Die kleinen Versprecher


Neper

Benutzer
Ich habe noch in den 80ern das eine oder andere stimmhafte S einfangen müssen, das summend durchs Studio schwirrte. Ausgesprochen lästig und nur schwer zu kriegen. Vor allem bei Livesendungen. Man konnte sie ja nicht einfach bei offenem Mikrofon erschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:

OnkelOtto

Benutzer
Ich habe noch in den 80ern das eine oder andere stimmhafte S einfangen müssen, das summend durchs Studio schwirrte. Ausgesprochen lästig und nur schwer zu kriegen. Vor allem bei Livesendungen. Man konnte sie ja nicht einfach bei offenem Mikrofon erschlagen.
Oh, dazu hätte ich auch noch eine Geschichte: Nachrichtensprechen bei Fluggetier im Studio. Aber das sprengt diesen Faden hier noch mehr.
 

chapri

Benutzer
Och, spreng mal ruhig! Schließlich hat auch Hermann Hoffmann dieses Fliegen-Manko in mind. einem Sketch phantastisch festgehalten...
 

U87

Benutzer
Wenn die sich gegenübersaßen, dann haben die sich ja auch direkt ins Gesicht gekichert und gegluckst. Das erklärt ja auch noch einmal einiges. So eine Geschichte gab es auch mal in Köln. Egon Hoegen und Gaby Kowalski saßen in der 12 im Reichardt-Haus und sollten einen Beitrag für den Landfunk für WDR 3 live vortragen. In diesem Beitrag ging es um Hasen als Haustiere, der Autor war ein gewisser Heinz Kohlhaas. Da sind die beiden wohl nicht drüber hinweg gekommen. Da sie sich ständig gegenseitig wieder ins Gesicht gelacht haben, kamen sie aus der Nummer auch nicht wieder heraus. Danach sind die Beiträge für den Landfunk dann grundsätzlich vorproduziert worden. Die Nummer ist hier bestimmt auch schon irgendwo gepostet worden.

Das habe ich damals live gehört - allerdings im Landfunk 11:45 Uhr auf WDR1, nach Echo West...
 

Neper

Benutzer
Geradezu legendär ist die Kicherattacke von Charlotte Green, Nachrichtenikone bei BBC Radio 4, wegen einer drollig quiekenden angeblich ältesten jemals gemachten Tonaufnahme. Wäre wohl nur halb so schlimm gewesen, wenn sie nicht gleich darauf den Tod eines Schauspielers zu vermelden gehabt hätte...

 

Zwerg#8

Benutzer
Folgendes Zitat von Frau Klöckner stellt im Radio zwar kein (Verständnis-)Problem dar. Die schreibende Zunft ist sich aber nicht einig, ob man "wieder" oder "wider" schreibt. Google findet jedenfalls schon beide Varianten.

"Der Preis für Fleisch und Wurst gibt nicht den wahren Wert wieder." (Richtig)


Ich bin jetzt auch nur darauf gekommen, weil ich gerade die News auf orf.at gelesen habe...
 

Zwerg#8

Benutzer
Tja, RTL hat Frau Klöckner nicht richtig zugehört, denn der Preis einer Ware ist nunmal deren Warenwert. So hat sie das nicht gemeint. Aber zumindest das "wieder" in der Meldung stimmt. Ganz allgemein: Etwas gibt etwas wieder.
 

Neper

Benutzer
Unsere Kollegen in den Nachbarländern können es auch ganz gut. Gestern in den Nachrichten von RTBF La Première ein netter kleiner Drehstabenverbucher: Le bilan statt Le Liban... Die Bilanz statt dem Libanon. Mit einer Extraportion Betonung, weil am Satzanfang. Sie hat es aber noch gemerkt und hörbar grinsend korrigiert.
 
Leicht OT

Wenn ein Samstag ein normaler Werktag wäre beim DLF.... Dann gäbe es um 7 Uhr eine 10-Minuten-Nachrichtensendung mit Übersicht.
Um 7 Uhr dauern die DLF-Nachrichten immer nur 5 Minuten, hernach folgen an Werk- (auch Sams-)Tagen ja die doppelt so langen Pressestimmen. Auf 6 Uhr dagegen trifft die geschilderte Situation voll und ganz zu.

Schließlich hat auch Hermann Hoffmann dieses Fliegen-Manko in mind. einem Sketch phantastisch festgehalten...
Hier mal ein einschlägiges Liedchen von ihm:

 
Oben