Der Studiobilder-Thread


Ach, das Procaster ist doch nicht so schlimm. Es ist sogar sehr linear im Frequenzgang und weist nicht die Berg- und Talfahrt des RE-20 auf. Nur zu den Höhen hin wird es eben "Dynamik-typisch" eng.
Für Gesang würde ich das Teil nicht verwenden, aber für Sprache: Warum nicht?
 

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Bei „Dynamikmikrofon“ kann man sich doch nur schieflachen... Ein Dumpflung erster Güte ist das - aber mit leckerer goldener Spinne
Tja, das ist inzwischen halt so: Die „großen“ Mikrofone werden förmlich hemmungslos billig kopiert und anschließend verramscht.* Der heutige Kunde kauft halt mit den Augen. Und mit der ohne die Geldbörse.



* Ich nehme ausdrücklich einige günstige Mikrofone aus!
 
Ach, das Procaster ist doch nicht so schlimm. Es ist sogar sehr linear im Frequenzgang und weist nicht die Berg- und Talfahrt des RE-20 auf.
Ein Klangbeispiel findet sich bei https://www.thomann.de/de/rode_procaster.htm (Direktlink finde ich irgendwie keinen). Übrigens über einen durchaus nicht billigen Preamp (Focusrite ISA828)- das Dingens braucht angesichts seines niedrigen Outputs auch nen potenten Vorverstärker. Und schon höre ich mir sehr bekannt vorkommenden Sound, den ich im Hirn unter "USA" abgelegt habe.

Ein Käufer hat bei Thomann untendrunter eine Bewertung hinterlassen, die ich für sehr authentisch halte:

Zwei Jahre lang habe ich mein Commentary für Let's Plays mit einem RODE NT1-A aufgenommen. Die Qualität der Aufnahmen war hervorragend und kristallklar! Leider musste ich meine Aufnahmen immer extrem bearbeiten, damit Geräusche von meinen Tieren, vorbeifahrenden Autos usw. nicht mehr zu hören waren. Das Ganze war immer sehr aufwendig und hat mich viel Zeit gekostet.

Ich überlegte, ob ich nicht vielleicht ein anderes Mikrofon ausprobieren sollte. Meine Wahl viel auf das RODE PROCASTER und der Umstieg auf dieses Mikrofon hat sich voll und ganz gelohnt! Nebengeräusche werden im Prinzip gar nicht vom Mikrofon wahrgenommen und aufgenommen und natürlich bekommt man dadurch sauberere Aufnahmen.

Versteht mich nicht falsch - das RODE NT1-A ist ein absolut tolles Mikrofon, jedoch finde ich, dass es eher für Gesangsaufnahmen geeignet ist. Vor allem in einem für Gesangsaufnahmen optimierten Raum.

Das Procaster ist mit seiner extremen Tiefenabsenkung halt ein Nahbesprechungsmikrofon mit den bekannten Konsequenzen. Wer keinen Raum hat, in dem ein "vollständiges" Mikrofon zur Entfaltung gebracht werden kann, ist damit wohl wirklich besser bedient.
 
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Mit dem Rode NT1A komme ich ganz gut klar...etwas tiefenbetont ist es tatsächlich. Mit einem Neumann ist es eher vergleichbar als mit einem Sennheiser MD441, schon aufgrund der Tatsache, dass letzteres sich nicht zur Nahbesprechung eignet. Über Nahbesprechung ja/nein für Sprecheinsatz im Studio kann man ja diskutieren....allerdings nicht über die Tatsache, dass es für ein MD441 ein wesentlich besser gedämmtes Studio braucht als für ein NT1A...oder auch ein NeumannU87 oder TLM103.
 
Über Nahbesprechung ja/nein für Sprecheinsatz im Studio kann man ja diskutieren....allerdings nicht über die Tatsache, dass es für ein MD441 ein wesentlich besser gedämmtes Studio braucht als für ein NT1A...oder auch ein NeumannU87 oder TLM103.
Gerade das MD441 (Superniere, dynamisch) habe ich gerne in lauten Umgebubgen verwendet, bei geschaltetem Hochpass und der Höhenbetonung, beides ja direkt im Mikrofon realisierbar und hilfreich, wenn man mit „schmalem Equipment“ reisen muss.

Einen vernünftigen Vorverstärker vorausgesetzt hat das hervorragend funktioniert und war in puncto Höhenwiedergabe kaum von einem Kondensatormikrofon zu unterscheiden. Dabei aber für den Verwendungszweck gewollt erheblich unempfindlicher.
 
Gefällt mir: U87
Das habe bei ich Radiocat ehrlich gesagt auch nicht recht verstanden, warum ein MD441 mit seiner schärferen Richtcharakteristik ein stärker gedämpftes Studio brauchen soll, als die breiten Nieren der Großkapseln von Neumann und Rohde. Das 'Zipfelchen' nach hinten kann es doch wohl kaum sein.

Vielleicht erklärt er uns das ja noch mal... :)
 
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Zwar nicht wirklich sehens-/lesenswert, aber vielleicht ist für den ein oder anderen ein interessantes Detail dabei

https://www.nordbayern.de/region/nu...how-bei-charivari-1.9351351?offset=0#ancTitle
Hm, für mich persönlich uninspirierend und nicht gemütlich. Aber tagsüber immerhin mit viel Ausblick. Und ein Domizil das den Namen Funkhaus durchaus tragen kann.
Interessantes Detail: man nutzt den Reglerweg bis zum letzten Millimeter aus ;)
 
Bei „Юмор ФМ“ wurde rechts neben die Scheibe ein Siemensstern zur technischen Erleichterung der crossmedialen Arbeit gepinnt. Oder ist das die visualisierte Stundenuhr? ;)

Interessant die Positionierung der Abhör- (???) / Vorhör-/ Irgendwaslautsprecher auf dem Tisch, erinnert daran, das auch in Köln gerne mal irgendeine Breitbandfostex irgendwo in der Nähe des Pults steht.
Zum Abhören der Summe sind „die da“ auf dem Tisch wohl nicht gedacht, oder?
 
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