Der Bundesliga-Stammtisch


Bin wie immer mit meiner unschlagbaren Kompetenz dabei und halte es wie Maschi: Risiko muss sein:

1. Dortumd
2. Leipzig
3. Bayern
4. Leverkusen
5. Werder
6. Wolfsburg
7. Gladbach
8. Schalke
9. Köln
10. Hoffenheim
11. Hertha
12. Freiburg
13. Mainz
14. Düsseldorf
15. Augsburg
16. Paderborn
17. Mainz
18. Union
 
Dann will ich auch mal:
1. Dortumd
2. Bayern
3. Leipzig
4. Leverkusen
5. Schalke
6. Frankfurt
7. Bremen
8. Gladbach
9. Hoffenheim
10. Hertha
11. Düsseldorf
12. Augsburg
13. Köln
14. Mainz
15. Augsburg
16. Freiburg
17. Paderborn
18. Union
 
Keine Frage, dieser Satz ist unüberlegt und mit loser Zunge dahergesagt.
Andererseits ist die Bevölkerungsexplosion in Afrika und die damit einhergehende Umweltzerstörung Fakt. Und eben auch ein Grund, diesen
Kontinent in Richtung Europa zu verlassen.
Der Fleischmogul, der sein Milliardenvermögen mit der industriellen Aufzucht und Tötung von Schweinen gemacht hat und der schon seit Jahren mit Putin hofiert, bewies mit seiner Äußerung zum Thema Klimawandel nicht nur eine frappierende Unverfrohenheit, er stellte zugleich auch ein erschüttendes Weltbild zur Schau. Nur so viel: Afrika mag viele Probleme haben. In Sachen Klimaschutz liegt der Kontinent am Ende der Statistiken. Das ausgerechnet Tönnies als größter Produzent von Schweinefleisch, Vertreter einer Industrie, die wesentlich mitverantwortlich ist für die Ausbeutung der Tiere, der Böden und der Luft, sich hinstellt und anderen Tipps zum Klimaschutz erteilen möchte, ist das eine. Das andere ist die Selbsttverständlichkeit, mit der hier ein Wirtschaftslenker und Sportfunktionär die Grenzen des Sagbaren wieder ein Stück verschoben hat. [Auszug aus der SZ]

Entweder er tritt selbst zurück oder die Gremien entlassen ihn. Wenn nicht, muss der Verein echt arm dran sein.

Seine Entschuldigung kann er sich sparen. Wir wissen jetzt alle, wie Tönnies tickt.

Und wieso entschuldigt der sich bei den Schalke-Fans? Wenn überhaupt, muss er sich bei jedem Afrikaner persönlich entschuldigen.
 
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1. Dortmund
2. Bayern
3. Leipzig
4. Leverkusen
5. Mönchengladbach
6. Frankfurt
7. Wolfsburg
8. Schalke
9. Hoffenheim
10. Hertha
11. Köln
12. Bremen
13. Augsburg
14. Freiburg
15. Union
16. Paderborn
17. Mainz
18. Düsseldorf

Ich habe mich ehrlich gesagt mit den ersten sieben Rängen schwer getan. Gefühlt wird Bayern Meister, aber Dortmund hat sich gut verstärkt. Und bei Bayern ist dank Kalle Unruhe drin. Kovac ist nicht unumstritten. Und wie geht es weiter mit Hoeneß?

Leipzig, Mönchengladbach, Wolfsburg und Hoffenheim haben neue Trainer. Auch da ist es schwierig eine Prognose zu geben, wer am Ende ganz oben mitmischt.

Düsseldorf hat zwar letzte Saison überrascht. Aber sie haben ihren Torjäger verloren. Und die anderen Vereine kennen inzwischen ihre Spielweise. Daher glaube ich, dass es sie jetzt im zweiten Jahr treffen wird.

Augsburg und Freiburg werden hingegen mit Ruhe und Verstand die Klasse erneut halten. :D

Im Optimum erreichen Paderborn und Bielefeld die Relegation. Wer sie gewinnt? Keine Ahnung. Ich glaube, dass kann Maschi besser einschätzen. Er ist ja quasi vor Ort. :)

Alle Angaben übrigens ohne Gewähr. ;)
 
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Was ich am Fall Tönnies nicht verstehe und mir hier vielleicht mal jemand erklären kann: Seine seltsamen Ansichten hat Tönnies meines Wissens nicht in seiner Funktion als Schalke-Aufsichtsrat geäußert, sondern bei einer Handwerker-Veranstaltung, bei der er als erfolgreicher Fleischunternehmer sprach. Wieso muss sich dann der Schalke-Ehrenrat damit beschäftigen? Formal hat Tönnies sich selbst und seinem Unternehmen geschadet, nicht aber dem Verein.
 
Der Verein hat Werte, die man vor Vertragsabschluss zur Kenntnis nimm. Und wenn Tönnies damit zufrieden ist, erfolgt eine Unterschrift. Tönnies mag jedoch keine schwarze Spieler. Daher hätte er mal besser nicht unterschrieben.
 
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Der Spruch von Tönnies war dämlich, intellektuell ein Offenbarungseid, politisch vollkommen inkorrekt, verächtlichmachend und voller kolonialer Überheblichkeitsphantasien. Das mal vorneweg, damit man mich jetzt nicht gleich hacke macht. Aber trotzdem sei es erlaubt zu sagen:
Die Diskussion um Tönnies scheint mir exemplarisch dafür zu stehen, wie in Deutschland spezifische sensible Themen und Haltungen (Diskriminierung, Rassismus, Nazis, Emanzipation, Klimaschutz, Judentum, Vegetarier etc.) diskutiert und instrumentalisiert werden. Wir haben auf der einen Seite das Fehlverhalten in Form einer angreifbaren Formulierung/Äußerung, hinter dem eine vermutete und nicht ganz unwahrscheinliche Haltung steht. Dann gibt es die wachsende Front jener, die in hyperaktive Schnappatmung verfallen und das sofortige Aussortieren der Sünder aus all ihren gesellschaftlichen, dienstlichen und sonstigen Rollen fordern, dabei aber nicht merken, dass sie selbst in die Rolle einer Gedanken- und Verhaltenspolizei schlüpfen, die allem widerspricht, was wir andererseits an Meinungsfreiheit, Toleranz, Denkoffenheit und Diversität (auch im Denken) für Grundrechte halten und predigen. Auf dieser Seite finden wir auch die missionarischen Eiferer und die Berufsempörten. Auf der anderen Seite gibt es dagegen eine vielfach schweigende (weil sich fürchtende), aber zunehmend auch mutiger werdende ("man wird ja noch mal sagen dürfen …) amorphe Masse von heimlicher Zustimmung oder Verniedlichung (ist doch nichts so schlimm, war doch nicht so gemeint …) In dieser prozentual wachsenden Masse stecken auch jene, die sich mit der oben geschilderten Art und Weise der Diskussion nicht befreunden können und deshalb tendenziell als Verbündete verlorengehen. Daneben gibt es dann die aus Alibigründen installierten und vermeintlich überneutralen Placebogremien, die sich im Sport Ethikkommission, Ehrenrat, Schiedskommission oder sonstwie nennen (in anderen Branchen heißen sie anders, manchmal sogar Parlament), in Wirklichkeit aber nur dazu dienen, allen Mist zu sanktionieren und Sünder zu schützen, so lange diese Sünder anderweitig noch gebraucht werden (zum Beispiel als Mäzen des Vereins).
Alles daran ist verlogen, durchschaubar instrumentalisiert und in sich widersprüchlich. Aber scheinbar wollen wir es so. Mir persönlich hätte es gereicht, wenn man gesagt hätte: "Der Tönnies ist ein ziemliches A...loch, aber das haben wir ja immer schon gewusst!"
 
Zitat von (Experte) Lothar Matthäus auf SKY Sport News HD:

"Das war nur ein kleiner Unfall". :mad::thumbsdown:

Diese Äußerung lässt tief blicken, Loddar.

Selbiges gilt für den SKY- Reporter.

"Clemens ist kein Rassist".
 
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Und ich bin hyperaktiv? Das muss ich mir auch nicht gefallen lassen. Ich habe lediglich kritisiert, dass hier ein Thema einfach so weggewischt wird. Damit meine ich nicht Dich. Sondern Journalisten und Rekordnationalspieler. Wo bleibt hier das Vorbild?
 
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...Ob dem HSV der 4:0 Sieg in Nürnberg anerkannt wird, bleibt abzuwarten .Nürnberg jedenfalls hat Einspruch gegen das Ergebnis eingelegt. Dessen dunkelhäutige Spieler wurden 90 Minuten lang von HSV-"Fans" rassistisch beleidigt. Wurde gerade berichtet.
 
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Das wäre dann wirklich mal ein Signal. Punktabzug tut immer weh und würde die Vereinsoberen zwingen, über die puren Lippenbekenntnisse hinaus mal wirklich etwas zu unternehmen, um Rassismus aus den Stadien zu drängen. Aber ich fürchte, am Ende kommt eine lächerliche Geldstrafe dabei heraus, die keinem wirklich weh tut, dafür aber alle Gewissen beruhigt.
 
@Berlinerradio
Der HSV hat doch selbst dunkelhäutige Spieler.
Nürnberg legt wegen Jattas Identität Einspruch ein.
Daher ist das Verhalten von einem Teil dieses Publikums umso unverständlicher.

Das macht den Pokalwettbewerb so schön, dass nicht nur die "Großen" gewinnen. Dieses Mal hat es Augsburg und Mainz erwischt.
Glückwunsch Kaiserslautern. Endlich mal wieder hübsche Berichte aus der Pfalz.

Das meine Wahlheimat Augsburg gegen Verl rausfliegt, finde ich persönlich natürlich unsexy. Trotzdem Glückwunsch auch an Verl. Der Sieg war verdient.
 
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