Deutschlandfunk Kultur: "Kakadu" goes Podcast


#51
Hatte auch auf mehr musikjournalistischen Inhalt gehofft. Wozu bedarf es dieser Sendung, Musik zu 70-80%, einiges davon kennt man sogar (man soll wohl Wiedererkennbares mindestens 1 Mal stündlich spielen)

Deutschlandfunk Kultur ist ein riesiger Apparat, die Inhalte werden immer weniger. Was berechtigt diesen Sender noch?
 
#53
Musik, Musik, Musik

Sicher auch berechtigt, aber dafür brauche ich kein extra Programm mit solch kompetenten Mitarbeitern, die immer mehr Beiwerk werden

Mein Highlight ist „Fazit“; bin gespannt auf die neuen Sendungen sonntags um Mitternacht und 1uhr, worüber man noch nicht viel erfahren kann
 
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#55
Unspektakulär :rolleyes:

Schade um die Deutschlandrundfahrt, hoffentlich hat die neue Sendung einen Mehrwert und ist nicht nur ne Musiksendung garniert mit kleinen Quiz.

Weiß jemand, was in der 1. Sendung Diskurs lief? Dazu liegen keine Infos vor
 
#56
Keine Infos zum Diskurs. Es ist aber laut Ankündigung leider keine Hörertalksendung, sondern eher ein Gespräch zwischen Künstlern und Moderator ?

Auch die "Stunde 1 Labor" war ein Besuch bei einem Künstler und nicht die Etablierung neuer Hörformen.

Ja, schade um die "Deutschlandrundfahrt". Renate Schönfelder und Klaus Bredel sind im Ruhestand. Olaf Kosert arbeitet ja für den RBB. Sind denn alle Regionen Deutschlands in 25 Jahren auserzählt ?!

Weiß jemand, worum es dann in "Plus Eins" ab September geht ?
Da ja in diesem Programm immer noch ein wichtiges Kulturelement fehlt, Kabarett und Kleinkunst, wäre dies wünschenswert. Gerne garniert um ein wechselndes Thema mit den entsprechenden Themenmusiken.
 
#57
In der Mediathek findet man die Sendung "Diskurs" zum Nachhören; "Netzfeminismus - Digitale Bildkulturen" lautet das Thema von René Aguigah.
 
#58
Wie viele Kinder haben diese Kindersendung eingeschaltet?
Gibt es darüber Befragungen? Das wäre mal wirklich interessant.

Ich glaube kaum dass es mehr als ca. 20 bis 40 waren.
Welche Eltern schauen zu einer festen Uhrzeit auf die Uhr, gehen ins Kinderzimmer
und sagen zu ihrem Zögling: "So Lukas-Theodor und Marie-Auguste, Zeit für den Kakadu im Deutschlandradio".

Kindersendungen zu Tagesrandzeiten im linearen Rundfunk (wie auch der Ohrenbär) sind ein
Relikt aus dem Vor-Internetzeitalter und absolut nicht mehr zeitgemäß! Obwohl ich mich für Vielfalt im Radio einsetze und auch für Nischenformate plädiere, sollte gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk versuchen, seine Zielgruppe "abzuholen" und nicht auf KOsten aller, Sendungen ins "Nichts" senden.
 
#61
Ich glaube kaum dass es mehr als ca. 20 bis 40 waren.
Welche Eltern schauen zu einer festen Uhrzeit auf die Uhr, gehen ins Kinderzimmer
und sagen zu ihrem Zögling: "So Lukas-Theodor und Marie-Auguste, Zeit für den Kakadu im Deutschlandradio".

Kindersendungen zu Tagesrandzeiten im linearen Rundfunk (wie auch der Ohrenbär) sind ein
Relikt aus dem Vor-Internetzeitalter und absolut nicht mehr zeitgemäß! Obwohl ich mich für Vielfalt im Radio einsetze und auch für Nischenformate plädiere, sollte gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk versuchen, seine Zielgruppe "abzuholen" und nicht auf KOsten aller, Sendungen ins "Nichts" senden.
Kindersendungen werden ja im Internet angeboten - und das ist auch gut so. Aber warum muss man sie deshalb aus dem linearen Programm verbannen? Z. B. Anrufsendungen mit Kindern sind etwas tolles und binden last but not least die Kinder viel mehr an das Programm, als wenn sie nur einen Podcast hören. So etwas kann nur linear stattfinden und stößt auf große Resonanz bei der Hörerschaft (die sicherlich aus mehr als 40 Kindern besteht). Und dann braucht es auch keine Eltern mehr, die mit "Zeit für den Kakadu" nach ihren Kindern rufen, sondern dann wollen diese die Sendung von sich aus Hören. Mit der vollständigen Verschiebung von Kinderprogrammen in das Internet verschenkt man die Möglichkeit, Kinder früh an das Medium "Radio" heranzuführen, vollkommen.
Frage: Wozu gibt es eigentlich noch den KiKa, wenn doch alle nur noch online unterwegs sind? Seltsamerweise wird so ein lineares Programm im Zeitalter von Mediatheken nirgendwo infrage gestellt. (Obwohl man da im Gegensatz zu den paar Stunden Kinderprogramm im Hörfunk so richtig etwas einsparen könnte.)
 
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#62
Lineares Radio besonders wichtig für Kinder
Kindersendungen werden ja im Internet angeboten - und das ist auch gut so. Aber warum muss man sie deshalb aus dem linearen Programm verbannen? )
"Alarm!" - Kinder brauchen BÜCHER und auch RADIO! ...
Kinder brauchen: "Input!" und "Bewegung!" - Unerfahrenen Eltern rate ich: "Das Kind muss an die frische Luft!" ... Schon gleich als Kleinkind viel: "Bilderbücher blättern in der Stadtbücherei!" - "Vorlesen!" - "Radio hören!" ...
 
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