Der Studiobilder-Thread


Gut aufgepasst, die Verriegelungsschrauben...

Da bin ich gar nicht drauf gekommen, Danke!

Mit den NTP 177-700 habe ich nie gearbeitet, waren das noch Lichtzeiger wie die 177-210 und J645, oder schon Peakmeter?

Zumindest hat NTP die späteren Plasmaröhren von RTW bezogen und entwickelt wurden diese Peakmeter übrigens von Rudolf Twelker aus einer Themperaturanzeigeauf einem Messestand nach Tipps eines Bekannten von mir, ein VDT-Tonmeister & Ton-Ing. in Personalunion.

Aus dieser Richtung (Weimar) wurde übrigens auch die Ur-Hallplatte erfunden und später nach Patentübernahme in Lahr gefertigt, aber das ist ein anderes Thema....

R.
 
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Eigentlich in allen. Nachdem NTP sich auflöste, wurden die Produkte kurze Zeit unter dem Namen DAG2000 weitervertrieben, bevor DK Technologies DAG übernahm und dann die Produktserie einstellte. DK gibt es inzwischen auch nicht mehr, die Meterprodukte waren zum Schluss die gleichen wie bei TSL Audio.
 

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Ende der 70er gab es beim BFBS in Köln an allen Ecken NTP-Peakmeter mit Gasplasma-Display und deutlich weniger Elementen. Die hat es so von RTW nie gegeben.

Davon hingen immer zwei nebeneinander für Links, Rechts, Summe und Differenz, wobei nach Summe ausgesteuert wurde. Außerdem fiel so schneller auf, wenn die Briten bei den Bandkopien von BFBS UK mal wieder in einem Kanal die Phase vertauscht hatten, was mit einer gewissen Regelmäßigkeit vorkam. Dazu gab es dann ein extra Strippenpaar fürs Steckfeld.

Die Mistdinger haben nach hinten raus mächtig die 24V-Spannungsversorgung versaut das es hat eine Weile gedauert, das Pfeifen aus der NF wieder rauszukriegen.
 
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Stimmt, die ersten NTP-Röhren waren grober gegliedert und die in kleinen Dannerkassetten Typ 177-780 hatten einstellbare LED's drin, wie die Neumann U472.

Die späteren NTP-Röhren kamen von RTW, so ein VDT-Ton-Ing. zu mir.

Zum Hersteller dieser Plasma-Röhren fehlen mir allerdings die Info's.
 

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Wollen wir es so formulieren: RTW und NTP bezogen ihre Röhren vom selben Hersteller. Als jener deren Produktion einstellte, war bei beiden gleichermaßen Schluß mit Aussteuerung.
 
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Ich finde Homestories zwar dämlich, aber wenn dabei schon dieses Foto des ex-SWF-3-Pultes abfällt, dann meinetwegen:


(via https://www.stuttgarter-nachrichten...sse.af955e18-dd97-4645-b126-651af4dab3b4.html )

Die Fader stehen alle ganz unten, falls es Probleme mit der optischen Erkennung geben sollte...


Das sind Danner 4301-103V2. Da passt auch gut was rein: https://www.computerdigital.de/plattenspieler-test/ (runterscrollen, Fotos sind unten).


Angeblich wäre mal jemand beim Worldservice versehentlich mit dem Ärmel an einen Regler gekommen und hätte damit was abgefahren, was er nie, nie, nie hätte abfahren dürfen. Und dann hätte man die Regler eben nach unten öffnend eingebaut. Kann aber auch einfach nur Legende sein. Das muss aber schon lange her sein, denn diese Anordnung ist schon alt: http://www.orbem.co.uk/gp/gp1.htm - und schon früher bei den "Straßenbahn"-Reglern war es wohl so: http://www.orbem.co.uk/cons/consb_3.htm


Konnte sie nirgends finden. Sind die im freien Handel noch erhältlich?
 
Auf meinem Studer 904 war ein fahrbarer Manuskriptwagen drauf, mit dem fährt man über's Pult und hervorstehende Bedienelemente störten da nicht.

Stimmt, die Neumann W444 klingen mit am besten, da kamen die Telefunken W690 nicht ran.

Die W690 waren dafür betriebssicherer.

Beide hatten die Widerstandsbahnen von Danner drin, die langlebiger als die neueren Penny & Giles waren.

Lief da Saft rein, waren die Schrott!

Habe erst vor wenigen Wochen Probleme mit einem W444sta gehabt, da eine Endstufe zerrte mit überhitzten 2N2219 hin bis zu dessen Hitzetot.
(Das Minipoti oberhalb der Faderbahn war verendet).

Es hat wohl auch seinen Grund, aus dem man iiBäh Danner-Modulen (insbesondere V...76) leerkauft und vor klanglich fragwürdiges Digitalzeug schaltet, damit dieser Industriemüll brauchbar wird!

R.
 
und vor klanglich fragwürdiges Digitalzeug schaltet, damit dieser Industriemüll brauchbar wird!
Na aber...

Das Digitalzeugs ist normalerweise erstmal klanglich abwesend. Das kann zwar in bestimmten Situationen störend sein, aber es ist kein "Industriemüll". Für bestimmte Zwecke gelten manche analogen Konzepte klanglich tatsächlich als besser, aber da dürfte es wohl fast immer um Anwendungen gehen, bei denen klanglich bewusst in ganz bestimmter Weise eingegriffen werden soll. Von einer ARD-Anstalt weiß ich, dass sie im großen Saal ein analoges Pult verbaut haben, wegen der EQs, die dieses Pult hat. Wenn diese EQs nicht in verfügbaren Digitalkonzepten implementiert (nachgebildet) worden sind, greift man halt zum Original. Aber sonst?

Als viel schlimmer erachte ich, dass man mit Lötkolben, normalem Oszi und Tastkopf mit angeschlossenem Kopfhörerverstärker bei Digitalpulten nix mehr reparieren kann. Sie sind damit "amateurfeindlich" und erfordern auch im professionellen Bereich gerne einen externen Support - oder den Tausch ganzer Baugruppen.
 
Wehe, der Stift saß nicht korrekt und Du ziehst nur einen Kanal auf.
Im Rundfunk der DDR gab es dann halt ein kleines Pappschächtelchen mit "Brücken"-Steckgriffen. Man tauschte die Griffe zur Kanalkoppelung komplett aus.


(aus https://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2018/weimar.html)

Die grünen Kappen hier im Foto waren einkanalig, die grauen waren Stereo-Brückengriffe. Es gab da eine ganze Zahl an Farben, mit denen man sein Pult vorbereiten konnte. Spontan eine grobe Fehlbalance auszugleichen im laufenden Betrieb hieß allerdings: Kappen ziehen.
 
zu #1567:

Gut, ich gebe zu, dass der Kram inzwischen besser geworden ist und man mit "2496" gut klar kommt und klingen kann.

Wenn ich mir aber den Müll anhöre, der uns auf Silberscheiben noch immer angedreht wird, kommt meine Hypertonie wieder in mir hoch!

Das Qualität möglich ist hat die CD von Heino "mit freundlichen Grüßen" gezeigt, oder Stefan Remmler: keine Sterne in Athen mit der LaBrass Banda, aus akustischen Gründen aufgenommen in einem Kuhstall lt. seiner Aussage in einer TV Schwatz-Show:

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Im großen Sendesaal des HR in Frankfurt stand ein Neumann mit 48 Kanälen und mußte Platz machen für was?

Etwas digitales.

Hier das alte Neumann-Pult, welches übrigens einen analogen Fan gefunden hat und gut bezahlt wurde (ich wurde überboten):

hr Sendesaal 48er Neumann Pult.jpg

Ein Freund von mir hat in München einen 32-kanaler der Neumann 400er Serie aus den Beständen von Frank Farian erworben, welches aber nach Mörfelden verkauft und dort zur Teilegewinnung zerlegt wurde.
Komischerweise waren die V476b nebst Filtern rasch alle verkauft - an Digitalpultbetreiber!

Der leere Rahmen wird im Net angeboten...
 
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Wehe, der Stift saß nicht korrekt und Du ziehst nur einen Kanal auf. :D
Deshalb zieht man die ja auch mittig mit dem Daumen auf. Der Mittelfinger liegt als Anschlag bei der '0'. Da braucht man nicht mal mehr hinzusehen.

Der Himmel weiß, wieviel Tausend mal ich das im Sendebtrieb gemacht habe. Nie was passiert.
 
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... kein Wunder; Analog hatte Reserven (Telefunken V800-Wanne) 180% Aussteuerbarkeit ohne Zerren.

Versuchet es mal mit Digital, ohne Limiter geht gar nicht, sonst hätte man alle paar Minuten Sendeunterbrechungen.

Damals (als ich noch jung war) fiel mir in einem Studio auf, dass man die Faderschlitze mit Tesafilm blockierte (gewußt wie).

R.

V800_Pult scal.jpg
meine alte Telefunken V800 Tonregie
 
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