Die neuen Radiofritzen am Morgen


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HeyHeyHey!

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Seit 31. März hat die Morgensendung von FRITZ (Jugendsender des RBB) ein neues Konzept.

Fritz vom rbb geht am 31. März mit modernisiertem Frühprogramm auf Sendung, holt Lisa Kestel (28) an Bord und den fernsehbekannten Chris Guse (35) vom Nachmittag in die Morgenschiene. „Alles, was ich in der vergangenen Nacht verpasst habe und für heute wissen muss“, servieren die „Radiofritzen am Morgen“ – ab sofort in neuer Form.

„Nach acht Jahren profilieren wir unser Herzstück, die Frühstrecke, und probieren eine neue Moderationsform aus“, sagt Programmchefin Karen Schmied. „Im wöchentlichen Wechsel trommeln Moderatorin Lisa Kestel und Moderator Chris Guse Berlin und Brandenburg wach. Dabei geben jeweils ein Redakteur und ein Nachrichtenredakteur Unterstützung. Beide sind auch im Programm zu hören. Bereits ab 4.00 Uhr bereitet jedes Morgenteam die Sendung vor, um dann bestens informiert, verständlich und meinungsstark am ‚WG-Tisch‘ zu diskutieren.“

Als neue RadioFritzin präsentiert Lisa Kestel, vorher bei N-JOY in Hamburg, ab 31. März die Frühsendung. Mit ihr arbeiten Redakteur Matti Zachrau und Nachrichtenredakteur Paul Vorreiter. Lisa ist besonders gut darin, ihr Handy zu verlieren, egal ob im Club, in der Bahn oder anderswo. Geboren ist sie in Fürth und aufgewachsen in einem kleinen Dorf bei Kiel. Ihre Ausbildung machte sie in einem Hamburger Modeunternehmen, merkte aber schnell, dass es sie in die Medien zieht – und nach Berlin und Brandenburg. Hier ist sie nun, um im Wochenwechsel mit Chris Guse die „Radiofritzen am Morgen“ zu moderieren. Ihre ersten Radioschritte ging sie bei den Radiokollegen von delta Radio. Bis zu ihrem Wechsel zu Fritz war sie auf N-JOY (NDR) zu hören. 1 Live Diggi (WDR) wird sie weiterhin moderieren.

Moderator Chris Guse übernimmt die „Radiofritzen am Morgen“ ab 14. April – im Team mit Redakteurin Claudia Kamieth und Nachrichtenredakteurin Anna Toelke. Beide Teams senden im Wochenwechsel. Chris Guse jedenfalls hat drei Laster: Rockmusik, schwarze Wollmützen und Radio. Naja, und vielleicht auch noch das Fernsehen. Aufgewachsen ist er in Berlin-Zehlendorf, seine WG gründete er in Kreuzberg. „GuseBerlin“ war sein TV-Debüt, „Guse weiß alles“, das beweist er inzwischen regelmäßig montags im rbb Fernsehen bei „zibb“. Und das Multitalent kann sogar früh aufstehen!

Die auffallendsten Änderungen sind die Einzelmoderation (+ Redakteure an der Seite des Moderators) sowie die neuen Moderatoren: Lisa Kestel und Chris Guse.

Auf der Internetseite von FRITZ kommt das neue Konzept eher negativ an: Es wird u. a. bemängelt, dass sich FRITZ immer mehr zu einem Formatradio entwickelt. Zudem wird Lisa Kestel oft als "unfähig" eingeschätzt. Und eure Meinung?
 

Svennie

Gesperrter Benutzer
Mir hat das Zusammenspiel des Moderatorenduos morgens besser gefallen, hatte mehr Charme und Witz! Zwischen 5-5:30Uhr z.B. wird ein Titel lieblos nacheinander gespielt, mehr als ein "hi" als Begrüßung bekommt Frau Kestel in der halben Stunde nicht heraus, dann brauch sie auch gar nicht da sein... Es riecht nach Einsparung, dass jemand 2. nun fehlt. Frau Kestel war vorher übrigens bei N-JOY....
 

HorizontNRW

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Lisa Kestel ist auch bei 1Live Diggi und ich denke daran merkt man schon, das sie eine ausgezeichnete Moderatorin ist. Ob man sie mag oder nicht, aber 1Live kauft nur Leute die was drauf haben.

Ich habe sie mir mal angehört und finde sie bei Fritz richtig gut. Sie hat nicht das gespielte Berliner Schnauze Ding, sondern eine eigene, echte Art.
 

JJ1

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Na ja, die Fritz-Hörer beschweren sich ja sogar über Guse am Morgen. Und beklagen "belangloses Gequatsche" und "BILD-Zeitungs-Niveau". Leider geht's bei 1LIVE zum Teil in dieselbe Richtung ...
 

Digitaliban

Gesperrter Benutzer
Ja es ist schon schade, was aus Fritz in den vergangenen Jahren geworden ist, alles wurde dem Jugendwahn geopfert und entsprechende und angekündigte Nachfolgeformate sind im Falle KenFM und Ab18 sind nach 2,5 bzw in letzterem Fall 4 Jahre (!) immer noch nicht realisiert worden.
Auch die Musik die stets ein herausstechendes Merkmal des Senders war ist meines Erachtens nach auch immer kommerzieller geworden, oder ist der Kommerz lediglich alternativer geworden (die momentane Elektrowelle lässt dies vermuten)?
Ich war mal Fritz-Stammhörer aber die Entwicklung des Senders läßt bewegt mich nur noch gelegentlich zum Einschalten - und mir gefällt ebenfalls nicht mehr was ich dort höre! Glücklicherweise gibt es beim rbb ja noch radioeins, ansonsten sähe es beim rbb mittlerweile ähnlich finster aus wie im bundesdeutschen Unterdurchschnitt, auch wenn radioeins ja ebenfalls schon formatierter ist als anno dazumal.
 
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