Der Bundesliga-Stammtisch


Okay, klar, aber ich meinte jetzt den großen Straßenkarneval in Köln und Düsseldorf z.B. den manche nach den rigorosen Maßnahmen Italiens auch gerne abgesagt gesehen hätten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fast alles wurde ja auch am Sonntag wegen dem Sturm abgesagt und auch Rosenmontag war das Wetter sehr mies. Daher sind ganz viele lieber zuhause geblieben. War also nur ein Karneval light sozusagen. Aus heutiger Sicht sicherlich auch eher ein Glücksfall. Wäre ich Verantwortlicher gewesen, hätte ich das alles abgesagt. Vermutlich war aber der wirtschaftliche und gesellschaftliche Druck zu groß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist natürlich richtig, vielleicht hätte ein "besseres" Timing der Stüme sogar den weitgehenden Komplettausfall bewirkt, und alles was dann deswegen abgesagt wurde, inklusive der Umzüge (oder Wochen zuvor das rheinische Derby welches dann am Nachholtermin zum Geisterspiel wurde) hat natürlich richtig viel Pech gehabt, denn die lokal angedachten Nachholtermine sind in Zeiten von Corona ja auch nicht mehr durchführbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ich Verantwortlicher gewesen, hätte ich das alles abgesagt.
Ich plädiere zu großer Vorsicht mit solchen Aussagen. Man muß als Verantwortlicher nämlich immer auch mit der Möglichkeit rechnen, daß man rigorose Maßnahmen ergreift, die sich im nachhinein als maßlos überzogen darstellen. Und dann kommen natürlich Leute, die die Verantwortlichen belehren, wie trottelig es war, so übertrieben zu reagieren.

Das überaus Dumme ist, daß man als Verantwortlicher eine (unter Umständen weitreichende) Entscheidung heute treffen muß, aber erst einige Zeit später wissen wird, ob man richtig lag.
 
Ich plädiere zu großer Vorsicht mit solchen Aussagen. Man muß als Verantwortlicher nämlich immer auch mit der Möglichkeit rechnen, daß man rigorose Maßnahmen ergreift, die sich im nachhinein als maßlos überzogen darstellen.
Genau DAS kann später im nachhinein aber niemand beurteilen und schon gar nicht sich anmaßen es besser zu wissen. Alleine die Möglichkeit, dass ein erhöhtes Risiko besteht, das was schlimmes passieren könnte, reicht doch als Begründung einer Absage aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute habe ich gelesen, die großen Champions-League-Bundesligisten Bayern, Dortmund, Leipzig und Leverkusen wollen einen Hilfsfond für minderbemittelte Erst- und Zweitligavereine auflegen und zahlen bis zu 20 Millionen dafür ein, weil (O-Ton Rummenigge) "Wir jetzt solidarisch als Starke den Schwächeren beistehen wollen".
20 Millionen!
Dafür kriegt Bayern nicht mal einen Reservespieler!
 
Heute habe ich gelesen, die großen Champions-League-Bundesligisten Bayern, Dortmund, Leipzig und Leverkusen wollen einen Hilfsfond für minderbemittelte Erst- und Zweitligavereine auflegen und zahlen bis zu 20 Millionen dafür ein, weil (O-Ton Rummenigge) "Wir jetzt solidarisch als Starke den Schwächeren beistehen wollen".
20 Millionen!
Dafür kriegt Bayern nicht mal einen Reservespieler!
Hmmm, die Sache ist von den vier CL-Vereinen freiwillig.

Watzke sagte letzte oder vorletzte Woche noch, dass er keine "Chaos-Vereine" unterstützen wolle.
Was die Bayern auch machen, es ist in Deinen Augen falsch, zu wenig oder was auch immer.
Schade, setz doch mal die Anti-FCB-Brille ab und freue Dich darüber, dass das erstmal ein Anfang ist.
Für fünf Mio. (20 Mio. geteilt durch vier) bekommen und bekamen der BVB, FCB, RB und Vizekusen sehr wohl Reservespieler.

Nach Corona werden die Karten sowieso neu gemischt, das ist sicher.

2Stain
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich setze mal meine Anti FCB Brille ab und vermute: Bayern zahlt, damit künftig noch ein bisschen Kanonenfutter für sie in der Bundesliga übrig bleibt. Denn wie @CosmicKaizer zu Recht vermutet: Gegen die eigene Zweite Mannschaft macht es wenig Spaß.
Gääähn, es langweilt, @Mannis Fan.
Es beteiligen sich die vier aktuellen CL-Teilnehmer.
Woher das Geld kommt und wer verteilt die Kohle an wen.
Quelle

Die Statements der Westvereine
@Mannis Fan Spekulation und Vermutung von Dir, das hätte ich nicht erwartet.

2Stain
 
https://www.deutschlandfunk.de/coro...rigkeiten.1346.de.html?dram:article_id=473553
Krisenfest sind für Christoph Breuer von der Sporthochschule Köln finanzstarke Klubs wie Bayern München oder Borussia Dortmund, aber auch die TSG Hoffenheim, die in den letzten Jahren erfolgreich gewirtschaftet habe. Für Vereine wie Mönchengladbach, Frankfurt, Augsburg, oder Köln wird die Krise laut dem Sportmanagement-Experten an die Substanz gehen, eine Insolvenz drohe ihnen aber voraussichtlich nicht.

„Unsicherer ist dagegen die Situation für Klubs wie Werder Bremen, Mainz, Union Berlin, oder Paderborn. Hier wirkt das Szenario eines Abbruchs der Saison sowie von zuschauerfreien Spielen bis Ende des Jahres bedrohlich. Noch bedrohlicher ist die Situation für jene wenigen Klubs, die es trotz des Fußballbooms in den letzten Jahren nicht geschafft haben, ihre strukturelle Verschuldung aufzulösen, sondern weiter Schulden schreiben, wie etwa für den FC Schalke 04“, erklärt Breuer.

Die Werksvereine aus Leverkusen und Wolfsburg besitzen zudem ein Sicherheitsnetz. Denn bei Verlusten würden in dem Fall die Mutterunternehmen Bayer und VW einspringen müssen.
Die Bundesligen ohne Schalke oder auch den sicher genauso gefährdeten HSV, da würde echt was Fehlen und sei es nur zum Lästern und gegen sie gewinnen...
 
Die Bundesligen ohne Schalke oder auch den sicher genauso gefährdeten HSV, da würde echt was Fehlen
Also ich würde mich da schnell dran gewöhnen. Bei Schalke kommt ja jetzt auch noch hinzu, dass der Sponsor klamm wird. Öl ist praktisch kaum noch zu verkaufen und der Ölpreis total im Keller. Vermutlich wird man dann auch da bald sparen müssen und sollte Schalke wieder nicht international spielen, wird man in Moskau sicherlich auch nicht gerade vor Freude ausrasten. Die Sorge, dass S04 verschwindet ist aber nicht begründet. Man hat ne große Fanbase. Zur Not kann man die auch "anpumpen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat man aber etwas zurückgerudert.....Dort stand vorher, dass sich die Vereine bereits auf eine Forstsetzung am ersten oder zweiten Mai-Wochenende verständigt hätten. Man war sich demnach einig, dass man die Saison bis Ende Juni regulär zu Ende spielt. Unter der Voraussetzung, dass die Behörden Geisterspiele zulassen.

Jetzt liest es sich eher nach.....wie es aussehen könnte.
 
Oben