zweiten Liga nicht bundesligatauglich sind. Wollen sie freiwillig als Kanonenfutter ein Jahr nach oben?
Nein, es gibt ja genügend Beispiele, wo die Aufsteiger die Klasse gehalten haben. Es geht hier in erster Linie ums Geld. Bei einem Aufstieg kann ein Zweitligist sich entsprechend verstärken und mit ganz anderen Summen planen, als in der 2. Liga. Außerdem hat der Zweitligist 34 Spiele Zeit sich an das Niveau der Bundesliga zu gewöhnen. Bei der Religation reicht meist schon ein nicht ganz so tolles Spiel aus um den Aufstieg zu verpassen.
Daher plädiere sich für die alte Regelung. 3 Auf- und Absteiger. Damit haben die Vereine auch Planungssicherheit für die die nächste Saison.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin auch ganz bei Mannis Fan und kann das lautstarke Beklagen, wie ungerecht doch die Relegation sei, nicht verstehen.

Was tatsächlich ungerecht ist, ist die Aufstiegsregelung von fünf Regionalligen in die 3. Liga. Da kann eine Mannschaft ihre Regionalliga noch so haushoch dominieren und steht nach zwei evtl unglücklich gelaufenen Relegationsspielen mit ganz leeren Händen da.

Zwischen den ersten drei Ligen ist es aber nicht so brutal: Wenn man Erster oder Zweiter wird, steigt man sicher auf, ohne Quervergleich, ob das Niveau möglicherweise für die höhere Liga nicht reicht. Und wenn man es nur auf den dritten Platz schafft, dann hat man die Chance der Relegation. Wie es bei Chancen so ist, kann es mißglücken. Ab dem Vierten gibt es aber gar keine Chance mehr. Da fragt auch keiner, wie ungerecht das sei.
Daher plädiere sich für die alte Regelung. 3 Auf- und Absteiger. Damit haben die Vereine auch Planungssicherheit für die die nächste Saison.
Was, bitte, ist an der Zahl 3 besser als an der 2? Nächstens kommt noch einer auf die Idee, 4 oder 5 Mannschaften nach oben bzw unten zu schicken.

Nein, ich finde gerade die jetzige Regelung absolut in Ordnung: 2 steigen sicher ab/auf, und beim Dritten soll es sich entscheiden, wie gerade der aktuelle Jahrgang unten drauf ist. Wenn er mal extrem gut ist, dann können eben auch drei Mannschaften nach oben; das will aber über zwei Vergleichsspiele verdient sein.
 
Was, bitte, ist an der Zahl 3 besser als an der 2? Nächstens kommt noch einer auf die Idee, 4 oder 5 Mannschaften nach oben bzw unten zu schicken.

Nichts, aber die Relegation gehört einfach abgeschafft und somit sollen dann eben die 3 schlechtesten Mannschaften absteigen und die 3 besten der 2. Liga aufsteigen. Nur 2 Ab- und Aufsteiger wäre ein bisschen zu wenig, finde ich. Es muss/ soll ja auch ein bisschen Anreiz sein sich anzustrengen und es steigert die Spannung.

Bei der Relegation entscheiden 2 Spiele über eine ganze Saison. Das ist doch nicht fair, oder? Wolfsburg hat eine Grottensaison abgeliefert und die hätten es absolut verdient abzusteigen. Tatsächlich haben die sich jetzt mit 2 schmucklosen Auftritten die Klasse gerettet, während Kiel eine fantastische Saison gespielt hat und jetzt mit leeren Händen darsteht und einige Spieler jetzt den Verein verlassen werden, weil Sie vielleicht bessere Angebote haben.

Mal ein paar Fakten:

Kiel 34 Spiele = 56 Punkte und 71 Tore geschossen (Tordifferenz + 27)
Wolfsburg 34 Spiele= 33 (!!!!) Punkte 36 Tore (TD -12)

Jetzt erzähl du mir mal, wieso Wolfsburg es jetzt mehr verdient hat Bundesliga zu spielen als Kiel?
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst Du die Frage ernst? Dann meine ernstgemeinte Antwort: Weil es bei einer Saisonzusammenfassung eben nicht egal ist, ob die Gegner Bayern, Schalke, Dortmund oder Fürth, Sandhausen, Heidenheim hießen.

Nochmal: Wer die Relegation abschaffen will, weil „Planungssicherheit“ doch so wichtig ist, der muß auch damit leben, daß man dann sagt, bitte, steigen eben nur zwei auf oder ab. Ob das den Zweitligisten wirklich lieber wäre? Die immer wieder geforderte Zahl 3 für die sicheren Auf-/Absteiger ist kein Naturgesetz und daher genauso willkürlich wie die jetzt praktizierte 2 oder (hoffentlich nur hypothetische) 4 oder 5.
 
Das ist kein Argument, sondern meine Meinung und damit bin ich nicht alleine. Wir wissen doch alle das die Relegation eingeführt wurde, damit das TV noch ein neues Event zwischen BL-Ende und Sommerpause hat. Außerdem können sich schlechte Bundesligisten die Klasse durch die Hintertür retten. Weder bei den Fans noch bei den Vereinen wird die Relegation sicherlich Jubelstürme auslösen. Der sportliche Wert ist eh nur sehr gering, weil dazu einfach zu viel auf dem Spiel steht. Der Fußball täte gut daran, den sportlichen Wert einer ganzen Saison nicht durch die 2 Relegationsspiele zu untergraben. Spektakel gibt es an 34 Spieltagen plus Pokalwettbewerben genug.
 
Wir wissen doch alle das die Relegation eingeführt wurde, damit das TV noch ein neues Event zwischen BL-Ende und Sommerpause hat.
So, wissen wir das alle? Ich jedenfalls weiß es nicht. Ich finde, eine Relegation hat vor allem aus sportlicher Sicht den Charme, daß es sozusagen zweieinhalb Auf- und Absteiger gibt, und der Halbe darf sich je nach Stärke des jeweiligen Jahrgangs durchsetzen. So kann man den Qualitätsschwankungen über die Saisons je nach Zusammensetzung der Ligen begegnen.
Außerdem können sich schlechte Bundesligisten die Klasse durch die Hintertür retten.
Wo ziehst Du da die Grenze, ab wann ist ein Bundesligist „schlecht“? Passiert das schlagartig zwischen Platz 17 und 16 (oder 16 und 15)? Wieso sind zwei Ausscheidungsspiele eine „Hintertür“?
Der Fußball täte gut daran, den sportlichen Wert einer ganzen Saison nicht durch die 2 Relegationsspiele zu untergraben. Spektakel gibt es an 34 Spieltagen plus Pokalwettbewerben genug.
Bitte, steigen eben nur zwei auf oder ab. Dann ist Deine Forderung erfüllt und Du kannst Dich freuen.
 
Bei der Relegation entscheiden 2 Spiele über eine ganze Saison. Das ist doch nicht fair,
Das ist hart, aber fair.
Kiel 34 Spiele = 56 Punkte und 71 Tore geschossen (Tordifferenz + 27)
Wolfsburg 34 Spiele= 33 (!!!!) Punkte 36 Tore (TD -12)
Der Unterschied Erste - Zweite Liga ist beträchtlich und größer als zwischen
Liga Zwei und Drei. Auch wenn Pokalspiele öfter anders enden.
Der Zweitligist weiß also, was ihn erwartet. Auch wenn der Gegner "nur"
Wolfsburg heißt.
 
ich muss da aber @Tweety recht geben. Die Relegation wurde doch nicht aus sportlichen Gründen wieder eingeführt. Mehr Spiele, bedeutet mehr TV-Geld. Das ist der wahre Grund. Dann soll man es halt wie in England machen. Die Liga auf 20 Vereinen aufstocken, die drei schlechtesten Vereine steigen am Ende ab. Es gibt keine Winterpause mehr, stattdessen noch mehr Spiele und noch mehr Kohle. Aber es bleibt wenigstens sportlich fair.
 
Oben